Archiv der Kategorie: vhs Motorradtouren 2019

Einmal in die Wetterau

VHS-TOUR: WETTERAU / Samstag, 6.7.2019 – Eigentlich wollten wir heute die zwei Räder unserer Motorräder gegen vier Räder eines GoKarts tauschen. Doch angesichts von vorhergesagten Temperaturen um die 30 Grad am Nachmittag, behielten wir uns vor, erst nach dem Essen spontan zu entscheiden, ob wir uns ein schweißtreibendes Rennen tatsächlich antun wollen. (Die meisten wollten nicht).

Schon kurz nach halb neun war der Parkplatz an der vhs in Hofheim gut gefüllt. Sieben Teilnehmer hatten sich angemeldet, spontan kam noch Jörg dazu, der fragte, ob er auch mitfahren könne. Konnte er 😉

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Los geht´s, zur ersten Etappe, die nach Lich führt.

Über den großen Feldberg und das Weiltal fuhren wir über Usingen Richtung Münzenberg und weiter nach Lich. Inmitten der malerischen Altstadt, direkt am Stadtbrunnen, fand sich das Café Goebel; hier legten wir die erste Pause ein. Milchkaffee in großen Tassen und ein leckerer Rhabarberkuchen sorgten für die nötige Nervennahrung. Hier im Schatten ließ es sich aushalten 😉

Auf den nächsten Kilometern tasteten wir uns immer wieder an der Nordgrenze der Wetteraus entlang und wechselten ein ums andere mal in den angrenzenden Vogelsberg. Kleine, kurvige Straßen überwogen, die häufig durch kühlen Wald führten. Als wir durch Eichelsachsen fahren, fängt Robert hinter mir an zu hupen. Wir halten an und ich sehe warum: das Topcase neigt sich bedenklich Richtung Rücklicht. An der Gepäckbrücke haben sich zwei Schrauben gelockert und sind abgefallen.

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Das Topcase hat Schräglage

Sinnvollerweise liegt die kleine Dose, in der ich immer ein paar Ersatzschrauben mitführe, noch im Topcase der DR 650er, so dass jetzt erst einmal gute Rat teuer ist. Im Hauseingang nebenan sind zwei Jungs offensichtlich dabei das Familienauto mit dem Gepäck für die nächste Urlaubsreise zu beladen. Ich frage, ob sie möglicherweise zwei 10er Schrauben nebst Mutter hätten. Daraufhin holt einer den Papa, der mit mit in den Schuppen geht. Wie es der Zufall finden, finden sich auf der Werkbank Schrauben satt.

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Ein Schrauben-Paradies in Eichensachsen

„Was fährst Du denn für ein Motorrad“, fragt mich der Senior. Als ich im sage, eine alte G/S, bekomme ich zur Antwort: „Dann nehmen wir Schrauben au Edelstahl“. Flugs ist die Gepäckbrücke wieder angeschraubt und mit zwei zusätzlichen Muttern gesichert, so dass wir die Fahrt fortsetzen können. Noch mal einen ganz herzlichen Dank an meinen unbekannten Retter!

Die Mittagspause legen wir wenig später im Gasthof „Zur Schönen Aussicht“ in Birstein-Obersotzbach ein. Der Wirt begrüßt uns herzlich, fährt er doch auch Motorrad und hat zwei alte BMWs aus den 80er Jahren im Stall. Die Speisekarte gefällt uns: jede Menge Schnitzel in unterschiedlichsten Variationen; hier findet jeder etwas für seinen Geschmack.

Nach dem Essen ist klar. GoKart fahren werden wir ein anderes mal. Heute ist es dazu einfach zu warm. Statt dessen nutzen wir den Nachmittag für eine ausgiebige Tour, die uns nach Bad Vilbel führen wird. Im Ahrenshof wollen wir die nachmittägliche Kaffeepause einlegen. Der Weg dorthin führt vorwiegend durch die Wetterau, die wir jetzt auf ihrer eher flacheren Variante erleben.

Im Ahrenshof angekommen, lassen wir es uns noch einmal gut gehen, bevor wir so langsam den Heimweg antreten.

Die nächsten vs-Tagestour wird uns am Samstag, den 31.8.2019 zum „Keltenfürst“ führen. Weitere Informationen dazu unter folgendem Link.

