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Zwölf-Seen-Tour

Mittwoch, 24.7.2019 – 3. Tourtag: Wieder so ein herrlicher Start in den neuen Tag. Ich könnte mich daran gewöhnen: mit einer Tasse Kaffee in der Hand zuzusehen, wie in den Bergen so langsam die Sonne aufgeht …

Kaum haben wir gefrühstückt, wartet wieder ein tolles Programm auf uns! Heute starten wir zur Seentour. Bis zur Kaffeepause stehen der Turnersee, der Gösselsdorfer See, der Sonnegger See, der Klopeinersee und der Linsendorfer See auf dem Programm. Weiter geht es über den Keutschacher See, den Wörthersee, zum Ossiacher See, wo wir die Mittagspause einlegen wollen. Bevor wir am Nachmittag dann hoch über dem Faaker See noch ein leckeres Eis essen werden, geht’s vorbei am Afritzer See, dem Feldsee und dem Millstätter See.

Zugegeben, von den meistern Gewässern werden wir nur wenig zu sehen bekommen, dazu müssten wir jeweils einen Abstecher ans Ufer unternehmen, wozu uns bei einer Strecke von rund 300 Kilometern die Zeit (und auch die Lust) fehlt. Dafür bieten die Verbindungsetappen Motorradfahrspaß pur – und darauf kommt es uns an.

Häufig sind wir auf schmalem Straßen unterwegs, zweigen immer wieder mal auf einen asphaltierten Wirtschaftsweg ab, der hier legal befahren werden darf und bekommen auf dem Weg zum Ossiacher See sogar ein Stück Schotter unter die Reifen. „Störend“ sind allein die vielen Ortsdurchfahrten und häufigen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Trotzdem wartet ein toller Tag auf uns.

Die erste Kaffeepause legen wir im Landgasthaus Felfernig ein. Wir sitzen im Gastgarten bei heißem Kaffee oder kühlen Getränken und lassen es uns gut geht. Als Franz zum „zweiten Frühstück“ ein Cremeschnittchen bestellt, findet auch Stefan, dass es an der Zeit ist, dem Körper noch ein paar Kalorien zuzuführen.

Eigentlich wollten wir auf der Weiterfahrt ja dicht an Klagenfurt vorbeischrammen, doch auf der Zufahrt durch Ebenthal in Kärten lähmt eine Großbaustelle den Verkehrsfluss. Bevor wir unsere Zeit im Stau vertrödeln werfen wir einen Blick auf die Landkarte und finden eine Alternative, die im weiten Bogen über Sankt Ulrich und Maria Rain wieder zur B 100 und damit zum Keutschacher See führt.

Bald darauf erreichen wir den Wörther See. Während wir nur kurz zum Fotostopp halten, gönnt Dieter seiner Gruppe einen außerplanmäßigen Kaffeestopp am Seeufer – sicher keine schlechte Idee.

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Kaum haben wir Velden hinter uns gelassen, gehört die nunmehr schmale Straße wieder uns ganz allein. Es geht bergan, fast knacken wir die 1.000 Meter-Marke. Über St. Nikolai erreichen wir schließlich das südöstliche Ende des Ossiacher Sees und folgen der B 150 bis Heiligenstadt. Im Landgasthof Berghof haben wir reserviert und genießen eine ausgedehnte Mittagsrast. Endlich raus aus den Klamotten; auch heute ist es wieder unerträglich warm, so dass wir die Zeit auf der schattigen Terrasse dringend zu Erholung brauchen. Das leckere Essen trägt sein übriges dazu bei, neue Kräfte für die Schlussetappe zu schöpfen.

In einem weiten Bogen fahren wir anschließend am Afritzer See und dem Feldsee vorbei und erreichen so den äußersten Zipfel des Milstädter Sees. Wenig später genießen wir von einer kleinen Nebenstraße ais einen prachtvollen Blick auf den zweitgrößten, mit 141 Meter tiefsten und mit 1.204,5 Millionen wasserreichsten See in Kärnten.

Wir halten uns Richtung Mitterberg und folgen ab Fresach dem Lauf der Drau. Bald darauf ist Villach erreicht. Die Bundesstraße 86 schlängelt sich an den westlichen Außenbezirken der „ersten Alpenstadt des Jahres 1997“ vorbei, so dass wir recht zügig Finkenstein erreichen. Ursprünglich hatten wir überlegt, unsere nachmittägliche Pause am Ufer des Faaker Sees einzulegen, hatten aber kein passendes Lokal gefunden. Heute sind wir froh, statt dessen hoch hinauf zum „Baumgartnerhof“ fahren zu können, ist es dort doch in gut 840 Metern Höhe deutlich angenehmer – und die Aussicht auf den Faaker See sowie die Burgruine Finkenstein sensationell.

Kurz vor 18 Uhr sind wir zurück im Hotel, prognostiziert zumindest das Navi. Kurvenreich geht es zurück Richtung Faaker See und auf der B 85 – über Marie Elend und Kappel an der Drau nach Ferlach. Fast wären wir dort nach Zell-Pfarre abgebogen – als wir die Routen aufs Navi überspielt haben, wussten wir noch nichts von der Baustelle – merken den „Fehler“ aber noch rechtzeitig. Und so bleiben wir auf der B 85 bis Miklauzhof.

In Bad Eisenkappel wird noch einmal vollgetankt, dann geht es die schmale Stichstraße rauf zum Berghof Brunner. Martina wartet schon mit dem allabendlichen Feierabendbier auf uns. Ein toller Service.

Nach dem leckeren Abendessen zieht es uns an den hauseigenen Schwimmteich. Bis spät in die Nacht sitzen wir beim Lagerfeuer zusammen. Schade, dass keiner eine Gitarre dabei hatte …

Zum Abschluss in die Trögener Klamm

Dienstag, 23.7.2019 – 2. Tourtag: Auch heute morgen sitze ich um kurz nach sieben auf meinem Balkon und genieße den ersten Kaffee – zwar „nur“ im Plastikbecher, dafür aber mit prachtvoller Aussicht. An einen solchen Start in den neuen Tag könnte ich mich bei meinen Touren irgendwie gewöhnen, auch wenn ich eigentlich kein Frühaufsteher bin.

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Nachdem Stefan gestern noch zu uns gestoßen ist, geht es heute in drei Gruppen ins Drautal. Wir wollen die Strecke fahren, die ich am Sonntag schon mal weitestgehend erkundet habe. Über den malerischen Hemmaberg geht es Richtung Bleiburg, um wenig später einen Fotostopp an der Hängebrücke von Santa Lucia einzulegen.

Vorbei an dem etwas heruntergekommenen Schloß Leifling, das wahrscheinlich im 15. Jahrhundert errichtet wurde, erreichen wir den ehemaligen Grenzübergang und damit Slowenien. Von nun an tragen die Ortsschilder eine gelbe Farbe. Auf schmaler Trasse geht es kilometerlang durch einen Wald; vereinzelt begegnen uns Radfahrer und Wanderer.

Die mächtige Drau überqueren wir nahe Trbonje und zeigen uns beeindruckt vom weiten Blick auf den behäbig dahinfließenden Fluß. Ein paar Lastwagen „stören“ unseren Vorwärtsdrang, sind aber auf der gut ausgebauten B1 schnell überholt.

