Zuerst zum Moseldom …

Leichter Nebel an der Mosel

Um kurz vor acht gibt sich die Mosel wenig einladen. Leichte Nebelschwaden wabern über den Fluss, die Sonne hat es noch nicht über die Anhöhen geschafft …

Zwei Tassen Kaffee und ein Mohnbrötchen später, sieht die Welt schon wieder anders aus 😉

Die Sonne ist da

Mein erstes Ziel ist der „Moseldom“ – so wird die mächtige Kirche St. Castor in Karden genannt, die als eine der imposantesten zwischen Trier und Koblenz gilt. Vorbei an Burg Bischofstein wechsle ich bei Treis die Fluss-Seite und finde nahe der Kirche einen Abstellplatz für mein Motorrad. Eine gute halbe Stunde nehme ich mir Zeit, um all die wundersamen Kunstwerke zu fotografieren, die das Besondere von St. Castor ausmachen.

Auf dem Weg, der mich nun nach Bremm führt, lege ich immer wieder kurze Fotostopps ein.

In einer der vielen Moselschleifen liegt die Ruine des einstigen Klosters Stuben. Das Stift war Anfang des 12. Jahrhunderts gegründet und 1802 aufgehoben worden. Danach begann der Verfall. Schon auf der Anfahrt lassen sich ein paar vielversprechende Bilder machen.

Kurz vor Erreichen der Klosterruine gönne ich mir einen Pause. Statt Mittagessen gibt es Eis mit frischen Erdbeeren; dazu kann ich nicht Nein sagen 😉

Lecker …

Die Klosterruine ist auf einem schmalen Asphaltweg zu erreichen, auf dem – aus Rücksicht auf Radfahrer und Fußgänger – nicht schneller als 20 km/h gefahren werden darf -, nur die letzen 100 Meter sind unbefestigt.

Rein kommt man nicht in die Ruine, nur bei offiziellen Anlässen. Beeindruckend ist das geschichtsträchtige Bauwerk schon. Aufmerken lassen die stilisierten Fenster aus Stoff, die von Schülerinnen und Schülern einer benachbarten Schule gestaltet wurden.

Durch die Weinberge, deren Böden von unzähligen kleinen Schieferplatten bedeckt sind, geht es nach Bullay – und dort über die erste Doppelstockbrücke, Oben fahren Züge, unten Autos und Motorräder …

Kurz darauf ist die Marienburg erreicht. Die liegt auf einer Insel, mitten in der Mosel, und bietet eine fantastische Aussicht.

Blick von der Marienburg auf die beiden Moselsarme

Nun beginnt Plan B: Dummerweise habe ich meinen kleinen Foto-Apparat – den ich zusätzlich zum iPhone nutze – zu Hause liegen lassen. Also fahre ich nicht mehr die Mosel entlang, sondern einmal quer durch den Hunsrück, um diesen zu holen. Zur „Belohnung“ gibt es unterwegs einen Kaffee …

Einfach vergessen …

Kurvenreich, ohne Autobahn – und schon hatte die App „Kurviger“ eine schöne Route berechnet, die mich in gut zwei Stunden zurück an die Mosel führt …

Oberhalb von Brodenbach dann noch ein herrlicher Fotostopp am sehr späten Nachmittag …

Bis um 19:30 Uhr auf der Hotel-Terrasse zu sein, hat nicht so ganz geklappt. Es wurde zehn Minuten später. Die Pasta mit Bärlauch-Pesto aus der Region war ganz hervorragend. Und dann begann die Qual der Wahl …

Wunderbare Moseltäler

Blick auf die Mosel

Ich bin schon da 😉 Am Sonntag startet unsere Moseltour offiziell. Um schon mal ein paar Sehenswürdigkeiten anzuschauen, bin ich bereits am Freitagabend losgefahren. Sitze jetzt beim Frühstück – mit diesem herrlichen Ausblick …

Kurvenreiches Gelbachtal

SAMSTAG, 18.4.2026 – 21 Anmeldungen – so viele Teilnehmende haben wir bislang bei noch keiner Tagestour der vhs gezählt. Mit drei Gruppen waren wir unterwegs, um den „Andrang“ ein wenig „kanalisieren“ zu können.

