Monatsarchiv: Februar 2009

Wahnsinn

Motorrad fahren mag manchem ja schon verrückt erscheinen. Aber was ich jetzt auf der Seite von „www.3min.de“ entdeckt habe, ist der absolute Wahnsinn. Einfach mal auf den Link klicken:

http://www.3min.de/306/13/9/Wingsuit-Flying

Mutig, wer sich so etwas traut! Ich fahre da lieber weiter auf meiner alten G/S – das ist, zugegeben, manchmal auch recht abenteuerlich …

nüvifone

Schon vor einem Jahr wurde das „nüvifone“ angekündigt, der Verkaufsstart aber immer wieder verschoben. Jetzt scheint das „routingfähige Telefon“ von Garmin kurz vor der Markteinführung zu stehen.

Unter anderem auf den Internetseiten der österreichischen Zeitung „Die Presse“ findet sich ein Artikel, der von einem „nüvifone G60“ mit Touchscreen und Linux-Betriebssystem“ berichtet. Die 4 GB Speicher „on board“ ließen sich über einen SD-Karten-Slot auf 16 Gigabitye erweitern. Zudem verfüge das nüvifon, von dem es auch eine abgespeckte Version namens G20 geben soll, über eine 3-Megapixel-Kamera, die Geotagging beherrsche.

Preise und Erscheinungstermin seien jedoch noch nicht bekannt. Auf dem „Mobile World Congress 2009“ in Barcelona wäre aber schon groß Werbung gemacht worden. Das klingt doch alles sehr vielversprechend.

Nachdem es im Juni wohl auch ein neues iPhone geben wird, kommt man richtig ins Grübeln, welches Telefon künftig wohl das richtige ist. Wie gut, dass mein Vertrag in Kürze ausläuft. Technik kann ja so verführerisch sein …

Auf der Terrasse nur Kännchen

Noch ist es einige Zeit hin, bis zu unserem Saison-Abschlusswochenende an der Mosel; weil aber schon jetzt zahlreiche Anmeldungen vorliegen, wollen wir frühzeitig ein Hotel buchen, das eine ausreichende Zahl an Zimmern bietet.

In Bernkastel-Kues sind wir unter anderem fündig geworden und haben per Mail angefragt, ob eine Gruppe von mindestens 20, vielleicht auch ein paar mehr Motorradfahrern Mitte Oktober wohl willkommen wäre. Die Antwort, die wir bekamen, hat uns doch ein wenig verwundert:

Zunächst erklärte man uns, dass im Oktober am Wochenende mindestens drei Übernachtungen gebucht werden müssten. Nur Freitag und Samstag allein, das ginge  nicht. Den Donnerstag müssten wir auch noch reservieren. Dann sei das von uns gewünschte Wochenende schlecht. Wir sollten doch lieber einen anderen Termin wählen. Und schließlich habe man nicht so viele Einzelzimmer, wie von uns angefragt und wolle die reichlich vorhandenen Doppelzimmer nur als solche nutzen.

Das erinnert mich an so manchen Kaffeehausbesitzer, der den Gästen auf seiner Terrasse ein Kännchen aufnötigen will, auch wenn diese nur eine Tasse Kaffee trinken möchten. Ganz nach dem Motto: Gäste sind uns herzlich willkommen, aber nur, wenn sie tun, was wir als Gastgeber wollen.

Wenn ich so zusammenrechne, was unsere gut 50 Übernachtungen mit Halbpension und so manch kühles Bier auf der Terrasse an Umsatz gebracht hätten, komme ich zu dem Schluss, dass es diesem Hotel offensichtlich noch sehr gut gehen muss. Glückwunsch!

Wir werden mal sehen, wie andere Hotels, die wir ebenfalls angefragt haben, mit unseren Übernachtungswünschen umgehen. Sobald wir fündig geworden sind, geben wir Bescheid. Sachen gibt´s, die gibt es garnicht, oder?

Zum Saisonabschluss geht es an die Mosel

Zum Saisonabschluss geht es für ein Wochenende an die Mosel

Mehr geht nicht

Als kleines Danke-schön für unsere Tour-Teilnehmer haben wir in diesem Jahr ein spezielles Sicherheitstraining ins Programm genommen. Das kostest, anstelle der sonst üblichen bis zu 105 Euro, nur 59 Euro und vermittelt in kompakten fünf Stunden die Inhalte der wesentlichen Übungseinheiten.

20 Plätze hatten wir uns reservieren lassen, doch die reichten bei weitem nicht aus! Mittlerweile zählen wir 30 Teilnehmer und noch immer gibt es weitere Interessenten. Leider ist die Kapazität auf der Trainingsanlage in Gründau-Lieblos nun erschöpft. Eine vierte Gruppe kann es deshalb nicht geben. Wie schade!

