Über den Rhein zurück nach Hause

Heute geht es wieder nach Hause. Das lange Fronleichnam-Wochenende geht zu Ende. Die Koffer sind gepackt, noch einmal lecker frühstücken, Schlüssel abgeben. Dann geht es los. Die Motorräder sind längst startklar.

Punkt 9 Uhr kann es losgehen. Es ist zunächst noch ein wenig diesig. Noch einmal streifen wir auf möglichst kleinen Straßen durch den Hunsrück und genießen die zumeist leeren Straßen.

Die Kaffeepause legen wir direkt am Rhein ein – mit Blick auf die Loreley. Einen Testnachweis will keiner mehr sehen. Wir genießen den kurzen Stopp an historischer Stelle – und der eine oder andere auch ein Stück Kuchen.

Weiter geht es zur Fähre in St. Goar, die uns in wenigen Minuten über den Fluss bringt. Mit 15 Maschinen rollen wir an Deck und quetschen uns neben zahlreiche Wohnmobile, die auch unterwegs sind.

Der Abzweig zur alten Blücherstraße ist leider gesperrt, also drehen wir kurzerhand um und fahren ein kurzes Stück auf der B 274 in Richtung Wispertal. Ein paar Kilometer können wir beide Gruppen zusammenhalten und brausen mit 15 Maschinen hintereinander Richtung Kammerburg. 

Wir bleiben nicht lang auf der Wisperstraße sondern zweigen schon bald wieder Richtung Norden ab, um in einem weiten Bogen den kleinen Ort Fischbach zu erreichen.

Im gleichnamigen Gasthaus wartet schon Andrea mit dem Mittagessen auf uns. Der Papa steht am Herd, die Mama hilft beim Bedienen – ein richtiger Familienbetrieb, in dem wir uns sehr wohl fühlen. Das Essen ist lecker, die Stimmung gut, auch wenn sich hier nun unsere Wege trennen werden. 

Die erste geführte Motorradtour nach dem Lockdown war ein voller Erfolg. Wir freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Reisen, die wir in diesem Jahr hoffentlich noch durchführen werden. Mitte August gehts nach Zittau ins Dreiländereck, am 11. September für eine Woche in die Französischen Alpen. Drei Wochenendtouren – zur Lavendelblüte ins Elsass, auf ein Bier nach Pilsen und zum Saisonabschluss ins Weserbergland – sowie zahlreiche Tagestouren für die vhs des Main-Taunus-Kreises runden das Angebot ab.

Fragen zu unseren Touren beantworten wir gerne. Schreib einfach eine Mail an kurvenfieber@mac.com

Auch von dieser Tour gibt es ein kleines „Reliefe-Video“, das den Streckenverlauf nebst einiger Bilder zeigt.

Tag vier unseres langen Wochenendes im Hunsrück

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Unsere Pausen während der Tour:

Kaffeepause (Vormittag)

Panoramarestaurant Loreleyblick

An der Loreley 37

56329 St. Goar

Tel.: 06741 324

Web.: http://www.loreleyblick.de

Mittagessen

Restaurant Fischbachtal

Rheingauer Str. 33

65307 Bad Schwalbach-Fischbach

Tel.: 06124 8589

Web.: http://www.gasthaus-fischbachtal.de

Auf zum „Monte Tonnerre“

Der Donnersberg ist das erste Ziel unserer heutigen Tagestour, die mit 686 Metern höchste Erhebung im Nordpfälzer Bergland. „Mont Tonnerre“ nannten die Franzosen die Erhebung, als sie die Region 1815 vereinnahmten. Drei Jahre später gehörte das Bergmassiv dann zur bayerischen Pfalz. Auf dem bewaldeten Berg findet sich ein Keltenwall, der Ludwigsturm und ein Sendeturm des SWR. Das nette Lokal nahes des Parkplatz ist leider seit Jahren geschlossen, deshalb steuern wir den Falkenstein Hof an, von dessen Terrasse sich eine herrliche Aussicht bietet. 

Zunächst aber muss wieder getestet werden. Heute übernimmt den Job die örtliche Zahnärztin. Noch einmal vielen Dank.

Die Ergebnisse sind alle negativ – wir können starten.

Heute ist der Tag der Baustellen und Umleitungen. Die erste dieser „Herausforderungen“ wartet gleich hinter Kirchberg auf uns, kann aber problemlos gemeistert werden.

In der Nacht hatte es ordentlich geregnet; entsprechend sehen die Straßen heute morgen aus. Immer wieder liegen kleine Geröllhaufen auf dem Asphalt, meist in Kehren oder hinter Kuppen, so dass wir entsprechend vorsichtig unterwegs sind. Zudem versperrt uns so manche Baustelle den Weg, die auf abenteuerlichen Pfaden durch – oder umfahren werden will.  Das alles kostet Zeit, so dass wir ein wenig später als geplant zur ersten Kaffeepause eintreffen. Wir lassen es uns (trotzdem) wieder einmal gut gehen; so mancher gönnt sich zum zweiten Frühstück ein Stück Kuchen.

Wenig später halten wir auf dem großen Parkplatz am Donnersberg zum „Gipfelfoto“.

