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Naturgewalten

Mitte Juli waren wir in Obertauern und haben dort herrliche Tage im Hotel Solaria verlebt. Heute erreicht uns über Facebook die folgende Hiobsbotschaft: Gewaltige Regenschauer habe zahlreiche Geröll-Lawinen ausgelöst, so dass am Tauernpass nichts mehr geht. Obertauern ist nicht mehr erreichbar.


Auch wir haben am Tauernpass ein Gewitter erlebt. Das war aber harmlos.

Wir drücken Euch die Daumen, dass die Straßen bald wieder befahrbar sind. Nachfolgend der Original-Post des Hotel Solaria. 

Aktuelle ANREISE INFORMATION:

Leider wird unsere Region – so wie der halbe Alpenraum – derzeit von heftigen Unwettern mit Starkregen und Hagel heimgesucht. In der letzten Nacht kam es zu zahlreichen Überschwemmungen und auch Vermurungen der B99 beiderseits des Passes.

Zwar soll sich das Wetter morgen (07.08.2017) beruhigen – siehe http://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/wetteranimation – aber auch für heute Nacht sind noch einmal ausgiebige Niederschläge angesagt.

Im Moment ist Obertauern auf der Straße nicht erreichbar, die B99 ist sowohl zwischen Obertauern und Untertauern (aus Salzburg kommend) wie auch zwischen Obertauern und Tweng (aus Richtung Graz & Villach kommend) gesperrt.

Nach derzeitigem Wissensstand wird die Südseite voraussichtlich morgen wieder geöffnet werden können.

Die Nordseite Richtung Untertauern wird voraussichtlich noch gesperrt bleiben.

Unter https://www.oeamtc.at/verkehrsservice wenn man im Suchfenster noch b99 eingibt, bekommt man die aktuelle Meldung. 

Auf http://www.asfinag.at/ werden auch die aktuellen Behinderungen sehr gut angezeigt

Voraussichtlich wird morgen also die Anreise nach Obertauern nur über die Südrampe Mauterndorf, Tweng, Obertauern möglich sein.

Aus der Richtung von Salzburg bedeutet das, dass die Anreise nur über die A10 und den Tauerntunnel bei Flachau möglich sein wird. Bitte also nicht vergessen spätestens am Grenzübergang Walserberg eine Autobahn-Vignette zu kaufen. Preis für die 10 Tages Motorradvignette sind € 5,10, PKW € 8,10 (http://www.asfinag.at/maut-vignette/vignette/). 

Der Sölkpass als Alternative zum Tauerntunnel ist derzeit auch gesperrt. 

Anreise von Norden über die A10 Tauernautobahn Richtung Villach bis Ausfahrt St. Michael im Lungau. Durch St. Michael i.L. durchfahren dann links auf die B99 einbiegen und dieser über Mauterndorf und Tweng bis Obertauern folgen.

Von wegen „Spiel im Kettenblatt“

Jetzt hat auch die kleine „Suzi“ TÜV. Zunächst hatte der Prüfer einen schwergängigen Gasgriff und vor allem „zu viel Spiel im Kettenblatt“ bemängelt. Also wurde der Gaszug gewechselt und die Suzi zwei Tage stehen gelassen. Soll ein probates Mittel sein, gegen zu viel Spiel. Scheinbar setzt sich da irgendwas … 😉

Bei erneuter Begutachtung wurden keine Mängel mehr festgestellt, die 350er hat wieder für zwei Jahre TÜV – wie schön.

Wenn ich mir jetzt aber das Kettenblatt anschaue, scheint doch Handlungsbedarf geboten. Rund um die Zahnräder klebt noch der Knaster der jüngsten Endurowanderung durch Belgien. Da sind wir zwei Tage lang auf völlig durchweichten Feldwegen unterwegs gewesen. Das hat – trotz anschließend gründlicher Reinigung – offensichtlich Spuren hinterlassen.

Die zu beseitigen muss warten: morgen gehts nach Obertauern uns Hotel Solaria, am Sonntag kommen dann Teilnehmer und Tourguides nach, so dsss wir am Montag gemeinsam ins Friaul aufbrechen können – zwei Gruppen auf der Straße, eine endurowandernd. Ziel ist das Hotel Bellavista; auf das herrliche Abendessen an lauen Sommerabenden auf der großen überdachten Terrasse freue nicht nur ich mich schon riesig. Und aufs Endurofahren mit Christian natürlich auch 😉


Da muss wohl doch noch was gemacht werden, am Kettenblatt …

Zu viel Spiel im Kettenblatt

Nächste Woche gehts von Obertauern ins Friaul. Zwei Gruppen auf der Straße, eine weitere wird Endurowandern. Die R 80 G/S steht schon im Transporter, als Ersatz – für alle Fälle – soll noch eine von den Suzukis mit. Leider müssen beide zum TÜV.