Neu hinzugekommen sind zwei Tagestouren im September und Oktober. Am Samstag, den 21.9.2019 fahren wir über den Hunsrück an die Mosel, um in Cochem den geheimen Bunker der Bundesbank zu besichtigen. Weitere Informationen dazu unter folgendem Link.

Und zum Abschluss der Motorradsaison fahren wir am Samstag, den 26.10.2019 an die Grenze von Hessen und Baden Württemberg – die verläuft in Egelsbach mitten durchs Dorf. Weitere Informationen dazu unter folgendem Link.

Zu allen drei Tagestouren kannst Du Dich auf der Homepage der Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises jetzt schon anmelden. Gesamtübersicht vhs.

Die Strecke, die wir am Samstag in der Wetterau zurückgelegt haben, haben wir wieder in einem kleinen Reliefe-Video zusammengefasst.

Hier wäre der Original-Link

Auf der Karte kannst Du unsere Route auf einen Blick nachverfolgen.

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Unsere Pausen:

Kaffeepause (Vormittag)
Café Goebel
Oberstadt 2
35423 Lich

Tel.: (06404) 92 84 003
Web: https://relaunch2014.cafegoebel.de/cafe-goebel-lich/

Mittagspause
Gasthaus „Zur schönen Aussicht“
Forsthausstraße 12
63633 Birstein-Obersotzbach

Tel.:(06054) 1801
Web: https://www.pension-becker.net

Kaffeepause (Nachmittag)
Ahrenshof
An der Kirche 1
61118 Bad Vilbel

Tel.: (06402) 51 33 55
Web: http://www.ahrenshof-massenheim.de

Mehr Infos zu unserer Touren gerne per Mail unter kurvenfieber@mac.com

Zum Mittelpunkt Europas

VHS-TOUR: ZUM MITTELPUNKT EUROPAS / Samstag, 1.6.2019 – Diesmal hat alles geklappt. Vor sechs Wochen, da standen vier Unerschrockene, bei Temperaturen knapp über Null und leichtem Schneegriesel, erstmals an der Autobahnraststätte Weiskirchen und überlegten, ob sie bei diesem Wetter ernsthaft eine Motorradtour über die Höhen des Spessarts unternehmen sollten. (Hier ist der Bericht dazu).

Wir wollten nicht und haben lieber einen neuen Termin gesucht. Im zweiten Anlauf passt dann alles. Mit neun Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern machten wir uns am Samstag, den 1. Juni 2019, bei bestem Wetter von Weiskirchen aus auf den Weg.

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Über Hörstein, Schimborn und Krombach hangelten wir uns auf möglichst kleinen Straßen Richtung Westerngrund.

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Dort, an einer kleinen Nebenstraße, befindet sich der augenblickliche Mittelpunkt Europas. Auf einem schmalen, unbefestigten Waldparkplatz werden die Motorräder wagemutig abgestellt und schon werden die Handys gezückt, um diesen denkwürdigen Ort im Bild festzuhalten.

 

 

 

 

 

Die erste Kaffeepause legen wir in Schöllkippen im „Gasthof Post“ ein, der zu den ältesten Gasthäusern im Kahlgrund zählt. 1446 soll der ehemalige Wirtschaftshof auf den Schlosswiesen entstanden sein; in der Schankstube machten einst die Boten Rast, die zwischen Aschaffenburg und Gelnhausen unterwegs waren – und berichteten beispielsweise am 5. Mai 1525 von den Geschehnissen, die sie vom Bauernkrieg erfahren hatten. Wir sitzen heute entspannt im Biergarten und genießen diesen herrlichen Tag.

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Veitshöchheim, nahe Würzburg, ist unser nächstes Ziel, Da läge, auf einem Acker am Wegesrand, der neue Mittelpunkt Europas, sollte Großbritannien die Europäische Gemeinschaft tatsächlich verlassen. Gut eineinhalb Stunden sind wir auf kleinen kurvenreichen Spessartstraße unterwegs und genießen jeden Kilometer. Immer wieder kommen uns größere oder kleine Gruppen an Motorradfahrern entgegen, die herzlich gegrüßt worden.