Gipfelfoto am „Monte Tonnerre“

Die Abfahrt gestaltet sich abenteuerlich. Die schmale Straße ist mit Blättern und abgerissenen Ästen förmlich übersät, so dass wir sehr vorsichtig fahren müssen.

Unterdessen wird der Himmel immer dunkler. Als die ersten Regentropfen fallen, halten wir in Sippersfeld an und ziehen die Regenkombis drüber. Eine gute Entscheidung, dann wenig später öffnet der Himmel seine Schleusen. Wir geraten in einen Wolkenbruch, der sich gewaschen hat. Da die Kombis halten, was sie versprechen – und wir weitestgehend trocken bleiben – fahren wir erst einmal weiter, in der Hoffnung, dass der Regen irgendwann schon aufhören wird. 

Das tut er auch – schnell sind auch die Straßen wieder trocken. Unsere Zuversicht hat sich ausgezahlt. So können wir im Reckweiler Hof das Mittagessen – wie geplant – auf der Terrasse einnehmen. Handschuhe, Pullover sowie die eine oder andere Jacke trocknen derweil im Heizungskeller. Ein toller Service. 

Nach dem Mittagessen teilen wir uns auf. Einige Teilnehmer möchten auf die geplante Kaffeepause verzichten und lieber gleich ins Hotel. Das Regenradar gibt wenig Anlass zur Zuversicht. Alle anderen wollen noch ein wenig Motorrad fahren. Also plant Stefan kurzerhand eine neue Route, während die „Unerschrockenen“ am ursprünglichen Plan festhalten.

Wir nehmen Kurs auf Kirn im Nahetal, die einst im Schnittpunkt alter Handelsstraßen lag. Der Name leitet sich wohl vom alten keltischen Wort „kyr“ für Wasser ab. Dicht am Hahnenbach und  der Nahe gelegen, gab es hier viele von Wasserkraft angetriebene Getreidemühlen; beide Gewässer waren zudem wichtig für den Warentransport, zum Gerben des Leders und für den Fischfang. 

Aufs Vieh hatte es hingegen der Schinderhannes abgesehen, der in der Gegend um Kirn sein Unwesen trieb. 1796 wurde er in Kirn verhaftet und erhielt eine Prügelstrafe, konnte aber schon in der ersten Nacht fliehen. Ein Jahr später soll er mit seinen Kumpanen insgesamt 47 Hammel gestohlen und an den Kirner Metzger Franz Andres verkauft haben. 

Wir „quälen“ uns ein wenig durch den Feierabendverkehr, haben aber bald schon wieder freie Fahrt. Schließlich erreichen wir Stipshausen, wo der „Dicke Hännes“ schon auf uns wartet. Lange Zeit war ungewiss, ob wir – angesichts der aktuellen Coronazahlen – hier eine Pause einlegen konnten; am Ende hat es geklappt. Während wir „nur“ Kaffee oder Wasser bestellen, kommt nach uns eine Gruppe Spanier von nahegelegenen Flughafen Hahn. „Do you have beer“ lautet deren erste Frage. Da leuchten die Augen vom „Dicken Hannes“; der Nachmittag scheint gerettet …

Auch wir wollen jetzt zurück ins Hotel. In die Richtung, in die wir fahren, steht die Sonne strahlend am Himmel. Hinter uns aber kommt eine dunkle Wolke immer näher. Also schnell in die Kombi und los, bevor es zu regnen anfängt. Die Motoren laufen, wir fahren vor bis zur ersten Kreuzung – und stellen fest, dass die Gruppe nicht komplett ist. Einem Teilnehmer war aufgefallen, dass die Ohrstöpsel fehlen. Also: Handschuhe wieder aus, Helm runter, Stöpsel suchen und alles wieder retour. Unterdessen war der Regen da. Wir warteten geduldig am Straßenrand während große Tropfen kräftig auf uns niederprasselten, bis alle Scheinwerfer im Rückspiegel zu sehen waren und fuhren los. Drei Kilometer später waren die Straßen wieder trocken.

Noch ein Tankstopp kurz vorm Hotel und auch dieser erlebnisreiche Tourtag sollte so langsam zu Ende gehen. Franz-Josef zeigte uns noch seine schwarz verfärbten Hände: „BMW-Handschuhe nach dem Regen, das ist das Ergebnis“, meinte er verärgert. Gute Qualität sieht anders aus. 

Zwei Stunden später saßen wir zusammen beim Abendbrot. Hähnchenbrustmedaillons mit Thymianjus oder mit Spinat und Ricotta gefüllte  Panzerottis – gefüllte Teigtaschen aus Italien – standen auf der Speisekarte; im Anschluss eine Herrencreme und der Tag war perfekt. 

Auch von dieser Tour gibt es ein „Reliefe-Video“, das Dir die gefahrene Strecke zeigt.

