Monatsarchiv: April 2012

BMW-Treffen in der Bretagne?

In gut zwei Wochen werden wir in der Bretagne unterwegs sein. Eine Region, in der wir bisher noch nie mit dem Motorrad unterwegs waren. Gerade habe ich die „rooming-list“ an die gebuchten Hotels gemailt. Auf der sind auch die Maschinen der Teilnehmer festgehalten. Wieder einmal ist die BMW-Fraktion in deutlicher Überzahl. Es sind dabei:

BMW R 1200 GS, BMW F 800 GS, BMW R 1200 GS, BMW F 800 GS, BMW F 800, BMW R 1150 R, BMW R 1150 R, BMW R 1200 GS, BMW R 1200 GS, Suzuki V-Strom 650, BMW R 1200 GS, Cagiva Raptor, Honda CB 750 F2, BMW K 1200 RS, BMW R 1200 GS, BMW R 1200 GS, BMW R 1200 GS, Honda Goldwing 1800, BMW F 800 GS, BMW R 1200 GS, Yamaha FJR 1300, BMW R 1200 GS, BMW R 1150 GS und BMW R 80 G/S.

Vielleicht sollten wir mal in München nachfragen, ob man unsere Touren nicht als „Werksausfahrten“ sponsoren will?

Sicherheitstraining und eine tolle Ausfahrt

Was für ein toller Auftakt in die neue Saison! Nach dem Trial-Training und dem Erste-Hilfe-Kurs stand am Wochenende nun unser Sicherheitstraining für Tourteilnehmer auf dem Programm. 30 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer hatten sich angemeldet, um – unter Anleitung erfahrener ADAC-Moderatoren – in fünf „komprimierten“ Stunden noch einmal ein paar wichtige Tipps zum „richtigen“ Umgang mit der eigenen Maschine zu bekommen.

Nach dem Training verbrachten wir einen netten Abend im Hotel „Gut Hühnerhof“ und brachen nach einem leckeren Frühstück am Samstagmorgen zu einer gut 200 Kilometer langen Tagestour Richtung Vogelsberg auf. Die letzte Pause legten wir am Nachmittag unterhalb des Feldbergs im Taunus ein. Und das Beste dabei: den ganzen Tag über schien die Sonne!

Die nachfolgenden Bilder zeigen in erster Linie ein paar Impressionen von unserem Sicherheitstraining.

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Dieters Track von der Rheingau-Tour

Am Samstag, den 14. April waren wir für die Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises einen Tag lang mit den Motorrädern am Rhein unterwegs. Jetzt haben wir auch den Track der Strecke, die Dieter mit seiner Gruppe gefahren ist, ins Internet eingestellt. Uwes Route stand hingegen schon seit ein paar Tagen im Netz.

Dieters Track

Uwes Track

Viel Spaß beim Anschauen auf GPSies!

Am 7. Juli bieten wir übrigens die nächste Tagestour für die vhs an. Da geht´s dann ins Siebengebirge, nahe Bonn. Anmeldungen bitte direkt über die Volkshochschule in Hofheim.

Sicherheitstraining für Tourteilnehmer

Am Freitagnachmittag, Punkt 15 Uhr, startet auf der ADAC Trainingsanlage in Gründau unser diesjähriges Sicherheitstraining für Tourteilnehmer. Das haben wir jetzt schon seit ein paar Jahren im Programm. In gut 5 Stunden zeigen uns versierte Moderatoren, wie richtig gebremst oder im Zweifel ausgewichen wird. Wie man ganz langsam oder auch mal am Lenkanschlag fährt und wie effektiv sich ABS (sofern vorhanden) einsetzen lässt. 30 Motorradfahrer haben sich (wieder einmal) angemeldet, so dass ordentlich was los sein wird.

In vier Gruppen werden wie trainieren. Ein Kompakt-Training wird angeboten und – aufgrund der großen Nachfrage – dreimal das Perfektionstraining, in dem die Anforderungen und Geschwindigkeiten etwas höher sind. Statt aus maximal 50 km/h wird hier auch schon mal aus 80 km/h oder mehr gebremst. Zudem werden die Bremsdaten aufgezeichnet, so dass jeder Teilnehmer sehen kann, wo er vielleicht noch Meter verschenkt hat.

Nach dem Training fahren wir dann ins „Gut Hühnerhof“, einem tollen Hotel „auf der anderen Straßenseite“. Nach einem leckeren Abendessen im Gewölbekeller werden wir sicher noch gemütlich zusammensitzen und über die anstehenden Touren sprechen. Ein ausgiebiges Frühstück weckt am nächsten Morgen die Lebensgeister; dann starten gegen 9 Uhr die Motoren. Zunächst geht es in den Vogelsberg; von dort aus in den Taunus. Gut 200 Kilometer lang ist die Tagestour, die am Nachmittag unterhalb des Feldbergs enden wird.

