Ein neuer Auspuff für die R 100

Offene Conti-Rohre sind ganz schön laut. Der Vorbesitzer hat solche an die alte R 100 R geschraubt, die ich vor Jahren von ihm gekauft habe. 94 dB (A) habe ich im Leerlauf gemessen – erlaubt wäre noch mehr.

83 N – nicht dB (A) – sind bei mir, nach alter Messung , im Fahrzeugbrief eingetragen. Dieser Wert lässt sich umrechnen: Für Motorräder, dessen Standgeräusch noch nicht per Nahfeldverfahren, aber bereits in dB(A) ermittelt worden waren, wurden behördliche Vergleichsmessungen durchgeführt. Nach diesen Messungen werden 21 dB(A) hinzugerechnet. Beanstandet wird das Motorrad aber erst, wenn eine zusätzliche Toleranz von fünf dB überschritten wird.

Bedeutet konkret: 83 + 21 + 5 = 109 dB(A) – Wahnsinn!

Bei links und rechtsseitigem Schalldämpfer müsste an beiden Seiten gemessen werden. Die Messungen erfolgen bei 3/4 der Nenndrehzahl.

In Chrom und deutlich kürzer als das Original.

Trotzdem habe ich mir jetzt zwei leisere Endtöpfe von Hattech gegönnt – dank kompetenter Beratung durch den Chef selbst. Die werden in Kürze montiert, auch der (leider) verbeulte Chromtank wird gegen einen (günstig bei eBay erworbenen) Behördentank getauscht und ein Gepäckträger angebaut. Dann steht der ersten großen Tour mit der alten R 100 R nichts mehr im Wege.

Bislang war ich mit diesem Schätzchen immer nur „um die vier Ecken“ unterwegs …

kurvenfieber

Rückblick auf die Karawankentour

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Endlich! Jetzt ist auch der Tourbericht unserer abwechslungsreichen Motorradtour in die Karawanken geschrieben und veröffentlicht. Eine ganz Woche lang haben wir vom Berghof Brunner aus die Gegend rund um Bad Eisenkappel für uns entdeckt: mehrfach waren wir in Slowenien, sind in Österreich rund um zwölf Seen gefahren, haben in einer alten Nudelfabrik Kaffee getrunken und unvermutet den Reiz einer Tour auf Bundesstraßen entdeckt.

Nachzulesen ist das alles hier: in unserem Tagebuch zur Karawankentour.

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In diesem Jahr wollen wir im Mai in die Normandie, im Juni zur Mecklenburgischen Seenplatte, im Juli ins Erzgebirge und Ende August/Anfang September ins Aostatal. Dazu kommen drei Wochenendtouren: Anfang April gehts zu Saisonstart ins Lahntal und im August zur Brotzeit zur Zillertaler Höhenstraße. Zum Abschluss der Saison fahren wir im Oktober dann noch mal von Freitag bis Sonntag in die Fränkische Schweiz.

Du hast Lust, bei einer dieser Touren dabei zu sein? Dann schreib uns eine Mail an kurvenfieber@mac.com. Wir melden uns umgehend bei Dir.

Die vhs-Touren sind online

Mit dem Motorrad die Schönheit der Welt entdecken, das wollen wir am Samstag, den 18.4.2020. Da bieten wir für die vhs-Main-Taunus, die erste geführte Tagestour in der neuen Saison an. Es geht in den Odenwald, zum Beerfelder Galgen der auf einer Anhöhe mit prachtvoller Aussicht liegt. So sollte allen, die aus dem Leben scheiden mussten, noch einmal gezeigt werden, auf was sie künftig – aufgrund ihrer Missetaten – verzichten müssen.

Mehr Infos und die Möglichkeit Dich anzumelden findest Du hier.

Der tiefste Punk in Hessen ist das Ziel einer kurzweiligen Tagestour, die wir am Samstag, den 30.5.2020 anbieten. Der liegt bei Lorchhausen.  Verbinden wollen wir diese kurzweilige Entdeckungsreise mit einer schönen Tour durchs Rheingaues Gebirge, so dass der Fahrspaß nicht zu kurz kommen wird.

Mehr Infos und die Möglichkeit Dich anzumelden findest Du hier

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Handarbeit: Hier wird die Eiweiss-Masse sorgfältig aufgetragen

Noch einmal ins Programm genommen haben wir die Motorradtour zum Schokokuss. Im vergangenen Jahr hatte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass wir letztlich nur zu viert der kleinen Schokokuss-Manufaktur im Vogelsberg einen Besuch abgestattet haben. Weil das Interesse aber deutlich größer war, bieten wir diese Tour jetzt noch mal an. In der Hoffnung auf gutes Wetter und viele Anmeldungen.

