Archiv der Kategorie: GPS-Neuigkeiten

Etwas zuviel des Guten

Eigentlich waren wir auf einem guten Weg, doch „Freunde“ zu werden, der neue Garmin 276 CX und ich. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Software, klappte es dann doch irgendwie. Zumindest bei den Punkten, die für mich wichtig sind. Und das ist in erster Linie, dass mir das Navi den Weg so anzeigt, wie ich ihn geplant habe.

Das tut das (der?) 276 Cx famos. Eine in Mapsource (!) geplante Strecke kann problemlos vom PC aufs Navi überspielt werden; wird die Route dann aufgerufen, dauert es zwar eine halbe Ewigkeit, bis die Strecke am 276 Cx gerechnet ist, doch dann wird diese exakt so angezeigt, wir sie geplant wurde. Das macht der (das?) nüvi 390 oder 395 nicht; jedenfalls nicht so ohne weiteres.

IMG_4358

Navi-Test auf der Rheinhessen-Tour: Der 276Cx muckt mal wieder

Man darf bei keinem der Geräte allerdings den „Fehler“ machen, die Route unterwegs neu zu berechnen. Dann erreicht man zwar sein Ziel, aber garantiert nicht auf der geplante Route, weil das blöde Navi in einem solchen Fall alle gesetzten Wegpunkte einfach ignoriert. Ärgerlich!

Bei meiner kleinen Tour durch Rheinhessen habe ich den/das 276Cx für den Rückweg eine kurvenreiche Strecke berechnen lassen. Neben kürzester und schnellster Strecke ist das bei den neuen Geräten mittlerweile eine gängige Funktion. Im „Nahbereich“ – von Wiesbaden nach Frankfurt etwa – hat das schon ganz gut geklappt. Für die rund 45 Kilometer lange Distanz war der Routenvorschlag brauchbar. Das heutige hingegen nicht! Woran das liegt? Keine Ahnung.

IMG_4363

Die Route passt schon gar nicht mehr aufs Display.

Von Welgesheim nach Hause sind es über Land knapp 60 Kilometer. Der 276Cx machte daraus eine 427 Kilometer lange Tour. Schon dass die Berechnung so ewig lange dauerte, hatte mich stutzig gemacht. Auch der zweite Versuch – nach Ausschalten und Neustart – brachte keine Besserung. Im Zweifel wäre jetzt guter Rat teuer gewesen ..

Ich werde jetzt mal bei „Garmins“ nachfragen, was die Ursache sein könnte. Auf die Erklärung, wenn es denn eine gibt, bin ich sehr gespannt.

 

 

 

Mal Reinschnuppern in Basecamp?

Das neue Planungstool „Basecamp“ scheinen viele nicht zu mögen. Auf meine Kritik an der umständlichen und teilweise offensichtlich praxisfremden Handhabung hat Garmin Deutschland zwischenzeitlich reagiert und ein Telefongespräch vorgeschlagen, bei dem die Unklarheiten beseitigt werden sollen. Diese Gelegenheit würde ich gern nutzen, um Eure offenen Fragen „mitnehmen“ und ebenfalls zu stellen. Gibt es Punkte, die ich ansprechen sollte? Bitte hier im Feedback oder einfach per Mail an kurvenfieber@mac.com

Zwischenzeitlich überlegen wir, vielleicht kurzfristig mal einen Tageskurs „Basecamp“ zum Reinschnuppern anzubieten. Matthias Zörcher, der in Lampertheim GPS-Geräte und Zubehör vertreibt, würde uns dafür zur Verfügung stehen. Solltest Du daran Interesse haben, würden wir mal in den Kalender schauen, welcher Samstag denn noch frei wäre.

Wir würden den Kurs zum Selbstkostenpreis anbieten und eventuell optional noch eine Übernachtung dran hängen, dann könnten wir am Sonntag noch einen kleine Runde Motorrad fahren. Ist das ein Angebot? Interessens-Bekundungen am einfachsten per Mail an kurvenfieber@mac.com

Motorradtour

Die gemeinsame Tour als GPS-Route geplant macht unterwegs vieles einfacher. Ob aber wirklich alle Warnwesten tragen müssen?

Basecamp: Und es geht doch

Wir wollen ja fair sein. Also wird nicht nur gemeckert sondern auch nachgefragt. Am besten bei Garmin selbst. Denn die Reaktionen auf meinen Blogeintrag zur neuen Planungssoftware „Basecamp“ waren eindeutig: keiner findet dieses Tool gut.

Also habe ich eine Mail geschrieben und beim „Hersteller“ selbst mal nachgefragt, wie es denn sein könne, dass „Basecamp“ die Länge einer Tour nicht schon im Planungsstadium anzeigt? Oder dass als „Favoriten“ gesetzte Wegpunkte zwingend angefahren werden müssen. Das waren ja die Aussagen des Referenten vom „GPS-Competenze-Center“, der uns in Mömlingen eine kleine Einführung in „Basecamp“ gegeben hat. Und diese Aussagen decken sich mit den Erfahrungen vieler Nutzer.