 

 

 

 

 

Bevor wir aber einen Blick auf die mögliche Zukunft werfen, ist erst einmal Mittagessen angesagt. Es war gar nicht so einfach ein entsprechendes Lokal zu finden. So manche Gaststätte, die wir bei der Vorbereitung der Tour „gegoogelt“ hatten, ist zwischenzeitlich „dauerhaft geschlossen“. Das „mandino“ am Schenkenturm aber hat geöffnet und so genießen wir hier – in traumhafter Lage und mit Blick auf die mächtige Festung im nahgelegenen Würzburg – Pizza und Pasta.

 

 

 

 

 

Gut gestärkt fahren wir, ein Stück auf der breiten, parallel zum Main verlaufenden B27, nach Veitshöchheim bzw. Gadheim. Hierhin, auf einen kleinen Acker am Straßenrand, würde sich der Mittelpunkt Europas verschieben, würden die Briten ihrer Ankündigung umsetzen und aus der EU austreten.

Das Fremdenverkehrsamt in Veitshöchheim wäre darauf vorbereitet. Die Stelle ist bereits mit einem Schlagbaum markiert, eine kleine Sitzgruppe lädt zum Verweilen ein, die Zufahrt erfolgt über einen eigens geschotterten Weg. Das nenne ich vorausschauendes Marketing – Kompliment!

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Weil aller guten Dinge drei sind, wollen wir zum Abschluss dieses herrlichen Tourtages auch dem ehemaligen Mittelpunkt Europas noch einen Besuch abstatten. Der lag bis 2013 nahe Gelnhausen und verschob sich mit dem Beitritt Kroatiens nach Westerngrund – dem ersten Ziel unserer heutigen Reise. Also „hoppeln“ wir über einen Feldweg zurück auf den Asphalt und freuen uns über eine weitere gute Stunde Fahrt auf kurvenreichen Strecken.

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Dabei genießen wir die Aussicht auf hügelige Weinberge, fahren in Thüngersheim im Schritttempo durch die malerische Altstadt, staunen über beeindruckende Felsformationen, folgen wieder einmal die Flusslauf des Mains, werfen bei Karlstadt einen Blick auf die alte Burgruine und laufen kurz vor Ruppertshütten auf eine Hochzeitsgesellschaft auf, deren Autocorso uns über einige Kilometer deutlich ausbremst.

 

 

 

 

 

Noch wenige Kilometer durchs Flörsbachtal fahrend, haben wir unser nachmittägliches Etappenziel erreicht und genießen auf der Sonnenterrasse des „Flörsbacher Hof“ mächtige Eisbecher mit Erdbeeren oder leckeren Kuchen.

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Bis Meerholz ist es nicht mehr weit. Dort liegt, ein wenige versteckt am Waldesrand, der einstige Mittelpunkt Europas: vom 3. Januar 2007 bis zu. 1.7.2017 symbolisierte eine drei Tonnen schwere Skulptur aus rotem Sandstein den damaligen geographischen Mittelpunkt der Europäischen Union. Sieben Künstler aus der Region hatten das Objekt gemeinsam entworfen. Nach und nach wurde in die Skulptur Sand und Erde aus den 27 Mitgliedstaaten der EU eingefüllt, deren Lage eingravierte Linien zweigen.

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Heute liegt dieser geschichtsträchtige Flecken ein wenig vergessen in der Abendsonne. Durch eine alte Parkbank wachsen malerisch Margeriten, die Vögel zwitschern – ansonsten herrscht himmlische Ruhe. So könnte es doch auch in Europa sein …

 

 

 

 

 

Wir treten den Heimweg an. Noch ein paar Kilometern fahren wir auf herrlichen Landstraßen, dann biegen die meisten ab auf die Autobahn. Es ist schon nach 18 Uhr.

 

 

 

 

 

 

Das nächste Ziel: die Wetterau

Die nächste Tagestour mit der vhs führt am Samstag, den 6. Juli 2019 in die Wetterau, einer der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands, Weiträumige Auenlandschaft durchziehen malerische Tal-Landschaften und laden zu einer ausgedehnten Motorradtour geradezu ein. Für Abwechslung wird ein kurzer Stopp an einer GoKart-Bahn sorgen, auf der wir mit allen, die dazu Lust haben, ein paar Runden drehen wollen.

Anmeldung und weitere Informationen direkt über die Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises.  Hier ist der Link zur vhs-Seite.

Rückblick:

Von unserer Motorradtour zum Mittelpunkt Europas gibt es wieder ein kleine Video, das den Routenverlauf und ein paar Bilder zeigt.

