Monatsarchiv: Mai 2014

Ein Tag voller Sonnenschein

Strahlend blauer Himmel schon am frühen Morgen. Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir gen Norden. Der Rurtalstausee ist unser erstes Ziel. Hier wollen wir die obligatorische Kaffeepause am Vormittag einlegen.

Zunächst aber kämpfen wir mit einigen Baustellen, die geneigt sind, die angedachte Routenplanung gehörig durcheinander zu bringen. Es bedarf einiger Umwege – über glücklicherweise meist kleine, kurvenreiche Straßen -, um auf dem Wegen dahin zu kommen, wohin wir wollen.

Etwa zum „Kleinen Seehof“ in Woffelsbach, der noch dazu an einer für Motorradfahrer am Wochenende gesperrten Strecke liegt. Mit Blick auf den See genießen wir – auf der Sonnenterasse sitzend – die erste Kaffeepause. Eigentlich will Niemand mehr weg, so schön ist es hier; aber die „Pflicht“ ruft.

Wir umrunden den Rurtalstausee auf kurvenreicher Strecke. Leider sind durchweg nicht mehr als 50 km/h erlaubt. Glücklicherweise ist kein Auto vor uns – und auch die ansonsten allgegenwärtige Rennleitung lässt sich nicht blicken – so dass wir doch auf unseren Fahrspaß kommen.

Gegen Mittag erreichen wir Bad Münstereifel und legen im Landgasthof „Zur Wasserscheide“ eine kleine Essenspause ein. Da wir diesmal vorbestellt hatten wurde zügig serviert; Service und Küche verdienen ein Lob.

Nordwestlich des legendären Nürburgrings nahmen wir im Anschluss alle kleinen kurvenreichen Straßen unter die Räder, die wir nahe der Ahr finden konnten. Manche Kehrenfolge hatte dabei schon alpinen Charakter. Und wann immer wir – zwangsläufig – mal auf ein Stück breite Bundesstraße stießen, suchten wir schnell wieder die Abgeschiedenheit der Höhenzüge. Hier gab es keine lebensmüden „Tiefflieger-Fraktionen“.

In Birgel fand sich am Nachmittag noch ein Gasthof für die Kaffee-, Eisbecher-, und Apfelstrudel-Pause. Obwohl nicht geplant, trafen hier alle drei Gruppen wieder zusammen.

Kurz vor 18 Uhr waren wir zurück um Hotel und genossen den lauen Abend auf der Terrasse. Das Abendessen bot wieder ein Highlight: knusprige Schweinekeule, die der Küchenchef direkt am Tisch tranchierte. Das lange Schlemmerwochenende wurde so seinem Namen mehr als gerecht.

Morgen werden wir noch einen Abstecher nach Belgien – ins Hohe Venn – unternehmen, bevor es am Mittag leider schon wieder nach Hause geht.

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Blauer Himmel, den ganzen Tag über. Die Eifel zeigte sich von ihrer schönsten Seite.

Kaffee ohne Wasser

Am frühen Freitagmorgen ist es noch reichlich trübe in der Eifel. War uns für heute nicht strahlender Sonnenschein versprochen? Spätestens zur Mittagszeit wird’s besser, sagen die Prognosen voraus – na also, dann aber los!

Auf vielen kleinen kurvenreichen Straßen arbeiten wir uns gen Westen vor. Dasburg – dessen namensgebenden Burg(ruine) imposant auf einem Bergkegel thront – ist unser erstes Ziel. Bei Jan und Hilly Koelewjin vom Hotel Daytona wollen wir die erste Pause einlegen – in unmittelbarer Nähe zu Luxemburg.

Kleine sprachliche Barrieren sorgen dabei für eine gewisse Heiterkeit. Klaus bestellt – mit unverkennbar hessischem Sprachklang – „nen Kaffee unne Wasser“. Für Hilly, die aus Holland kommt, hört sich das an wie „ein Kaffee ohne Wasser“ – worauf sie mehr als irritiert zu uns schaut …

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Das ist er, der berühmte „Kaffee ohne Wasser“, bestellt in Dasburg.