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Unterhalb des Radlpasses legen wir in der „Gostilna Zogar“ unsere erste Kaffeepause ein. Die Besitzerin spricht gut deutsch, die junge Tochter weigert sich hingegen unsere Sprache zu lernen. „Generationskonflikte“, wie wir sie nicht kennen.

Wir genießen den kurzen Stopp auf der rustikalen Terrasse, um bald darauf die Passhöhe zu erreichen. Dort verläuft die Grenze zwischen Slowenien und Österreich. Der slowenischen Untersteiermark und dem österreichischen Bundesland Steiermmark. Auf 679 Metern Höhe liegt der Scheitel.

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Über Eibiswald, Wernersdorf, Sankt Oswald ob Eibiswald, Sankt Lorenzen und Krumbach fahren wir den größtmöglichen Umweg in Form einer Acht, laden die herrlichen Straßen doch keinesfalls dazu ein, das jeweilige Ziel auf direktem Weg zu erreichen. In Soboth schließlich stellen wir unsere Motorräder vor dem „Alpengasthof Messer“ ab, wollen wir hier doch die Mittagsrast einlegen.

Die Küche bietet eine große Auswahl: Geschnetzeltes mit Pilzen und Knödeln, Salat mit frittierter Hühnerbrust, Forelle oder leckere Backhändel sind die Renner. Dazu noch ein Stück Joghurt-Torte zum Nachtisch – Mensch, was geht es uns gut.

Über die Soboth-Passstraße stürzen wir uns den Magdalensberg hinab, fahren vorbei am imposanten Schloss Griffen und erreichen, über den Johannserberg fahrend, schließlich Brückl. Im „Cafe Schattleitner“ lässt es sich bei riesigen Eisbechern aushalten; die Temperaturen erreichen am Nachmittag wieder einmal Spitzenwerte.

Gut 60 Kilometer liegen noch vor uns. Die Route führt vorbei an Klagenfurt und Sankt Margarethen im Rosental. Kaum haben wir den Freibacher Stausee erreicht, zweigen wir ab auf den Schaidasattel und fahren Richtung Ebriach. Am Abzweig zur Trögener Klamm halte ich kurz an. Da es noch nicht so spät ist, würde sich ein Abstecher in die wildromantische Schlucht anbieten.

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Gut drei Kilometer lang stehen die bizarren Kalksteinfelsen dicht aneinander. Mächtig tief hat sich der Trögernbach (auf slowenisch Korski potok oder Korska voda) ins Gestein gebraben. Die Straße, die in die Sackgasse hineinführt, wurde in den Jahren 1923 bis 1925 gebaut und ist vollständig asphaltiert. Am Ende des Tals findet sich der kleine Weiler Trögern – der der Klamm den Namen gab – mit einer idyliischen Bergkirche und einem kleinen Friedhof.

Die Fahrt lohnt bis zum Gasthof Franzl, der nach gut drei Kilometern rechter Hand auftaucht. Auf dem Weg dorthin ist man quasi auf dem Meeresgrund unterwegs. Denn die Trögener Klamm besteht zum überwiegenden Teil aus Schlerndolomit. Dieser entstand vor rund 250 Millionen Jahren aus dem, was von kalkhaltiger Organismen übrig blieb, die sich im ruhigen Wasser einer Lagune abgelagert hatten. Klar, dass wir da noch ein Gruppenfoto machen müssen.

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Bis zum Hotel ist es nun nicht mehr weit. Parallel zur Straße nach Bad Eisenkappel führt oberhalb am Berg ein schmaler Weg, von dem aus es zur Eisenkappeler Hütte geht, die auf einem Aussichtsberg steht. Der Stich hinauf auf 1553 Meter ist mautpflichtig, die Zufahrt bis zur Schranke aber sollte problemlos möglich sein. Um das auszuprobieren zweigen wir auf den Nebenweg ab und werden bestätigt. Der Weg bis zur Mautstelle und weiter zur Hauptstraße ist durchgängig befahrbar. Kurz überlegen wir, ob wir in den Münzautomat einmal die Maut einwerfen und dann mit allen Motorräder gleichzeitig unter der sich öffnenden Schranke hindurchfahren sollen … nein, das machen wir natürlich nicht, zumal so langsam das Feierabendbier ruft.

Noch einmal artig tanken und schon serviert uns Martina wieder eine herrlich kühle „Hopfenkaltschale“. Charly fühlt sich bemüßigt – nachdem wir nur lange genug gelästert hatten – seiner GS doch ein Schlückchen frisches Öl zu gönnen und repariert im Anschluss eigenständig auch noch das defekte Rücklicht. Was für ein Tag!

Ein Sahneschnittchen, bitte

Montag, 22.7.2019 – 1. Tourtag: Es ist kurz nach sieben, ich sitze auf meinem Balkon, trinke einen Kaffee aus dem Kapsel-Automat, der bei mir im Zimmer steht (ist verwerflich, ich weiß, aber soooo schön …) und genieße die Aussicht. Es ist absolut ruhig, hier oben am Berghof Brunner. Nur ein paar Vögel zwitschern …

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Nach einem hervorragenden Frühstück machen wir uns in zwei Gruppen auf den Weg. Stefan wird erst heute Abend zu uns treffen; er holt gerade seine defekte BMW mit dem Hänger ab und fährt gleich weiter nach Bad Eisenkappel. Danke für dieses Engagement!

Vor dem Hotel ein munteres Treiben. Motorräder werden hin und her rangiert. Charly lässt sich – wie an jedem Tag, ein paar Zielkoordinaten geben, die er dann ins Navi eingibt. Jeder ist irgendwie beschäftigt. Heute wollen wir über den Loiblpass nach Slowenien fahren, um am Bleder See die berühmten Cremeschnittchen zu probieren.

Vom Hotel aus geht es über den Schaidasattel nach Zell und eigentlich weiter zum unscheinbaren Uznik-Sattel. Große Schilder weisen am Abzweig darauf hin, dass die Strecke noch bis Mitte August gesperrt sei. Eine Umleitung wird empfohlen. Doch Umleitungen sind doof, die fahren alle, meistens gibt es doch ein Schlupfloch – also los.

Diesmal ist die Rechnung nicht aufgegangen. Kurz hinter Zell-Pfarre ist Schluß. Eine Brücke wird neu gebaut – kein Durchkommen. Wir müssen zurück. Damit gerät unser Zeitplan ordentlich ins Wanken.

Ein zweites Mal geht es – nun entgegengesetzt – durch Zell-Pfarre. Der kleine Ort kann auf eine bewegte Geschichte verweisen. In den Jahren 1732 bis 1733 errichteten die Zeller auf dem Grund der Herrschaft Hollenburg ein Pfarrhaus, dessen Bau sie selber finanzierten. Daher rührt wohl der eigentümliche Name. 1848 konnte erstmals ein Bürgermeister gewählt werden, 1895 wurde die Volksschule eröffnet, in der zweisprachig – auf Slowenisch und auf Deutsch – unterrichtet wurde. 1908 kam der Landbriefträgerdienst nach Zell; an geeigneten Stellen wurde daraufhin Briefkästen aufgestellt.