Original-Link

Den Streckenverlauf kannst Du auch auf unserer GPSies-Seite nachverfolgen. Einfach auf das Bild oder den Original-Link klicken

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Original-Link

Das Höhenprofil zeigt Dir, welche Steigung- und Gefällstrecken wir zurückgelegt haben:

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Unsere Unterwegs-Stopps:

Kaffeepause am Vormittag

Gasthaus Post
Lindenstraße 6
63825 Schöllkrippen
Tel. 06024 630950
www.gasthaus-post-schoellkrippen.de

 

Mittagspause

mandino
Am Schenkenturm
97080 Würzburg (Dürrbachau)
Tel. 0931 960899
www.mandoniowuerzburg.de

 

Kuchenpause am Nachmittag

Flörsbacher Hof
Vockeweg 1
63639 Flörsbachtal-Flörsbach
Tel.: 06057 790
www.floersbacher-hof.de

Mehr Infos über unsere Motorradtouren erhältst Du am einfachsten per Link unter kurvenfieber@mac.com Wir freuen uns darauf, mit Dir auf zwei Rädern unterwegs sein zu können.

Vier haben sich getraut …

VHS-TOUR: SCHOKOKÜSSE IM VOGELSBERG / Samstag, 11.5.2019 – Nein, wirklich einladend war das Wetter am Samstag nicht. Schien am Freitag noch die Sonne, fiel tags drauf ordentlich Regen. So wie angekündigt. Und wie der Blick aufs Wetterradar zeigte, schien das ergiebige Nass von Westen direkt in den Vogelsberg zu ziehen – dem Ziel unserer heutigen Tagestour.

17 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer hatten sich angemeldet, um im Rahmen einer vhs-Tagestour eine kleine „Schokokuss-Manufaktur“ nahe Schotten zu besichtigen. Doch je näher der Termin rückte, umso größer wurden die Zweifel. Am Ende waren es noch vier Unerschrockene, die sich um 9 Uhr auf dem Parkplatz an der Volkshochschule in Hofheim einfanden.

IMG_7148Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung – oder?

Alle anderen hatten, aus nachvollziehbaren Gründen, abgesagt. Die „Hartgesottenen“ aber vertrauten darauf, dass es so schlimm doch nicht werden würde – schließlich seinen die Vorhersage ja nicht immer zutreffend. Und abbrechen können wir immer noch.

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Für mich eine gute Gelegenheit, die neuen Stiefel auf Dichtheit zu überprüfen.

Als wir um 9 Uhr die Motoren anwarfen, ließ der Regen denn auch deutlich nach. Es fisselte nur noch ein wenig. Über Kronberg und Karben fahren wir Richtung Nidda. Anfangs noch auf breiten Bundesstraßen, später dann auf kleinen Kreis- und Landstraßen. Stellenweise hörte es tatsächlich auf zu regnen, so dass nur noch die Straßen nass waren. Gut eingepackt ließ es sich aushalten – wenngleich „schön“ natürlich anders ist …

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Der Routenverlauf der Hinfahrt

Gegen 10:30 Uhr hatten wir unser erstes Etappenziel erreicht. Im „Café am Park“, in Bad Salzhausen, hatten wir uns angekündigt – und vorsorglich vorab angefragt, ob den auch ein paar möglicherweise durchnässte Motorradfahrer hier eine Pause einlegen dürften. Wir durften. Nett und freundlich wurden wir empfangen – das Café ist eine Empfehlung wert.

Heißer Kakao mit ordentliche Sahne oder ein leckerer Kaffee wurden geordert – und in Erinnerungen geschwelgt. „Weißt Du noch, damals im Tessin, als im wir Herbst bei Regen unterwegs waren und auf der Straße lauter glitschige Kastanienblätter lagen?“ „Oder das Wochenende im Elsass. Da sind wir auf der Route des Cretes im Schnee stecken geblieben, weil das Wetter plötzlich umschlug – da ist das bisschen Regen doch heute halb so schlimm“, meinte Michael. So kann man das natürlich auch sehen 😉

 

 

Bis zur „Schokokuss-Manufaktur“ ist es jetzt nicht mehr weit. 20 Minuten später begrüßt uns Konditormeister Keil in seiner „Werkstatt“ und weiht uns in die Geheimnisse der Mohrenkopfherstellung ein:

Eiweiß wird geschlagen, mit aufgekochtem Zucker vermischt, die steife Masse dann in eine Tülle gefüllt und auf einen Waffelboden aufgespritzt. Das ist eigentlich alles. Das Eiweiß bezieht der Konditormeister übrigens von Verpoorten – die brauchen nur das Eigelb zur Eierlikör-Herstellung …

 

 

Wir dürfen die weiße Masse, aus der ein Mohrenkopf werden wird, auch mal im Rohzustand probieren – und natürlich das fertige Endprodukt.

