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Keinerlei Reaktion – wie schade

Ja, ich weiß: OpenStreetMaps (OSM) gibt es einfach so im Netz. Die benötigten Regionen kann man sich selbst zusammenstellen, runterladen, entsprechend konvertieren und dann auf dem PC abspeichern, um sie bei nächster Gelegenheit aufs Navi zu spielen. Wenn man es denn kann …

Ich bin in solchen Dingen leider etwas unbedarft und freue mich, wenn es Dienstleister gibt, die einem einen Großteil der Vorarbeiten abnehmen. So wie die Firma „navitracks“, die sich als „Garmin Kartenmanufaktur“ bezeichnet. Vor zwei Jahren hat mir das Unternehmen „MediaDesign Hillebrand“, das hinter „navitracks“ steckt, eine spezielle Top-Karte für Norwegen zusammengestellt, um mir die Planungen für eine Endurowanderung durch Skandinavien zu erleichtern. Das fand ich klasse.

Für unsere Endurowanderung durch Lothringen habe ich deshalb jüngst eine Top-Karte von Frankreich bestellt und – man weiß ja nie – gleich noch eine für ganz Europa. Die kann zwar nicht aufs Navi gezogen werden, hilft aber ein ums andere Mal beim Planen.

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Doch leider war die 16 GB mircoSD-Karte defekt. Die darauf abgespeicherten Daten ließen sich nicht lesen. Also wurde noch am gleichen Abend reklamiert, heißt es doch in der Eigenwerbung des Unternehmens: „Gerne beantworten wir Ihre Fragen per E-Mail unter fragen@navitracks.de

Meine Frage, wie wir den Umtausch am einfachsten realisieren könnten, blieb jedoch unbeantwortet. Eine zweite entsprechende Mail auch. Unter der angegebenen Handy-Nummer meldete sich niemand. Auch ein auf dem Postweg verschickter Brief blieb ebenfalls unbeantwortet. Kundenservice – mittlerweile Fehlanzeige!

Glücklicherweise war der Kauf bei Bezahlung im Netz abgesichert, so dass ich mein Geld – nach einer entsprechenden Reklamation – zwischenzeitlich zurückerhalten habe. Jetzt muss ich mir einen anderen „Vertriebsweg“ suchen – und möchte Euch auf diesem Wege vor der Firma „navitracks“ warnen. Ich würde dort nichts mehr bestellen und kann es – aufgrund meiner Erfahrungen – auch niemandem empfehlen.

Tipps für Alternativen? Gerne. Oder sollte ich es doch einfach mal mit OSM versuchen? Kann doch nicht so schwer sein …

Prominenter Besuch beim „Anlassen“

Alle Jahre wieder lädt der VCM zum „Anlassen“ – und damit zum Start in die neue Motorradsaison. Nach dem Gottesdienst in der kleinen Kirche am Berg setzt sich ein Korso – mit diesmal 1.700 Motorrädern – in Bewegung , der, auf vielen Umwegen, den Festplatz in Geldhauses ansteuert. Für die Gelnhäuser ist das jedes Mal ein Fest. Viele sitzen auf Campingstühlen am Straßenrand und warten schon ungeduldig auf die Biker, denen dann freundlich Zugewinne wird. So möchte man als Motorradfahrer gern überall begrüßt werden.

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Vor (und später auf der Bühne) war in diesem Jahr viel Prominenz zu Gast – und alle fuhren Motorrad! Bikerpfarrer Torsten Heinrich (zweiter von rechts) sowieso aber auch der Probst für Süd-Nassau der evangelischen Kirche Hessen-Nassau, Oliver Albrecht (rechts). Ebenso die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller, die Schirmherrin der Veranstaltung war (zweite von links) und Claudia Dorn als Stadtverordnete und Vertreterin der Stadt Gelnhausen (Mitte). Und schließlich Thorsten Pfeifer von der Kradstaffel der Polizei, der, gemeinsam mit seinen 20 Motorrad fahrenden Kolleginnen und Kollegen, den Corso seit rund 20 Jahren mit Begeisterung begleitet (ganz links).