Mehr Infos und die Möglichkeit Dich anzumelden findest Du hier.

Hoch hinaus geht es schließlich am Samstag, den 1.8.2020. Da fahren wir in die Rhön und werfen auf der Wasserkuppe einen Blick ins Radom. Das ist eine kugelrunde Hülle, in der einst Abhöreinrichtungen verborgen wurden, die auf den deutschen Nachbarn jenseits der Grenze gerichtet waren. Heute fasziniert die Akustik im Inneren und der tolle Ausblick von der Galerie.

Mehr Infos und die Möglichkeit Dich anzumelden findest Du hier

Die Tagestouren im September und Oktober werden ab der zweiten Jahreshälfte veröffentlicht. Zu allen vorgenannten Touren kannst Du Dich jetzt schon anmelden. Wir hoffen, eine interessante Mischung gefunden zu haben und freuen uns, wenn Du (wieder) dabei bist. Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung. Schreib am einfachsten eine Mail an kurvenfieber@mac.com. Wir melden uns so schnell wie möglich.

Die Gesamtübersicht aller Touren, die wir derzeit für die Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises anbieten, findest Du hier.

Video

Fröhliche Weihnachten

Dieses tolle Video habe ich bei YouTube entdeckt. Eigentlich sollte ich jetzt auch in die Garage gehen und das passende Werkzeug rauskramen …

Ich wünsche Euch schöne Weihnachten, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Wir freuen uns schon jetzt auf die vielen abwechslungsreichen Motorradtouren, die wir wieder gemeinsam unternehmen werden.

Das Original-Video findet Ihr übrigens hier: https://youtu.be/1SE0t2cS65A

Das Tourenprogramm für 2020 steht

Wir haben im Kalender viele Termine hin und her schieben müssen, um Eure Wünsche berücksichtigen zu können, jetzt aber passt alles. Vier große, Touren wollen wir im nächsten Jahr wieder anbieten, dazu zwei Wochenenden (die noch nicht terminiert sind) und vier Tagestouren für die vhs (wobei im September und Oktober noch je eine dazu kommen könnte).

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Eindrücke von der jüngsten Tour durch die Alpen

Starten wollen wir im Mai mit einer Motorradtour in die Normandie. Die geschichtsträchtige Region nahe der Atlantikküste verspricht mit ihren vielen kleinen Straßen einen besonderen Fahrspaß. Und die Nähe zum Meer ist ja immer besonders reizvoll.

Der Termin wäre So. 17.5. bis Sa. 23.5.2020. Vor Ort ist kein Hotelwechsel vorgesehen. Wer mag, kann An- und Abreise auf zwei Tage planen. Stellplatz für Auto und Anhänger (für alle, die nicht auf zwei Rädern anreisen wollen) wird vorhanden sein.

 

Im Juni geht es dann nach Südschweden. Eine Region, die wir bislang nur vom Durchfahren kennen. Treffpunkt wird wahrscheinlich am Samstagabend in Rostock sein, um am Sonntag die Fähre nach Trelleborg zu nehmen. Vorn dort aus geht es gegen Mittag weiter bis zu unserem eigentlichen Ziel, der Seenplatte rund um Hässleholm. Von hier aus wollen wir zu vier Tagestouren starten, bevor es am Freitag zurück Richtung Rostock und am Samstag dann von Rostock wieder nach Hause geht. Die Zeit kurz vor der Sommersonnenwende erscheint uns für diese Tour besonders passend.

Der Termin wäre Sa. 13.6. bis Sa. 20.6.2020. Vor Ort (in Schweden) ist kein Hotelwechsel vorgesehen. Stellplatz für Auto und Anhänger (für alle, die nicht auf zwei Rädern anreisen wollen) wird am Treffpunkthotel in Rostock vorhanden sein.

Im Juli wollen wir das Erzgebirge erkunden. Dieses Ziel hat bei unserer Umfrage erfreulich viel Zuspruch gefunden. Wir werden ein schönes Hotel suchen und zu herrlich abwechslungsreihen Tagestouren nach Sachsen und Böhmen aufbrechen.

Termin wäre So. 19.7. bis Sa. 25.7.2020. Vor Ort ist kein Hotelwechsel vorgesehen. Stellplatz für Auto und Anhänger (für alle, die nicht auf zwei Rädern anreisen wollen) wird vorhanden sein.

