Die vhs-Touren sind online

Mit dem Motorrad die Schönheit der Welt entdecken, das wollen wir am Samstag, den 18.4.2020. Da bieten wir für die vs-Main-Taunus, die erste geführte Tagestour in der neuen Saison an. Es geht in den Odenwald, zum Beerfelder Galgen der auf einer Anhöhe mit prachtvoller Aussicht liegt. So sollte allen, die aus dem Leben scheiden mussten, noch einmal gezeigt werden, auf was sie künftig – aufgrund ihrer Missetaten – verzichten müssen.

Mehr Infos und die Möglichkeit Dich anzumelden findest Du hier.

Der tiefste Punk in Hessen ist das Ziel einer kurzweiligen Tagestour, die wir am Samstag, den 30.5.2020 anbieten. Der liegt bei Lorchhausen.  Verbinden wollen wir diese kurzweilige Entdeckungsreise mit einer schönen Tour durchs Rheingaues Gebirge, so dass der Fahrspaß nicht zu kurz kommen wird.

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Handarbeit: Hier wird die Eiweiss-Masse sorgfältig aufgetragen

Noch einmal ins Programm genommen haben wir die Motorradtour zum Schokokuss. Im vergangenen Jahr hatte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass wir letztlich nur zu viert der kleinen Schokokuss-Manufaktur im Vogelsberg einen Besuch abgestattet haben. Weil das Interesse aber deutlich größer war, bieten wir diese Tour jetzt noch mal an. In der Hoffnung auf gutes Wetter und viele Anmeldungen.

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Hoch hinaus geht es schließlich am Samstag, den 1.8.2020. Da fahren wir in die Rhön und werfen auf der Wasserkuppe einen Blick ins Radom. Das ist eine kugelrunde Hülle, in der einst Abhöreinrichtungen verborgen wurden, die auf den deutschen Nachbarn jenseits der Grenze gerichtet waren. Heute fasziniert die Akustik im Inneren und der tolle Ausblick von der Galerie.

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Die Tagestouren im September und Oktober werden ab der zweiten Jahreshälfte veröffentlicht. Zu allen vorgenannten Touren kannst Du Dich jetzt schon anmelden. Wir hoffen, eine interessante Mischung gefunden zu haben und freuen uns, wenn Du (wieder) dabei bist. Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung. Schreib am einfachsten eine Mail an kurvenfieber@mac.com. Wir melden uns so schnell wie möglich.

Die Gesamtübersicht aller Touren, die wir derzeit für die Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises anbieten, findest Du hier.

Video

Fröhliche Weihnachten

Dieses tolle Video habe ich bei YouTube entdeckt. Eigentlich sollte ich jetzt auch in die Garage gehen und das passende Werkzeug rauskramen …

Ich wünsche Euch schöne Weihnachten, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Wir freuen uns schon jetzt auf die vielen abwechslungsreichen Motorradtouren, die wir wieder gemeinsam unternehmen werden.

Das Original-Video findet Ihr übrigens hier: https://youtu.be/1SE0t2cS65A

Das Tourenprogramm für 2020 steht

Wir haben im Kalender viele Termine hin und her schieben müssen, um Eure Wünsche berücksichtigen zu können, jetzt aber passt alles. Vier große, Touren wollen wir im nächsten Jahr wieder anbieten, dazu zwei Wochenenden (die noch nicht terminiert sind) und vier Tagestouren für die vhs (wobei im September und Oktober noch je eine dazu kommen könnte).

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Eindrücke von der jüngsten Tour durch die Alpen

Starten wollen wir im Mai mit einer Motorradtour in die Normandie. Die geschichtsträchtige Region nahe der Atlantikküste verspricht mit ihren vielen kleinen Straßen einen besonderen Fahrspaß. Und die Nähe zum Meer ist ja immer besonders reizvoll.

Der Termin wäre So. 17.5. bis Sa. 23.5.2020. Vor Ort ist kein Hotelwechsel vorgesehen. Wer mag, kann An- und Abreise auf zwei Tage planen. Stellplatz für Auto und Anhänger (für alle, die nicht auf zwei Rädern anreisen wollen) wird vorhanden sein.

 

Im Juni geht es dann nach Südschweden. Eine Region, die wir bislang nur vom Durchfahren kennen. Treffpunkt wird wahrscheinlich am Samstagabend in Rostock sein, um am Sonntag die Fähre nach Trelleborg zu nehmen. Vorn dort aus geht es gegen Mittag weiter bis zu unserem eigentlichen Ziel, der Seenplatte rund um Hässleholm. Von hier aus wollen wir zu vier Tagestouren starten, bevor es am Freitag zurück Richtung Rostock und am Samstag dann von Rostock wieder nach Hause geht. Die Zeit kurz vor der Sommersonnenwende erscheint uns für diese Tour besonders passend.