 

 

Nach der interessanten Besichtigung gilt es es die „Probierpackung“ mit 15 Mohrenköpfen, die jeder von uns bekommen hat, sicher zu verstauen – und zu überlegen, wie wir den weiteren Tag gestalten wollen.

Wir beschließen, das Mittagessen ausfallen zu lassen und gleich nach Treisberg im Taunus zu fahren. Das zwischen 12 und 14 Uhr angekündigte schwere Gewitter über Schotten fällt zwar aus, aber es regnet wieder ein wenig. Also bleibt die Kombi an. Wir „rödeln auf“ und machen uns auf den Weg Richtung Feldberg.

Bei -Keil-

Fertigmachen zur nächsten Etappe …

Diesmal sind wir vorwiegend auf kleinen Nebenstraßen unterwegs. Der Regen hört bald wieder auf, dafür wird es zunehmend windiger. Die Straßen sind menschenleer, nur ein einsamer Rollerfahren kommt uns mal auf zwei Rädern entgegen.

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Schmitten am Feldberg ist das Ziel dieser Etappe

Nach gut eineinhalb Stunden Fahrt erreichen wir das „Café Marx“. Deren Besitzer sind selbst Motorradfahrer und ganz erstaunt, dass wir – trotz widriger Umstände – heute unterwegs sind. „Sie haben am Telefon so von Ihrem leckeren Kuchen geschwärmt, da konnten wir gar nicht anders, als heute mal bei Ihnen vorbei zu schauen“, gebe ich zur Antwort. Auch wenn die Mittagszeit schon rum ist, bietet uns der Chef an, noch eine Kleinigkeit zu zubereiten und so stellen wir uns kurzerhand ein eigenes Drei-Gänge-Menü zusammen: Spargelcreme-Suppe, Rührei mit Speck und als Nachtisch einen leckeren Rhabarberkuchen.

 

 

Nun trennen sich unsere Weg. Es war, trotz des nicht sonderlich erbaulichen Wetters, eine schöne Tour. Es ist immer schwierig zu entscheiden, ob man – trotz angesagtem Regen – doch aufs Motorrad steigen soll. Schon oft haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Vorhersage doch nicht ganz zutrifft – ist ja nur eine Vorhersage. Auch am Samstag blieb der angekündigte Weltuntergang aus. Und so lange die Kombi und die Stiefel dicht halten, war es auszuhalten. Letztlich  muss jeder für sich entscheiden, bei welchem Wetter er Motorrad fahren will …

 

 

 

Wir haben den Tourverlauf in einem kleinen Video zusammengefasst, damit Du sehen kannst, wo wir überall unterwegs waren:

Den Original-Link zu diesem Video findest Du hier

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In diesem Jahr gibt es noch viele weitere interessante Tagestouren, die wir für die Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises anbieten. Die nächsten drei wären:

Sa. 1.6.2019
Motorradtour zum Mittelpunkt Europas

Mehr Infos und die Möglichkeit sich anzumelden: hier klicken

 

Sa. 6.7.2019
Motorradtour mit Rennkart-Fahrt

Mehr Infos und die Möglichkeit sich anzumelden: hier klicken

 

Sa. 31.8.2019
Motorradtour zum Keltenfürst

Mehr Infos und die Möglichkeit sich anzumelden: hier klicken

Wir würden uns freuen, Dich auf einer dieser Touren begrüßen zu können. Für Rückfragen stehen wir Dir gern auch persönlich zur Verfügung. Schreib einfach eine Mail an kurvenfieber@mac.com Wir antworten so schnell wie möglich.