Anfang September geht es dann ins Aostatal; dabei streifen wir auch das nahegelegene Piemont. Fünf unterschiedlicher Seitentäler warten darauf entdeckt zu werden, zwei Rundtouren wären möglich – und jede Menge Abenteuer. Genau das Richtige für den nahenden Abschluss der Saison.

Termin wäre So. 30.8. bis Sa. 5.9.2020. Vor Ort ist kein Hotelwechsel vorgesehen. Wer mag, kann An- und Abreise auf zwei Tage planen. Stellplatz für Auto und Anhänger (für alle, die nicht auf zwei Rädern anreisen wollen) wird vorhanden sein.

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Eindrücke von der jüngsten Tour durch die Alpen

Blieben noch die (langen) Wochenenden. Die Fränkische Schweiz (auch ein Wunsch von Euch) steht ganz oben auf dem Zettel. Das Elsass ebenso – vielleicht übernachten wir diesmal in einer Ferme auberge?

Denkbar wäre auch ein deftige Brotzeit auf der Zillertaler Höhenstraße. (Treffunkt Donnerstagabend nahe Rothenburg ob der Tauber, Freitag kurvenreiche Tour an den Starnberger See, Samstag hoch zur Zillertaler und zurück an den Starnberger See. Sonntag Rückreise).

Oder eine Sonnenaufgangs/-untergangstour zum Stilfser Joch. (Ausgangspunkt könnte am Donnerstagabend Bregenz sein. Am Freitag über den Flüela- und Ofenpass hoch aufs Joch. Übernachtung in der Tibethütte, Am Samstag noch ein Schlenker über den Gavia und Mortirollo und dann zurück nach Bregenz. Sonntag Rückreise). Hört sich nach viel Fahren, frühem Aufstehen und nur kurzen Pausen an – wird wahrscheinlich auch so sein 😉

Was meint Ihr, könntet Ihr Euch für eine dieser Touren (ebenfalls) begeistern? (Die würden wir wahrscheinlich ohne Begleitbus fahren, aber drei Unterhosen und zwei T-Shirt werden sich für die drei Übernachtungen noch am Motorrad unterbringen lassen).

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Eindrücke von der jüngsten Tour durch die Alpen

Für die Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises haben wir bislang folgende Tagestouren (immer samstags) geplant: 18.4.2020 zum Beerfelder Galgen (Odenwald), am 30.5.2020 zum tiefsten Punkt in Hessen (Rheingau), am 4.7.2020 zur Schokokuss-Fabrik (Vogelsberg) und am 1.8.2020 zum Radom (Wasserkuppe), jener bizarren Kugel mit fantastischer Aussicht, die einst militärisch genutzt wurde.

Wir freuen uns schon jetzt auf viele schöne gemeinsame Touren. Sobald die Preise feststehen, melden wir uns noch mal. Mit den Terminen kannst Du aber schon mal planen. Wo würdest Du gern dabei sein? Schick uns doch einfach unverbindlich eine Mail an kurvenfieber@mac.com

 

Habt Ihr Euch verfahren?

Erst sechs, dann acht, schließlich zwölf – am Ende waren es 14 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer, die mit uns am letzten Samstag im Oktober ganz in den Süden von Hessen fahren wollten. Igelsbach war das Ziel dieser Tour, die wir für die Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises organisiert hatten. Das Besondere: mitten durch den Ort verläuft die Grenze zwischen Hessen und Baden-Württemberg – das wollten wir uns mal anschauen.

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Zwei unterschiedliche Straßennamen: hier verläuft die Landesgrenze

Die Wettervorhersage war prächtig: morgens leichter Frühnebel, dann aber Sonne satt. Schöner hätte es nicht sein können. Kaum am Treffpunkt angekommen, verzogen sich denn auch die Nebelschleier, wir konnten in einen prächtigen Tag starten. Schnell noch die Birne im Hauptscheinwerfer eine K wechseln, dann konnte es losgehen.

 

 

Nach einem kurzen Stück auf der Autobahn ging es zunächst Richtung „Burg Frankenstein“ und dann, auf möglichst kleinen kurvenreichen Straßen, nach Beerfelden. Ich bin froh, mir jüngst einen Endurohelm mit weit vorgezogenen Schirm gekauft zu haben, blendet die tief stehende Sonne in der ersten Stunde doch gewaltig. Dafür taucht sie die Landschaft in ein fantastisches Licht. Immer wieder hängen dichte Wolken in den Tälern, wie Wattebäusche – faszinierend.