Bei der Kärtner Volksabstimmung 1920 sprachen sich 97 Prozent der Einwohner für den Anschluss an das benachbarte Jugoslawien aus. Nach dem „Anschluss Österreichs“ im März 1938 setzten sich gut  20 sogenannte Zeller Deserteure über die Grenze ab, um nicht in der deutschen Wehrmacht dienen zu müssen. Nach dem deutschen Einmarsch in Jugoslawien im April 1941 zurück sie aber nach Zell-Pfarre und leisteten als „Kärtner Slowenen“ Widerstand. Sie versteckten sich in Ställen, Scheunen und Bunkern, wurden aber entdeckt und „wegen Vorbereitung zum Hochverrat“ angeklagt. Zum Prozess vor dem „Volkgerichtshof“ am Landgericht Klagenfurt reiste der berüchtigte NS-Strafrichter Roland Freisler an; die Gefangenen wurden zum Tode verurteilt, „für immer ehrlos erklärt“ und am 29. April 1943 in Wien hingerichtet. All das mag man kaum glauben, wenn man heute in dieser Gegend beschaulich Motorrad fährt.

Vorbei am Freibacher Stausee fahren wir nach Ferlach und erreichen bald darauf den Kleinen Loiblsattel – ein herrliches Stück Straße mit mehreren engen Serpentinen. Die Straße führt – vorbei an der Tscheppaschlucht – zum Gasthaus „Zum deutschen Peter“. Kaiser Karl VI soll hier am 25. August 1728 Halt gemacht haben, um sich nach den Lebensgewohnheiten der hier lebenden Menschen zu erkundigen. Die sprachen allerdings nur slowenisch, eine Sprache, die der Kaiser nicht verstand. Peter Tschauko, der Wirt der Gaststätte, half als Dolmetscher aus. Von der Unterhaltung soll der Kaiser so angetan gewesen sein, dass der den Wirt als „Deutscher Peter“ ansprach – ein Name, der sich auf die Gaststätte übertrug und beibehalten wurde, zumal in jeder nachfolgenden Generation der erstgeborene Sohn immer auf den Namen Peter getauft wurde.

Kurz darauf stehen wir vor dem Tunnelportail des Loibl. Über den Pass selbst führt ein unbefestigter Weg, der zwischenzeitlich nur noch Fußgängern und Radfahrern vorbehalten ist; irgendwie schade.

Der Loibl gilt als einer der ältesten Alpenpässe Europas. Schon die alten Römer nutzen ihn. Der alte Saumpfad wurde ab dem Jahr 1560 erheblich erweitert. 20.000 Gulden kostete die Baumaßnahme, die – aufgrund der schwierigen Bedingungen – 20 Jahre dauern sollte. Dafür konnte die Straße anschließend mit sechsspännigen Wagen befahren werden. In dieser Zeit, genau gesagt im Jahr 1575, wird unterhalb des Gipfels auch ein erster, gut 100 Meter langer Tunnel gegraben, der aber wegen Einsturzgefahr nicht allzu lange genutzt werden konnte – aber einer der ersten Bergtunnel in Europa war.

Die jetzige Straße zum Loibl wurde im Zweiten Weltkrieg von Zwangsarbeitern erbaut, die auch den Tunnel gegraben haben, durch den der Verkehr heute rollt. Begonnen wurde mit dem Bau der Röhre im März 1943. 1.652 Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge arbeiteten daran unter unmenschlichen Bedingungen. Der größte Teil der Häftlinge, etwa 800, waren Franzosen, gefolgt von Polen (450), Russen (188) und Jugoslawen (144). Die rund 70 inhaftierten Deutschen und Österreicher waren meist Berufsverbrecher und besetzten im Lager als Kapos oder Stubenälteste die leichteren Funktionen. Etwa 40 Menschen starben an den Folgen der harten Arbeit – oder durch Steinschlag. Insgesamt ist die Zahl der Opfer, die zu beklagen war, jedoch wesentlich höher. Da nach den Arbeitsverträgen nur eine Quote von maximal 7,5 Prozent an Verletzten oder Erkrankten „erlaubt“ war, wurden diese zurück in KZ Mauthausen geschickt, was für viele den sicheren Tod bedeutete. Zwangsarbeiter, die nicht mehr transportfähig waren, wurden zumeist noch im Lager durch eine Benzininjektion getötet.

Interniert waren die Zwangsarbeiter in zwei Außenstellen des KZ-Mauthausen. Das Nordlager befand sich unmittelbar hinter der Grenze, das Loiblpass-Südlager nahe Sankt Anna (Sveta Ana pod Ljubeljim). Hier gibt es heute eine Gedenkstätte. Auf der Kärntner Seite erinnern hingegen seit 1995 zwei Informationstafeln am Zollamtsplatz und drei Gedenktafeln beim Tunnelportal an das Leid der KZ-Häftlinge.

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Die Grenze zwischen Österreich und Slowenien verläuft mitten durch den Tunnel. Die Fahrt über den Pass wäre sicher reizvoller, ist aber seit langen verboten. Wir sind jetzt im Oberrain, das der Musiker Slavko Avsenik mit seiner Kapelle – den Original Oberkrainer – einst berühmt gemacht hat. Lang, lang ist das her …

Bei Trzie setzen wir den Blinker rechts und fahren über die 638, eine herrliche Nebenstrecke, nach Bled. Der kleine Ort entstand der Sage nach, als die Menschen einst vor einem Drachen Reißaus nahmen, der auf dem Kosuta-Kamm der Karawanken lebte und dort die Felsen verwüstete. Auf ihrer Flucht fanden sie erst hier im Tal Schutz und Zuflucht. Heute lädt die Drachenschlucht Dovzan zu einem Besuch.

Unser eigentliches Ziel aber ist Bled –  bei Lesce stecken wir erst einmal im Stau fest. Nach den ersten gut 100 Kilometern in relativer Abgeschiedenheit und Ruhe ein regelrechter Schock. Dass rund um den Luftkurort immer viel los ist, war uns aus früheren Besuchen noch gut in Erinnerung. Stopp-and-go über mehrere Kilometer haben wir bislang aber noch nicht erlebt. Und das auch noch bei hochsommerlichen Temperaturen.

Wir wollen zur kleinen „Penzion Zaka“, die direkt am Bleeder See liegt. Eigentlich hatten wir im „Cafe Kavarna Park“ Rast machen wollen. Dort soll der ehemalige Leiter der Konditorei des „Hotel Park“, Istvan Lukacevis, die „Original Bleder Cremeschnitte“ erfunden haben. Immer wieder habe er verschiedene Rezepte und Kombinationen ausprobiert, bis er mit dem Ergebnis zufrieden gewesen sei. 15 Millionen Stück sollen davon in den vergangenen 66 Jahren verkauft worden sein – gebacken auf goldbraunem Blätterteigboden, versehen mit einer Füllung aus köstlicher Vanillecreme und Schlagsahne, die erst dann perfekt in ihrer Konsistenz ist, wenn die Schnitte so fluffig ist, dass sie beim Zerschneiden gerade noch nicht zerfällt. Obenauf noch etwas Puderzucker und fertig ist das Meisterwerk.

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Doch die gleich mehrfach gestellte Anfrage, ob wir mit unserer Motorradgruppe willkommen sein, bleibt unbeantwortet. Also haben wir nach einer Alternative gesucht und diese in der „Penzion Zaka“ gefunden. Es ist schon fast zwölf Uhr, als wir – dank Umleitung und Stau – dort eintreffen; gut eineinhalb Stunden später, als geplant. Cremeschnitte und Kaffee schmecken aber zu jeder Uhrzeit und so lassen wir es uns erst einmal gut gehen und genießen den Blick auf die malerische Burg auf einem Felsen inmitten des Sees. Hier ist von Hektik nichts zu spüren. Die kleine Pension vermietet übrigens auch Zimmer. Das müssen wir uns merken.