 

 

Zwei Grad plus und leichter Schneefall

VHS-TOUR: ZUM MITTELPUNKT EUROPAS / Samstag, 13.4.2019 – Der Winter ist zurück – das sagen zumindest die Meteorologen. Der für das Wochenende vorhergesagte Kälteeinbruch hat sich tatsächlich auch auf den Weg ins Rhein-Main-Gebiet gemacht und präsentiert sich mit verhangenem Himmel und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Mühsam versucht die Sonne sich einen Weg durch die dichte Wolkendecke zu bahnen, als ich gegen 8 Uhr zur Garage gehen. „Hauptsache trocken“, denke ich mir. Gegen die Kälte kann man sich warm anziehen.

Sonne

Zum „Mittelpunkt Europas“ soll es heute gehen. Eine entsprechende Tagestour haben wir für die vhs Main-Taunus ausgearbeitet. Ob die, angesichts der nicht so erbaulichen Prognose denn stattfinden würde, fragte der Erste schon am Donnerstag. Der Zweite meldete am späten Freitagabend Zweifel an, weil „kalt und nass zusammen gar nicht geht“. Glücklicherweise blieben die angekündigten Regenschauer bis Samstagmorgen aus. Aber das Wetter war weiterhin unbeständig und was noch kommen würde, konnte keiner wissen. (Wäre ich nicht Tourguides, ich wäre wahrscheinlich auch nicht gefahren).

Beim Dritten war am frühen Morgen „glücklicherweise“ die Batterie platt, weswegen er nicht kommen konnte und der Vierte meldete am Samstag, um 7:11 Uhr, per WhatsApp: bei uns schneit´s. Na prima. Als ich mich kurz nach acht auf den Weg zum Treffpunkt in Weisskirchen machte, fallen auch bei uns die ersten Flocken. Ganz leicht nur, dafür aber kontinuierlich. Und so blieb der Kreis der „Wagemutigen“, die sich ungeachtet aller Wetterunbilden zur Autobahnraststätte aufgemacht hatten, überschaubar.

Helden

Drei Teilnehmer, Stefan als zweiter Tourguides und ich, standen letztlich in einer der Parkbuchten und warteten vergeblich auf die, die noch kommen könnten. Es kam aber keiner mehr …

Blieb die Frage: sollen wir es wagen? Das Thermometer zeigte leichte Plus-Grade, der Schnee blieb nicht liegen und so langsam wurde es sogar ein wenig sonnig. Warm angezogen waren wir, der erste Kaffeestopp lag nur gut 45 Minuten Fahrzeit entfernt – also los?

Die Bedenken überwogen: wir müssen durch den Spessart, da werden die Straßen Höhen von mehr als 400 Metern erreichen. Wenn es auch da schneit – und das sagten gleich mehrere Wetter-Apps voraus – was dann?

Route

Wir waren hin und her gerissen. Wenn alles klappen würde, würden wir einen ganz besonderen Tourtag erleben. Und wenn nicht? Was, wenn der leichte Schneefall in Regen umschlägt? Die Straßen rutschig werden? Vor „überfrierender Nässe“ war am Morgen im Radio gewarnt worden. Ein Blick aufs Regenradar machte zudem deutlich, dass Richtung Würzburg kein „schönes Wetter“ auf uns warten würde. Genau da wollten wir aber hin.

Regen

Am Ende siegte die Vernunft. Wir einigten uns (dann doch relativ schnell) darauf, die Tour „zum Mittelpunkt Europas“ zu verschieben. Mal sehen, ob der Terminkalender in diesem Jahr dafür noch einen freien Samstag her gibt.

Dass das Wetter solche Kapriolen schlägt, konnte niemand wissen. Vor sechs Jahren waren wir beispielsweise zur gleichen Zeit an der Mosel unterwegs und genossen die nachmittägliche Kaffeepause bei strahlendem Sonnenschein. Heute hätten wir wahrscheinlich Eiszapfen von der Nase geschlagen 😉

Klotten

Die nächste vhs-Tour führt am Samstag, den 11.5.2019 – bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein – in den Vogelsberg. Da wollen wir uns in einer kleinen Manufaktur anschauen, wie Schokoküsse hergestellt werden und die natürlich auch probieren. Mehr Infos und die Möglichkeit, Dich direkt bei der Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises anzumelden – findest Du hier.