Der Termin wäre Sa. 13.6. bis Sa. 20.6.2020. Vor Ort (in Schweden) ist kein Hotelwechsel vorgesehen. Stellplatz für Auto und Anhänger (für alle, die nicht auf zwei Rädern anreisen wollen) wird am Treffpunkthotel in Rostock vorhanden sein.

Im Juli wollen wir das Erzgebirge erkunden. Dieses Ziel hat bei unserer Umfrage erfreulich viel Zuspruch gefunden. Wir werden ein schönes Hotel suchen und zu herrlich abwechslungsreihen Tagestouren nach Sachsen und Böhmen aufbrechen.

Termin wäre So. 19.7. bis Sa. 25.7.2020. Vor Ort ist kein Hotelwechsel vorgesehen. Stellplatz für Auto und Anhänger (für alle, die nicht auf zwei Rädern anreisen wollen) wird vorhanden sein.

Anfang September geht es dann ins Aostatal; dabei streifen wir auch das nahegelegene Piemont. Fünf unterschiedlicher Seitentäler warten darauf entdeckt zu werden, zwei Rundtouren wären möglich – und jede Menge Abenteuer. Genau das Richtige für den nahenden Abschluss der Saison.

Termin wäre So. 30.8. bis Sa. 5.9.2020. Vor Ort ist kein Hotelwechsel vorgesehen. Wer mag, kann An- und Abreise auf zwei Tage planen. Stellplatz für Auto und Anhänger (für alle, die nicht auf zwei Rädern anreisen wollen) wird vorhanden sein.

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Eindrücke von der jüngsten Tour durch die Alpen

Blieben noch die (langen) Wochenenden. Die Fränkische Schweiz (auch ein Wunsch von Euch) steht ganz oben auf dem Zettel. Das Elsass ebenso – vielleicht übernachten wir diesmal in einer Ferme auberge?

Denkbar wäre auch ein deftige Brotzeit auf der Zillertaler Höhenstraße. (Treffunkt Donnerstagabend nahe Rothenburg ob der Tauber, Freitag kurvenreiche Tour an den Starnberger See, Samstag hoch zur Zillertaler und zurück an den Starnberger See. Sonntag Rückreise).

Oder eine Sonnenaufgangs/-untergangstour zum Stilfser Joch. (Ausgangspunkt könnte am Donnerstagabend Bregenz sein. Am Freitag über den Flüela- und Ofenpass hoch aufs Joch. Übernachtung in der Tibethütte, Am Samstag noch ein Schlenker über den Gavia und Mortirollo und dann zurück nach Bregenz. Sonntag Rückreise). Hört sich nach viel Fahren, frühem Aufstehen und nur kurzen Pausen an – wird wahrscheinlich auch so sein 😉

Was meint Ihr, könntet Ihr Euch für eine dieser Touren (ebenfalls) begeistern? (Die würden wir wahrscheinlich ohne Begleitbus fahren, aber drei Unterhosen und zwei T-Shirt werden sich für die drei Übernachtungen noch am Motorrad unterbringen lassen).

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Eindrücke von der jüngsten Tour durch die Alpen

Für die Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises haben wir bislang folgende Tagestouren (immer samstags) geplant: 18.4.2020 zum Beerfelder Galgen (Odenwald), am 30.5.2020 zum tiefsten Punkt in Hessen (Rheingau), am 4.7.2020 zur Schokokuss-Fabrik (Vogelsberg) und am 1.8.2020 zum Radom (Wasserkuppe), jener bizarren Kugel mit fantastischer Aussicht, die einst militärisch genutzt wurde.

Wir freuen uns schon jetzt auf viele schöne gemeinsame Touren. Sobald die Preise feststehen, melden wir uns noch mal. Mit den Terminen kannst Du aber schon mal planen. Wo würdest Du gern dabei sein? Schick uns doch einfach unverbindlich eine Mail an kurvenfieber@mac.com

 

Habt Ihr Euch verfahren?

Erst sechs, dann acht, schließlich zwölf – am Ende waren es 14 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer, die mit uns am letzten Samstag im Oktober ganz in den Süden von Hessen fahren wollten. Igelsbach war das Ziel dieser Tour, die wir für die Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises organisiert hatten. Das Besondere: mitten durch den Ort verläuft die Grenze zwischen Hessen und Baden-Württemberg – das wollten wir uns mal anschauen.