Mit insgesamt 23 Motorrädern unterwegs

Das erste Ziel war Balduinstein. Nahe der Lahn legten wir unsere erste Kaffeepause ein. Sowohl Giovanni, mit seinem Kiosk direkt am Lahnufer, wie auch Jennifer vom gegenüberliegenden „Café Stellwerk“, kümmerten sich liebevoll um uns.

Kurz darauf erreichten wir den „Einstieg“ ins Gelbachtal und hatten die herrlich kurvenreiche Straße fast für uns allein.

Den nächsten Stopp legten wir im alten Brauhaus in Isselbach ein. Eigentlich öffnet das am Samstag erst um 17 Uhr seine Pforten, doch Besitzer Alexander Born machte für uns eine Ausnahme; danke. Nicht nur das Zwiebelschnitzel war superlecker …

Kurvenreich ging es auch am Nachmittag weiter. Nahe Niedernhausen endete diese schöne Tagestour mit einem Kaffeestopp, auf der Sonnenterrasse einer Bäckerei.

Große Kuchen-Auswahl

Das kleine Relive-Video zeigt, wo wir unterwegs gewesen sind:

vhs-Tagestour Richtung Gelbachtal

Der Link zum Relive-Video: https://www.relive.com/view/vYvExM8p2Gq

Die nächste Tagestour der vhs hat am Samstag, den 25.7.2026 den „Monte Kali“ nahe Fulda zum Ziel. Mehr Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung findet sich auf der Homepage der Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises:

https://www.vhs-mtk.de/kurssuche/kurs/Mit-dem-Motorrad-zum-Monte-Kali/Y0100102

Rückblick

Sonntag, 12.10.2025 – Wir waren das erste Mal in Finnland – aber sicher nicht das letzte Mal. Die Entscheidung, Anfang Oktober in den Norden Europas zu reisen, hat sich am Ende als richtig erwiesen: wir hatten die Finnische Seenplatte ganz für uns alleine. Das ist in den Sommermonaten sicher nicht der Fall. Und: es gab keine Mücken! Nicht eine einzige!

Das Wetter? Viel besser als von vielen prognostiziert. Die Temperaturen lagen zwischen neun und 14 Grad, von gelegentlichen Schauern abgesehen – die meist nur von sehr kurzer Dauer waren – war es trocken; gegen Ende der Tour sogar richtig sonnig.

Oravi – oberhalb von Savonlinna gelegen – war ein guter Standort, auch dass das Hotel etwas abgelegen lag, hat uns gefallen. Wer Wälder, Seen und die Einsamkeit mag, für den ist Finnland im Oktober genau das Richtige. Wir kommen wieder – wahrscheinlich schon 2027 …

Nachfolgend findest Du eine Übersicht aller Tagebucheinträge dieser kurzweiligen Reise sowie ein erstes Resümee. Wir wünschen Dir viel Spaß bei der „Lektüre“.

Mehr dazu: https://myalbum.com/album/h8CaHaCX5WJEw6

Herausfordernd …

Sa. 11.10.2025 – So eine Mini-Kreuzfahrt ist ganz schön. anstrengend: Gleich nach dem Sonnenaufgang ein „Sitruunaamarenkipiirakka“ (Zitronenbaiser), um 9:30 Uhr dann Frühstück, das ab 11:00 Uhr nahtlos in den Mittagsbrunch übergeht. Zum Nachmittag ein Stück Blaubeerkuchen mit Vanillesauce – um nicht aus der Übung zu kommen. Und ab 19:30 Uhr wartet schon wieder das Abendessen, bei dem man garnicht weiß, für was man sich entscheiden soll, so leckere Sachen finden sich am Buffet.

