Monatsarchiv: März 2010

Foto-Impressionen vom Trial-Training

Das Trial-Training hat auch in diesem Jahr wieder allen Teilnehmern riesigen Spaß gemacht. Das zeigen auch die nachfolgenden Bilder:

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Ein sonniger Abschluss

TOURBERICHT TRIAL-TRAINING
Sonntag, 28. März 2010 | 3. Tag

Auch der zweite Trainingstag war ein voller Erfolg: Intensiv wurde weiter in drei Gruppen trainiert, die Ansprüche und Erwartungen der Teilnehmer wuchsen von Stunde zu Stunde. Hatte so mancher am Samstagmittag noch so seine Schwierigkeiten, mit dem kleinen Trialer überhaupt bergauf und bergab zu fahren, stand am Sonntag schon die eine oder andere kleine Steilauffahrt auf dem Programm. Uli, Elmar und Kurt wussten uns zu motivieren und unterstützen jeden mit wichtigen Tipps und Hinweisen.

Auch wenn im Laufe der Stunden die Kondition so langsam nachließ, waren alle bis zum Schluss mit Feuereifer dabei. Toll war vor allem, dass das Wetter den ganzen Sonntag über hielt. Es war sonnig und trocken – ideales Wetter zum Trial fahren. Und weil es allen so viel Spaß machte, solle es auch im nächsten Jahr wieder ein Trial-Training geben.

Dann vielleicht am Gardasee? Wir könnten uns durchaus vorstellen, 2011 eine Woche in den Norden Italiens zu fahren. Dort gibt es ein nettes Hotel mit einem großen Trial-Gelände und dem verlockenden Angebot, ausgedehnte Trial-Touren auf unbefestigten Wegen zu unternehmen – mit Picknick-Rucksack auf dem Rücken und der Möglichkeit, unterwegs jede Menge Spaß zu haben. Das hört sich doch interessant an, oder?

Wir halten Euch auf dem Laufenden – und werden hier in Kürze ein paar schöne Bilder vom Trial-Training 2010 veröffentlichen. Als Appetitanreger sozusagen …..

Schlammschlacht in Großheubach

TOURBERICHT TRIAL-TRAINING
Samstag, 27. März 2010 | 2. Tag

Wieder einmal lag der Wetterbericht daneben – glücklicherweise. Heftige Regenschauer waren für das Wochenende angekündigt und das über Stunden. Als wir uns kurz vor 9 Uhr auf den Weg in den alten Steinbruch von Großheubach machen, ist davon (noch) nichts zu spüren. 17 Teilnehmer des ADAC-Trial-Trainings drängen sich vor Elmars Hänger, um Helme, Stiefel, Hosen und Protektoren im Empfang nehmen zu können. Schnell sind drei Gruppen eingeteilt – und schon geht´s los.

Während sich Uli mit allen, die das erste Mail ins Trial fahren reinschnuppern wollen, auf der grünen Wiese im an- und Kreis fahren übt, nimmt Elmar all Jene unter seine Fittiche, die zwar noch nicht Trial fahren können, sich eben solches aber schon ein wenig zutrauen. Kurt hingegen macht sich gleich auf den Weg in den Steinbruch, um mit denen, die in den vergangenen Jahren bereits dabei waren, die „ersten Sektionen“ zu fahren.

Die Mittagspause findet erstmals im Freien statt. Schnell sind ein paar Biertisch-Garnituren aufgestellt; alle stürzen sich mit Heißhunger auf die von Elmar liebevoll gekochten Nudeln mit Fleischsoße. Dazu gibt´s Salat, zum Nachtisch Joghurt und frisches Obst. Lecker! Vielleicht machen wir das beim nächsten Mal wieder. Eigentlich hätten wir bei Hermann im Clubhaus gegessen – wahrscheinlich auch Nudeln. Da aber, aufgrund des strengen Winters im Frühjahr einige Veranstaltungen in Großheubach ausgefallen waren, die alle an „unserem Wochenende“ nachgeholten wurden, war es ein wenig voll auf dem Platz – und damit auch im Clubhaus. Da war die schnell improvisierte Küche im Freien eine wirklich tolle Idee.