 

 

Kilometer um Kilometer geht es durch den Odenwald, an dem die Straßenbau wohl Gefallen gefunden haben. Zahlreiche Baustellen säumen unseren Weg, oftmals verbunden mit einer ausgeschilderten Streckensperrung. Doch gemäß dem Motto „lass uns doch mal schauen, warum wir hier nicht weiterkommen sollen“, versuchen wir unser Glück und finden meistens ein Schlupfloch.

 

 

Auf unserem Weg nach Beerfelden fahren wir durch Landschaften, die angesichts des spätsommerlichen Wetters einfach nur zu faszinieren vermögen.

 

 

Den ersten Halt legen wir in der Pension „Am Walde“ ein, die ihrem Namen mehr als gerecht wird. An drei großen Tischen ist für uns bereits eingedeckt, die Thermoskannen stehen schon auf dem Tisch. „Ich nehme pro Person sechs Euro, sonst rechnet sich Euer Besuch nicht für mich, dafür könnt Ihr aber auch Kaffee trinken so viel Ihr wollt“, macht die Chefin, eine ältere Damen, deutlich, die sorgsam darauf achtet, dass immer schnell nachgeschenkte wird. Es hat den Anschein, als säßen wir in ihrem Wohnzimmer, tatsächlich werden in der heimeligen Stube die Pensionsgäste verpflegt.

 

 

Nachdem wir die „Kaffee-Flatrate“ ausgiebig genutzt haben, starten wir zur nächsten Etappe, die uns auf schmalen Wegen ganz in den Süden von Hessen bringen wird. Wir folgen dem Lauf des Neckars und biegen dann in die Sackgasse nach Igelsbach ab. Rund 331 Einwohner zählt der Ort (Stand 2013), 224 wohnen in Hessen, 107 in Baden-Württemberg. Denn mitten durch die Wohnbebauung verläuft die Landesgrenze. Ein Kuriosum, das es nicht oft gibt.

„Habt Ihr Euch verfahren“, fragen uns zwei Anwohner, als wir die Motorräder am Straßenrand abstellen und die Fotoapparate herauskamen. Dass wir extra gekommen sind, um den „geteilten“ Ort zu besuchen, verwundert sie ein wenig. Uns wundern eher die Konsequenzen, die aus der Zugehörigkeit zu zwei Ländern resultieren: die Müllabfuhr kommt an verschiedenen Tagen, Ferien und Feiertage sind bei den Nachbarn unterschiedlich, es gelten andere Landesgesetze …

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Genau auf der Grenze: links ist Hessen, rechts Baden-Württemberg

1370 wurde der Weiler Igelsbach das erste Mal erwähnt. Schon im 14. Jahrhundert war der Ort zwischen den hessischen Herren von Hirschhorn und der Kurpfalz aufgeteilt. Versuche, die Grenzen zu verändern, gab es viele; sie scheiterten allesamt. Im Mai 1935 beispielsweise, weil die übergeordneten Landesbehörden im Zuge der „Flurbereinigung“ gern die Landesgrenze im nahegelegenen „Hirschhorner Zipfel“ neu gezogen hätte, was aber auf Widerstand stieß.

So wechselten zwar „die Herren“, die Grenze aber blieb. Im Laufe der Jahrhunderte gehörte der hessische Teil von Igelsbach zum Heiligen Römischen Reich, zum Großherzogtum Hessen, zum Deutschen Bund, zum Deutschen Reich, zur amerikanischen Besatzungszone und seither zur Bundesrepublik Deutschland; seit dem 27. September 1978 ist Igelsbach ein Stadtteil von Hirschhorn.

Gut 20 Kilometer noch und wir sind am Katzenbuckel. In der Turmschänke wollen wir unsere Mittagsrast einlegen.

 

 

Der Katzenbuckel ist mit 626 Metern der höchste Berg des Odenwaldes. Auch wenn man es kaum wahrnimmt, handelt es sich um einen erloschenen Vulkan, der vor rund 60 Millionen Jahren aktiv war. Rund 1.000 Meter im Durchmesser soll sein Schlot groß gewesen sein; ein hoher Gehalt an Magnetit lenkt an einigen Stellen, vor allem am Gipfelfelsen, Kompassnadeln noch immer von der magnetischen Nordrichtung ab. Wir genießen ungeachtet dessen unser Mittagessen und die herrliche Aussicht. Hausgemachte „Herrgottsbescheißerle“ mit Salat (Maultaschen) sind der Renner …

 

 

Es ist schon fast halb drei, als wir wieder auf die Motorräder steigen. Strahlend blauer Himmel und herrlichster Sonnenschein begleiten uns „Zum Steigkopf“ nahe Heppenheim. Zwei mächtige Steintische sind hoch oben am Berg für uns reserviert; noch einmal wollen wir gemütlich zusammensitzen und den herrlichen Ausklang einer abwechslungsreichen Motorradsaison genießen.