Das amüsante Missverständnis ist schnell aufgeklärt, so dass Jeder bekommt, was er möchte. Frisch gestärkt folgen wir kurz darauf dem mäandernden Lauf der Our Richtung Vianden. Es trübt sich ein wenig ein, bald darauf fängt es an zu nieseln.

In Roth legen wir einen kurzen Stopp ein und beratschlagen: weiter bis Echternach und auf der deutschen Seite wieder zurück? Oder gleich die Landesseite wechseln und zum Mittagessen fahren? Wir entscheiden uns für letztere Variante und erreichen auf trockener Straße den Hinkelshof in Körpenich.

Nach und nach treffen auch Georg und Stefan ein, so dass wir zusammen Mittag essen können. Anschließend nehmen wir den „Parco Naturel Germano-Luxembourgeois“ unter die Räder und fahren uns – angesichts der vielen Kurven und Kehren – fast schwindelig.

Die Suche nach einer geeigneten Gelegenheit für die nachmittägliche Kaffeepause gestaltet sich erwartungsgemäß schwierig. In Neuerburg werden wir endlich fündig und staunen – in der Sonne sitzend – über die in wahren Heerscharen einfallenden holländischen Motorradfahrer.

Eine Stunde und gut 50 Kilometer später sind wir zurück im Hotel, genießen das Feierabendbier auf der Terrasse und freuen uns auf das viergängige Abendessen: Variationen von Fluss und Meer, Brunnenkressesuppe, Ragout vom Mai-Bock mit Eifeler Mehlklößchen und Rotkohl sowie – zum Abschluss – Erdbeeren mit Eis.

Satt und zufrieden – sowie mit einer aufgesetzten Schlehe im Bauch zwecks Verdauung – geht’s zu Bett. Wir wollen fit sein für die nächste Tagestour. Die führt uns morgen erst in den Norden der Eifel und dann über den Nürburgring wieder zurück. Natürlich bei strahlendem Sonnenschein.

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Luxemburg war das Ziel der heutigen Tagestour – auf tollen kleinen Straßen!

Schlemmerwochenende in der Eifel

Der Auftakt war schon mal vielversprechend: trockene Straßen, viele Kurven, eine nettes Café, kurz vor dem Hotel eine Tankstelle und am Abend das versprochene leckere Essen.

Wir sind in Prüm in der Eifel und wollen von Donnerstag bis Sonntag tagsüber schön Motorrad fahren und uns abends von der Küche des Hauses verwöhnen lassen. Das hat am ersten Tag schon mal prima geklappt.

„Mit allen, die bis 14 Uhr im Hotel sind. wollen wir am Nachmittag schon mal eine kleine Runde durch die Eifel fahren“, hatten wir angekündigt – und so wartete ein gutes Dutzend unserer Teilnehmer pünktlich am Treffpunkt, um bis zum Abend die ersten 180 Kilometer unter die Räder zu nehmen.

Das „Meerfelder Mar“ war das Ziel, das wir nach gut zweistündiger Fahrt auf vielen kurvenreichen Straßen erreichten. Im nahe gelegenen „Naturpurhotel Marblick“ legten wir die obligatorische Kaffeepause ein, bevor es auf Nebenwegen zurück zum Hotel ging.

Für den ersten Abend war uns ein kleines Grillfest versprochen und so legte die Küche alles auf den Rost, was sich auf offener Flamme zubereiten ließ – lecker!

Morgen wollen wir einen Abstecher ins nahe gelegene Luxemburg unternehmen – bei strahlendem Sonnenschein, prognostiziert zumindest der Wetterbericht.

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Das lief so manchem das Wasser im Mund zusammen: vom Grill direkt auf den Tisch.