Wir werden jedoch die jetzt noch eingehenden Anmeldungen sammeln; vielleicht gelingt es uns ja, kurzfristig noch einen zweiten Termin zu finden. Wenn schon so großes Interesse an unserem Sicherheitstraining besteht, dann wollen wir doch möglichst Jedem eine Teilnahme ermöglichen.

Erledigt

Was macht man als Fastnachtsmuffel an den „tollen Tagen“? Man beschäftigt sich mit Sinnvollem – etwa den noch ausstehenden Buchungsbestätigungen. Den ganzen Samstag, bis tief in die Nacht, hat es gedauert, dann waren alle noch offenen Rechnungen geschrieben. Montag geht der dicke Packen an Briefen zur Post, dann müsste jeder, der sich für eine (oder mehrere) unserer Touren angemeldet hat, die Bestätigung seiner Anmeldung in den Händen halten.

Bei der Reisen „In den Norden der Toskana“ sowie „Die Pyrenäen entdecken“ sind wir jetzt mit drei, statt der ursprünglich geplanten zwei Gruppen unterwegs; auch das „Sommerfest“ und die „Abschlusstour an der Mosel“ erfreuen sich schon jetzt großer Beliebtheit. 

Einige freie Plätze gibt es noch beim „Saisonstart in den Ardennen“ (Do. 21.5. bis So. 24.5.2009), der „Grenzlandtour im Bayernwald“ (Sa. 6.6. bis Mi. 10.6.200) sowie der abwechslungsreichen Motorradtour an die „Masurische Seenplatte“ (Do. 6.8. bis So. 16.8.2009).

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung. Schreib einfach eine Mail an: kurvenfieber@mac.com oder schau auf unserer Internetseite nach: http://web.mac.com/kurvenfieber

Die ersten 1000

Am Freitagmorgen, kurz vor 10 Uhr, war es so weit. Da wurde zum 1000. Mal unser Webtagebuch angeklickt. Ein tolles Ergebnis, auf das wir schon ganz gespannt gewartet hatten. 

Den ganzen Vorabend über zeigte der Zähler rechts unten auf der Seite die magische Zahl 999 an. Auch am Morgen noch keine Veränderung. Dann der ersehnte Kick: 1000 visits, wie es so schön in der Sprache der IT-Leute heißt. Mal sehen, wann wir die 2000 erreichen.

Im Frühjahr, wenn die Motorradtouren beginnen, wollen wir während unserer Reisen – zumindest in Deutschland – täglich über das berichten, was wir so erlebt haben. Das wird bestimmt ganz spannend. Den Anfang macht das Trial-Training im März, den Schluß bildet das Wochenende an der Mosel im Oktober – dazwischen liegen viele abwechslungsreiche Motorradkilometer, auf die wir uns jetzt schon freuen.

chiuso per lavori

So sind sie, unsere italienischen Freunde. Da reservieren wir Zimmer ein einem tollen Hotel am Rand der Toskana, lassen uns die Buchung bestätigen, sollen auch eine Anzahlung leisten und dann ist plötzlich niemand mehr zu sprechen. Mails werden nicht beantwortet, am Telefon nur die Durchsage, dass derzeit alle Leitungen besetzt seien und auch das Fax funktioniert auf einmal nicht mehr.

Also bei der Gemeinde angerufen. Vielleicht können die sagen, was los ist. Die Verständigung erweist sich als äußert schwierig. Die nette Damen am anderen Ende spricht leider kein Englisch und das, was sie uns auf italienisch erzählt, können wir kaum verstehen. Nur soviel scheint klar. Im Hotel wird gebaut. Dabei liegt die letzte Renovierung doch gerade einmal drei Jahre zurück.

Also schreiben wir ein Fax an das örtliche Fremdenverkehrsbüro – und erhalten Antwort mit dickem „Urgente“-Aufdruck nebst Stempel und Unterschrift: „chiuso per lavori“ – geschlossen wegen Bauarbeiten, heißt es unter Hinweis auf eine Firma in Livorno, die uns weiterhelfen könne. Leider geht auch da niemand ans Telefon …

Die Aussicht, im Juni für gut 30 Teilnehmer kein Hotel zu haben, ist nicht unbedingt erbaulich. Deshalb haben wir vorsorglich schon mal Ersatz gesucht und in einem sehr schönen Hotel nahe Pistoia gefunden. Da werden alle unsere Faxe und Anfragen beantwortet – noch.