Fragen zu dieser oder allen anderen Touren, die wir anbieten, beantworten wir gerne per Mail unter kurvenfieber@mac.com

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Unsere Pausen

Kaffeepause (Vormittag) 

Falkensteiner Hof

Falkensteinerhof 1 

67808 Falkenstein / Pfalz

Tel.: 06302 / 924 555

Web.: https://www.falkensteiner-hof.com

Mittagessen

Reckweiler Hof

Reckweilerhof 8

67752 Wolfstein

Tel.: 06304 818 oder 819

Web: http://www.reckweilerhof.de/index.htm

Kaffeepause (Nachmittag) 

Gasthaus Dicker Hännes

Heidestr. 2

55758 Stipshausen

Tel.: 06544 513

Web.: http://zumdickenhaennes.homepage.t-online.de/main.html?src=%2Findex2.html

Übernachtung:

Landhotel Karrenberg

Straßheck 3

55481 Kirchberg

Tel.: 06763 93080

Web.: http://www.landhotel-karrenberg.de

Zum Glück gab es eine Scheune …

Heute geht es in die Eifel. Doch bevor wir starten, müssen erst einmal 17 Teilnehmende auf Corona getestet werden. Damit wir nicht lange im Testzentrum anstehen müssen und pünktlich um 9 Uhr starten können, hat das Hotel die örtliche Apothekerin dafür begeistern können, uns gleich nach dem Frühstück zu testen. Ein toller Service. 

Corona-Schnelltest – 17mal an diesem Morgen.

Kurz vor 9 Uhr füllt sich der Parkplatz. Motorräder werden begutachtet, Erfahrungen ausgetauscht. Charly zeigt sich erstaunt, dass heute auch eine kleine Wanderung auf dem Programm steht und schaut erst einmal in den Tourunterlagen nach, ob die tatsächlich angekündigt war.

Bevor wir losfahren machen wir noch ein Gruppenfoto auf der großen Bank, die vor dem Hotel steht – als kleines Andenken ans lange Wochenende. 

Zusammen haben wir ein kurzweiliges Wochenende im Hunsrück verbracht.

Anschließend geht es, vorwiegend auf kurvenreichen Nebenstraßen, erst einmal wieder an die Mosel. Am Ortseingang von Zell begrüßt uns am Kreisel die berühmte „Schwarze Katze“. Es wird erzählt, dass sich ein Weinhändler im Jahr 1863 nicht entscheiden konnte, welches von drei Weinfässern er erwerben sollte. Als sich eine schwarze Katze auf eines der Fässer setze und dieses fauchend verteidigte, entschied es sich für dieses. Das war wohl eine gute Entscheidung, denn der Absatz war famos, so dass er alle Fässer dieser Lage kaufte und die entsprechenden Weinberge anschließend unter der Bezeichnung „Schwarze Katze“ vermarktet wurden. 

Bei Bulley wechseln wir noch mal die Uferseite, um nicht auf der Bundesstraße fahren zu müssen. Dazu fahren wir unter abenteuerlich anmutende Brücke unter den Gleisen der „Kanonenbahn“ hindurch und so über den Fluss.

Bei Bremm führen uns die Straße kurvenreich die Moselanhöhen hinauf; nur wenig später ist der Abzweig zum Wanderparkplatz Calmont erreicht. Ein staubiger Feldweg führt durch die Gemarkung; die letzten 700 Meter zum „Moselblick“ müssen wir zu Fuß gehen. Der holprige Waldweg führt glücklicherweise schon bald unter mächtige Bäumen hindurch; trotzdem beklagt so mancher die erlittenen „Strapazen“. Die atemberaubende Aussicht auf die Moselschleife aber entschädigt für alles.

An der Moselschleife

20 Fahrminuten später genießen wir die erste Kaffeepause, die wir im Landhaus Schend in Immenrath einlegen. „Wir müssen noch ein wenig üben“, entschuldigt sich die Chefin, nachdem es mit den Bestellungen nicht ganz so rund läuft. „Nachdem wir so lange Pause machen mussten, fehlt uns die Routine“, meint sich lächelnd – kein Problem; wir haben doch Zeit. Denn den eigentlich geplanten Abstecher zum „Skywalk“ an der Achterhöhe werden wir ausfallen lassen. Noch ein Fußmarsch käme jetzt wohl nicht so gut an. 

Also fahren wir direkt in die Eifel. Bald darauf ist das Weinfelder Maar erreicht, das vor rund 20.000 bis 30.000 Jahren durch vulkanische Aktivität entstanden ist. Einst soll an der Stelle des Kraters ein Schloß gestanden haben. Eines Tages, als der Schlossherr mal wieder zum Jagen unterwegs war, lief der Krater voll Wasser und das Schloß versank in den Fluten – mitsamt der Schlossherrin, die arg garstig gewesen sein soll. Nur das Kind der Beiden trieb in einer Wiege ans rettende Ufer. Ein schönes Märchen zur Entstehung des Weinfelder Maar – oder?

In einem weiten Bogen fahren wir nach Ulmen – und werden kurz vor Erreichen dieses Etappenziels von der Feuerwehr gestoppt. Aufgrund eines Motorradunfalls sei die Straße gesperrt, erklärt man uns. Bergungsarbeiten – wir wüssten ja … 

Da ist einem Motorradfahrer irgendwie die Straße ausgegangen …

Auf die Frage, welche Ausweichstrecke man uns empfehlen könne, herrscht großes Rätselraten. Rechts der Straße sei eine große Baustelle, links eigentlich nur die Autobahn. „Und wenn wir vielleicht ganz vorsichtig und langsam …“, frage ich den Feuerwehrmann. Der greift zum Funkgerät und gestattet uns wenig später die Durchfahrt. In einer Linkskurve ist einem Kollegen der Knieschleiferfraktion offensichtlich die Straße ausgegangen, worauf er samt seiner Rennsemmel in der Leitplanke landete. Viel passiert zu sein schien nicht, aber ordentlich Benzin und Öl waren ausgelaufen – deshalb die Sperrung. 

Bald darauf sitzen wir am Marktplatz von Ulmen in der Bürgerstube. In dem netten Lokal nahe des Ulmer Maar waren wir schon in der Vergangenheit des öfteren eingekehrt. Diesmal bedurfte es konstruktiver Verhandlungen. Denn die 19 Esser, die wir waren, stellten den Chef des Hauses vor ein Problem. „Ich bin ganz allein, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich in der Coronakrise alle einen anderen Job gesucht; bei so vielen Leuten kann ich Ihnen eigentlich nur ein Gericht für alle anbieten“, hieß es zunächst, als wir um Reservierung nachfragten. „Vielleicht können Sie uns eine kleine Auswahl an verschiedenen Gerichten vorschlagen, wir suchen dann aus und sagen Ihnen einen Tag vorher, was wir essen möchten. Dann haben Sie ausreichend Zeit zur Vorbereitung“, war unser Alternativvorschlag. Der überzeugte und so konnten wir wieder einmal ein leckeres Mittagessen genießen – danke.

Zum Abschluss des Tages sollte es zum „Brubbel“ gehen – einem Kaltwassergeysir in Wallenborn. Etwa alle 55 Minuten steigt eine zwei bis vier Meter hohe Wassersäule aus einem kleinen Teich auf; Folge des einstigen Vulkanismus in der Eifel und seit der grundlegenden Sanierung 2001 eine ganz besondere Sehenswürdigkeit. 

Je näher wir unserem Ziel kommen, umso dunkler werden die Wolken am Himmel. Lange Zeit gelingt es uns, die Regenschauer zu umfahren. Die Routenplanung passt perfekt. Bei Hinterweiler gewinnt die schmale Straße noch einmal an Höhe. Rechts gäbe es einen Parkplatz, um vielleicht doch schon mal die Regenkombis anzuziehen. Doch das Ziel ist nicht mehr weit und vielleicht haben wir ja Glück.

Die Wolken werden immer dunkler

Haben wir nicht. Kaum biegen wir uns Eck, sehen wir die graue Regenfront direkt auf uns zukommen. Anhalten können wir hier nicht. Die Straße ist zu schmal, das Bankette nicht befestigt. Die nächste Ortschaft, Waldkönigen, liegt laut Navi noch gut zwei Kilometer entfernt. Bei dem Wolkenbruch werden wir dort durchnässt bis auf die Haut ankommen. Linker Hand taucht eine Scheune auf. „Der Vorplatz ist befestigt, da können wir uns umziehen, ohne befürchten zu müssen, von einem Auto umgefahren zu werden“, denke ich mir. Kaum angekommen, öffnet sich das große Scheunentor und ein freundlicher Landwirt bietet uns an, in der Scheune den Weltuntergang abzuwarten. „Ihr könnte auch mit den Motorrädern reinfahren, wenn Ihr wollt“, ruft er uns zu. Ein Angebot, dass wir dankend annehmen. 

Da stehen wir nun, zwischen Strohballen und meckernden Ziegen und warten darauf, dass der sintflutartige Regen weniger wird. Eine gute viertel Stunde dauert es und der Spuk ist vorbei. Wenig später sitzen wir schon wieder bei strahlendem Sonnenschein am „Brubbel“ und genießen die nachmittägliche Kaffeepause. Stefan und seine Gruppe, die vor uns fahren, hatten Unterschlupf unter dem Vordach eines Gasthauses in Waldkönigen gefunden, beschlossen dann aber, direkt ins Hotel zu fahren.

Damengedeck“?

Kurz bevor wir aufbrechen, beginnt auch der „Brubbel“ wieder zu sprudeln, so dass wir auch von dieser Sehenswürdigkeit schnell noch ein Bild (vom Straßenrand) machen können.

Schnappschuss vom Brubbel – dem Kaltwasser-Gysier.

Wir nutzten das jetzt wieder schöne Wetter für eine kurvenreiche Fahrt nach Kirchberg, unternehmen noch einen Abstecher zur Burg Manderscheid, um kurz nach 18 Uhr im Hotel einzutreffen – nicht ohne vorher noch getankt zu haben. 

Beim Abendessen waren die Wetterkapriolen natürlich das Thema. Heute gab es goldgelb gebratene Schweineschnitzel mit Pilz- oder Pferrerrahmsauce und Pommes Frites oder Gemüsecurry mit Reis; zum Nachtisch Schokoladenmouse mit Beeren. Das Tablett war ratzfatz leergefuttert. So eine Motorradfahrt macht ganz schön hungrig …

Wem diese Hand wohl gehört?

Wieder geht ein schöner Tag zu Ende. Morgen wollen wir Richtung Pfalz unterwegs sein.

Abendstimmung

Den Verlauf dieser Tagestour haben wir wieder in einem kleinen „Reliefe-Video“ zusammengefasst.