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Bei strahlenden Sonnenschein ließ es sich auf dem Festgelände gut feiern, zumal die Frankfurter Band „We are Quo“ mit fetziger Live-Musik für ordentlich Stimmung sorgte. Vorführungen aus dem Bereich des Motorrad-Sicherheitstrainings, zahlreiche Infostände verschiedener Motorradhersteller, der Dekra und der Polizei Südost-Hessen boten die Gelegenheit zu einem kleinen Bummel, bevor auch an einem der Imbisstände noch ein kleiner Stopp eingelegt wurde.

Ein herrlich entspannter Nachmittag im Kreise der Motorradfahrenden, die allesamt die gelöste Stimmung zu genießen wussten. Und bei man sich häufig einfach mal wieder sah. Denn zum „Anlassen“ kommen immer wieder auch ehemalige Teilnehmer unserer Motorradtouren und solche, die „nur“ gelegentlich mitfahren. Schon allein das ist ein Grund, sich auf diese jährliche Veranstaltung zu freuen.

„Beschwingt“ ging es am frühen Abend dann auch wieder nach Hause. Das Zusammenspiel von Sonne und einigen Wolken schuf eine ganz eigene Atmosphäre, die im Bild festgehalten werden musste.

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Schön war es – wieder einmal. Jetzt können wir auch offiziell in die neue Motorradsaison starten.

 

Testtour

m.calimoto.com/t/w8QKekDGYX

Schön wäre es ja, wenn hier statt eines Links eine Landkarte zu sehen wäre. Nachdem Navigon seine – nach meinem Dafürhalten – beste Navigation vom Markt genommen hat und keiner weiß, welche Features Bestandskunden noch wie lange nutzen können, gilt es Alternativen zu prüfen. Beispielsweise Calimoto, dass mich aber noch nicht so richtig überzeugen konnte. Gern hätte ich die gefahrene Strecke hier in meinem WordPress-Blog auf einer Karte abgebildet. Die lässt sich auf Facebook prima einbinden; hier aber nicht. Schade ;-(

Welche Navi-Software nutzt Ihr fürs Handy?

Nur eine verrückte Idee …

… oder wollen wir 2020 mal ein paar ganz ungewöhnliche Touren ins Programm nehmen? Eine Idee wäre, zum Sonnenuntergang-Gucken aufs Stilfser Joch zu fahren.

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Während die Saison 2019 noch nicht richtig angefangen hat, überlegen wir schon, was wir 2020 unternehmen könnten? Ein verrückter Gedanke wäre, sich im Sommer, an einem lauen Freitagabend, vielleicht nahe Würzburg zu treffen, am Samstagmorgen früh aufzustehen und den ganzen Tag Motorrad zu fahren. Nach jeweils 100 Kilometern auf der Landstrasse – das entspricht gut zwei Stunden Fahrt – machen wir eine kleine Pause; dann gehts weiter. Nach fünf Etappen haben wir die 2757 Meter hoch gelegene Passhöhe des Stilfser Jochs erreicht und genießen auf der Terrasse der Tibet-Hütte einen fantastischen Sonnenuntergang. Das wär doch mal was, oder?

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Nach einer erholsamen Nacht auf dem höchsten Gebirgspass Italiens stürzen wir uns nach einem schönen Frühstück wieder talwärts und erreichen am späten Sonntagabend unseren Ausgangspunkt nahe Würzburg.

Gut 1.000 Kilometer ungewöhnlicher Fahrspaß in nur zwei Tagen – was hältst Du davon? Nur eine verrückte Idee? Oder sollen wir mal ernsthaft über die Realisierung nachdenken? Schreib uns einfach kurz ein Mail an kurvenfieber@mac.com Wir sind gespannt …

Video

Was ist mit der Kammerburg?