Doch die Realität ist – hoffentlich – eine andere. Das zumindest lässt die offizielle Garmin-Stellungnahme vermuten. Darin heißt es:

1) Auch während der Routenplanung kann man mit einem Klick auf die Route (links in der Übersichtleiste) weitere Informationen (Länge, Höhenmeter etc.) zur Tour öffnen.

2) Man kann gesetzte Zwischenziele immer unterwegs über die Routenplanung einfach wieder herauslöschen- bei kritischen Punkten (bin mir nicht sicher ob ich diesen Punkt wirklich anfahren möchte) kann man daraus „Shaping Points“ in Basecamp machen – das heißt das Gerät ignoriert den Punkt sobald er daran vorbei gefahren ist und besteht nicht darauf das dieser Punkt angefahren wird.

Ersteres wurde durch einen Screenshot dokumentiert. Punkt 2 kann ich nicht beurteilen, da ich „Basecamp“ zum einen (noch) nicht nutze und sich dessen Funktionalität zum anderen nur auf neueren Navis erschließt. Bleibt also die spannende Frage, ob und wie es sich – bei der Planung oder während der Tour – vermeiden lässt, einmal als „Favoriten“ gesetzte Wegpunkte zwingen anfahren zu müssen. Ist der Tipp „Shaping Points“ brauchbar?

Basecamp2

Mit einem Klick auf „Route“ – links in der Übersichtsleiste – lässt sich auch während der Planung die Länge einer Route anzeigen.

Garmins Basecamp ist Mist – derzeit zumindest

Gestern Abend konnte ich an einem GPS-Kurs teilzunehmen, den „Zweirad Norton“ in Mömlingen angeboten hatte. Zu diesem „Touratech-Stützpunkthändler“ bringe ich meine alte G/S immer wieder gern zur Inspektion hin, weil die Jungs echt was drauf haben. Und da am Dienstag sowie die „Jahresdurchsicht“ angesagt war, konnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – schließlich liegt Mömlingen nicht gerade um die Ecke.

Mein Interesse an diesem Kurs hatte die Ankündigung einer kurzen Einführung in „Basecamp“ geweckt – das ist die neue Planungssoftware von Garmin. Bisher war „Mapsource“ für mich das Maß aller Dinge; bei allen Versuchen, mal die neue Software auszuprobieren, war ich kläglich gescheitert. Also wäre ein wenig Anleitung nicht schlecht, dachte ich mir. Zumal Teilnehmer unserer Touren schon mit „Basecamp“ gearbeitet hatten und gar Wunderliches berichteten.

Um es kurz zu machen: derzeit taugt Basecamp – nach meiner Einschätzung – nicht zur Tourenplanung. Und dafür gibt zwei gewichtige und einen persönlichen Grund:

1.) Anders als „Mapsource“ zeigt „Basecamp“ während der Planung am PC nicht an, wie lang die gewählte Route ist. Bei „Mapsource“ sehe ich, während ich meine Wegpunkte setze, exakt die Kilometerangaben – und kann dann überlegen, ob ich noch einen Schlenker mehr einbaue oder vom letzten gesetzen Wegpunkt relativ direkt zum Ziel der Tour fahre. „Basecamp“ zeigt die Länge der Route erst an, wenn die Planung abgeschlossen ist. Das erscheint mir äußerst unpraktisch.

2.) Viel schwerwiegende aber ist, dass Wegpunkte, die ich unterwegs als mögliche Ziele einplane, während einer Tour nicht mehr gelöscht werden können. Ein Aussichtspunkt, ein Fotostopp, ein Gasthof, der als so genannter Favorit abgespeichert wird, muss zwingend angefahren werden! Wer von der Route abweicht, weil der Unterwegs-Stopp vielleicht in einer Baustelle liegt oder keine Zeit mehr für einen geplanten Fotostopp ist, wird von seinem Navi so lange zu diesem Wegpunkt geführt, bis dieser „abgearbeitet“ ist. Ob er will oder nicht, der gesetzte Punkt muss angefahren werden.

Auch „Mapsource“ versucht, den avisierten Stopp anzunavigieren. Weicht man hier aber von der Route ab und nähert sich dem nächsten Wegpunkt, wird das eigentliche Ziel ignoriert und auf der programmierten Route weitergefahren. Das gesetzte Wegpunkte in einer Route nicht gelöscht werden können, macht diese Software für mich unbrauchbar.

3.) Ein persönliches Ärgernis: „Basecamp“ läuft zwar endlich auf dem Mac, bietet aber offensichtlich nicht die Funktionalität wie auf Windows-Rechnern.

Die Mehrfunktionen die „Basecamp“ bietet, wiegen die eklatanten Nachteile nicht auf. Wenn die geschilderten Mängel behoben sind, mag die neue Planungssoftware eine nachdenkenswerte Alternative zu „Mapsource“ sein. Bis dahin aber ganz bestimmt nicht. Leider meinte der Referent des Abends, dass man mit den geschilderten Schwächen wohl noch eine Weile leben müsse. Schade eigentlich.