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Bis zum Bohinjer See ist es nicht mehr allzu weit. Wir wählen den „Umweg“ über die schmale 905 und fahren erst einmal nach Gorje. Auf schmaler Trasse geht es häufig durch dichten Wald; sehr angenehm, bei den augenblicklichen Temperaturen. Auf unserer Route scheint es wieder eine Baustelle zu geben. Zumindest deuten entsprechende Hinweisschilder darauf hin. Diesmal wird der Straßenbelag erneuert. Unsere Motorräder passen gerade so zwischen Hauswand und Absperrung, so dass wir – unter den wohlwollenden Blicken der Bauarbeiter, passieren können. Glück gehabt.

Der Bohinjer See (Bohinjsko jezero oder Wocheinersee) liegt majestätisch schön 526 Meter über dem Meeresspiegel, umrahmt von den gewaltigen Gipfeln der Julischen Alpen. Früher glaubten die Menschen, dass die Welt hier aufhört. Der See selbst ist 4.100 Meter lang, bis zu 1.200 Meter breit und reicht an der tiefsten Stelle bis zu 45 Meter unter die Wasseroberfläche; bei Starkregen erhöht sich der Wasserspiegel um bis zu drei Meter.

Gleich hinter der berühmten Steinbrücke zweigt rechts die Stichstraße 904 zum „Slap Savica“ ab, dem wohl berühmtesten Wasserfall Sloweniens. Inmitten des Triglav-Nationalparks gelegen, stürzt das Wasser aus zwei Armen direkt aus einer Felswand 78 Meter beziehungsweise 25 Meter tief in ein  Becken in dem das kristallklare Wasser smaragdfarben erscheint. Ein beeindruckendes Schauspiel. Um dorthin zu gelangen muss man allerdings 550 Treppenstufen erklimmen (und für diese gut eine halbe Stunde währende Strapaze auch noch eine kleine Gebühr bezahlen).

Linker Hand taucht die „Gostice Pod Skalco“ auf. In dem kleinen Gasthaus haben wir uns zum Mittagessen angekündigt. Es ist schon nach halb zwei und so beschließe ich, erst einmal nicht zum Wasserfall zu fahren sondern die Gelegenheit für eine kleine Rast zu nutzen. Schnell ist ein Parkplatz für die Motorräder gefunden; an zwei langen Holztischen sind noch Plätze für uns frei, so dass wir einen Blick in die Speisekarte werfen können. Die Wahl fällt auf Cevapcici, gegrilltes Hackfleisch mit verschiedenen Saucen.

Während das Essen zubereitet wird, bummele ich ein wenig am Seeufer entlang und treffe auf den berühmten „Zlatorog“, das Goldhorn, das als Statue auf einem Stein steht. Die legendäre Kreatur ist eine Ikone des Triglav-Nationalparks. Das Sage nach soll der weiße Gamsbock mit den goldenen Hörnern hoch oben am Triglav einen Garten besessen haben und war Hüter eines verborgenen Schatzes. Ein habgieriger Jäger wollte sich dessen bemächtigen und erschoss den Gamsbock. Aus dessen Blut erwuchs eine Wunderblume, die Zlatorog wieder zum Leben erweckte. In rasender Wut tötete dieser den Jäger, zerstörte seinen Gebirgsgarten und war seitdem nicht mehr gesehen. Der deutsche Dichter Rudolf Baumbach veröffentliche die Sage 1877 als Vers-Epos und machte sie damit berühmt.

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Nach einer ausgedehnten Mittagspause verzichten wir, nicht zuletzt angesichts der hohen Temperaturen, endgültig auf den Abstecher zum Wasserfall – damit haben wir einen Grund mehr, Slowenien in den nächsten Jahren erneut zu besuchen.

Auf Nebenwegen erreichen wir Skofja Loka; auf deutsch Bischoflack. Der slowenische Name erinnert an die Gründungsgeschichte: am 30. Juni 973 schenkte Kaiser Otto der Zweite das Gebiet (Loka auf slowenisch für Au) dem damaligen „skoof“ (altdeutsch für Bischof). Der Fürstbischof von Freising und seine Nachfolger im Amt holten vorwiegend deutsche Kolonisten ins Land, die das Tal der Selzacher Zaier urbar machen sollten. Viele kamen aus dem Herzogtum Bayern oder dem Pustertal in Tirol. Die Herrschaft der Freisinger Bischöfe dauerte bis 1803, dann fiel Skofja Loka an Österreich. Während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg trug die Stadt offiziell den Namen „Laak an der Zaier“; mit der Zugehörigkeit zu Jugoslawien hieß sie dann (wieder) Skofja Loka.

„Colnarna Trboje“ ist das Ziel, das wir zum Nachmittags-Kaffee ansteuern. Ein „Geheimtipp“ von Markus aus dem Berghof Brunner. Das unscheinbare Lokal liegt an einer Bucht der Save, so dass man fast das Gefühl hat, am Meer zu sein. Liegestühle, eine kleine Pier und leckerer Kuchen sind weitere Gründe hier unbedingt eine Pause einzulegen.

Noch gut 60 Kilometer und wir sind zurück im Hotel. Es geht den Seeberger Sattel hinauf, mit einem kurzen Fotostopp am alten Grenzübergang.

Stefan zeigt sich ein wenig unruhig, verlangt die R nineT doch offensichtlich Sprit. Die nächste Tanke aber ist erst im Zielort; glücklicherweise geht es nun nur noch bergab. Vorsichtshalber verzichten wir auf den geplanten Stopp am Christopherusfelsen nahe der Ortschaft Bad Vellach. Fuhrleute aus dem gleichnamigen Tal hatten 1861 erstmals ein zwölf Meter hohes Bildnis des heiligen Märtyrers und Schutzpatrons auf den Felsen malen lassen.

Kurz nach 18 Uhr erreichen wir die Tankstelle in Bad Eisenkappel und verursachen erstmal einen Stau. 22 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer wollen nahezu gleichzeitig an den beiden vorhandenen Zapfsäulen tanken – das dauert.

Oben am Berghof Brunner wartet Martina schon mit einem kühlen Bier auf uns. Damit lässt sich der erste Tourtag prima ausklingen. Während Wilfried seine W 650 mit dem Dampfstrahler reinigt, entbrennt noch dem Blick durch das Schauglas von Charlys BMW eine heiße Diskussion. Ist das Öl noch goldgelb oder garnicht mehr vorhanden. So genau lässt sich das nicht erkennen …

Stefan nutzt die Gelegenheit, schon mal auf der DR 650 Probe zu sitzen; sein „Arbeitsgerät“ für die nächsten Tage.

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Und zum Abendessen gibt es unter anderem vegetarischen Gemüsestrudel mit Kräuter-Rahm-Soße – wieder mal sehr lecker. Alles in allem ein sehr gelungener Tag …

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Auf Nebenwegen nach Slowenien

 Sonntag, 21.7.2019 – Erkundungstour: Nach einem späten Frühstück, zu dem sich Arist gesellt, der, wie ich, schon einen Tag früher angereist ist, plaudere ich noch ein wenig mit Martina und Markus, den Inhabern vom Berghof Brunner, bevor ich mich auf meine kleine Erkundungstour mache. Eine unsere Tagestouren soll nach Slowenien und über den Radlpass zurück nach Österreich führen; bei Leifling habe ich eine winzige Straße entdeckt, die parallel zur Bundesstraße entlang der Drau führt und sicher mehr Fahrspaß als die B 80 verspricht. Die Frage ist nur: ist die Strecke durchgehend asphaltiert? Das ist auf Nebenstrecken in Slowenien nicht immer der Fall.


Bevor ich das herausfinden kann, klingelt mein Handy. Stefan ist dran, einer meiner beiden Tourguides. Kein gutes Zeichen. In der Tat: sein Motorrad habe heute morgen auf den ersten Kilometern nur noch mahlende Geräusche von sich gegeben, erklärte er mir. Offensichtlich sei irgendwas am Antriebsstrang defekt. Die Weiterfahrt insofern unmöglich, er fahre jetzt erst mal mit dem Zug wieder nach Hause. Dann würden wir weitersehen, lautet die unerfreuliche Botschaft.

„Wenn Du magst, kannst Du meine Suzuki DR 650 haben, die als Ersatzmotorrad im Ducato steht“, biete ich an. Die ist vielleicht nicht ganz so bequem wie eine 1150er GS, aber sie fährt und das eigentlich nicht schlecht. „Überleg mal und lass uns heute Abend noch mal telefonieren“, meine ich. Da Dieter noch als weiterer Tourguide zu uns stoßen wird, können wir die 20 Teilnehmer notfalls auch in zwei Gruppen aufteilen, aber schöner wäre es schon zu dritt. Schauen wir mal …

Ich stürze mich die schmale Straße vom Berghof Brunner hinunter, halte kurz am Sonneggersee, der zum Baden geradezu einlädt, und erreiche bald das Pestkreuz von Bleiburg. 1777 wurde es errichtet, im Gedenken an die Pestepedemie, die in den Jahren 1715 und 1716 wütete und allein in Bleiburg 216 Opfer forderte.

Wenige Kilometer später stoppe ich an der Hängebrücke St. Lucia; sie gilt als die längste Steilseil-Hängebrücke Österreichs – – zumindest im Jahr der Eröffnung, 2013. Als Touristenattraktion ist sie wichtiger Anlaufpunkt für den 366 Kilometer langen „Drauradweg“, der vom italienischen Toblach (Dobbiaco) bis ins slowenische Maribor führt. 140 Meter lang und gut 45 Tonnen schwer überspannt die extravagante Stahlseilkonstruktion den 60 Meter tiefen Feistritzgraben; genau das Richtige für meine ausgeprägte Höhenangst.

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Kurz vor Lavamünd zweige ich auf eine kleine Nebenstraße ab, die rechts der Drau verläuft – die gesuchte „Alternativroute“. Auf schmaler Trasse erreiche ich Leifling und damit die Grenze zu Slowenien. Kein Schlagbaum und keine lästigen Kontrollen halten mich auf – die freie Fahrt durch Europa fasziniert mich immer wieder aufs Neue.

Malerisch verläuft das schmale Asphaltband, das jetzt die Nummer 699 trägt, durch einen dichten Wald, der nur gelegentlich den Blick auf die Drau und die Bundesstraße auf der anderen Uferseite frei gibt. Da brummen dicke Lastwagen gen Osten, ich hingegen habe die vor mir liegende Strecke ganz für ich alleine. Nur ein kurzes Stück des Weges ist nicht asphaltiert. Doch der Untergrund ist fest, das kurze Stück Naturpiste lässt sich auch mit Straßenmotorrädern fahren.

Hinter Trbonje geht’s wieder über die Drau und auf der Bundesstraße, die jetzt die Nummer 1 trägt. Bei Radlje ob Dravi setze ich den Blinker links. Der Ort trug bis nach dem Zweiten Weltkrieg auch im slowenischen den Namen „Marenberg“, wurde aber 1952 umbenannt. Grund hierfür war ein 1948 erlassenes Gesetz, wonach alle deutschen Orts- und Straßennamen zu eliminieren seien.

Kurvenreich geht es die Straße 434 die Lavanttaler Alpen hinauf, dem Radlpass entgegen. Im letzten Drittel findet sich rechter Hand eine „Gostice“, ein kleines Rasthaus, bei dem ich nachfragen will, ob und wann es einen Ruhetag gibt. Denn bei unserer Tagestour entlang der Drau würde ich hier vormittags gern eine kurze Rast einlegen – was problemlos möglich ist, wie sich schnell herausstellen wird.

Bevor ich die Grenze zu Österreich erreiche, die direkt über den Radlpass verläuft, muss ich erst einmal das Bordwerkzeug rauskramen. Beim Starten des alten Zweiventilers gab es eine laute Fehlzündung, die den linken Vergaser regelrecht „absprengte“. Schnell sind die Schellen, die die Gummistutzen halten, gelöst, der Vergaser wieder montiert und alles festgezogen – hoffentlich passiert mir das während der Tour nicht noch einmal …

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Bei 662 Metern über Normal Null ist die Passhöhe erreicht. Wiesen und Wälder prägen die Landschaft, die unter Schutz gestellt ist, um deren Charakter zu erhalten. Die Straße über den „Radl“, der im slowenischen „Radelj Prelaz“ heißt, verbindet das slowenische Drautal mit der österreichischen Steiermark. Wenig später ist die „Südsteirische Grenzstraße“ erreicht, die über eine Länge von insgesamt 107,6 Kilometern kurvenreich der kaum noch sichtbaren Grenze der beiden Länder folgt.

Wechselnder Straßenbelag und viele Kurven machen die Strecke nach Soboth zu einer kleinen Herausforderung, der ich mich gerne stelle. Allerdings frage ich mich zunehmend, ob ich noch trocken im Hotel ankommen werde? Die dunklen Wolken, die kurz nach dem Grenzübertritt aufgezogen sind, scheinen immer bedrohlicher. Bald darauf fängt es tatsächlich an zu tröpfeln.

Was tun? Weiterfahren zum Soboth-Stausee, in der Hoffnung, dass das Cafe dort geöffnet ist. Telefonisch war in den Tagen zuvor Niemand erreichbar. Oder umdrehen und zurück nach Soboth, in den Alpengasthof Messer? Dort wollen wir bei unserer Tour entlang der Drau zu Mittag essen. Ich entscheide mich, angesichts der kürzeren Distanz, für Letzteres und kann gerade noch rechtzeitig vor dem großen Schutt die G/S abstellen.

Auf der Terrasse sitzend genieße ich das Prasselns des Regens auf die Blätter der großen Kastanie unter der mein Motorrad steht – und ein Stück leckere Joghurt-Torte. Dazu ein großer Latte-Macchiato; so lässt es sich aushalten.

So schnell, wie sie gekommen waren, verzogen sich die Regenwolken auch wieder, so dass ich meine Fahrt bald wieder fortsetzen konnte. Anders als geplant ging es nun auf relativ direktem Weg Richtung Hotel. Ein letztes Highlight des heutigen Tages: die Soboth-Pass-Straße, die sich – bei strahlendem Sonnenschein – von gut 1.000 Metern Höhe mit bis zu 15 Prozent Gefälle die Koralpe hinabstürzt.