Am Nachmittag kam dann der Regen. Gut eine Stunde trätschte es ordentlich vom Himmel. Das trat dem Trial fahren keinen Abbruch. Schnell die Regenjacke übergeworfen und schon ging´s weiter. Auch wenn der Untergrund nun stellenweise reichlich schlammig wurde, ließ es sich mit den kleinen, leichten Trialern immer noch erstaunlich gut im Steinbruch fahren. Das stellten erstaunt auch Ingrid, Charly, Andrea, Georg und Stefan fest, fünf Teilnehmer unserer Motorradtouren, die spontan nach Großheubach gefahren waren, um uns zu besuchen und mal zu schauen, was wir denn da so treiben.

Bis gegen 17 Uhr hatten wir unseren Spaß, dann ging es zurück ins Hotel. Da warteten schon zwei Masseure auf die Teilnehmer, um all jene Muskelgruppen, von denen niemand wusste, dass sie überhaupt existieren, die aber beim Trial-Training ordentlich beansprucht werden, ein wenig durchzukneten. Für so manchen eine echte Wohltat!

Nach dem leckeren Abendessen lichteten sich die Reihen langsam, kein Wunder, wurde uns doch in der Nacht eine Stunde geklaut. Ab Sonntag leben wir in der Sommerzeit, das heißt, eine Stunde früher aufstehen! Dem galt es frühzeitig Tribut zu zollen.

Auf geht’s zum Trialtraining

TOURBERICHT TRIAL-TRAINING
Freitag, 26. März 2010 | 1. Tag

Pünktlich mit der erste Oster-Reisewelle geht’s Richtung Großheubach. Wieder wollen wir zum Saisonstart ein Wochenende lang Trial fahren. Viele „altbekannte Gesichter“ sind dabei, die teilweise schon seit Jahren mitmachen, aber auch so mancher Neue will sich mal auf losem Untergrund versuchen.

Obwohl ich mich relativ früh auf den Weg mache, melde der TMC-Empfänger des Navi einen Stau nach dem anderen. Die automatische Suche nach Alternativrouten führt auch nicht weiter; nur die prognostizierte Wartezeit variiert.

Kurzerhand ändere ich die Routenführung von „schnellste Strecke“ auf „kürzeste Strecke“, müsste sich so doch die Autobahn – die einen Bogen macht – umfahren lassen. Es funktioniert! Auf herrlichen Nebenstraßen, die auch einen Abstecher mit dem Motorrad lohnen würden, erreiche ich am frühen Abend die „Paradeismühle“ nahe Klingenberg.

Nach und nach treffen die Teilnehmer ein, so dass wir pünktlich um 19:30 Uhr zu Abend essen können. Im Anschluß gibt es noch ein kleines Video vom Trial-Training des Vorjahres – quasi als Appetitanreger für die nächsten beiden Tage. Wir sind gespannt, was uns an diesem Wochenende erwarten wird.

Endlich wieder TÜV

Das war ja mal wieder höchst kompliziert. Im Januar habe ich den Ford Transit in die Werkstatt gefahren: Einmal Inspektion und TÜV bitte, lautete der Auftrag. Zwei Wochen später die telefonische Rückfrage: „Das Motoröl ist milchig, wir vermuten eine defekte Kopfdichtung. Ist es sehr eilig oder können wir noch ein paar andere, dringende Kunden-Aufträge abarbeiten?“

Ich hatte Zeit. Mitte März wäre ausreichend. Die Motorreparatur würde sicher nicht ganz billig. Der zeitliche Aufschub kam da ganz gelegen. Wo und wer die Kopfdichtung verheizt hat, ließ sich im Nachhinein nicht mehr klären. Wahrscheinlich waren die knapp 80 Benzin-PS an einem der vielen Pässe, die wir im vergangenen Jahr unter die Räder genommen hatten, doch etwas überfordert. Vollgeladene 2,8 Tonnen über mehr als 2000 Meter hohe Berge zu wuchten, ohne „ins Schwitzen zu kommen“, ist ja auch nicht ganz einfach – trotz Zusatzkühler.

Mitte März dann der Anruf. Das Auto sei fertig, nur TÜV gäbe es nicht. Da die vor zwei Jahren eingebaute Gas-Anlage noch nicht in die Papiere eingetragen sei, würde der Prüfer keine Plakette erteilen. Ich müsse erst zur Zulassung.

Dort angekommen erklärte man mir, dass ein Eintrag nur mit gültigem TÜV-Bericht erfolgen würde … Wie denn jetzt?

Also zurück zur Werkstatt und mit dem TÜV-Prüfer telefoniert. Wir einigten uns auf einen TÜV-Bericht ohne Mängel – und ohne Plakette. Die würde ich dann von der Zulassung bekommen.