Tag 2 unseres langen Fronleichnam-Wochenende

Infos zu dieser und zu allen anderen von uns angebotenen Touren gerne per Mail unter kurvenfieber@mac.com

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Unsere Pausen:

Kaffeepause (Vormittag) 

Landhaus Schend

Hauptstr. 9 

54552 Immerath

Tel. 06573 306

Web.: https://www.landhaus-schend.de

Mittagessen:

Hotel & Restaurant Bürgerstube

Alter Postplatz 3

56766 Ulmen

Tel.: 02676 367

Web.: https://hotel-buergerstube.metro.rest/?lang=de

Kaffepause (Nachmittag)

Landhaus am Brubbel

Weidenbacher Str. 3a

54570 Wallenborn

Tel.: 05699 960394

Web.: https://landhaus-am-brubbel.business.site/?utm_source=gmb&utm_medium=referral

Übernachtung:

Landhotel Karrenberg

Straßheck 3

55481 Kirchberg

Tel.: 06763 93080

Web.: http://www.landhotel-karrenberg.de

Vom Hunsrück an die Mosel

Lange Zeit hatte es nach einem langen Wochenende mit strahlendem Sonnenschein ausgesehen. Doch je näher Fronleichnam rückte, umso mehr trübten sich die Aussichten ein. Schon am Anreisetag sollte es die ersten Schauer geben; wir blieben wie immer optimistisch.

Treffpunkt für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer war am Donnerstagmittag das Hotel Karrenberg. Für alle, die vor der ersten gemeinsamen Tour noch etwas essen wollten, hatten wir einen kleinen Imbiss vorbereiten lassen: eine leckere Gulaschsuppe, dazu eine feine Auswahl an Wurst und Käse sowie verschiedene Salate für eine deftige Brotzeit. 

Ein kleiner Imbiss zur Mittagszeit …

Solchermaßen gestärkt, konnte es gegen 14 Uhr los gehen. Eine kleine Runde Richtung Mosel war geplant, einschließlich eines Absteches zum Valwiger Berg, der wegen seiner engen Kehren auch als „Stilfser Joch des Nordens“ bezeichnet wird. Ein etwas übertriebener Vergleich; der Fahrspaß aber ist genial.

Auf herrlich kleinen Straßen geht es durch den Hunsrück, vorbei am Flughafen Hahn, dessen Existenz zwischenzeitlich wohl in Frage steht. Hinter Mittelstrimmig stürzen wir uns die kurvenreiche Straße nach Bruttig-Fankel hinunter.

Anschließend folgen wir für einige Kilometer dem Lauf der Mosel, die uns in kleine Örtchen Valwig führt.

Da rumpeln wir zunächst durch die engen Gassen des kleinen Winzerortes, der im Jahr 866 das erste Mal urkundlich erwähnt wurde. Dann steigt die schmale Straße steil und kurvenreich bergan, führt durch Weinberge, die zu bearbeiten sicherlich eine arge Plackerei ist. Zwar laden einige „Parkplätze“ zu einem Fotostopp ein, da das Terrain aber sehr uneben und ansteigend ist, verzichten wir auf einen Halt, wären doch möglicherweise „Kollateralschäden“ durch umgefallene Motorräder zu befürchten. Die innere Anspannung ist bei dem einen oder anderen Teilnehmer auch so zu spüren.

Von Treis aus geht es auf Nebenwegen über Lütz abermals zur Mosel; bald darauf ist in Brodenbach das Hotel Peifer erreicht, auf dessen Terrasse wir uns leckeren Erdbeerkuchen schmecken lassen. Nach langen Monaten des harten Lockdowns ist es schon etwas Besonderes hier einfach so zusammensitzen zu können und das Leben zu genießen. 

Auf dem Weg zurück zum Hotel schlagen wir zunächst eine Bogen Richtung Hunsrückhöhenstraße, deren Verlauf wir zwischen Pfaffenheck und Buchholz nur kurz folgen. Viel interessanter ist die kleine Kreisstraße, die uns anschließend zurück nach Brodenbach führt. An deren Ende warten ein schöner Aussichtspunkt und noch schönere Kurven beziehungsweise Serpentinen auf uns. 

Aussichtspunkt auf die Mosel

Wir halten uns jetzt wieder Richtung Süden, machen noch einen kleinen Schlenker, um den dunklen Wolken auszuweichen, ziehen dann nahe Schnellbach doch vorsichtshalber die Regenkombis an, sind es doch noch gut 40 Kilometer bis zum Hotel. Und meistens hört es schnell wieder auf zu regnen, kaum dass die Kombi angezogen ist. Genau so ist es auch heute. Nach fünf Minuten leichten Nieselns sind die Straßen wieder trocken; kurz nach 18 Uhr sind trocken wir im Hotel. 

Wir ziehen vorsichtshalber doch mal die Regenkombis an.

Zum Abendessen gibt es Schweinefiletstreifen mit Tomatensoße und Zucchini, Seelachs mit Gemüse oder Tagliatelle und Salzkartoffeln – da ist für jeden etwas dabei. Und zur Verdauung, auf Kosten des Hauses, einen grünen „Zaubertrank“, der fürchterlich süß und klebrig war.

Sieht schon gefährlich aus 😉

Ein schöner Tag geht langsam zu Ende. Wir sitzen noch ein wenig in kleiner Runde zusammen, dann geht es ab ins Bett. Schließlich soll morgen auch „gewandert“ werden …

Abendstimmung in Kirchberg

Den Verlauf der ersten Tour des Fronleichnam-Wochenendes kannst Du im nachfolgenden Video verfolgen:

Weitere Infos zu dieser oder allen anderen von uns angebotenen Touren gerne per Mail unter kurvenfieber@mac.com

Unsere Pause

Kaffeepause (Nachmittag):

Peifers Moselhotel & Restaurant

Moselufer 43

56332 Brodenbach

Tel. 02605 756

Web.: http://www.moselhotel-peifer.de

Übernachtung:

Landhotel Karrenberg

Straßheck 3

55481 Kirchberg

Tel.: 06763 93080

Web.: http://www.landhotel-karrenberg.de

Eine erste Runde in den Hunsrück

An Fronleichnam wollen wir endlich zu einer ersten gemeinsamen Motorradtour starten. Die Infektionszahlen sinken, die Hotels und Gaststätten haben – mit Einschränkungen – wieder geöffnet, das wollen wir nutzen.

Ich war am Samstag schon mal im Hunsrück und an der Mosel unterwegs, um zwei „Sehenswürdigkeiten“ anzufahren, die nur zu Fuß zu erreichen sind. Das ist für manchen Motorradfahrenden fast schon eine Zumutung 😉

DIe kleine Tour habe ich wieder in einem Relieve-Video zusammengefasst, dass Dir ein paar schöne Eindrücke von der Fahrt vermittelt.

Relive-Originallink: https://www.relive.cc/view/vrqDQ9XGALv

Hier siehst Du die im Video gefahrene Wegstrecke in der Karte der Mapout-App

Am Donnerstag starten wir dann nicht nur in den Hunsrück und an die Mosel sondern werden auch durch die Pfalz, die Eifel und den Rheingau touren. Endlich wieder Motorrad fahren ….

Endlich wieder Motorrad fahren

Die ersten Touren hatten wir leider absagen müssen: unter anderem das geplante Wochenende „Frühlingserwachen an der Lahn“ oder den gut einwöchigen Saisonstart im Salzkammergut. Um Fronleichnam aber scheint das Reisen wieder möglich, wenn auch nicht zum eigentlich geplanten Ziel. 

Am Samstag vor dem Fronleichnam-Wochenende habe ich schon mal einige der geplante Strecken erkundet.

In den Thüringer Wald sollte es von Donnerstag bis Sonntag gehen, aber die Inzidenz ist im Nachbarland noch erschreckend hoch. Keine gute Grundlage für eine verlässliche Planung. Also wird (wieder einmal) eine Alternative  gesucht.

Rheinland-Pfalz bietet sich an. Die Hotels öffnen auch im Hunsrück so langsam wieder für Touristen, Außengastronomie ist mit Test und Maske möglich. Klingt verlockend, auch wenn die Auflagen ein völlig unbeschwertes Reisen noch nicht zulassen. Aber nach der Devise „Hauptsache Moppeds fahren“ werden wir das schon irgendwie hinkriegen.

Die Info-Mail an alle Teilnehmer unserer Touren verfehlt ihre Wirkung nicht. Mit jedem Tag wächst die Zahl der Anmeldungen. Endlich wieder zusammen unterwegs sein – nach eineinhalb Jahren Quarantäne ein zu verlockender Gedanke. Am Ende sind wir 19 Biker – darunter drei Sozias – die vier kurzweilige Tage auf zwei Rädern miteinander verbringen wollen. 

Auf herrlich kleinen Straßen wie dieser werden wir unterwegs sein.

Unsere Wahl fällt auf das „Haus Karrenberg“ nahe Kirchberg. Vor Jahren haben wir hier mal ein Sommerfest gefeiert; das Hotel ist uns insofern noch in guter Erinnerung. Vor allem: der Wunsch nach reichlich Einzelzimmern wird bereitwillig erfüllt. Elf haben wir gebraucht, dazu noch vier Doppelzimmer. Die zu bekommen ist nicht immer selbstverständlich. Hier hatten geklappt.

Die Lage ist für ein langes Wochenende ideal. Vom Hunsrück aus liegen die Mosel, die Pfalz, die Eifel und der Rheingau quasi direkt vor der Tür. Ein ideales Motorradrevier mit einer Vielzahl an kleinen, wenig befahrenen und zudem herrlich kurvenreichen Straßen. Genau nach unserem Geschmack.

Auf Nebenstraßen unterwegs, davon können wir garnicht genug bekommen.

Schnell sind vier abwechslungsreiche Routen geplant; die Suche nach passenden Einkehrmöglichkeiten gestaltet sich hingegen schwieriger. Viele Lokale haben noch nicht oder nur zu stark eingeschränkten Zeiten geöffnet. Das passt nicht immer zu unseren Planungen. Auch erweisen sich die Corona-Auflagen immer wieder als Hemmnis. Vorerst dürfen wir nur draußen sitzen. Bei manchem ist die Terrasse zu klein, dürfen doch immer nur zwei Haushalte zusammen sitzen – es sei denn, man ist seit mehr als 14 Tagen vollständig geimpft. Dann gibt es keine Beschränkungen mehr. Folglich brauchen wir für 19 Personen sieben Tische, die in einem bestimmten Abstand von einander stehen müssen. Alles nicht so einfach. 

Oder die Rahmenbedingungen passen nicht. In der Pfalz hatten wir ein schönes Lokal inmitten der Gemarkung gefunden. „Wir liegen exponiert auf einer Anhöhe. Da ist es manchmal ganz schön windig. Wenn es dann nass wird, muss ich die Schirme zumachen, weil die mir sonst kaputt gehen“, meinte der Gastwirt. Die Aussicht, gegebenenfalls völlig ungeschützt im strömenden Regen das Mittagessen einnehmen zu müssen, weil Innengastronomie noch verboten war, erschien uns nicht so verlockend. Also musste eine Alternative gefunden werden. Denn die Wettervorhersage kündigte fürs Wochenende bereits den einen oder anderen kräftigen Schauer an.

Fotostopp nahe Zell – wir sind an der Mosel.

Letztendlich hatten wir bis zum Tourstart für jede Pause das passende Lokal gefunden. Auch beim „Dicken Hennes“ konnten wir schließlich wie geplant zum Kaffeetrinken einkehren; das war allerdings bis zum Schluss fraglich gewesen.

Blieb noch das „Problem“ mit dem Testnachweis. Bei der Ankunft musste im Hotel das negative Ergebnis eines „amtlichen“ Schnelltests vorgelegt werden. Das war dann 48 Stunden gültig und musste folglich während unseres Aufenthalts einmal erneuert werden. In den Lokalen, in denen wir einkehren wollten, durfte der Test aber nicht älter als 24 Stunden sein. Warum es diese Differenzierung gab und warum im Hotel – in dem wir beim Frühstück und Abendessen längere Zeit in geschlossenen Räumen relativ dicht beieinander saßen – nur alle zwei Tage getestet werden musste, da wo wir mit großen Abständen für kurze Zeit im Freien zum Kaffeetrinken oder Mittagessen beisammen waren, aber alle 24 Stunden, konnte mir keiner sagen. Umgekehrt hätte ich es ja vielleicht noch verstanden … 

Wie also schaffen wir es, dass 17 von 19 Teilnehmenden am Freitag, Samstag und Sonntag so frühzeitig getestet werden, dass wir um jeweils 9 Uhr starten konnten? Das war die große Frage. Der Besuch im nahegelegenen Testzentrum erschien uns zu zeitaufwendig, zumal dieses nicht jeden Tag geöffnet hatte. Auch hier wusste man im „Hotel Karrenberg“ Rat. Kurzerhand wurde für Freitagmorgen, 8 Uhr, die örtliche Apothekerin zum „Massentest“ gebeten, am Samstag die Zahnärztin – und für den Sonntag bestätigte man uns im Hotel das Ergebnis des Selbsttests. Ein toller Service, der sicher nicht selbstverständlich ist. Nochmal ein herzliches Dankeschön für dieses außerordentliche Engagement. 

Den Samstag vor der Tour nutzte ich, um schon mal einen Teil der Strecke abzufahren. Insbesondere wollte ich herausfinden, wie weit es zur „Moselschleife“ war? 700 Meter oder gut 10 Minuten zu Fuß – das sollte zu schaffen sein. Zumal der kleine Spaziergang die meiste Zeit durch den schattigen Wald führt.

Auch der Abstecher zur „Achterhöhe“ scheint „zumutbar“. Keine fünf Minuten zu Fuß und man steht am „Skywalk“, der einen tollen Blick ins Tal – und bei schönem Wetter bis zum Nürburgring bietet.

Fünf Tage später konnten wir ins lange Fronleichnam-Wochenende starten, zur ersten gemeinsamen Tour in diesem Jahr. Mittags um 12:30 Uhr sollte es losgehen.

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Die Route der „Vortour“ haben wir in einem kleinen „Relieve-Video“ festgehalten

Die Route der Vortour fürs Fronleichnam-Wochenende

Rückfragen zu dieser und allen andern von uns angebotenen Touren gerne per Mail an kurvenfieber@mac.com

Wahrscheinlich wird es der Hunsrück werden

Es geht wieder los – hoffentlich. Im Juni wollen wir mit den ersten geführten Touren starten – sofern die Inzidenzwerte das zulassen. Im Augenblick sind wir noch ganz hoffnungsvoll.

Hättest Du gedacht, dass wir in diesen Tagen noch immer in unserer Mobilität eingeschränkt sein würden? Wir waren im vergangenen Jahr so optimistisch, schon im April 2021 die erste große Tour zu planen, die uns eigentlich nach Fuschl am See führen sollte. Die mussten wir coronabedingt leider absagen. Und auch hinter den weiteren Touren stand lange Zeit ein großes Fragezeichen.

Jetzt aber scheint es endlich wieder los zu gehen. Für das lange Wochenende von Do. 3.6. bis So. 6.6.2021 (Fronleichnam) steht eine kurzweilige Tour auf dem Programm, die uns eigentlich in den Thüringer Wald führen sollte. Doch im Nachbarland sind die Werte aktuell noch hoch, zudem hat das Hotel, in dem wir uns einquartieren wollten, nicht mehr genügend freie Kapazitäten. Die Zahl der Anmeldungen ist größer als gedacht, so dass wir wahrscheinlich in den Hunsrück ausweichen werden.

Hauptsache klein und kurvig – so müssen die Straßen bei unseren Touren sein.