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Zwei unterschiedliche Straßennamen: hier verläuft die Landesgrenze

Die Wettervorhersage war prächtig: morgens leichter Frühnebel, dann aber Sonne satt. Schöner hätte es nicht sein können. Kaum am Treffpunkt angekommen, verzogen sich denn auch die Nebelschleier, wir konnten in einen prächtigen Tag starten. Schnell noch die Birne im Hauptscheinwerfer eine K wechseln, dann konnte es losgehen.

 

 

Nach einem kurzen Stück auf der Autobahn ging es zunächst Richtung „Burg Frankenstein“ und dann, auf möglichst kleinen kurvenreichen Straßen, nach Beerfelden. Ich bin froh, mir jüngst einen Endurohelm mit weit vorgezogenen Schirm gekauft zu haben, blendet die tief stehende Sonne in der ersten Stunde doch gewaltig. Dafür taucht sie die Landschaft in ein fantastisches Licht. Immer wieder hängen dichte Wolken in den Tälern, wie Wattebäusche – faszinierend.

 

 

Kilometer um Kilometer geht es durch den Odenwald, an dem die Straßenbau wohl Gefallen gefunden haben. Zahlreiche Baustellen säumen unseren Weg, oftmals verbunden mit einer ausgeschilderten Streckensperrung. Doch gemäß dem Motto „lass uns doch mal schauen, warum wir hier nicht weiterkommen sollen“, versuchen wir unser Glück und finden meistens ein Schlupfloch.

 

 

Auf unserem Weg nach Beerfelden fahren wir durch Landschaften, die angesichts des spätsommerlichen Wetters einfach nur zu faszinieren vermögen.

 

 

Den ersten Halt legen wir in der Pension „Am Walde“ ein, die ihrem Namen mehr als gerecht wird. An drei großen Tischen ist für uns bereits eingedeckt, die Thermoskannen stehen schon auf dem Tisch. „Ich nehme pro Person sechs Euro, sonst rechnet sich Euer Besuch nicht für mich, dafür könnt Ihr aber auch Kaffee trinken so viel Ihr wollt“, macht die Chefin, eine ältere Damen, deutlich, die sorgsam darauf achtet, dass immer schnell nachgeschenkte wird. Es hat den Anschein, als säßen wir in ihrem Wohnzimmer, tatsächlich werden in der heimeligen Stube die Pensionsgäste verpflegt.

 

 

Nachdem wir die „Kaffee-Flatrate“ ausgiebig genutzt haben, starten wir zur nächsten Etappe, die uns auf schmalen Wegen ganz in den Süden von Hessen bringen wird. Wir folgen dem Lauf des Neckars und biegen dann in die Sackgasse nach Igelsbach ab. Rund 331 Einwohner zählt der Ort (Stand 2013), 224 wohnen in Hessen, 107 in Baden-Württemberg. Denn mitten durch die Wohnbebauung verläuft die Landesgrenze. Ein Kuriosum, das es nicht oft gibt.

„Habt Ihr Euch verfahren“, fragen uns zwei Anwohner, als wir die Motorräder am Straßenrand abstellen und die Fotoapparate herauskamen. Dass wir extra gekommen sind, um den „geteilten“ Ort zu besuchen, verwundert sie ein wenig. Uns wundern eher die Konsequenzen, die aus der Zugehörigkeit zu zwei Ländern resultieren: die Müllabfuhr kommt an verschiedenen Tagen, Ferien und Feiertage sind bei den Nachbarn unterschiedlich, es gelten andere Landesgesetze …

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Genau auf der Grenze: links ist Hessen, rechts Baden-Württemberg

1370 wurde der Weiler Igelsbach das erste Mal erwähnt. Schon im 14. Jahrhundert war der Ort zwischen den hessischen Herren von Hirschhorn und der Kurpfalz aufgeteilt. Versuche, die Grenzen zu verändern, gab es viele; sie scheiterten allesamt. Im Mai 1935 beispielsweise, weil die übergeordneten Landesbehörden im Zuge der „Flurbereinigung“ gern die Landesgrenze im nahegelegenen „Hirschhorner Zipfel“ neu gezogen hätte, was aber auf Widerstand stieß.

So wechselten zwar „die Herren“, die Grenze aber blieb. Im Laufe der Jahrhunderte gehörte der hessische Teil von Igelsbach zum Heiligen Römischen Reich, zum Großherzogtum Hessen, zum Deutschen Bund, zum Deutschen Reich, zur amerikanischen Besatzungszone und seither zur Bundesrepublik Deutschland; seit dem 27. September 1978 ist Igelsbach ein Stadtteil von Hirschhorn.

Gut 20 Kilometer noch und wir sind am Katzenbuckel. In der Turmschänke wollen wir unsere Mittagsrast einlegen.

 

 

Der Katzenbuckel ist mit 626 Metern der höchste Berg des Odenwaldes. Auch wenn man es kaum wahrnimmt, handelt es sich um einen erloschenen Vulkan, der vor rund 60 Millionen Jahren aktiv war. Rund 1.000 Meter im Durchmesser soll sein Schlot groß gewesen sein; ein hoher Gehalt an Magnetit lenkt an einigen Stellen, vor allem am Gipfelfelsen, Kompassnadeln noch immer von der magnetischen Nordrichtung ab. Wir genießen ungeachtet dessen unser Mittagessen und die herrliche Aussicht. Hausgemachte „Herrgottsbescheißerle“ mit Salat (Maultaschen) sind der Renner …

 

 

Es ist schon fast halb drei, als wir wieder auf die Motorräder steigen. Strahlend blauer Himmel und herrlichster Sonnenschein begleiten uns „Zum Steigkopf“ nahe Heppenheim. Zwei mächtige Steintische sind hoch oben am Berg für uns reserviert; noch einmal wollen wir gemütlich zusammensitzen und den herrlichen Ausklang einer abwechslungsreichen Motorradsaison genießen.

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An einem der Tische hat sich ein Ehepaar breit gemacht. Verschämt deutet sie auf das Reservierungsschild und blickt mich fragend an. Ich meine, so lange wir den Platz nicht bräuchten, könne sie gerne sitzen bleiben. Er hingehen schlürft provozierend an seinem halben Liter Wein, blickt in die Runde und fragt ein wenig von oben herab, warum wir denn zwei Tische bräuchten, wir seien doch nur acht.

„Weil gleich noch acht Motorradfahrer kommen und spätestens dann wäre es schön, wenn Sie sich einen anderen Platz suchen würde, denn dieser hier ist für uns reserviert, wie Sie unschwer am Reservierungsschild erkennen können“, meine ich freundlich aber bestimmt. Das wirkt – laut grummelnd packt er seine sieben Sachen und zieht um. Geht doch 😉

Am Selbstbedienungsfenster ordnen wir Kaffee und Kuchen, manch einer auch – wohl angesichts der milden Temperaturen – noch ein Eis mit heißen Himbeeren.

 

 

Irgendwie will niemand so recht nach Hause fahren. Das Ende der Saison ist nah und wir sitzen hier, nach einer tollen Tagestour, am Steigkopf gemütlich zusammen und schmieden Pläne für das nächste Jahr. Schweden, Normandie, Erzgebirge und das Aostatal sind derzeit die Favoriten. Mehr dazu in Kürze.

Nach und nach treten wir dann doch den Heimweg an. War wieder einmal schön mit Euch. Danke – und bis zur nächsten/ersten Tour in 2020.

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Die gefahrene Strecke haben wir wieder in einem kleinen Relive-Video zusammengefasst. Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen.

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Wieder einen Teilnehmer glücklich gemacht

Noch einmal gut frühstücken, dann geht es wieder Richtung Heimat. Auch wenn der gestrige Tag sehr regnerisch war, war er doch auch irgendwie schön. Die mystische Stimmung, wenn wir bei aufziehendem Nebel in den bunten Blätterwald eintauchten, das Laub an den Bäumen, dass – wann immer die Sonne kurz durch die dunklen Wolken blitze – in herrlichen Farben leuchtete, die Vorfreude auf die Pausen an einem trockenen und warmen Ort, die tolle Stimmung untereinander …

Klar, bei besserem Wetter wäre alles noch schöner gewesen. Doch so konnten wir wenigstens wieder einen Teilnehmerwunsch erfüllen: „Bei der letzten Tour muss es kalt sein und es muss regnen, damit ich weiß, dass die Saison zu Ende ist“, meinte Norbert. Das haben wir hingekriegt …

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Es nieselt nur noch leicht, als wir um 9 Uhr die Motoren starten. Dieter fährt vorneweg, ich am Schluss. Bis zur Kaffeepause wollen wir gemeinsam unterwegs sein. Es geht quer über den Hunsrück, Richtung Birkenfeld. In den Tälern liegen die Wolken wie große Wattebällchen, immer wieder bieten sich herrliche Ausblicke. Und die Stimmung ist prächtig, wie sich bei einem kurzen Zwischenstopp zeigt.

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Gegen 10:30 Uhr erreichen wir Nohen nahe Birkenfeld und legen die letzte Pause im Café Allerhand ein. Ein leckerer Kaffee und ein schönes Stück Apfelkuchen kommen jetzt gerade recht.

Aufmerken lässt die Beschilderung des Sanitärbereichs im Café Allerhand. Nicht nur die Farben, sondern auch die Anzahl der Worte macht deutlich, für wen welche Tür ist 😉

Bevor ein jeder für sich nach Hause fährt, stellt sich unweigerlich die Frage: wann wird das Programm für 2020 fertig sein? Schließlich wollen wir doch auch in der nächsten Saison zusammen Motorrad fahren. Schweden könnte ein Ziel sein, ebenso wie die Normandie. Das Erzgebirge ist bei unserer Umfrage auf großes Interesse gestoßen, ebenso wie das Aostatal und das Piemont. In Kürze mehr …

Nach der Kaffeepause haben sich unsere Wege getrennt. Diese erste gemeinsame Etappe haben wir aber ebenfalls in einem kleinen Reliefe-Video festgehalten, das Dir den Routenverlauf zeigt

Gute Laune trotz ergiebiger Schauer

Dunkle Wolken hängen am Himmel, als wir am Samstagmorgen gemeinsam frühstücken. Angekündigt sind dauerhafte und ergiebige Niederschlöge, doch das Regenradar zeigt ein schmales, wolkenloses Band im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Luxemburg. Sollten wir wieder einmal Glück mit dem Wetter haben? Noch sind wir zuversichtlich, als wir das „Frühstücks-Schlachtfeld“ verlassen.

Kaum dass wir auf die Motorräder steigen, fängt es an zu regnen. Noch sind wir optimistisch und steuern erst einmal eine der vielen Tankstellen an. 1,18 Euro kostet der Liter Super; schade, dass die meisten Motorradtanks ein so geringes Fassungsvermögen haben.

Auf regennasser Fahrbahn fahren wir in die kleine luxemburger Schweiz und erreichen bald darauf Echternach. Die Stadt liegt an der Sauer, direkt an der Grenze zu Deutschland. Bekannt ist die Stadt für ihr „Echternacher Springprozession“, bei der jedes Jahr am Dienstag nach Pfingsten Teilnehmer zu Polkamelodien in Reihen durch die Straßen der Stadt bis zum Grab des Heiligen Willbrod in der Echternacher Basilika ziehen.

Erste Ursprünge lassen sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen; die älteste Quelle ist die Sequenz „Laudes Christo“ des Abtes Berno von Reichenau Abtes, in der die Gläubigen um das Jahr 1000 aufgefordert werden, das Lob Christi zu Ehren des heiligen Willibrord „magno tripudio“ (mit einem großen Dreisprung) zu feiern.

Die heutige Form der Springprozession geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Dabei ist bislang nicht geklärt, wie es zu dem Tanzen oder Springen kam. Es gibt verschiedene Erklärungen: so war Willibrod ein Heiliger, der bei Nevenkrankheiten, Krämpfen und Epilepsie angerufen. Vermutlich haben Erkrankte an der Prozession teilgenommen oder es haben sich Gläubige in der Prozession wie Kranke bewegt, um eine dieser Krankheiten nicht zu bekommen. Eine weitere Erklärung sieht in der Prozession eine Danksagung an St. Willibrord, der die Menschen der Gegend vom Veitstanz befreit haben soll.

Wir würden vor Freude tanzen, wenn es so langsam zu regnen aufhören würde. Es tröpfelt mal mehr, dann wieder weniger – aber eigentlich ohne Unterlass; so langsam wird es Zeit für eine Kaffeepause. Auf kleinen, kurvenreichen Straßen fahren wir nach Colmar-Berg; in der kleinen Stadt liegt nicht nur Schloß Berg, die Residenz von Großherzog Henri, dem Staatsoberhaupt von Luxemburg sondern auch der „Circuit Goodyear“, eine Motorsport-Rennstrecke des amerikanischen Reifenherstellers, die zu Testzwecken aber auch für Sicherheitstrainings oder Rennen genutzt wird.

