Monatsarchiv: September 2019

Ab auf die Autobahn

Um halb fünf ist die Nacht zu Ende. Irgendwer poltert um diese Uhrzeit ins Bad des Nachbarzimmers. Einmal wach beschließe ich, mich nicht noch mal rumzudrehen, sondern die Gunst des frühen Aufbruchs zu nutzen. Kurz nach fünf rollt der Ducato vom Hof des Hotels Richtung Autobahn. Nach sieben Stunden Fahrt und zwei kleinen Pausen bin ich um halb eins wieder zu Hause. Lohn der „Mühe“: ein fantastischer Sonnenaufgang unterwegs:

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Auch von der Rückfahrt gibt es ein kleines Video, das den Streckenverlauf und ein par Bilder zeigt. Mehr zur Tour in den nächsten Tagen.

Zurück zum Genfer See

Heute heißt es Abschied nehmen, zumindest von den Cevennen. Nach vier herrlich erlebnisreichen Tourtagen geht es zurück an den Genfer See. Die Motorradgruppe wird die gut 330 Kilometer Distanz zumeist auf kleinen Landstraßen bewältigen, ich werde mich mit dem Ducato voller Koffer auf die Route National und die Autobahn werfen. Im Hotel angekommen, muss dann „verladen“ werden.

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Die Strecke, die ich mit dem Ducato gefahren bin, findest Du hier:

Dem Lauf des Tarn folgen

Am letzten Tourtag in den Cevennen sind wir dem Lauf des Tarn gefolgt. Kurvenreich ging es durch tiefe Schluchten und entlang gewaltiger Felsformationen. Am „Point de Sublime“ konnten wir einen Eindruck davon gewinnen, wie tief sich das kleine Flüsschen über die Zeit in das Gestein gegraben hat.

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Einen Blick auf die gefahrenen Route vermittelt unser Reliefe-Video:

Fahren bis zum Sonnenuntergang

Schon der Sonnenaufgang war etwas Besonderes: erst schoben sich dunkle Wolken für den roten Feuerball, dann riss der Himmel doch noch auf. Sah toll aus!

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Die Tagestour führt uns auf gut 340 kurvenreichen Straßen bis zum „Cinque de Navacelles“ und wieder zurück. Im Talkessel selbst haben wir zu Mittag gegessen und zur Nachmittagspause wurde uns selbst gebackener Maronenkuchen kredenzt. Mensch, was für eine Leben.

Das kleine Video zeigt die gefahrene Strecke. Ein ausführlicher Bericht folgt in den nächsten Tagen.

 

Kaffeepause im Schlund eines Vulkans

Es regnet, wie angekündigt. Zwar nicht aus Kübeln, wie vorhergesagt, aber doch so stark, dass unsere Lust auf´s Motorrad zu steigen, zumindest am Morgen nicht sonderlich ausgeprägt ist. Also dehnen wir das Frühstück ein wenig aus und schauen auf dem Handy erst einmal die ersten Videos von unserer Tour an.

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Gegen Mittag reisst der Himmel auf und schon sitzen wir auf dem Motorrad. Zumindest Bernhard, Thea, Charly, Ingrid, Hans-Friedrich und ich. Alle anderen trauen sich nicht so recht, kündigt die Wetter-App doch für den späten Nachmittag weitere Regenschauer an.

Wir starten zunächst in Richtung „Auberge de Peyre“, um mitten in den Bergen eine verspätete Mittagsrast einzulegen. Den nächsten Stopp legen wir in Jaujac ein. Der kleine Ort liegt im Schlund eines erloschenen Vulkans; es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, an dessen Flanken in den Mittelpunkt des Kraters zu fahren.

Einen ersten Eindruck gibt unser kleines Reliefe-Video wieder. Übrigens: es ist den Rest des Tages trocken geblieben …

Das erste Ziel: die Hochebene

Was für ein Start in den Morgen. Die Temperaturen liegen gerade einmal knapp über null Grad, als sich die Sonne Sonne gegen halb acht so langsam über die bewaldeten Anhöhen schiebt. Ein herrlicher Anblick!

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Im Hotel riecht es nach frischen Croissants, als wir uns zum Frühstück treffen. Heute wollen wir die Hochebenen der Cevennen erkunden; stellenweise führt die Straße bis hinauf auf rund 1.600 Meter. Kurven gibt es in allen Variationen, Straßenbeläge auch. Bei der Kaffeepause genießen wir eine herrliche Aussicht und das Mittagessen ist ein lukullischer Volltreffer.

Festgehalten haben wir das allen in einem kleinen Relive-Video. Der ausführliche Bericht zur Tour folgt in ein paar Tagen.

 

In einem Rutsch nach Chateauneuf

Das Drama beginnt am frühen Morgen. Erst fehlte es an Sprit, dann mag die GS nicht anspringen. Schließlich konnten wir alle Probleme lösen, so dass sich die Motorradgruppe mit etwas Verspätung doch noch in Bewegung setzen konnte. Gut 350 Landstraßenkilometer galt es zu bewältigen.

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Ich genieße den Umstand heute morgen nicht auf die Uhr schauen zu müssen und schwinge mich erst nach zehn mit dem Ducato auf die Autobahn. Bis kurz vor Puy-en-Velay regnet es immer wieder heftig; die Motorradgruppe hat mehr Glück. Da waren die Straßen nur des morgens kurz nass.

Kurz nach 18 Uhr sind alle im Hotel. Wir freuen uns auf vier abwechslungsreiche Touren in den Cevennen.

Auch von der Zwischenetappe gibt es ein kleines Relive-Video: