Tour zum Anlassen

Kennt Ihr MapOut? Einen tolles Tool, mit dem sich Routen, die als gpx-Datei abgespeichert wurden, in einer Landkarte darstellen lassen. Dabei werden auch die Steigungs- und Gefällestrecken angezeigt, es lassen sich Touren planen … ein echter Tausendsassa. Gibt’s im App-Store und wahrscheinlich auch für Android; einfach mal ausprobieren;-)

Ich habe heute mal die Strecke, die ich zum „Anlassen“ gefahren bin, mit MapOut aufgezeichnet. Kann die gefahrene Strecke dann doch in WordPress exportiert werden. Das ist das Ergebnis:

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P.S. Diese Veröffentlichung ist ein Test – ich bin gespannt, wie das Ergebnis aussieht.

So wie früher …

Der Himmel bedeckt, doch noch ist es trocken. Wird auch so bleiben, sagt zumindest die Wetter-App. Also bin ich mutig und nehme das Motorrad. Kaum sitze ich im Sattel, fängt es an zu tröpfeln. In Richtung meines Ziels aber scheint der Himmel aufzureißen. Wunschdenken?

Fünf Minuten später fahre ich durch strömenden Regen. Die Jacke ist wasserdicht, die Hose auch, nur die knöchelhohen Schnürrstiefel sind es nicht …

Jetzt werden Erinnerungen an früher wach. Damals, als wir kurz vom Abitur, mit den Mopeds zu Schule gefahren sind und an Sicherheitskleidung noch kein Gedanke verschwendet wurde. Bei Wind und Wetter waren wir unterwegs – und eben auch bei Regen. Gorestiefel? Die gab es damals nicht. Turnschuhe waren in.

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Nasse Füße – wie damals, als es noch kein Goretex gab

Daran musste ich denken, als das kalte Wasser so langsam durch die Stiefel sickerte. Ich konnte förmlich spüren, wie sich das Regenwasser in keinen Rinnsalen seinen Weg zur Stiefelspitze suchte, sich dort in kleinen Pfützen sammelte, damit das kalte Nass bei jedem Schalt- oder Bremsvorgang noch einmal die Zehen umspülen konnte – der zwischenzeitlich vollgesogene Socke sei Dank.

Geht aber auch mit Goretex, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann. Auch sündhaft teure Stiefel bieten keine 100-prozentige Gewähr für trockene Füße. Irgendwann geht auch die beste Membran mal kaputt und dann fühlt sich die Fahrt im Regen wieder wie damals in der Schulzeit an …

Etwas zuviel des Guten

Eigentlich waren wir auf einem guten Weg, doch „Freunde“ zu werden, der neue Garmin 276 CX und ich. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Software, klappte es dann doch irgendwie. Zumindest bei den Punkten, die für mich wichtig sind. Und das ist in erster Linie, dass mir das Navi den Weg so anzeigt, wie ich ihn geplant habe.

Das tut das (der?) 276 Cx famos. Eine in Mapsource (!) geplante Strecke kann problemlos vom PC aufs Navi überspielt werden; wird die Route dann aufgerufen, dauert es zwar eine halbe Ewigkeit, bis die Strecke am 276 Cx gerechnet ist, doch dann wird diese exakt so angezeigt, wir sie geplant wurde. Das macht der (das?) nüvi 390 oder 395 nicht; jedenfalls nicht so ohne weiteres.

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Navi-Test auf der Rheinhessen-Tour: Der 276Cx muckt mal wieder

Man darf bei keinem der Geräte allerdings den „Fehler“ machen, die Route unterwegs neu zu berechnen. Dann erreicht man zwar sein Ziel, aber garantiert nicht auf der geplante Route, weil das blöde Navi in einem solchen Fall alle gesetzten Wegpunkte einfach ignoriert. Ärgerlich!

Bei meiner kleinen Tour durch Rheinhessen habe ich den/das 276Cx für den Rückweg eine kurvenreiche Strecke berechnen lassen. Neben kürzester und schnellster Strecke ist das bei den neuen Geräten mittlerweile eine gängige Funktion. Im „Nahbereich“ – von Wiesbaden nach Frankfurt etwa – hat das schon ganz gut geklappt. Für die rund 45 Kilometer lange Distanz war der Routenvorschlag brauchbar. Das heutige hingegen nicht! Woran das liegt? Keine Ahnung.

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Die Route passt schon gar nicht mehr aufs Display.

Von Welgesheim nach Hause sind es über Land knapp 60 Kilometer. Der 276Cx machte daraus eine 427 Kilometer lange Tour. Schon dass die Berechnung so ewig lange dauerte, hatte mich stutzig gemacht. Auch der zweite Versuch – nach Ausschalten und Neustart – brachte keine Besserung. Im Zweifel wäre jetzt guter Rat teuer gewesen ..