Unser Ziel ist die „Beierstuff“, ein kleines Bistro, in dem wir unsere vormittägliche Kaffeepause einlegen wollen. Doch zunächst trennt uns eine kleine Brücke vom ersehnten Ziel. Denn das Navi, das auf möglichst kleine Straßen optimiert ist, nimmt nicht den Weg über die Hauptstraße sondern wählt eine Nebenstrecke, die eigentlich in einer Sackgasse endet. Wir finden aber dennoch einen Weg zum Ziel …

In der „Beierstuff“ sind wir fast die einzigen Gäste. An einem Nebentisch nahe der schweren hölzernen Tür sitzen zwei alte Männer beim Frühschoppen und trinken schweigend ihr Bier. Auf einem großen Flachbildschirm flimmert tonlos eine Tierdoku, auf einem weiteren Fernseher werden Werbespots für verschiedene Lotterien gesendet. Die Wirtin gibt sich resolut und tut so, als ob sie nur französisch sprechen würde.

In großen Gesten bedeutet sie uns, an den  Tischen Platz zu nehmen, nur dann könne sie unsere Bestellung aufnehmen – und zwar der Reihe nach, eine nach dem anderen und nicht anders. Wer vermutet hätte, dass die Bestellungen nun eine nach der anderen „abgearbeitet“ würde (das hätte ja einen Sinn ergeben), sah sich getäuscht. Erst kamen zwei Milchcafe, dann zwei Kakao, dann … – das Chaos war perfekt 😉 Schließlich nahm sich Jeder, was es bestellt hatte – und wir das Ganze mit Humor. Hauptsache wir saßen warm und trocken.

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Nach der Pause gab‘s noch mehr Wasser. Diesmal nicht von oben sondern malerisch  neben das Straße fließend. Das Flüsschen Sauer ist das nächste Ziel, deren mäanderndem Lauf wir bis Esch-sur-Sure folgen.

Auf herrlich kurvenreichen Straßen geht es weiter zur Wiltz, einem Nebenfluss der Sauer. Es regnet noch immer. Glücklicherweise hängt das Herbstlaub noch weitestgehend an den Bäumen, so dass der Straßenbelag immer noch recht griffig ist. In Kautenbach gewinnen wir auf der „Altschter Strooss“ in engen Serpentinen wieder an Höhe – bei strömendem Regen und zunehmend schlechterer Sicht.

Es wird Zeit für die Mittagspause. Die wollen wir in einer kleinen Brasserie in Marnach einlegen. Ein Tisch ist schon für uns reserviert – wenn wir ihn den finden würden. Da, wo google-maps und MapSource die „Brasserie Aux Pyramides“ verortet, steht links eine Kirche und rechts eine Bushaltestelle – das war’s. Und das im strömenden Regen, na toll.

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Nach minutenlangem vergeblichen Suchen greifen wir schließlich zum Telefon. „Fahrt weiter bis zur Tankstelle, dahinter gibt es ein kleines Einkaufszentrum, da sind wir – ich laufe rasch zur Straße und zeige Euch den Weg“, erklärt uns der Besitzer. Minuten später stehen die Motorräder unter einem großen Vordach und wir im Trockenen. Wir schälen uns aus den Regenkombis und nehmen unter einem Heizstrahler Platz. Hier lässt es sich aushalten.

Entsprechend ausgedehnt ist die Mittagspause. Pasta in allen Variationen ist der Renner, ebenso wie „Strammer Max“ mit gleich drei Spiegeleiern. Immer wieder geht ein verstohlener Blick zum Fenster. Der Regen wird zwar weniger, aber er hört nicht auf. Und so nutzt Wilfried noch die Gelegenheit, das Futter seines Helms am Heizstrahler zu trocknen – bis es qualmt.

Die meisten möchten jetzt auf möglichst direktem Weg zum Hotel. Da Hans-Friedrich und ich nur wenig Lust auf breite Nationalstraßen gaben – so viel kann es gar nicht regnen – teilen wir uns auf: Dieter fährt direkt, ich noch ein paar Umwege. Einer davon führt uns zwischen Waldbillig und Reuland durch ein kleines Seitental, in dem die kurvenreiche Straße dem Bächlein „Schwaarz lernz“ folgt. Da es endlich aufgehört hat zu regnen, nutzen wir die Gelegenheit zu einem ausgiebigen Fotostopp.

In Ehnen treffen wir wieder auf die Mosel und legen vor dem „Grenzübertritt“ noch den obligatorischen Tankstopp ein. Es ist kurz vor 18:00 Uhr, als wir wieder im Hotel eintreffen, eine gute dreiviertel Stunde später als die erste Gruppe.