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In den 70er Jahren war die Strecke Teil der berüchtigten „Gastarbeiterroute“. An Spitzentagen wurden bis zu 40.000 Fahrzeuge gezählt, oftmals überladen und von übermüdeten Fahrern gesteuert. Viele Unfälle waren die Folge. Heute ist die Pass-Straße vor allem bei Motorradfahrern beliebt, die leider auch immer wieder für Schlagzeilen sorgen. Ein tödlicher Unfall im Juni 2019 hat die Rufe nach einer Streckensperrung wieder laut werden lassen. Seinerzeit war ein bereits mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fahrender Biker von einem anderen mit mehr als 140 km/h überholt worden.

Als wenig später ein Auto am Ausgang einer Kurve in die Bundesstraße einbiegt, hat der Raser keine Chance; er kracht ungebremst in das Auto und stirbt noch an der Unfallstelle. Schwer verletzt wird der überholte Biker, der – wie auf dem Video zu sehen ist – zur „Aufholjagd“ angesetzt hatte und ebenfalls in die Unfallstelle prallt. Auf oe24 ist ein Teil des aufrüttelnden Videos zu sehen, das einer der beiden Motorradfahrer mit seiner Helmkamera aufgenommen hatte. Die Aufnahme stoppt vor dem eigentlichen Crash, ist aber sehr eindrücklich. Hier wäre der Link: Raser-Video

Heute wird die Geschwindigkeitsbegrenzung häufig mit Radarkontrollen überwacht. Auch am Sonntag standen die Herren in blau mit ihrer Kamera nahe des Soboth-Stausees am Straßenrand. Entsprechend gemütlich lasse ich es angehen und werfe bei der Fahrt bergab noch einen kurzen Blick auf den Würstelstand unterhhalb der Passhöhe, an dem sich die „Lokalmatadore“ immer wieder mal auf einen Kaffee und eine Käsekrainer treffen.

Um kurz nach 18 Uhr bin ich zurück im Hotel. Die meisten Teilnehmer sind schon da. Während Charly noch seine BMW aus dem Transporter rollt, sitzt der Rest der bereits Anwesenden gemütlich beim Feierabendbier zusammen. Von meinem Zimmer mit Balkon aus genieße ich am frühen Abend den Blick die Berge, bevor es zum Essen geht. Markus hat wieder prima gekocht: heute gibt es Schweinenackensteak.

Das Ziel: Die Karawanken

Samstag, 20.7.2019 – Anreise: Es kam genau, wie befürchtet: die Anreise nach Bad Eisenkappel in Kärnten würde am Samstag zähfließend verlaufen. Kaum auf der Autobahn, schon der erste Stau! Da ich das oftmals kilometerlange Rumgezuckele nicht mag, geht’s flugs auf die nächste Bundes- oder Landstraße. Das ist zwar nicht unbedingt kürzer, aber – wie ich finde – deutlich entspannter. Wenn es meine Zeit erlauben würde, würde ich auch mit dem Duc nur über Landstraßen anreisen. Da mein Ziel aber mehr als 800 Kilometer weit entfernt liegt, wird das nicht klappen – zumindest nicht an einem Tag. Trotzdem: die eine oder andere idyllische Pause gönne ich mir fern der Autobahn.

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Schon ein paar Kilometer unterwegs, wird es Zeit für einen Tankstopp. Es ist wie immer: an der ersten Tanke kostet der Liter Diesel 1,189 Euro – die liegt aber auf der (falschen) linken Seite. Angesichts von reichlich Gegenverkehr fahren ich weiter. An der zweiten werden 1,229 Euro pro Liter aufgerufen – vier Cent mehr, das muss nicht sein. Dann kommt lange Zeit keine Tankstelle mehr, bin ich doch mal wieder auf kleinen Nebenstraßen unterwegs. Die Restreichweite schrumpft – nahe Kinding die „Erlösung“, doch jetzt muss ich zähneknirschend für 1,339 Euro tanken.

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Rund 200 Kilometer später mache ich bei Traunreut den Tank noch einmal voll. Die Gelegenheit war mit 1,124 Euro relativ günstig. Kaum stehe ich an der Kasse, fällt eine Horde Ducati-Fahrer ein; jetzt bin ich auch noch in „guter Gesellschaft“.

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Zuvor hatte ich am Nachmittag mühsam den Münchner Autobahnring. erreicht Der übliche Stau wird bereits im Radio angekündigt, ebenso wie der stockende Verkehr am Irschenberg. An der Grenze zu Österreich mehr als 40 Minuten Wartezeit bei der Anreise nach Deutschland. Immer wieder Stillstand auch auf der Tauernautobahn. Wohl dem, der das alles gelassen hinter sich bringt.

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Ich hatte mir – wie so oft, wenn ich in den Süden unterwegs bin – schon eine Ausweichroute zusammengebastelt. Uns so geht es relativ entspannt über die B 304 Richtung Salzburg. Auf der österreichischen A10 angekommen, gilt es tapfer zu sein. Ich muss bis weit hinter den Katschberg auf der Autobahn bleiben. So hat es die Regierung verfügt, um die staugeplagten Anwohner in den angrenzenden Dörfern vor zu viel Autoverkehr zu schützen. Den Ansatz kann ich nachvollziehen, halte die Vorgehensweise aber für reine Schikane.

Das Ganze erinnert ein wenig an die DDR. Da gab es auch „Transitautobahnen“, die bei Strafe nicht verlassen werden durften. Mir ist das ein Gräul und deshalb werde ich nächstes Jahr wohl nicht mehr nach Österreich fahren. Schade eigentlich, aber ich möchte mir nicht vorschreiben lassen, welche Straßen ich (am Wochenende) zu benutzen habe und welche ich nicht befahren darf. Mit dem Motorrad zwanghaft auf die Autobahn – nein danke.

Bei Kuchl habe ich endlich freie Sicht auf die Berge. „Jetzt fängt der Urlaiub an“, denke ich mir, genieße die prachtvolle Aussicht und denke nicht mehr Fahrverbote und unzulässige Ausweichstrecken.

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Es ist schon früher Abend, als ich am Wörthersee vorbeirolle. Seit ich auf die A2 gewechselt bin, hat der Verkehr merklich nachgelassen. Es geht um Klagenfurt herum bis zur Ausfahrt Greifenstein, bald darauf ist Gallizien erreicht. Zwischen der Drau und dem Obir, einem nördlichen Ausläufer der Karawanken, liegt die kleine Gemeinde, die an Spanien erinnert – wenn es im Namen nicht ein doppeltes l tragen würde. Ganz so weit im Süden bin ich, trotz langer Fahrzeit, nun doch nicht.

Die Straßen werden schmaler und vor mir bauen sich die Ausläufer der Karawanken wie ein mächtiges, kaum überwindbares Hindernis auf. Hier schein die Welt zu Ende zu sein. Hinter den Bergen liegt Slowenien – lange Zeit eine „andere Welt“.

In Eisenkappel wartet zum Abschluss noch ein kleines Abenteuer auf mich. Der „Berghof Brunner“, in dem wir in den nächsten Tagen unser Quartier aufschlagen wollen, liegt – wie der Name schon sagt – oben am Berg und ist nur über einem kleinen, schmalen, kurvenreichen Weg zu erreichen. Und den muss ich jetzt mit meinem sechs Meter langen und mehr als zwei Meter breiten Ducato unter die Räder nehmen – ohne zu wissen, was mich erwartet.