Zwischendurch ein wenig relaxen auf dem Sonnendeck oder ein Gang in die Sauna, mit einem erfrischenden Spaziergang im kühlen Fahrtwind – der ganze Samstag bietet sich an, die Schiffspassage über die Ostsee einfach nur zu genießen.

Unsere Fahrt führt entlang der Küstenlinie von Estland, Lettland, Litauen, Kaliningrad und Polen, bevor wir bei Swinemünde wieder deutschen Boden erreichen. Um 21 Uhr sind wir dann im Hafen von Travemünde.

Mehr dazu unter: https://myalbum.com/album/A8nZ6wJtJM9rP8

Von Helsinki zum Fährhafen

Freitag, 10.10.2025 – Unser letzter Tag in Finnland – der eigentlich nur ein halber ist. Nach einem kurzen Abstecher in die finnische Hauptstadt treffen wir uns gegen Mittag am Fährhafen. Um 14 Uhr legt die Finnmaid ab, 30 Stunden später (am Samstagabend um 21:00 Uhr) werden wir wieder in Travemünde sein – und bis dahin eine ruhige Überfahrt genießen.

Mehr dazu unter: https://myalbum.com/album/c7opBeDzCW8ruY

Glücklich angekommen

Donnerstag, 9.10.2025 – So langsam geht unsere Reise zu Ende. Mit den letzten Sonnenstrahlen erreichen wir unser Hotel nahe Helsinki – glücklich und zufrieden.Gut 400 Kilometer galt es zurückzulegen. Das hat auch bei der Rückfahrt wunderbar geklappt. Im Verlauf der letzten Tagesetappe haben wir noch einen Halt in Porvoo eingelegt, deren historische Innenstadt zu begeistern weiß. Vom Hotel aus genießen wir am Abend den Blick aufs Meer; morgen gehts mit der Fähre zurück nach Travemünde.

Mehr dazu unter: https://myalbum.com/album/DP8Bj6QVTwgXx7

Strahlender Sonnenschein

Mittwoch, 8.10.2025 – Savonlinna ist das erste Ziel des heutigen Tages. Dort wollen wir einen Blick auf die mächtige Burg Olavinlinna werfen. In einem weiten Bogen durch den Süden des Landes geht es dann zum Punkaharju-Höhenzug, einem rund 7 Kilometer langen und 25 Meter hohen Damm aus dem Eiszeitalter, der durch einen See führt.

Mehr dazu unter: https://myalbum.com/album/FJV5DnFKLzkG4G

Interessante Klostergeschichten

Dienstag, 7.10.2025 – Das eine Kloster findet Räumlichkeiten in einer alten Schule, das andere Kloster wird von Mönchen neu errichtet, weil sie aus ihrer alten Heimat vertrieben wurden. Es sind die kleinen Geschichten, die unsere Reise so Besonders machen – und die viel von dem erzählen, was einst war und heute längst vergessen scheint …

Mehr dazu unter: https://myalbum.com/album/zPpeTKdXU2oCx6

Auf Waldwegen unterwegs …

Montag, 6.10.2025 – Die erste gemeinsame Tour entlang der Finnischen Seenplatte führte uns unter anderem zur größten Holzkirche der Welt. Der Abstecher auf unbefestigtes Terrain war leider nur ein kurzer. Im Nachhinein hätten wir mehr davon einplanen können. Da wir aber nicht um die Beschaffenheit der Wege wussten, waren wir zunächst etwas zurückhaltend.

Glück hatten wir bei der Kaffeepause am Nachmittag. Eigentlich war das Cafe in Rääkkylän schon seit einer viertel Stunde geschlossen: Kaffee und Kuchen gab es aber trotzdem für uns – danke.

Schon der erste Tag klassische Tourtag in Finnland hat Lust auf mehr gemacht. Wir kommen sicher wieder …

Mehr dazu unter: https://myalbum.com/album/FM8wvydZD9LMeL