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An einem der Tische hat sich ein Ehepaar breit gemacht. Verschämt deutet sie auf das Reservierungsschild und blickt mich fragend an. Ich meine, so lange wir den Platz nicht bräuchten, könne sie gerne sitzen bleiben. Er hingehen schlürft provozierend an seinem halben Liter Wein, blickt in die Runde und fragt ein wenig von oben herab, warum wir denn zwei Tische bräuchten, wir seien doch nur acht.

„Weil gleich noch acht Motorradfahrer kommen und spätestens dann wäre es schön, wenn Sie sich einen anderen Platz suchen würde, denn dieser hier ist für uns reserviert, wie Sie unschwer am Reservierungsschild erkennen können“, meine ich freundlich aber bestimmt. Das wirkt – laut grummelnd packt er seine sieben Sachen und zieht um. Geht doch 😉

Am Selbstbedienungsfenster ordnen wir Kaffee und Kuchen, manch einer auch – wohl angesichts der milden Temperaturen – noch ein Eis mit heißen Himbeeren.

 

 

Irgendwie will niemand so recht nach Hause fahren. Das Ende der Saison ist nah und wir sitzen hier, nach einer tollen Tagestour, am Steigkopf gemütlich zusammen und schmieden Pläne für das nächste Jahr. Schweden, Normandie, Erzgebirge und das Aostatal sind derzeit die Favoriten. Mehr dazu in Kürze.

Nach und nach treten wir dann doch den Heimweg an. War wieder einmal schön mit Euch. Danke – und bis zur nächsten/ersten Tour in 2020.

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Die gefahrene Strecke haben wir wieder in einem kleinen Relive-Video zusammengefasst. Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen.

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Wieder einen Teilnehmer glücklich gemacht

Noch einmal gut frühstücken, dann geht es wieder Richtung Heimat. Auch wenn der gestrige Tag sehr regnerisch war, war er doch auch irgendwie schön. Die mystische Stimmung, wenn wir bei aufziehendem Nebel in den bunten Blätterwald eintauchten, das Laub an den Bäumen, dass – wann immer die Sonne kurz durch die dunklen Wolken blitze – in herrlichen Farben leuchtete, die Vorfreude auf die Pausen an einem trockenen und warmen Ort, die tolle Stimmung untereinander …

Klar, bei besserem Wetter wäre alles noch schöner gewesen. Doch so konnten wir wenigstens wieder einen Teilnehmerwunsch erfüllen: „Bei der letzten Tour muss es kalt sein und es muss regnen, damit ich weiß, dass die Saison zu Ende ist“, meinte Norbert. Das haben wir hingekriegt …

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Es nieselt nur noch leicht, als wir um 9 Uhr die Motoren starten. Dieter fährt vorneweg, ich am Schluss. Bis zur Kaffeepause wollen wir gemeinsam unterwegs sein. Es geht quer über den Hunsrück, Richtung Birkenfeld. In den Tälern liegen die Wolken wie große Wattebällchen, immer wieder bieten sich herrliche Ausblicke. Und die Stimmung ist prächtig, wie sich bei einem kurzen Zwischenstopp zeigt.

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Gegen 10:30 Uhr erreichen wir Nohen nahe Birkenfeld und legen die letzte Pause im Café Allerhand ein. Ein leckerer Kaffee und ein schönes Stück Apfelkuchen kommen jetzt gerade recht.

Aufmerken lässt die Beschilderung des Sanitärbereichs im Café Allerhand. Nicht nur die Farben, sondern auch die Anzahl der Worte macht deutlich, für wen welche Tür ist 😉

Bevor ein jeder für sich nach Hause fährt, stellt sich unweigerlich die Frage: wann wird das Programm für 2020 fertig sein? Schließlich wollen wir doch auch in der nächsten Saison zusammen Motorrad fahren. Schweden könnte ein Ziel sein, ebenso wie die Normandie. Das Erzgebirge ist bei unserer Umfrage auf großes Interesse gestoßen, ebenso wie das Aostatal und das Piemont. In Kürze mehr …

Nach der Kaffeepause haben sich unsere Wege getrennt. Diese erste gemeinsame Etappe haben wir aber ebenfalls in einem kleinen Reliefe-Video festgehalten, das Dir den Routenverlauf zeigt