Es ist Sonntag, die Sonne scheint an diesem zweiten Februarwochenende bereits so herrlich, dass Motorrad fahren eigentlich Pflicht ist. „Willst Du nicht mal schauen, was aus der Kammerburg geworden ist“, werde ich gefragt und setze diesen Quasi-Auftrag umgehend in die Tat um. Gegen Mittag wird die alte G/S aus der Garage geschoben; der Rheingau wird das erste Ziel des heutigen Tages sein.

Majestätisch fließt der Rhein als breiter Strom links der Bundesstraße, auf der sich – angesichts des schönen Wetter – reichlich Autos und auch schon die ersten verrückten Motorradfahrer tummeln, die trotz Geschwindigkeitsbegrenzung und durchgezogener Linie alles niederkämpfen müssen, was vor ihnen rollt. Idioten!

Also lieber ab in „die Berge“, den Blinker rechts und über Johannisberg und Stephanshausen Richtung „Rheingauer Gebirge“. In Stephanshausen lädt der „Ortsdrache“ zu einem kurzen Fotostopp; nur wenige Kilometer weiter die an einem Waldparkplatz stehende „Himmelsliege Rheinhessenblick“ zu einer kleinen Pause mit fantastischer Aussicht.

 

Weiter geht es, den Presberg hinauf. Die Aussicht hier oben hat immer etwas hochalpines. Allerdings dürfen Motorradfahrer in diesem Abschnitt nicht schneller als 60 km/h fahren, was angesichts der engen Kurven und Kehren verschmerzbar ist – auf den Geraden aber etwas langweilig.

Im Wispertal angekommen, biege ich links ab – statt rechts zur Kammerburg -, lohnt doch die kurvenreiche Strecke Richtung Sauerthal, den Ranselberg hinauf, einen kleinen Umweg. Die Ruine der Burg Sauerthal ist linkerhand (oder über meiner linken Schulter) immer wieder einmal zu sehen; zumindest, wenn im Frühjahr die Bäume noch ohne Blätter sind. Auf Nebenwegen geht es anschließend ins Wispertal – weite Fernblicke und ein kleines, munter vor sich herplätscherndes Bächlein prägen das Bild. Dann ist die Kammerburg erreicht.

 

Genauer gesagt, das gleichnamige Gasthaus, denn die Burg selbst, die seit langem schon eine Ruine ist, versteckt sich im nahegelegenen Wald. In der „Gaststätte Kammerburg“ haben wir immer wieder gerne eine Pause eingelegt oder sind hier mal zum Kaffeetrinken oder Mittagessen hingefahren. Das Aus kam mit der Streckensanierung. Um den Asphaltbelag erneuern zu können, waren einzelne Abschnitte des Wispertals für Monate gesperrt – die Gäste blieben aus, so dass der Pachtvertrag nicht mehr verlängert werden konnte. Seitdem steht das prächtige Anwesen leer. Was sich da alles draus machen ließe …

Es ist schattig geworden im Wispertal. Die mittlerweile schon tief stehende Sonne kommt nur selten noch über die Berggipfel. Die immer wieder feuchte Straße mahnt zu besonnener Fahrweise, zeigt das Thermometer doch stellenweise nur noch 5 Grad Temperatur an. So manche Nebenstraße kann da verdammt rutschig werden.

In Bad Schwalbach hingegen scheint die Sonne. Ein Straßencafé lädt zu einer kleinen Rast. Angesichts der bis dahin oft sehr niedrigen Temperaturen muss dem Körper unbedingt Energie zugeführt werden, finde ich – am besten in Form eines leckeren Stücks Käsekuchen mit Apfelscheiben und kleinen Butterstreuseln.

 

Die Tour war ein toller Auftakt in eine sicherlich wieder sehr schöne Motorradsaison. Den Streckenverlauf und die gefahrenen Höhenmeter findest Du nachfolgend. Auf unserer GPSies-Seite kannst Du Dir den Track zur Route herunterladen. Hier ist der Link: 190217_Rheingau_Wispertal

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Höhenlinie

Und dank der App relive können wir dir sogar zeigen, wo wir lang gefahren sind; nebst der Fotos, die wir unterwegs gemacht haben.

