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Eine erste Runde in den Hunsrück

An Fronleichnam wollen wir endlich zu einer ersten gemeinsamen Motorradtour starten. Die Infektionszahlen sinken, die Hotels und Gaststätten haben – mit Einschränkungen – wieder geöffnet, das wollen wir nutzen.

Ich war am Samstag schon mal im Hunsrück und an der Mosel unterwegs, um zwei „Sehenswürdigkeiten“ anzufahren, die nur zu Fuß zu erreichen sind. Das ist für manchen Motorradfahrenden fast schon eine Zumutung 😉

DIe kleine Tour habe ich wieder in einem Relieve-Video zusammengefasst, dass Dir ein paar schöne Eindrücke von der Fahrt vermittelt.

Relive-Originallink: https://www.relive.cc/view/vrqDQ9XGALv

Hier siehst Du die im Video gefahrene Wegstrecke in der Karte der Mapout-App

Am Donnerstag starten wir dann nicht nur in den Hunsrück und an die Mosel sondern werden auch durch die Pfalz, die Eifel und den Rheingau touren. Endlich wieder Motorrad fahren ….

Fotorückblick Allgäu

Die letzte größere Tour in diesem Jahr führte uns in Allgäu – mehr oder weniger spontan, wollten wir doch auch im September noch die Gelegenheit nutzen, ein paar Tage zusammen Motorrad zu fahren. Vier Tage lang waren wir rund um Lindenberg unterwegs und haben dabei auch kurvenreiche Abstecher in die Schweiz und nach Österreich unternommen. Gut übernachtet und (wieder einmal) sehr gut gegessen haben wir im Lindenberger Hof, der jetzt schon zum dritten Mal Ausgangspunkt abwechslungsreicher Touren war.

Der ausführliche Torbericht lässt noch ein wenig auf sich warten, aber einen bunten Bilderbogen, den können wir Euch schon präsentieren.

In den nächsten Tagen schicken wir Euch dann ein paar Tourvorschläge fürs nächste Jahr – in der Hoffnung, dass uns Corona keinen Strich durch die Rechnung macht. Wer noch nicht im Mail-Verteiler ist, aber regelmäßig informiert werden möchte, schreibt einfach eine Mail an kurvenfieber@mac.com. Alle Angaben werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Für Motorräder keine Genehmigung

Unterwegs in den Voralpen

Am Sonntag starten wir noch mal ins Allgäu. Die letzte „große“ Tour für dieses Jahr. Um die Gewissheit zu haben, dass wir unsere Kaffeepausen problemlos einlegen können, haben Vorab wir nach geeigneten Lokalitäten Ausschau gehalten – und nahe der herrlichen Passstraße am Oberjoch ein kleines Café mit prächtiger Aussicht gefunden.

Die Frage, ob wir die kleine Straße, die auf das Plateau führt, für den öffentlichen Verkehr freigegeben ist, wurde (erwartungsgemäß) verneint. Es sei jedoch möglich eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen, wir mögen doch mal bei der zuständigen Stadtverwaltung nachfragen.

Das haben wir natürlich umgehend gemacht und darauf hingewiesen, dass wir selbstverständlich langsam und rücksichtsvoll zur Café fahren würden. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Für die Nutzung des Güterweges würden Ausnahmegenehmigungen nur für größere Warentransporte und Gäste mit einem Schwerbehindertenausweis erteilt.

Das lässt sich akzeptieren: Wenn ein Weg vornehmlich Fußgängern und Radfahrern vorbehalten sein soll, haben Motorräder da nicht unbedingt was zu suchen. Unangenehm berührt hat mich allerdings der folgende Satz, den ich wörtlich zitieren möchte: „Für Motorräder werden generell keine Genehmigungen erteilt“.

Eine so pauschale Ablehnung stimmt mich nachdenklich, signalisiert sie doch, dass Motorradfahrer eigentlich unerwünscht sind.

Das ist hoffentlich eine Einzelmeinung. Zumindest im Nachbarort sind wir willkommen. Als wir dort in einer kleinen Bäckerei nachgefragt hatten, ob wir am Vormittag auf einen Kaffee vorbeischauen dürften, hieß es: „Wir freuen uns, wenn Sie kommen und reservieren Ihnen bei schönem Wetter gern draußen ein paar Plätze“. Da kommen wir doch gerne.