Rückfragen beantworten wir gerne per Mail unter kurvenfieber@mac.com

Zwei wunderbare Tagestouren

Was für ein herrliches Wetter. Sicher hast Du (auch) schon die ersten Runden auf dem Motorrad gedreht. Heute möchten wir Dich auf zwei schöne Tagestouren im April und Mai hinweisen, die wir für die vhs Main-Taunus organisiert haben.

Am Samstag, den 13.4.2019, wollen wir gemeinsam den Mittelpunkt Europas entdecken. Der liegt heute noch in Westerngrund, einer kleinen Gemeinde nahe Aschaffenburg. Von dort aus geht es auf kleinen kurvenreichen Straßen nach Veitshöchheim in Unterfranken. Dorthin wandert der Mittelpuntk Europas, sollten die Briten aus der EU austreten. Auf dem Rückweg machen wir noch einen Stopp in Gelnhausen – da befand sich der Mittelpunkt Europas, bevor er sich nach Westerngrund verschob. Eine insgesamt sehr abwechslungsreiche Tour, zu der Du Dich unter dem nachfolgenden Link direkt bei der VHS anmelden kannst:

Zum Mittelpunkt Europas

Wir würden uns freuen, wenn Du bei dieser Tagestour dabei sein könntest. Treffpunkt ist am Samstag, den 14.4.2019, um 9 Uhr an der Autobahnraststätte in Weiskirchen Süd, gelegen an der A3 (in Fahrtrichtung Aschaffenburg)

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Süß und schaumig wird es dann am Samstag, denn 11.5.2019. Da starten wir in den Vogelsberg, um uns in einer kleinen „Manufaktur“ einmal anzuschauen, wie Negerküsse gemacht werden – die heute ja als Schaumküsse bezeichnet werden. Natürlich darf auch probiert werden und eine Packung von den klebrigen Leckereien gibt’s noch dazu. Das Ganze verbinden wir mit einer abwechslungsreichen Motorradtour rund um Schottenring und Hoherodskopf.

Auch für diese Tour kannst Du Dich übers Internet direkt bei der vhs anmelden. Hier ist der entsprechende Link:

Schaumküsse im Vogelsberg

Wir brechen am nächsten Wochenende schon mal zum „Frühstart“ an die Mosel auf. Von Freitagmittag bis Sonntagmittag wollen wir vom Rhein über den Hunsrück an die Mosel fahren und am Samstag auch einen Abstecher in die Eifel unternehmen. Das wird ein Spaß 😉 12 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer haben sich schon angemeldet; bestimmt werden wir uns angesichts der vielen Kurven und Kehren drei Tage lang schwindelig fahren. Zwei Plätze hätten wir gegebenenfalls noch frei …

Schon heute wünschen wir Dir eine abwechslungsreiche Saison. Bei der einen oder anderen Tour werden wir uns ja sicher sehen. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung – am einfachsten unter kurvenfieber@mac.com

Für uns ist alles vorbereitet

Der Zufahrtsweg ist bereits geschottert, die Fahnenmasten stehen und die Stelle, die den neuen Mittelpunkt Europas markiert (sollten die Engländer aus der EU austreten), ist schon jetzt mit einem gepflasterten Rondell hervorgehoben. Perfekte Vorbereitungen kann man da nur sagen – wir können kommen 😉

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Das macht das Foto (von D. Gürz) deutlich, das uns das örtliche Fremdenverkehrsamt freundlicherweise zugeschickt hat. Danke.

Am Samstag, den 13. April 2019, steht unsere erste Tagestour für die Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises auf dem Programm und in Veitshöchheim wird man uns herzlich willkommen heißen. Dort würde der neue Mittelpunkt Europas liegen, wenn die Briten denn bis dahin ernst machen. Und da wollen wir hin.

Von der Autobahnraststätte Weisskirchen, an derA3 gelegen, fahren wir auf herrlich kurvenreichen Straßen durch den Spessart bis nach Unterfranken, um selber einmal zu sehen, wohin sich die geopolitischen Schwerpunkte verschieben werden oder würden. Wir laden Dich herzlich ein, uns bei dieser kurzweiligen Tour zu begleiten. Wäre es nicht spannend und reizvoll bei den ersten zu sein, die kurz nach dem (bislang) festgelegten EU-Austrittsdatum nach Veitshöchheim – in die neue Mitte Europas – fahren?