Minuten später lasse ich den 3,49 Tonner auf dem Hotelparkplatz ausrollen und genieße erst einmal die herrliche Aussicht hinunter ins Tal. Martina begrüßt mich herzlich und Markus hat mir, obwohl es mittlerweile fast schon halb zehn ist, noch ein leckeres Abendessen gezaubert – es ist wie bei Freunden; von Anfang an.

Schnell werden die Koffer aufs Zimmer gebracht, noch einmal kurz duschen und dann ab ins Bett. Morgen will ich zu einer kleinen „Erkundungsfahrt“ aufbrechen …

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Nur noch einmal durch Österreich?

So langsam beginnen wir die nächste Saison etwas konkreter zu planen. Schweden könnte ein Ziel sein, vielleicht mal wieder das Erzgebirge. Mit Sicherheit aber nicht Österreich oder ein Land, dass nur durch die Fahrt durch die Alpenrepublik erreichbar ist. Nach Italien kommt man glücklicherweise auch auf anderen Wegen …

Die Vignette ist gekauft, der Ärger bleibt

Mich ärgert der unverhohlene Zwang, in den Sommermonaten die Autobahn an bestimmten Stellen nicht verlassen zu dürfen oder diese benutzen zu müssen. Auf der Rückreise von Gardasee war plötzlich die alte Brennerstraße gesperrt, jetzt ist es am Wochenende auch verboten, die A10 zwischen Puch-Urstein und St. Michael im Lungau zu verlassen. Geht’s noch?

Natürlich habe ich Verständnis für die staugeplagten Anrainer. Aber dass, was sich österreichische Politiker derzeit erlauben – Auto- und Motorradfahrer über viele Kilometer auf der Autobahn zu kasernieren – ist keine Lösung. Mich wundert, dass der deutsche Verkehrsminister so ruhig bleibt und nur Verbalattacken reitet.

Es ist schon unverschämt, alle, die nicht die Autobahn benutzen (wollen) als Mautpreller zu verunglimpfen. Steht irgendwo geschrieben, dass der Urlaubsreisende in Österreich zwanghaft die Autobahn benutzen muss – noch dazu, wenn er mit dem Motorrad anreist?

Ich habe bei einer Fahrt durch Österreich immer eine Plakette am Ducato, weil ich alle Verkehrswege nutzen möchte. Meist fahre ich bis Innsbruck-Süd die Autobahn und wechsle dann auf die alte Brennerstraße, weil ich die Europabrücke einfach nicht mag. Da fahre ich lieber kurvenreich und zeitraubend dem Grenzübergang auf der Landstraße entgegen, trinke unterwegs einen Kaffee, tanke noch mal voll und kaufe gelegentlich im Supermarkt ein. So beginnt für mich der Urlaub.

Doch all das darf ich nicht mehr. Ich darf auch nicht, vom Tauern kommend, auf die Landstraße wechseln, wenn ich der Autobahn überdrüssig bin. Verboten, ab dem Wochenende. Ich finde das unglaublich.

Und so werde ich Österreich erst einmal meiden und aus der Tourenplanung ausklammern. Schade für meine befreundeten österreichischen Hoteliers – aber so geht das einfach nicht. Zumal ich es für mehr als befremdlich halte, dass die vorgeschriebenen „Ausweichstrecken“ immer gebührenpflichtig sind. Würde Österreich zu den „Sperrzeiten“ auf die Maut verzichten, könnte man ja geneigt sein, dem Ganzen noch einen Sinn abzugewinnen. So aber empfinde ich das Verhalten als Provokation – obwohl ich eine Vignette für die Autobahn habe.

Schade eigentlich, denn irgendwie passt das doch alles nicht zusammen. Da wirbt man um Touristen und ärgert sich dann, wenn diese in Scharen kommen. Muss ja nicht sein. Wir werden Österreich zumindest im nächsten Jahr nicht im Programm haben. Das wird jetzt wahrscheinlich Niemanden beeindrucken, musste aber mal gesagt sein. Ich hoffe, Ihr versteht mich.

Immer diese Ungeduld

In der nächsten Woche werden wir in den Karawanen unterwegs sein. Eine Woche lang wollen wir – vom „Natur Romantik Ressort Brunner“ in Bad Eisenkappel aus – links und rechts dieses markanten Gebirgszugs in Österreich und Slowenien auf Entdeckungsreise gehen. Und das auf möglichst kleinen Straßen.

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Auf möglichst kleinen Straßen unterwegs

Weil es oft recht mühsam und mitunter auch zeitraubend ist, zur richtigen Zeit das richtige Lokal für eine kleine Kaffee- oder Mittagspause zu finden, planen wir – soweit das möglich ist – ein wenig vor. In der Regel lassen sich gut 75 Kilometer in rund eineinhalb Stunden zurücklegen. Nach der entsprechenden Distanz sollte sich eine entsprechende Lokalität finden lassen.

Eine unserer Touren wird uns weit ins romantische Nordslowenien führen. Auch da haben wir versucht, schon mal zu schauen, wo wir denn eine Kaffee- oder Mittagsrast einlegen könnten. Gefunden haben wir ein paar schöne „Gostisce“ – wobei die Anfrage, wie denn die Öffnungszeiten seien, häufig über den Facebook-Messenger geführt wurde. Oft mussten wir gut 12 Stunden (! ) – das Ausrufezeichen ist ironisch gemeint –  auf eine Info warten und waren versucht, schon mal nach Alternativen zu suchen. Dann kam aber meist die freundliche Antwort, dass wir herzlich willkommen sein. Scheinbar waren wir wieder mal zu ungeduldig ;-(

Keine Antwort gab es hingegen von einem Hotel am Bleder See, in dem angeblich die berühmten Cremeschnittchen erfunden wurden. Dreimal hatten wir per Mail angefragt, ob wir mit unserer doch recht großen Gruppe auf eine Kaffee (und ein Schnittchen) vorbei schauen könnten – dreimal gab es keine Antwort.

Cremeschnitte

Angeblich wurde in Bled die Cremeschnitte erfunden

Alternativ haben wir dann bei einer kleinen Penzion am anderen Ufer des Sees angefragt; schon am nächsten Morgen ließ man uns erfreut wissen, dass wir jederzeit willkommen seien. Na, da fahren wir doch gerne hin.

1:30 in 3:30

Sena hat jüngst eine aktualisierte Version seiner Helmkamera auf den Markt gebracht: die Sena 10C Pro. Mit der sehr schmale und und handlichen Kamera, die mit einer Klebehalterung unauffällig seitlich an den Helm geklipst wird, kann man nicht nur filmen sondern unter anderem auch telefonieren.

Die Kamera selbst bietet unterschiedliche Funktionen – unter anderem die des Zeitraffers. Wir haben das mal bei unserer Tagestour in die Wetterau ausprobiert. Eine Fahrstrecke von einer Stunde 30 wurde so auf drei Minuten 30 komprimiert.

Hier ist das Ergebnis:

Hat was, oder?