Heute war ich wieder auf der Zulassung. Mit dem Ford Transit, dem Gutachten für die Gasanlage, Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein, ASU und einem TÜV-Bericht, der keine Mängel aufwies. Und siehe da. Nach einer halbe Stunde Wartezeit war ich 19,90 Euro los, hatte neue Papiere nebst entsprechendem Eintrag und zehn Minuten später auch eine neue TÜV-Plakette. Bis 2012 muss der alte Ford jetzt noch halten – mindestens!

Nur die Frage, ob ich dank der Gas-Anlage nun eine Umweltplakette bekomme, die konnte mir auf der Zulassung keiner beantworten. Nach der Schlüsselnummer im Fahrzeugbrief nicht. Da aber Gas keine Schadstoffe emittiert, vom Grundsatz her schon. Man werde das prüfen und mich dann anrufen. Ich bin gespannt.

Gelungener Auftakt: Erste-Hilfe-Kurs

Mit einem Erste-Hilfe-Kurs speziell für Motorradfahrer haben wir am Samstag, den 20. März 2010, die Saison eröffnet. Veranstaltungsort war diesmal das Fahrsicherheits-Zentrum des ADAC Hessen-Thüringen in Gründau.

Pünktlich um 9 Uhr ging es los. 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich angemeldet; alle waren gekommen. Vom Absichern einer Unfallstelle über die Schockbekämpfung bis hin zum Helm abnehmen und der Herz-Lungen-Wiederbelebung wurden alle relevanten Themen durchgesprochen und in praktischen Übungen auch umgesetzt.

Stabile Seitenlage in einer Protektorenkombi? Gar nicht so einfach! Rautek-Rettungsgriff bei einem 120 Kilo wiegenden Motorradfahrer? Schwierig! Im Praktischen zeigte sich, dass die Theorie oft grau und der Ansatz, im Erste-Hilfe-Kurs für Motorradfahrer viel selbst zu üben, richtig ist.

Mathias, Rettungssanitäter beim DRK und selbst Motorradfahrer, nahm uns schnell die Angst vielleicht etwas falsches zu tun und führte kurzweilig durch die einzelnen Übungseinheiten. Die Zeit verging wie im Fluge – dass der Kurs letztlich eine Stunde länger dauerte,als geplant, spricht für sich.

Einig waren sich am Ende alle: Auch im nächsten Jahr sollte es so einen Kurs unbedingt noch einmal geben. Schließlich sind aller guten Dinge drei.

Einen ersten Eindruck von der „Premierenveranstaltung 2009“ findest Du hier: http://tinyurl.com/y9h25z7. Erste Impressionen dieses Jahres stellen wir in Kürze ins Netz.

Ganze 22 Kilometer – immerhin

Die erste „Tour“ in diesem Jahr ist ganz 22 Kilometer lang geworden. Aber immerhin bin ich am zweiten schönen Frühlingstag, den wir im März verzeichnen konnten, schon mal ein wenig unterwegs gewesen.

Eigentlich wollte ich am Nachmittag in wenig am Motorrad schrauben und dann kurz zur Tankstelle fahren. Aus dem Schrauben ist nicht viel geworden. Erst kam der Nachbar zur linken und schob seine Maschine aus der Garage – nicht ohne mich in ein Schwätzchen zu verwickeln -, dann der Nachbar zur rechten, der mir davon erzählte, im Spätsommer in die Pyrenäen fahren zu wollen. Und da wir da im vergangenen Jahr waren, wurden natürlich ausgiebig Erfahrungen ausgetauscht.

Schließlich kam noch Horst vorbei; nicht auf der 1200er GS sondern auf dem Fahrrad. Da wir uns lange nicht gesehen hatten, wurde auch hier ein wenig geplaudert. Immerhin konnte ich noch den Halter vom Garmin wieder richtig befestigen, um dann nicht nur zur Tanke sondern eine kleine Runde über Diedenbergen zu fahren – gibt es da doch eine herrliche Serpentinen-Kombination. Ganze 22 Kilometer sind so zusammen gekommen. Ohne Navi übrigens.

Morgen starten wir mit einem Erste-Hilfe-Kurs speziell für Motorradfahrer in die neue Saison. Noch bin ich wild entschlossen, mit dem Motorrad nach Gründau fahren zu wollen. Auch wenn das Wetter wieder schlechter werden sollte. Mal schauen …