Die nächste große Tour ist Mitte Juni geplant. Ziel sollte das Calvodos und die Normandie sein. Da immer noch nicht klar ist, unter welchen Voraussetzungen eine Reise ins Nachbarland Frankreich möglich ist, haben wir auch hier umgeplant. Die Alternative ist der Bayerische Wald, geben dort doch viele kleine kurvige Straßen und so mancher Berggipfel die passende Kulisse zu abwechslungsreichen Motorradtouren, wie wir sie lieben. Termin ist der 13.6. (Anreise) bis 18.6.2021 (Abreise).

Zwei Hotel stehen derzeit zur Auswahl, eines nahe Passau und eines nahe Deggendorf. Beide mit Schwimmbad und Sauna – sofern diese benutzt werden dürfen. Vier herrliche Touren sind bereits geplant. Abends wartet ein Drei- bzw. Vier Gang-Wahlmenü auf uns und morgens ein leckeres Frühstück.

Die Teilnahmegebühr für 5 Übernachtung mit Halbpension beträgt 645 Euro im halben Doppelzimmer, Sozias zahlen 595 Euro. Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 180 Euro. Während der Tour gilt es die jeweils aktuellen Corona-Vorgaben zu beachten.

Bei Interesse bitte schnell eine E-Mail an mich: kurvenfieber@mac.com Die Zahl der Zimmer ist leider begrenzt.

Infos zu allen weiteren in diesem Jahr geplanten Touren erfolgen in Kürze. Rückfragen dazu gern auch an die oben genannte Mailadresse.

Die Folgen von Corona …

Am Freitag, den 9.4.2021 wollten wir mit einem Wochenende an der Lahn in die neue Saison starten. Am Samstag, den 17.4.2021 sollte es zum „Frühlingserwachen“ an die Bergstraße gehen. Und Ende April stand die erste größere Motorradtour auf dem Programm, die uns nach Fuschl am See und damit ins Salzkammergut führen sollte. Da die Corona-Pandemie eine verlässliche Planung derzeit nicht möglich macht, haben wir diese drei Touren leider absagen müssen.

Wir bleiben aber weiterhin zuversichtlich. Sobald gemeinsames Motorrad fahren unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen wieder möglich ist, legen wir los. Sollte das eine oder andere Ziel (im Ausland) noch nicht erreichbar sein, werden wir Alternativen finden.

2020 konnten wir Mitte Juni starten. Drücken wir uns die Daumen …

Jeder von uns wartet schon sehnsüchtig auf die ersten gemeinsamen Touren

Videorückblick aufs Franken-Wochenende

Anfang Oktober waren wir noch mal für eine Wochenende in Franken. Die gefahren Strecken zeigen wir Dir – zusammen mit einigen Fotos – in unseren Relive-Videos.

Freitag, 2.10.2020
Treffpunkt war in Hösbach. Nach einem gemeinsamen Mittagessen machten wir uns auf den Weg. Durch den Spessart ging es ins „Weinland Franken“ und dann zur Mainfähre Fahr. Kurz nach 18 Uhr hatten wir unser Ziel, die Pension Böhlgrund, in Knetzgau erreicht.

Original-Link zum Video: https://www.relive.cc/view/vRO7R5NANyv

Samstag, 3.10.2020
Einmal rund um Bamberg, so in etwa verlief die Tour. Nach einer ersten Kaffeepause in Forchheim erkundeten wir die Fränkische Schweiz. Auf kurvenreichen Nebenstrecken erreichten wir den Gasthof Zöller in Weisheim. Von da aus ging es im weiten Bogen, nebst Kaffeepause, zurück zum Hotel.

Original-Link zum Video: https://www.relive.cc/view/v4OGjKA715v

Sonntag, 4.10.2020
Am Sonntag ging es (leider) schon wieder nach Hause. Diesmal nahmen wir die Mainfähre Wipfeld und legten anschließend in Karlstadt unsere vormittägliche Kaffeepause ein. Dann trennten sich so langsam unsere Wege. Den Schlusspunkt setzte ein gemeinsames Mittagessen in Hösbach.

Original-Link zum Video: https://www.relive.cc/view/vevWNRKkJGq

Wochenende Franken gesamt
Wir haben mal alle drei Touren in einem Video zusammengefasst. So kannst Du auf einen Blick sehen, wo wir überall unterwegs gewesen sind.

Original-Link zum Video: https://www.relive.cc/view/vWqBJzyKnQq

Wir erstellen diese Videos mit der App „Relive“ auf dem Handy. Wenn Du die Pro-Version nutzt, kannst Du mehr Bilder veröffentlichen und Tracks nachträglich laden. Grundlage unserer Videos sind meist die gpx-Tracks, die wir während der Fahrt mit dem Navi aufzeichnen.

Reisebericht Franken

Auch von unserer Wochenendtour ins Frankenland gibt es jetzt einen illustrierten Reisebericht. Den kannst Du Dir bei Interesse gern herunterladen.

Hier wäre der Link, die pdf-Datei ist etwa 210 MB groß:

Es gibt diesen Bericht auch als „epub“ für iPads. Ob dieses E-Book auch auf anderen Tablets gelesen werden kann, vermögen wir nicht einzuschätzen. Bei Interesse schicken wir Dir aber gerne die Datei per E-Mail. Eine kurze Nachricht an kurvenfieber@mac.com reicht aus.