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Weil sich die Sonne gerade über die Weinberge schiebt, erklimme ich noch in Motorradkombi und Stiefeln eine kleine Anhöhe – zu Fuß, glücklicherweise. Der Weg den Berg hinauf ist mit Steinplatten gepflastert. Eigentlich hätte man den auch mit dem Motorrad rauffahren können. Doch der Sperrpfosten und das kreisrunde „Durchfahrt verboten“-Schild scheinen hier nicht ohne Grund zu stehen: die Platten sind aufgrund der Nässe unheimlich rutschig, so dass ich mich am Geländer festhalten muss, um nicht zu Boden zu gehen. Mit dem Mopped wäre das böse ausgegangen …

Zurück im Hotel geht’s endlich unter die Dusche und dann zum Abendessen.

Und wieder einmal zeigt sich, dass Reisen bildet. Als ich ein Foto der panierten Schnitzel auf Facebook poste und dazu schreibe, dass diese sich – dank einer leckeren Soße – in ein wunderbares Rahmschnitzel verwandelt hätte, zürnt mein Freund Christian, seines Zeichen Inhaber und Koch im Hotel Solaria in Obertauern. „Neeeeiiiinnnn!!!!!“, schreibt er mir. „Darauf steht bei uns der Verlust der Staatsbürgerschaft“.

Warum? Weil ein „Wiener Schnitzel“ – also ein gebackenes – niemals mit Soße in Verbindung gebracht werde. Jeder Koch, der sich dabei in Österreich erwischen lasse, werde von der Innung öffentlich angeprangert und müsse seine Lehrabschlussurkunde aufessen – und zwar ohne Soße. Soße gäbe es im Alpenland nur bei einem Naturschnitzels, also einem Stück Fleisch ohne Panade. Wieder was gelernt – so unterschiedlich sind die Sitten. Geschmeckt hat es trotzdem.

Morgen werden wir die Heimreise antreten. Bei hoffentlich besserem Wetter. Zumindest am Abend hat es aufgehört zu regnen. als wir vorm schlafen gehen, noch einmal vor die Tür treten.

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Auch vom zweiten Tag unserer Luxemburg-Tour gibt es ein kleines Relieve-Video, das Dir zeigt, welche Strecke wir gefahren sind. Viel Spaß beim Anschauen.

Ein Wochenende in Luxemburg

Die Wettervorhersage war gruselig: von ergiebigen Niederschlägen war die Rede und von Temperaturen im einstelligen Bereich. Acht unerschrockene Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer machten sich gleichwohl auf den Weg und trafen sich zum gemeinsamen Mittagessen im „Wirtshaus Domöne“ am „Simmersee“. „Wird schon nicht so schlimm werden“, lautete die Devise, während es draußen wie aus Eimern schüttete. Einziger Lichtblick: laut Regenradar sollten die Schauer bis 14 Uhr durch sein, für Luxemburg – dem Ziel des Wochenendes – wurden sogar trockene Straßen gemeldet.

Als wir um kurz nach zwei auf die Motorräder stiegen – und die schlammige Baustelle gleich hinter dem Restaurant erfolgreich durchquert hatten -, waren am Himmel die ersten blauen Stellen zu sehen. Und es sollte noch besser werden. Schon bald schoben sich nur noch ein paar dichte Wolken eindrucksvoll über den Horizont, die Bäume warfen bereits lange Schatten und das Grün der Wiesen leuchtete besonders intensiv. Schon die ersten Kilometer waren ein Erlebnis.

Auf kurvenreicher Strecke ging es durch den Naturpark Soonwald-Nahe, zunächst Richtung Erbeskopf. Mit 816 Metern ist der Erbeskopf der höchste Berg im Hunsrück und die höchste Erhebung auf der deutschen Seite links des Rheins. 1892 hatten Pioniersoldaten während eines Manövers einen ersten 1892 hölzernen Aussichtsturm errichtet. Zwei Jahre später beschloss der „Verein für Mosel, Hochwald und Hunsrück“ (der sich heute Hunsrückverein nennt), den Bau eines 24 Meter hohen Kaiser-Wilhelm-Turms. Ende 1939 wurde dieser um drei Stockwerke erhöht und in den nächsten Jahren ausschließlich militärisch genutzt. Fortan diente der Turm unter anderem als Funksendezentrale einer Richtstrahlverbindung von Berlin zur Atlantikküste.