Wir freuen uns schon sehr auf das Training, die Übernachtung im Hühnerhof, die Tour – und vor allem unsere Teilnehmer. Jetzt kann die Saison beginnen!

Mal wieder eine neue Kombi?

Im Mai fahren wir in die Bretagne, im Juni hoch nach Schottland. Zwei Regionen, in denen das Wetter durchaus Kapriolen schlagen kann. Natürlich gehen wir von strahlendem Sonnenschein und durchweg trockenen Straßen aus. Der eine oder andere Schauer ist aber durchaus wahrscheinlich – zumindest nicht auszuschließen. Deshalb wäre es an der Zeit, sich Gedanken um eine neue Kombi zu machen.

Die Gore-Membran der geliebten BMW-Endurojacke hat sich schon vor Jahren verabschiedet und auch bei der bequemen Hose von Held haben viele Tausend Motorradkilometer mittlerweile Spuren hinterlassen. Wenn´s regnet, wird´s sehr schnell feucht am Bein und am Gesäss. Dass muss ja nicht sein.

Vielleicht probiere ich in diesem Jahr mal eine Kombi von Büse aus. Die Testberichte in den Fachzeitschriften waren durchweg positiv, die Jacken und Hosen machen einen guten Eindruck und haben vor allem ausreichend Taschen – einige davon sollen sogar wasserdicht sein. Videokamera und Fotoapparat werden ja immer „am Mann“ getragen, um stets einsatzbereit zu sein, da wäre das schon ein wichtiges Kriterium.

Oder würdest Du mir aus Überzeugung einen anderen Hersteller empfehlen? Ich bin gespannt!

Unglaubliche Höhenmeter am Rhein

Was aussieht, wie eine abenteuerliche Reise über hohe Alpenpässe, zweigt „lediglich“ den Höhenverlauf unserer vhs-Tagestour entlang des Rheins und Richtung Taunusgebirge. Einfach unglaublich.

13.721 Höhenmeter an einem Tag

Es war ein wenig frisch, an diesem Samstagmorgen, an dem wir zur ersten Tagestour in der Saison 2012 mit der vhs Main-Taunus aufbrechen wollten. Temperaturen um den Gefrierpunkt zeigte das Thermometer an – und viel wärmer sollte es den Tag über nicht werden. Also: warm anziehen!

Langärmliges Funktions-Shirt, darüber ein T-Shirt, dann ein Windstopper-Shirt; schließlich noch die Neopren-Weste und ein Fleece-Pulli. Das hat sich schon in Norwegen bewährt und sollte wohl auch bei einer Tour durch Rheingau und Taunus vor niedrigen Temperaturen schützen – tat es dann auch.

Punkt 9 Uhr starteten wir von der Autobahnraststätte Heidenfahrt an der A 60. Schon in Ingelheim-Nord ging´s wieder runter von der Autobahn und ein wenig durchs „Rheinhessische“. Bei Bingen erreichten wir den Rhein, dessen Verlauf wir für gut zehn Kilometer folgten. Dann zweigten wir auf kleine, kurvenreiche Straßen ab, die uns „ins Gebirge“ führten. Stellenweise erreichten wir Höhen von knapp über 500 Meter und genossen immer wieder herrliche Ausblicke.

Nach gut eineinhalb Stunden Fahrt legten wir in Oberwesel den ersten Stopp ein. Im Cafe Bonsch gab es herrliche Torten, die halfen, den ausgezehrten Energiespeicher wieder aufzufüllen. Wenig später querten wir bei St. Goar den Rhein, um uns anschließend recht umständlich ins Wispertal vorzuarbeiten. So viele herrliche Straßen, die sich die Anhöhen hinauf und hinunter schlängelten, gab es – die mussten unbedingt unter die Räder genommen werden.

In der Kammerburg, im Wispertal, machten wir Mittagspause; dann ging es über den Pressberg Richtung Rheingau. Vorbei am berühmten Kloster Eberbach erreichten wir am Nachmittag die Ausläufer des Taunus. Letzter Halt war das „Wirtshaus im Schloß“ in Taunusstein-Wehen. Gut 260 Kilometer waren wir unterwegs gewesen. Fortwährend ging es bergauf und dann wieder bergab. 7000 Höhenmeter hinauf und 6721 Höhenmeter wieder hinab! Dabei waren wir gar nicht in den Alpen gewesen sondern nur im Rheingauer Gebirge. Beeindruckend, oder?

Wo genau wir unterwegs waren, haben wir für Dich auf unserer GPSies-Seite festgehalten.