Einmal in die Wetterau

VHS-TOUR: WETTERAU / Samstag, 6.7.2019 – Eigentlich wollten wir heute die zwei Räder unserer Motorräder gegen vier Räder eines GoKarts tauschen. Doch angesichts von vorhergesagten Temperaturen um die 30 Grad am Nachmittag, behielten wir uns vor, erst nach dem Essen spontan zu entscheiden, ob wir uns ein schweißtreibendes Rennen tatsächlich antun wollen. (Die meisten wollten nicht).

Schon kurz nach halb neun war der Parkplatz an der vhs in Hofheim gut gefüllt. Sieben Teilnehmer hatten sich angemeldet, spontan kam noch Jörg dazu, der fragte, ob er auch mitfahren könne. Konnte er 😉

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Los geht´s, zur ersten Etappe, die nach Lich führt.

Über den großen Feldberg und das Weiltal fuhren wir über Usingen Richtung Münzenberg und weiter nach Lich. Inmitten der malerischen Altstadt, direkt am Stadtbrunnen, fand sich das Café Goebel; hier legten wir die erste Pause ein. Milchkaffee in großen Tassen und ein leckerer Rhabarberkuchen sorgten für die nötige Nervennahrung. Hier im Schatten ließ es sich aushalten 😉

Auf den nächsten Kilometern tasteten wir uns immer wieder an der Nordgrenze der Wetteraus entlang und wechselten ein ums andere mal in den angrenzenden Vogelsberg. Kleine, kurvige Straßen überwogen, die häufig durch kühlen Wald führten. Als wir durch Eichelsachsen fahren, fängt Robert hinter mir an zu hupen. Wir halten an und ich sehe warum: das Topcase neigt sich bedenklich Richtung Rücklicht. An der Gepäckbrücke haben sich zwei Schrauben gelockert und sind abgefallen.

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Das Topcase hat Schräglage

Sinnvollerweise liegt die kleine Dose, in der ich immer ein paar Ersatzschrauben mitführe, noch im Topcase der DR 650er, so dass jetzt erst einmal gute Rat teuer ist. Im Hauseingang nebenan sind zwei Jungs offensichtlich dabei das Familienauto mit dem Gepäck für die nächste Urlaubsreise zu beladen. Ich frage, ob sie möglicherweise zwei 10er Schrauben nebst Mutter hätten. Daraufhin holt einer den Papa, der mit mit in den Schuppen geht. Wie es der Zufall finden, finden sich auf der Werkbank Schrauben satt.

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Ein Schrauben-Paradies in Eichensachsen

„Was fährst Du denn für ein Motorrad“, fragt mich der Senior. Als ich im sage, eine alte G/S, bekomme ich zur Antwort: „Dann nehmen wir Schrauben au Edelstahl“. Flugs ist die Gepäckbrücke wieder angeschraubt und mit zwei zusätzlichen Muttern gesichert, so dass wir die Fahrt fortsetzen können. Noch mal einen ganz herzlichen Dank an meinen unbekannten Retter!

Die Mittagspause legen wir wenig später im Gasthof „Zur Schönen Aussicht“ in Birstein-Obersotzbach ein. Der Wirt begrüßt uns herzlich, fährt er doch auch Motorrad und hat zwei alte BMWs aus den 80er Jahren im Stall. Die Speisekarte gefällt uns: jede Menge Schnitzel in unterschiedlichsten Variationen; hier findet jeder etwas für seinen Geschmack.

Nach dem Essen ist klar. GoKart fahren werden wir ein anderes mal. Heute ist es dazu einfach zu warm. Statt dessen nutzen wir den Nachmittag für eine ausgiebige Tour, die uns nach Bad Vilbel führen wird. Im Ahrenshof wollen wir die nachmittägliche Kaffeepause einlegen. Der Weg dorthin führt vorwiegend durch die Wetterau, die wir jetzt auf ihrer eher flacheren Variante erleben.

Im Ahrenshof angekommen, lassen wir es uns noch einmal gut gehen, bevor wir so langsam den Heimweg antreten.

Die nächsten vs-Tagestour wird uns am Samstag, den 31.8.2019 zum „Keltenfürst“ führen. Weitere Informationen dazu unter folgendem Link.

Neu hinzugekommen sind zwei Tagestouren im September und Oktober. Am Samstag, den 21.9.2019 fahren wir über den Hunsrück an die Mosel, um in Cochem den geheimen Bunker der Bundesbank zu besichtigen. Weitere Informationen dazu unter folgendem Link.

Und zum Abschluss der Motorradsaison fahren wir am Samstag, den 26.10.2019 an die Grenze von Hessen und Baden Württemberg – die verläuft in Egelsbach mitten durchs Dorf. Weitere Informationen dazu unter folgendem Link.

Zu allen drei Tagestouren kannst Du Dich auf der Homepage der Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises jetzt schon anmelden. Gesamtübersicht vhs.

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Die Strecke, die wir am Samstag in der Wetterau zurückgelegt haben, haben wir wieder in einem kleinen Reliefe-Video zusammengefasst.

Hier wäre der Original-Link

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Auf der Karte kannst Du unsere Route auf einen Blick nachverfolgen.

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Unsere Pausen:

Kaffeepause (Vormittag)
Café Goebel
Oberstadt 2
35423 Lich

Tel.: (06404) 92 84 003
Web: https://relaunch2014.cafegoebel.de/cafe-goebel-lich/

Mittagspause
Gasthaus „Zur schönen Aussicht“
Forsthausstraße 12
63633 Birstein-Obersotzbach

Tel.:(06054) 1801
Web: https://www.pension-becker.net

Kaffeepause (Nachmittag)
Ahrenshof
An der Kirche 1
61118 Bad Vilbel

Tel.: (06402) 51 33 55
Web: http://www.ahrenshof-massenheim.de

Mehr Infos zu unserer Touren gerne per Mail unter kurvenfieber@mac.com

Die ersten Tourberichte

… sind jetzt ergänzt um die noch fehlenden, so dass Du über diesen Blog-Eintrag das komplette Internet-Tagebuch unserer Motorradtour an den Lago di Ledro lesen kannst. Wir haben auch die Links zur den „Routenvideos“, die wir über die App „Relieve“ erstellen, dazu gepackt, so dass die Übersicht jetzt komplett ist und Du zum Lesen nicht mehr durch den ganzen Blog scrollen musst.

Wir wünschen Dir viel Spaß – und freuen uns schon jetzt auf die nächste gemeinsame Tour.

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Unter den nachfolgenden Links findest Du alle Berichte und „Routenvideos“ unserer kurzweiligen, geführten Motorradtour an den Lago di Ledro:

Fr. 14.6.2019 – Eine Alternative zum Irschenberg?

Sa. 15.6.2019 – Vortour mit Hindernissen

So. 16.6.2019 – Entscheidung am Maniva

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Mo. 17.6.2019 – Kurven und Kehren ohne Unterlass

Der Routenverlauf im Video

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Di. 18.6.2019 – Endlich ist der Mortirolo das Ziel

Der Routenverlauf im Video

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Mi. 19.6.2019 – Es gibt auch breitere Straßen

Der Routenverlauf im Video

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Do. 20.6.2019 – Heute wird es „ruppig“

Der Tourverlauf im Video

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Fr. 21.6.2019 – In den Garten Italiens

Der Tourverlauf im Video

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Sa. 22.6.2019 – Ich fahr noch vor dem Frühstück …

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Rückfragen gerne an kurvenfieber@mac.com