Im März 1945 besetzten amerikanische Truppen den Erbeskopf und erweiterten die militärische Nutzung in den nächsten Jahren rheblich. Bis tief ins Gebiet der damaligen Sowjetunion wurde von hier aus der gesamte militärische Flugverkehr überwacht. Um drei große Radartürme errichten zu können, wurde der Kaiser-Wilhelm-Turm gesprengt und der „Bunker Erwin“ errichtet, der der NATO als multinationale Gefechtsstelle und mögliches Kriegshauptquartier Europa Mitte diente

Bis zu August 2004 war das Gipfelplateau stark umzäuntes Sperrgebiet. Jetzt ist es wieder frei zugänglich und wurde 2011 aufwändig neu gestaltet. Drei Skilifte, ein Skulpturenweg und eine Sommerrodelbahn gehören heute zu den Attraktionen. Der „Bunker Erwin“, für den sich lange Zeit keine Verwendung finden ließ, wird seit 2015 von einem schwäbischen Softwareunternehmen als Hochsicherheitsrechenzentrum mit dem Schwerpunkt Datensicherung sowie als Schulungszentrum genutzt.

Bald darauf erreichen wir den Keller Stausee erreicht. Der wurde 1969 als Naherholungsgebiet geplant. Nahe der Gaststätte, in der wir unsere Kaffeepause einlegen, ist das Gewässer zwischen einem halben und vier Metern tief; im hinteren Bereich, nahe des Staudamms, misst die Tiefe bis zu zwölf Meter. Wir genießen bei einem leckerem Stück Kuchen die fantastische Aussicht und das immer noch herrliche Wetter.

Kurz bevor wir zur letzen Etappe des heutigen Tages starten, sind die Technik-Spezialisten unter uns gefragt: wer findet heraus, wie sich an Silvias Ducati der Tageskilometerzähler auf Null setzen lässt? Während sich die Fahrerin daran erfreut, dass der kleine Scrambler endlich mal so richtig „eingesaut“ ist (nachdem wir durch eine schöne schlammige Baustelle gefahren sind), verzweifeln die Herren der Schöpfung an ihren Fähigkeiten. Es bleibt ein Geheimmis, wie der Tacho genullt wird …

Über die Ausläufer des Hunsrück geht es nach Saarburg und auf kleinen kurvenreichen Straßen nach „Letzeburg“. Nahe Grevenmacher überqueren wir die Mosel, die hier Grenzfluss ist. In Gréiwemaacher (so der luxemburger Name) leben 4917 Menschen; „nur“ 58,51 Prozent von ihnen sind Luxemburger. Die übrigen verteilen sich auf unglaubliche 79 Nationalitäten.

Wir folgen dem mäandernden Flußlauf der Mosel bis Wormeldange. Die Uferstraße liegt fast auf Flusshöhe, so dass die Fahrt ein wenig merkwürdig anmutet. Der 2386 Einwohner zählende Ort Wormeldingen (so die deutsche Bezeichnung) gilt mit seinen 360 Hektar Weinanbaufläche, verteilt auf insgesamt 13 Kilometern Moseluferstrecke, als Gemeinde mit der größten Weinanbaufläche im Großherzogtum.

Rechter Hand, ganz oben in den Weinbergen, findet sich eine kleine Kapelle, von der aus sich ein herrlicher Blick aufs Moseltal bietet. Das „Wormeldinger Koeppchen“ steht zugleich für eine der berühmtesten, wenn nicht der berühmteste luxemburgische Weinlage. In Wormeldingen finden sich zahlreiche private Weingüter sowie eine große Cremantkellerei der Winzergenossenschaften. Die liegt direkt an der Hauptstraße. Kaum in Sichtweite riecht es nach frisch gekelterten Trauben – und damit ein wenig nach Herbst.

Wir wechseln wieder auf die deutsche Seite und halten kurz darauf vor unserem Hotel. Die bereits offen stehende Garage erweist sich als zu klein für unsere acht Motorräder, worauf uns der Schwiegersohn der Chefin seine zur Werkstatt umgebaute Scheune als „Ausweichparkplatz“ anbietet. Während die untergehende Sonne die Weinberge auf der „anderen Seite“ der Mosel in mildes Abendlicht taucht, werfen wir uns unter die Dusche – um uns dann zum gemeinsamen Abendessen wiederzusehen.

Auch wenn das Hotel nicht allzu groß ist, ist der Speisesaal doch riesig; an fast jedem der vielen Tische sitzen Gäste und lassen es sich schmecken. Das Geheimnis: hier kocht die Seniorchefin selbst, noch dazu gut bürgerlich, was auch wir zu schätzen wissen.

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Für morgen haben wir eine schöne Runde Richtung Müllerthal geplant – mal sehen, ob das Wetter mitspielt …

Von unserer Tour in Richtung Luxemburg gibt es ein kleines Relieve-Video, das Dir zeigt, welche Strecke wir gefahren sind. Viel Spaß beim Anschauen.