Also schnell die Werkstatt angerufen und einen Termin vereinbart. „Komm am Montag vorbei, wir machen das dann schon“, hieß es. Am Nachmittag dann die Nachricht: „Die DR 650 kannst Du abholen, die ist ohne Mängel durch den TÜV gekommen. Bei der 350er hat der Prüfer den schwergängigen Gasgriff bemängelt und zu viel Spiel im Kettenblatt“.

Zu viel Spiel im Kettenblatt? Das habe ich ja noch nie gehört. Egal – eine „Rückfallebene“ steht wieder in der Garage, die kleine Variante wird bis zum Wochenende wohl auch „getüvt“ sein. Dann stellt sich die schwere Frage: welche nehme ist jetzt mit …

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Wieder zwei Jahre Glückseeligkeit. Bis Mitte 2019 kann die 650er Suzi erneut auf losem Untergrund bewegt werden 😉

Entspannt nach Hause

Wir sitzen beim Frühstück – ganz entspannt. Heute geht es „nur noch“ nach Hause. Gelegenheit des morgens bei einer Tasse Kaffee noch ausgiebig zu klönen.

Die ersten packen schon mal zusammen, so langsam leert sich der Parkplatz. Das Wetter passt, so dass sich noch ein kleines Tourchen für den Weg gen Heimat anbietet.

Schön war es wieder, das Sommerfest, willkommene Gelegenheit für entspannte Motorradtoren mit Gleichgesinnten. Am 30.9. starten wir für ein langes Wochenende ins Ederbergland, Mitte Oktober gehts von Freitag bis Sonntag ins Elsass. Und für die vhs bieten wir unter anderem im September ein Tour in den Thüringer Wald an – Samstag hin, Sonntag zurück. Mehr Infos zu den vhs-Touren findest Du hier:

Alle vhs-Touren

 

Was sagt das Regenradar?

So ein Frühstück mit netten Motorradfahrern ist doch immer wieder etwas sehr Schönes. Wir sitzen zusammen an zwei langen Tischen und genießen die Zeit bis zum Tourstart. Noch ein Tässchen Kaffee, vielleicht doch ein Fünf-Minuten-Ei und dann gehts so langsam hoch aufs Zimmer zum umziehen.


Punkt neun auf dem Parkplath sucht Charly in seinem Navi vergebens Bronnbach. Dort wollen wir – nahe des Klosters – die erste Kaffeepause einlegen. Dumm, wenn die Feindaten fehlen. Auf dem Garmin sind immer noch die Karten von der zurückliegenden Tour ins Chinque Terre installiert. So wird das nichts ;-(

Zum Glück fährt Stefan unserer Gruppe voraus – der kennt den Weg – und auch Speedy, der die zweite Gruppe führt, weiß, wo es lang geht. 

Ein banger Blick zum Himmel – nach Regen sieht das eigentlich nicht aus, obwohl der doch prognostiziert war. Das Regenradar zeigt die Schlechtwetterfront westlich von uns. Wir wollen in den Süden, das könnte klappen. Und so mäandern wir die ersten 70 Kilometer auf möglichst kleinen durch den Spessart.


In Stadtprozelten geht es mit einer kleinen Fähre über den Main und schließlich – dem Lauf der Tauber folgend, nach Bronnbach. Wir finden einen äußerst idyllischen Parkplatz für die Motorräder und auf der anderen Straßenseite das kleine Lokal zur ersten Rast.


Kaffee und Schorle sind der Renner und auch das erste Stück Apfelkuchen mit Sahne geht des morgens um halb elf schon. Speedy hardert mit der netten Wirtin ob des Kakaos, den er bestellen möchte: möglichst ohne Pulver aber mit viel frischer Milch und ohne Sahnehaube – nein, lieber doch mit …


Weiter gehts nach Hammelburg. Ein schneller Blick aufs Regenradar lässt hoffen, es könnte trocken bleiben. Bleibt es natürlich auch und so genießen wir die gut 90 Kilometer ins Fränkische. Oftmals haben wir die Straßen ganz für und alleine und genießen die herrlichen Ausblicke.


Das Lokal zur Mittagsrast ist schnell gefunden. Wir sitzen auf der Terrasse und genießen Pizza oder Pasta. Nach der Speisekarte wird die Landkarte studiert, brauen sich im Westen doch schon wieder dunkle Wolken zusammen.


Wir schlagen einen weiten Bogen Richtung Rhön und erreichen „Taufstein“ am späten Nachmittag. Im gleichnamigen Hotel haben wir uns zur Kuchenpause angekündigt und steigen von den Moppeds, als die ersten Regentropfen fallen. Das ist timing ;-(

Bei Kaffee und Rhabarberkuchen warten wir auf Speddy. Doch der meldet sich per WhatsApp und lässt uns wissen, dass es eine Reifenpanne gegeben habe. Hoffentlich lässt sich der Schaden reparieren und die Gruppe kommt zu Hotel.