Am Timmelsjoch liegt noch meterhoch Schnee

Bild

Das Bild ist der Homepage „www.timmelsjoch.com“ entliehen. Mit einem Klick aufs Foto kommst direkt auf die entsprechende Meldung. Oder hier klicken.

Mitte Juni werden wir zu unserem kleinen Pässemarathon aufbrechen: vom Bodensee aus geht es zunächst nach Sölden, dann weiter nach Cavalese und über Brixen schließlich wieder zurück an den Bodensee. 25 der schönsten, höchsten, kurvenreichsten, interessantesten und … Pässe in vier Tagen. Das ist der Plan.

Unter anderem wollen wir übers Timmelsjoch fahren; die Straße ist normalerweise ab Ende Mai geräumt. Noch wird heftig gefräst, wie auf der Internetseite nachzulesen ist. Und wie das kleine Video zeigt, das die fleißigen Helfer bei der Arbeit zeigt.

Wollen wir hoffen, dass sie bis Anfang Juni fertig sind und in unserer „Tourwoche“ nicht wieder der Winter einbricht.

Frau müsste man(n) sein

Es gibt nur noch ein halbes freies Doppelzimmer bei unserem kurzweiligen Motorradwochenende im Alpenvorland. Allerdings nur für eine nette Motorradfahrerin. Männer haben keine Chance 😉

Fast komplett ausgebucht ist sie, die Tour, die über Fronleichnam – also von Do. 19.6. bis So. 22.6.2014 – von Lindenberg am Bodensee auf möglichst kleinen, kurvenreichen Straßen durchs Allgäu und die angrenzenden Regionen führt. Eines der Highlights: Mit dem Motorrad nach Konstanz, dann mit der Fähre übers „Schwäbische Meer“ und anschließend viele kleine idyllische Passstraßen in der Schweiz entdecken.

Unsere Tagesetappen liegen zwischen 250 und 300 Kilometer; wir werden mit drei Gruppen unterwegs sein, um unterschiedlichen Interesse bestmöglich gerecht werden zu können. Kein Hotelwechsel: die Koffer müssen nur einmal ausgepackt werden. Und: Mit nur einem Tag Urlaub lassen sich vier Tage Motorrad fahren – herrlich!

Vier geführte Touren, ein kleines Infopaket, Übernachtung im Doppelzimmer mit Halbpension (Frühstück und Drei Gänge-Menü am Abend) bietet wir für 385,- Euro für eine nette Motorradfahrer an Die andere Hälfte dieses Doppelzimmers wäre schon von einer anderen netten Motorradfahrerin belegt.

Interesse? Dann einfach eine Mail schreiben an: kurvenfieber@mac.com

Drei Tourguides – drei Routen

vhs_Lahn

Von Hofheim aus ging es zunächst nach Braunfels und dann über Balduinstein ins Wispertal.

Bei der vhs-Tour an die Lahn waren wir – aufgrund der Vielzahl der Anmeldungen – mit drei Tourguides unterwegs. Die „Unterwegs-Treffpunkte“ für die Kaffeepause, das Mittagessen und den Kuchenstopp zum Abschluss hatten wir vorab festgelegt, die zu fahrende Route eigentlich auch. Bis auf ein paar zu vernachlässigende Abweichungen waren alle drei Gruppen auf annähernd der gleichen Route unterwegs.

Die entsprechenden Tracks haben wir auf unsere GPSies-Seite hochgeladen:

Dieters Strecke: Track
Stefans Strecke: Track
Uwe Strecke: Track

Kaffeepause: Solmser Hof in Braunfels
Mittagessen: Landhotel Zum Bären in Balduinstein
Kuchenpause: Kammerburg im Wispertal

Video

Das Video von der Lahn-Tour

Natürlich gibt es auch von unserer vhs-Tagestour an die Lahn ein paar kurze Video-Impressionen.