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Mehr Informationen und die Möglichkeit, Dich online anzumelden findest Du auf der Homepage der vhs Main-Taunus. Wir freuen uns auf einen abwechslungsreichen Tag mit Dir und alle den anderen Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern, die uns am Samstag, den 13. April begleiten wollen. Los geht´s um 9:00 Uhr. Der Kostenbeitrag liegt bei 35 Euro pro Motorrad (Sozias sind frei) und wird von der vhs per Bankeinzug eingezogen.

Und wenn Großbritannien am zweiten Wochenende im April noch in der EU sein sollte? Dann fahren wir trotzdem nach Veitshöchheim und schauen, wohin sich der Mittelpunkt Europas verschoben hätte. Schließlich ist der Weg das Ziel und die kurvenreiche Strecke nach Franken allemal eine Reise wert. Zumal der bisherige Mittelpunkt nicht allzeit entfernt liegt. Also: anmelden 😉

Rückfragen: Gern per Mail unter kurvenfieber@mac.com

 

Die weiteren vhs-Tagestouren in diesem Jahr:

Sa. 11.5.2019
Im Verlauf der Tour wollen wir einem „Mohrenkopf-Produzenten“ im Vogelsberg bei seiner Arbeit zuschauen – und probieren … Mehr Infos hier.

Sa. 6.7.2019
Es geht in die Wetterau mit einem Boxenstopp an einer Kartbahn. Wer Lust hat, fährt mit uns ein paar Runden GoKart. Mehr Infos hier.

Sa. 31.8.2019
Wir besuchen den Kettenfürsten am Glauberg und verbinden das mit einer schönen Motorradtour durchs Ronneburger Hügelland. Mehr Infos hier.

Lust auf eine weitere Tagestour im September oder Oktober? Schreib uns eine kurze Mail, wohin wir gemeinsam fahren sollen. Deine Tipps für mögliche Ziele gerne unter kurvenfieber@mac.com

 

 

Veitshöchheim oder Westengrund

So ein Wetter wie an diesem Wochenende, das haben wir (hoffentlich) auch am Samstag, den 13.4.2019, bei unserer ersten Tagestour für die vhs. Wo uns die Route an diesem Tag hinführt, das wissen wir noch nicht ganz genau. Denn Ziel ist der Mittelpunkt Europas. Und der könnte sich verschieben, je nachdem, ob die Briten bis Mitte April die EU verlassen haben oder nicht.

Kurzweilig und kurvenreich wird die Tour aber so oder so, egal ob wir nach Veitshöchheim in Unterfranken oder nach Westengrund fahren werden. Los gehts am Samstag, den 13.4,2019, ab 9 Uhr. Wir starten von der Autobahnraststätte Weisskirchen an der A3. Die Teilnahmegebühr beträgt 35 Euro (pro Motorrad).

Mehr Infos und die Möglichkeit sich online anmelden zu können findest Du auf der Homepage der vhs. Hier wäre der Link.

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Ein Wochenende vorher wollen wir vom Rhein über den Hunsrück an die Mosel und weiter in die Eifel fahren. Drei herrliche Tourtage sind geplant, mit Kurven bis zum Abwinken. Ein toller Start in die neue Saison!

Los geht´s am Freitagmittag, den 5. April 2019. Da treffen wir uns nahe Bacharach zum gemeinsamen Mittagessen. Zwei Nächte werden wir anschließend in einem schönen Hotel an der Mosel verbringen, um von dort aus zu herrlich kurzweiligen Motorradtouren aufbrechen zu können. Am Sonntagmittag endet diese Tour dann wieder am Rhein. Ein paar Plätze haben wir noch frei.

Der Teilnehmerbeitrag pro Person beläuft sich auf 295 Euro, für zwei geführte Halbtagstouren und eine Ganztagestour, zwei Übernachtungen im Doppelzimmer mit Abendessen und Frühstück sowie jede Menge Spaß. Sozias zahlen nur 245 Euro. Einzelzimmer auf Anfrage gegen Aufpreis (30 Euro) soweit verfügbar möglich.

Weitere Infos findest Du in unserem Internet-Tagebuch unter folgendem Link: Saisonstart Moselwochenende.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen – oder erstes Kennenlernen und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung. Du erreichst uns am einfachsten per Mail unter kurvenfieber@mac.com