Ich werde jetzt mal bei „Garmins“ nachfragen, was die Ursache sein könnte. Auf die Erklärung, wenn es denn eine gibt, bin ich sehr gespannt.

 

 

 

Zwei herrliche Motorradtouren

Auch in diesem Jahr wollen wir mindestens zweimal für eine Woche gemeinsam unterwegs sein. Anfang Juni und Ende September ist es soweit. Die wesentlichen Vorbereitungen abgeschlossen. Jetzt kommen die Details – und dann hoffentlich Deine Anmeldung(en).

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Saisonauftakt in den Bergen

Noch bevor der große Run in den Alpen losgeht, wollen wir eine Woche lang rund um Kühtaisattel, Sellarunde sowie Stilfser Joch unterwegs sein und die famosen Berge ganz für uns genießen. Fünf herrliche Touren sind ausgearbeitet. Kaum wird die Wintersperre aufgehoben sein, fahren wir los. Schnee auf den Gipfeln, Frühling im Tal – das sind doch verlockende Aussichten, oder? Ich würde mich freuen, wenn Du dabei sein könntest.

Termin:
So. 3.6. bis Sa. 9.6.2018

Preis: 
645,00 Euro pro Person im halben Doppelzimmer, Sozias zahlen nur 595,00 Euro. Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 120,00 Euro. Einzelzimmer sind nur begrenzt verfügbar.

Leistungen: 
Sechs Übernachtungen mit Halbpension (regionales Frühstück und Drei Gänge-Menü am Abend), fünf geführte ganztägige Motorradtouren, auf Wunsch GPS-Tracks fürs Navi, Info-Material, Begleitfahrzeug, Ersatzmotorrad (soweit verfügbar).

Die Teilnahme erfolgt ausdrücklich auf eigenes Risiko. 

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Das Tessin auf Nebenwegen entdecken

Ende September geht es dann für eine Woche an die Oberitalienischen Seen. Da wollen wir vorwiegend auf Nebenwegen und in den Bergen rund um den Lago Maggiore unterwegs sein. Verschwundene Dörfer, einsame Täler, herrliche Aussichtspunkte, abenteuerliche Passstraßen, verschwiegene Stauseen und kleine Grotti werden unsere Ziele sein. Dabei wechseln wir immer wieder zwischen der schweizer und der italienischen Seite; hinüber an den Comer See und mit der Fähre zurück über den „Langensee“. Es warten ein paar herrlich kurzweilige Touren auf uns. Wir werden das Tessin auf eine ganz neue Art entdecken.

Unser Hotel liegt im wunderbaren Ascona, zehn Minuten zu Fuß von der legendären Seepromenade entfernt. Ein kleiner Garten lädt nach jeder Tour zum „Feierabendbier“ ein, zu Essen gibt es des abends ein leckeres Drei-Gänge-Menü, so wie eigentlich immer bei unseren Touren. Ich freue mich auf Deine Anmeldung und tüftle derweil noch an dem einen oder anderen Abstecher.

Termin:
So. 23.9. bis Sa. 29.9.2018

Preis: 
875,00 Euro pro Person im halben Doppelzimmer, Sozias zahlen nur 825,00 Euro. Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 210,00 Euro. Einzelzimmer sind nur begrenzt verfügbar.

Leistungen:
Sechs Übernachtungen mit Halbpension (regionales Frühstück und Drei Gänge-Menü am Abend), fünf geführte ganztägige Motorradtouren, auf Wunsch GPS-Tracks fürs Navi, Info-Material, Begleitfahrzeug, Ersatzmotorrad (soweit verfügbar), Kurtaxe.

Die Teilnahme erfolgt ausdrücklich auf eigenes Risiko. 

Schreib bei Interesse einfach eine Mail an kurvenfieber@mac.com – wir melden uns umgehend und beantworten alle Deine Fragen oder nehmen Deine Anmeldung auf.

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Einmal volltanken, bitte

Der Ducato läuft wieder! Besser gesagt: er springt wieder an. Oder noch genauer: jetzt ist wieder genug Saft für den Anlasser da!

Schon im Herbst des vergangenen Jahres hatte die Batterie ein wenig gemuckt. Kaum ein Jahr alt, wollte sie die Spannung nicht so recht halten. Über den Winter wurde sie gehätschelt und getätschelt – regelmäßig ans Ladegerät gehängt; vergebens. Bei den ersten Startversuchen machte sie keinen Mucks mehr. Kaum war der Anlasser rumgedreht, brach die Spannung zusammen – das war´s.

Die freundliche Fiat-Werkstatt um die Ecke wollte sogleich eine neue Batterie bestellen. Vier verschiedene standen laut Ersatzteilliste zur Auswahl. Welche für mein Modell die richtige sei, konnte mir Niemand sagen. „Schauen Sie zu Hause doch noch mal nach“, war der Rat, den man mir geben konnte.