Die letzen 70 Kilometer dorthin sind dann doch verregnet. Es plätschert mal mehr und mal weniger. Zudem ziehen dichte Nebelschwaden durch die Wälder. So langsam wirds abenteuerlich.

Gegen 18 Uhr rollen wir auf dem Hotelparkplatz aus. Jetzt eine heiße Dusche und dann zum Abendessen. Statt Grillfest gibt es Grillteller – lecker.


Morgen fahren wir schon wieder nach Hause. Und in zwei Wochen ins Friaul und im September ins Vercors. Auch das wird schön, wir freuen uns schon drauf.

Endlich wieder unterwegs

Am Wochenende steht unser Sommerfest auf dem Programm – die Gelegenheit, endlich mal wieder richig Motorrad zu fahren. In den vergangenen Tagen hatte sich allenfalls auf dem Weg zum und vom Büro Gelegenheit für eine kleine Tour ergeben.

Jetzt aber geht es in den Spessart. Um 16 Uhr wollen wir uns in Heigenbrücken treffen. Gut 100 Kilometer oder etwa zwei Stunden lang – wollen wir uns schon mal ein wenig „einschwingen“. Bei strahlendem Sonnenschein sitzen wir anschließend im Biergarten zusammen und genießen das Feierabendbier.

Nach einem leckeren Abendessen sitzen wir noch ein wenig im Wintrergartrn und freuen uns auf die morgige Tour. Da geht es einmal rund um den Spessart.

Mit dem Handy navigieren?

Ich bin mir ja immer noch unsicher, ob ein Handy auf Dauer die Vibrationen und Erschütterungen aushält, die beim Motorrad fahren nicht zu vermeiden sind. Trotz vermeintlicher Entkopplung wird der eine oder andere kräftige Stoß das Hightech-Gerät doch ordentlich durchschütteln. Andererseits hatte einer unserer Teilnehmer sein Telefon bei einer unserer Endurotouren an den Lenker geschraubt – und es funktionierte immer noch. Kann also so schlimm dann doch nicht sein.

Weshalb ich mir Gedanken mache? Navigon hat vor kurzem eine Navigations-Software speziell für Motorradfahrer auf den Markt gebracht. „Cruiser“ heißt diese und läuft auf dem iPhone/iPad sowie auf Android-Geräten. Ich habe sie mal ausprobiert und bin begeistert. Wer gut 60 Euro investiert, erhält das Europa-Paket mit allen Karten für unbegrenzte Zeit, wer erst mal testen will kann für 3,99 Euro einen Monat oder für 19,99 Euro ein ganzes Jahr die Software nutzen.

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Der Bildschirm ist aufgeräumt, die Navigation klar und verständlich. Angezeigt werden Geschwindigkeitsbegrenzungen, Uhrzeit und Ankunftszeit sowie die zu fahrende Strecke in Kilometern. Wer mag, kann unterwegs mit Hilfe eines „Wow-Buttons“  überall da Wegpunkte setzen, wo schöne Strecken oder schöne Orte nicht in Vergessenheit geraten sollen – vorausgesetzt die Handschuhe lassen eine Bedienung des Displays zu.

Der Clou ist, dass „Cruiser“ nicht nur Tankstellen und Restaurants entlang der Strecke anzeigt sondern auch den wahrscheinlichen Wetterverlauf. So hat man zumindest eine Ahnung, ob der Tag trocken bleibt oder unterwegs möglicherweise Regen droht.

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Bei der Streckenauswahl bietet das Programm mehrere Möglichkeiten an. Mit dem oberen Schieberegler legt man fest, ob man relativ direkt oder ein einem weiten Schlenker sein Ziel erreichen möchte. Mit dem unteren Regler trifft man eine Auswahl der Straßen: von „Autobahn zulassen“ bis „nur über kleine Straßen fahren“ ist alles möglich. Schon allein das Rumspielen und Testen macht Spaß. Und die Ergebnisse überzeugen – wenngleich sie nicht an eine händisch geplante Route auf dem PC (etwa mit MapSource oder Basecamp) heranreicht.

Ebenfalls möglich sind Rundtouren. Hier legt man zudem fest, wie viele Kilometer man zwischen Start und Ziel fahren möchte und „Cruiser“ schlägt eine entsprechende Strecke vor. Die Software lässt sich übrigens auch beim Autofahren verwenden, wenn man mal abseits der Schnellstraßen unterwegs sein möchte.

Im Vergleich mit der „Auto-Navigation“ aus dem gleichen Hause fällt auf, dass „Cruiser“ nicht vor Staus auf der Autobahn warnt. Das ist unverständlich.

Ein weiteres Manko: Geplante Routen können (noch) nicht als gpx-Datei exportiert werden. Hier wird aber möglicherweise demnächst nachgebessert. Erste Updates werden bereits angeboten. So kann das Handy jetzt auch im Querformat genutzt werden, was bislang nicht möglich war.

Wer „Cruiser“ mal ausprobieren will: die ersten Tage nach dem download ist eine kostenlose Nutzung möglich. .