BaseCamp

Basecamp soll die Planungssoftware Mapsource ablösen. Derzeit hat das neue Programm aber noch gravierende Schwächen.

Es fehlte nur ein wenig Strom

Manchmal ist es wirklich zum verrückt werden! Seit Tagen plane ich die Etappen für unsere Reise nach Wales. Wieder einmal wollen wir vorwiegend auf kleinen Nebenstraßen unterwegs sein. Dank Garmin und Mapsource lassen sich nun auch Routen über Wege planen, die wir im realen Verkehr lange suchen müssten.

Alles schien perfekt – dann aber ließen sich die Daten nicht vollständig aufs Navi übertragen! Klar, es dauert ein wenig, bis gut 300 MB an Kartenmaterial vom Rechner auf auf den Garmin geschaufelt sind. Doch jedesmal, kurz bevor die Übertragung abgeschlossen war, gab es ein „Kommunikationsproblem“. So stand es zumindest auf dem Display. Was bedeutete, dass keine Feindaten auf dem 276C zu finden waren. Also nix mit nach Navi fahren – und das fünf Tage vor dem Tourstart!

Mehrfache Versuche brachten immer das gleiche Ergebnis: „Kommunikationsproblem“ – keine Datenübertragung möglich. So kann man auch einen Sonntagnachmittag verschwenden und sich dabei ein Loch in den Bauch ärgern.

Wieder einmal war Dieter mein Retter. „Wenn Du Deinen 276C ans Netz anschließt und dann die Feindaten überträgst, müsste es klappen“, meinte er. Die Fehlermeldung hätte ihre Ursache in Spannungsverlusten, die bei langen Übertragungen schon mal vorkommen könnten.

Gesagt getan – und was soll ich sagen: Alle Karten, Wegpunkte und Routen wurden übertragen; sofort, im ersten Anlauf. Klasse! Wir hätten zwar auch nach Karte fahren können, aber so ist es doch viel angenehmer. Danke schön!

API – Wer kann helfen?

Endlich habe ich ein Programm gefunden, mit dem ich die während unserer Motorradtouren gefahrenen Routen mit den unterwegs gemachten Bildern verknüpfen und alles zusammen auf einer google-Karte darstellen kann. „JetPhoto Studio“ heißt das Programm, das sowohl auf einem Mac, wie auch auf einem Windows-PC läuft.

Erste Tests verliefen, nach einigem tüftlen, recht erfolgreich – das Programm legt mir einen kleinen Ordner, mit allen relevanten Inhalten, auf den Schreibtisch meines Mac; ein Klick auf die Indexdatei und schon kann ich mir die Route und alle dazugehörigen Bilder anschauen. Toll!

Um das Ganze für alle im Internet zugänglich zu machen, brauche ich von google einen API-Code, der irgendwo irgendwie eingegeben werden muss. Und das ist das Problem! Ich meine zwar einen API-Code generieren zu können, gebe den auch in dem vermeintlich richtigen Feld ein, aber nichts passiert.

Hat sich von Euch schon mal jemand mit dieser Thematik beschäftigt? Oder weiß jemand vielleicht vom Prinzip, wie ich vorgehen müsste? Ich würde Euch in diesem Jahr gern die gefahrenen Strecken im Internet nachvollziehen lassen. Mit „JetPhoto Studio“ geht das noch viel eindrucksvoller als mit „GPSies“ oder „Everytrail“, die ich ja schon nutze. Aber ich kriege das einfach nicht hin. Hat vielleicht jemand einen Tipp? Das wäre toll“ Vorab schon mal ein herzliches Dankeschön!

Meine E-Mail-Adresse wäre: kurvenfieber@mac.com

iPhone – TomTom – Navigon

Es funktioniert – tatsächlich! Mein iPhone ist immer noch eines der ersten Generation, also ohne GPS. Zwar habe ich schon ein paar entsprechende Programme geladen, aber die funktionieren natürlich nicht; wie auch?

Seit kurzem bietet TomTom einen iPhone-Halter fürs Auto an, in dem ein GPS-Empfänger integriert ist. Und mit dem soll auch das alte iPhone in der Lage sein, Routen zu navigieren. Besser noch! Dazu soll man noch nicht einmal auf entsprechende Software von TomTom angewiesen sein.

Ich hab´s ausprobiert – und es funktioniert tatsächlich. Mein altes iPhone steckt in der Halterung von TomTom und navigiert mich mit dem Programm von Navigon wohin ich will. Unglaublich. Da könnte man im Auto künftig fast auf die Navis von Garmin verzichten. Die Kartendarstellung ist klasse, die Sprachansagen korrekt, das Routing flüssig. Es gibt einen Fahrspurassistent und eine Warnung, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit übertreten wird. Nur TMC fehlt, aber da soll es auch schon eine entsprechende Applikation geben.

Ich bin begeistert! Wer ein iPhone hat und mit dieser „eierlegenden Wollmilchsau“ auch navigieren will – ich kann´s empfehlen. Funktioniert natürlich auch mit vielen anderen (teilweise kostenlosen) Navi-Programmen im App-Store. Besser geht´s nicht, oder?