Lust einmal mit uns unterwegs zu sein? Wir bieten auch in diesem Jahr wieder viele schöne Motorradtouren an. Hier findest Du die Übersicht. Rückfragen gern unter kurvenfieber@mac.com. Und jetzt viel Spaß beim Video:

Mehr statt weniger

Eigentlich soll die alte R 100 ja „gestrippt“ werden – kurzes Rahmenheck, andere Sitzbank, Miniblinker …

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Im Augenblick aber wird mehr an als abgebaut: der kleine Chromgepäckträger lässt das Rahmenheck gefälliger erscheinen, der Tankrucksack schafft ein wenig Stauraum und nächste Woche wird der schmale M-Lenker einem breiten Exemplar weichen.

Sieht so eigentlich auch nicht schlecht aus. Ich werde mit dem Umbau wohl noch ein wenig warten 😉

Neulich beim Fahrradhändler

Meine Nachbarin hat mir ihr altes Fahrrad geschenkt. Sie brauche es nicht mehr, außerdem seien die Reifen platt – ob ich es haben wolle, hatte sie mich gefragt. Gut erzogen, wie ich bin, habe ich nicht nein gesagt. Und für den kleinen Einkauf zwischendurch oder die kurze Fahrt an die zweite Garage ist so ein Rad ja auch nicht schlecht.

Fahrrad

Ganz schön platt, der (Fahrrad)Reifen

Nun habe ich es also und brauche erst mal neue Reifen – fast wie beim Motorrad. Also schnell zum örtlichen Fahrradhändler gefahren, natürlich mit dem Motorrad, und nach Ersatz gefragt. „Alles kein Problem“, meint der erfahrene Schrauber und schaut auf die Straße, um dann beiläufig zu erwähnen, dass er auch Motorrad fahre. Und ob er sich meine Maschine mal näher anschauen dürfe.

Klar, warum denn nicht? Eine F 700 nenne er sein eigen, wenngleich ihm so ein alter Boxer auch gefallen würde, aber dafür seine die Beine leider zu kurz, man müsse ja doch mit den Füßen irgendwie auf den Boden kommen, sprudelt es nur so aus ihm heraus. Und dass er als Späteinsteiger zunächst nur habe „gedrosselt“ fahren dürfen, anders als seine Kumpels aber mit den damit Beschränkungen immer noch gut leben könne. Seine BMW laufe auf der Autobahn gedrosselt gut 180, viel schneller seien die Anderen mit jetzt voller Leistung auch nicht, zumal er auch eigentlich gar nicht so schnell fahren würde … und mit welchem Tempo ich denn so auf der Autobahn unterwegs wäre?

„Eigentlich fahre ich so gut wie nie Autobahn mit dem Motorrad“, meine ich und wenn, dann meist nicht schneller als 130. Kleine kurvenreiche Landstraßen seien mir viel lieber, sage ich, während er zustimmend nickt, da seien die PS und die Endgeschwindigkeit nicht so entscheidend. „Schließlich fahren wir in unserem Alter nicht mehr mit dem Messer zwischen den Zähnen sondern eher auf ankommen“, philosophiere ich so vor mich hin.

Da hält der Zweiradmechaniker, den meine G/S immer noch in den Bann zieht, kurz inne, lächelt und nickt wieder: „Ja, wir fahren auf ankommen, das gefällt mir, das ist es“, meint er völlig in sich gekehrt.

Wir fachsimpeln noch ein wenig am Straßenrand und vereinbaren, als der nächste Kunde kommt, schnell noch einen Termin für den „Reifenwechsel“. Den könnte ich zwar auch selber machen, freue mich aber jetzt schon auf das nächste Aufeinandertreffen. Nächsten Dienstag soll ich das alte Fahrrad mal zur „Durchsicht“ vorbei bringen.

Irgendwie schön, dass man immer wieder Menschen trifft, die auch Motorrad fahren und der „Funke“ dann oft gleich überspringt. Muss wohl was Besonderes sein, auf zwei Rädern durchs Leben zu fahren …