Doch der Werkstatt-Computer wusste letztlich auch Rat, hatte ich die Batterie doch erst vor wenigen Monaten schon einmal tauschen lassen. Die entsprechende Rechnung war im System noch zu finden. Auf der war der Batterietyp glücklicherweise vermerkt – und auch die zwei Jahre Garantie, die es gab. Der Ersatz würde meinen Geldbeutel insofern nicht belasten.

Wohl aber meine Geduld. Montag bestellt, sollte die Batterie wohl Mittwoch da sein. Doch der vereinbarte Werkstatt-Termin musste verschoben werden. Schließlich kam der leistungsstarke Energiespeicher direkt aus Italien und musste als Gefahrgut verschickt werden. Also ob sich Fiat für Verschleißteile nicht auch in Deutschland ein Lager anlegen könnte.

Freitagvormittag war es dann so weit: die Batterie war getauscht, der Ducato sprang wieder einwandfrei an. Die dringend nötige Fahrt zur „Waschstraße“ musste aus Zeitgründen verschoben werden, aber die nächstgelegene Tankstelle wurde auf dem Weg nach Hause schnell noch angesteuert.

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Vollgetankt steht der Ducato jetzt vor der Tür und wartet auf seinen ersten Einsatz in diesem Jahr. Der ist für Dienstag geplant: da müssen ein paar Motorräder zur Werkstatt gebracht und eines von dort geholt werden. Aber das ist wieder eine andere Geschichte …

Motorradtour mit prächtiger Aussicht

Drei Tagestouren und ein langes Wochenende bieten wir in diesem Jahr für die Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises an. Die Übersicht steht schon seit einigen Tagen im Netz; über diesen Link kann Du Dir anschauen, was wir an attraktiven Touren anbieten: Gesamtübersicht vhs-Touren.

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Die erste Tour führt uns am Samstag, den 5. Mai 2018, an den Edersee. Dort geht es dann hoch hinaus: Für alle, die sich trauen, bieten wir (optional) einen Spaziergang auf dem Baumkronenweg an. Der so genannte TreeTopWalk erfüllt strenge Naturschutzbedingungen und bietet ein ganz besonderes, naturnahes Freizeiterlebnis. Zudem ist der Blick auf den fjordartigen Stausee von hier oben einzigartig.

Wer es lieber „bodenständig“ mag, macht derweil eine kleine Kaffeepause, bevor wir unsere Tour gemeinsam fortsetzen.

Wir starten zu dieser Tour um 9 Uhr von der Autobahnraststätte Wetterau Ost, auf der A5 in Fahrtrichtung Norden. Die Teilnehmergebühr beträgt 35 Euro und wird von der vhs in der Regel per Bankeinzug erhoben.

Für Rückfragen stehen wir unter kurvenfieber@mac.com gerne zu Verfügung. Die Anmeldung erfolgt am einfachsten über die Website der vhs. Hier ist der Link dazu.

Wir sehen uns am Samstag, den 5. Mai 2018 – oder bei einer anderen unserer Touren? Wir würden uns freuen.

Video

Doch keine zwei Stunden

Heute könnt Ihr Euch das Video über unsere Endurowanderung in „voller Schönheit§ anschauen – ungeschnitten und damit 1:52:02 lang. Es war recht mühsam, am Ende doch unter zwei Stunden Länge zu kommen, aber letztlich hat auch das geklappt. Manche Fahrszene wurde noch ein wenig komprimiert und auf die spektakulärsten Kurven reduziert – hier ein Sekündchen weg, da der Verzicht auf eine Anschlußszene; jetzt müsste ich das Video noch mal auf die wirklich besten Szenen reduzieren und wir hätten zusätzlich noch einen schönen Kurzfilm. Ob das aber zeitlich hinhaut …?

Dank gilt an dieser Stelle meinen Mitstreitern: Christian, Uli (I) und Uli (II) sowie Andreas, die mir ihre Videoaufnahmen und Fotos zur Verfügung gestellt haben. Nur so konnte ich einen abwechslungsreichen Film zusammenschneiden, der vor allem dadurch lebt, unsere abwechslungsreiche Tour aus verschiedenen Perspektiven zu zeigen.

Und was kommt jetzt? Vielleicht das Video unserer Reise ins Vercors? Oder vom Abschlusswochenende im Elsass? Der Film über Norwegen wäre schön, auch wenn die Tour schon zwei Jahre zurückliegt. Lasst Euch überraschen …

Alle Infos zur Endurowanderung ins Friaul findest Du unter diesem Link zusammengefasst. Bei Rückfragen kannst Du uns unter jederzeit unter folgender Mail-Adresse kontaktieren: kurvenfieber@mac.com