Monatsarchiv: April 2018

Tour zum Anlassen

Kennt Ihr MapOut? Einen tolles Tool, mit dem sich Routen, die als gpx-Datei abgespeichert wurden, in einer Landkarte darstellen lassen. Dabei werden auch die Steigungs- und Gefällestrecken angezeigt, es lassen sich Touren planen … ein echter Tausendsassa. Gibt’s im App-Store und wahrscheinlich auch für Android; einfach mal ausprobieren;-)

Ich habe heute mal die Strecke, die ich zum „Anlassen“ gefahren bin, mit MapOut aufgezeichnet. Kann die gefahrene Strecke dann doch in WordPress exportiert werden. Das ist das Ergebnis:

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P.S. Diese Veröffentlichung ist ein Test – ich bin gespannt, wie das Ergebnis aussieht.

So wie früher …

Der Himmel bedeckt, doch noch ist es trocken. Wird auch so bleiben, sagt zumindest die Wetter-App. Also bin ich mutig und nehme das Motorrad. Kaum sitze ich im Sattel, fängt es an zu tröpfeln. In Richtung meines Ziels aber scheint der Himmel aufzureißen. Wunschdenken?

Fünf Minuten später fahre ich durch strömenden Regen. Die Jacke ist wasserdicht, die Hose auch, nur die knöchelhohen Schnürrstiefel sind es nicht …

Jetzt werden Erinnerungen an früher wach. Damals, als wir kurz vom Abitur, mit den Mopeds zu Schule gefahren sind und an Sicherheitskleidung noch kein Gedanke verschwendet wurde. Bei Wind und Wetter waren wir unterwegs – und eben auch bei Regen. Gorestiefel? Die gab es damals nicht. Turnschuhe waren in.

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Nasse Füße – wie damals, als es noch kein Goretex gab

Daran musste ich denken, als das kalte Wasser so langsam durch die Stiefel sickerte. Ich konnte förmlich spüren, wie sich das Regenwasser in keinen Rinnsalen seinen Weg zur Stiefelspitze suchte, sich dort in kleinen Pfützen sammelte, damit das kalte Nass bei jedem Schalt- oder Bremsvorgang noch einmal die Zehen umspülen konnte – der zwischenzeitlich vollgesogene Socke sei Dank.

Geht aber auch mit Goretex, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann. Auch sündhaft teure Stiefel bieten keine 100-prozentige Gewähr für trockene Füße. Irgendwann geht auch die beste Membran mal kaputt und dann fühlt sich die Fahrt im Regen wieder wie damals in der Schulzeit an …

Etwas zuviel des Guten

Eigentlich waren wir auf einem guten Weg, doch „Freunde“ zu werden, der neue Garmin 276 CX und ich. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Software, klappte es dann doch irgendwie. Zumindest bei den Punkten, die für mich wichtig sind. Und das ist in erster Linie, dass mir das Navi den Weg so anzeigt, wie ich ihn geplant habe.

Das tut das (der?) 276 Cx famos. Eine in Mapsource (!) geplante Strecke kann problemlos vom PC aufs Navi überspielt werden; wird die Route dann aufgerufen, dauert es zwar eine halbe Ewigkeit, bis die Strecke am 276 Cx gerechnet ist, doch dann wird diese exakt so angezeigt, wir sie geplant wurde. Das macht der (das?) nüvi 390 oder 395 nicht; jedenfalls nicht so ohne weiteres.

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Navi-Test auf der Rheinhessen-Tour: Der 276Cx muckt mal wieder

Man darf bei keinem der Geräte allerdings den „Fehler“ machen, die Route unterwegs neu zu berechnen. Dann erreicht man zwar sein Ziel, aber garantiert nicht auf der geplante Route, weil das blöde Navi in einem solchen Fall alle gesetzten Wegpunkte einfach ignoriert. Ärgerlich!

Bei meiner kleinen Tour durch Rheinhessen habe ich den/das 276Cx für den Rückweg eine kurvenreiche Strecke berechnen lassen. Neben kürzester und schnellster Strecke ist das bei den neuen Geräten mittlerweile eine gängige Funktion. Im „Nahbereich“ – von Wiesbaden nach Frankfurt etwa – hat das schon ganz gut geklappt. Für die rund 45 Kilometer lange Distanz war der Routenvorschlag brauchbar. Das heutige hingegen nicht! Woran das liegt? Keine Ahnung.

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Die Route passt schon gar nicht mehr aufs Display.

Von Welgesheim nach Hause sind es über Land knapp 60 Kilometer. Der 276Cx machte daraus eine 427 Kilometer lange Tour. Schon dass die Berechnung so ewig lange dauerte, hatte mich stutzig gemacht. Auch der zweite Versuch – nach Ausschalten und Neustart – brachte keine Besserung. Im Zweifel wäre jetzt guter Rat teuer gewesen ..

Ich werde jetzt mal bei „Garmins“ nachfragen, was die Ursache sein könnte. Auf die Erklärung, wenn es denn eine gibt, bin ich sehr gespannt.