Monatsarchiv: August 2013

Es wäre so schön gewesen …

Eigentlich säßen wir jetzt noch an Deck und würden die untergehende Sonne genießen. Heute hatten wir von Kiel aus in den Südwesten Norwegens aufbrechen wollen – doch leider gab es ein paar Unwägbarkeiten, so dass wir die Reise zunächst einmal verschieben mussten. Schade, schade – zumal das Wetter in Skandinavien gut gewesen wäre.

Statt dessen geht es jetzt nach Norditalien. Am Sonntag starten wir ins Friaul, da wo die Straßen besonders klein und kurvenreich sind. So ganz ohne Alternative hatten wir dann doch nicht absagen wollen.

Pläne schon fürs nächste Jahr

Noch einmal gemeinsam frühstücken – dann trennen sich unsere Wege. Zumindest für ein paar Wochen. Denn den einen oder anderen werden wir bei den in diesem Jahr noch anstehenden Motorradtouren erfreulicherweise wiedersehen:

Anfang September geht für eine Woche ins Friaul, über den „Tag der Deutschen Einheit“ ins Riesengebirge. Mitte Oktober dann noch mal für ein Wochenende ins Elsass.

So langsam planen wir auch schon die nächste Saison. Heißer Favorit ist die Toskana, die wohl ab dem 1. Mai 2014 eines der nächsten Ziele sein könnte.

Gibt es Wünsche oder Anregungen Deinerseits? Schreib und einfach eine Mail: kurvenfieber@mac.com

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Aufbruchstimmung: Das Sommerfest der Motorradfahrer ging wieder viel zu schnell zu Ende. Aber: es gibt ja auch ein nächstes Jahr.

Zum Sonnenaufgang auf die Wasserkuppe

Ich sollte den Mund doch nicht so voll nehmen. Nach der herrlichen Sonnenuntergangstour am gestrigen Freitag, hatte ich laut überlegt, dass wir am Samstagmorgen doch eine Sonnenaufgangstour unternehmen könnten. Um 6:13 Uhr müssten wir spätestens auf der Wasserkuppe sein, was bedeuten würde: um 5:00 Uhr los fahren.

Stefan, der morgens sowieso mit den Hühnern aufsteht, war sofort dabei – und Uli auch. Zu dritt starteten wir in aller Hergottsfrühe gen Osten und fuhren aus dem Dunkel der Nacht der Dämmerung entgegen. Kurz vor 6 Uhr hatten wir unser Ziel erreicht und erlebten auf der Wasserkuppe einen herrlichen Sonnenaufgang.

Gut eine Stunde führte uns Stefan anschließend auf winzig kleinen Straßen zurück zum Hotel, wo wir rechtzeitig zum Frühstück wieder eintrafen. Bei vielen herrschte ungläubiges Staunen, dass wir unsere verwegene Ankündigung tatsächlich umgesetzt hatten.

Um 9 Uhr starteten wir dann unsere eigentliche Tagestour durch die Rhön. Der erste Kaffeestopp war am Tower der Segel- und Motorflieger – nah, wo wohl ? – auf der Wasserkuppe eingeplant. Gut eineinhalb Stunden später legten wir die Mittagsrast an der idyllisch gelegenen „Fischerhütte am See“ ein. Und ein leckeres Stück Kuchen gab es am Nachmittag in Motten.

Früher als sonst waren wir zurück im Hotel, wollten wir am Abend doch (noch im Hellen) grillen. Im großen Garten wurden auf offener Flamme Fleisch und Würstchen mundgerecht zubereitet, dazu gab’s Salat und leckere Beilagen, so dass sich Jeder mehr als satt essen konnte.

Zu später Stunde wurde dann auch noch ein ordentliches Lagerfeuer angezündet, das einen schönen Schlusspunkt unter das diesjährige Sommerfest setzte. Herrlich! Fehlte nur noch, dass einer die Gitarre rausgeholt hätte – glücklicherweise nicht …

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Um 6:13 Uhr ging die Sonne auf. Diesen faszinierenden Anblick konnten wir minutenlang auf der Wasserkuppe erleben – einfach toll.

Start zum Sommerfest der Motorradfahrer

Sommerfest – einmal im Jahr treffen wir uns zwanglos an einem Wochenende im Juli oder August, um neben zwei schönen Touren auch Zeit zum persönlichen Gespräch zu haben. Und nachdem es uns in der Sieberzmühle gut gefallen hatte, war das nette Gasthaus nahe Fulda ein weiteres Mal unser Treffpunkt.

Bis 16 Uhr waren viele der Teilnehmer am Freitag bereits angereist, so dass wir letztlich mit drei Gruppen unterwegs waren. Eine wollte (eigentlich) die 90 Kilometer lange „kurze“ Tour fahren, die beiden anderen hatten sich für die 200 Kilometer-Distanz entschieden und wollten erst mit Einbruch der Dämmerung wieder im Hotel sein.

Nachdem es in der Sieberzmühle bis 22 Uhr warmes Essen gibt, hatten wir beschlossen, endlich mal unseren Plan umzusetzen, der da war, statt um 19:30 Uhr schon zu Abend zu essen, lieber bei dann noch angenehmen Temperaturen und leeren Straßen ein wenig länger Motorrad zu fahren.

Die ersten 90 Kilometer führten uns nach Wasungen. Und genau diese 90 Kilometer wurden Dieter und seiner Gruppe zum „Verhängnis“: Statt den „kleinen“ 90 Kilometer Rundkurs im Navi auszuwählen, aktivierte Dieter – wie wir auch – das erste, 90 Kilometer lange Teilstück der großen Runde. Und weil die Straßen klein und kurvenreich waren, es zudem richtig gut lief, bemerkte er seinen „Fehler“ relativ spät – mit dem Ergebnis, dass aus der kleinen Runde letztlich doch auch gut 160 Kilometer wurden.

Wir saßen derweil in einem kleinen Straßencafe und stärkten uns mit einem Erdbeerbecher. Die Wasserkuppe war das nächste Ziel, die wir – wie geplant – kurz vor Sonnenuntergang erreichten. Ein kurzer Fotostopp am Radom, dann ging es zurück ins Hotel, dass wir mit dem Sonnenuntergang erreichten. So hatten wir uns das gedacht.

Nach dem recht späten Abendessen wurde noch ein wenig geklönt, dann ging’s ins Bett. Hatten wir doch für den Samstagmorgen einen verwegenen Plan …

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Motorrad fahren bis zum letzten Sonnenstrahl. Beim Sommerfest waren wir noch auf der Straße unterwegs, als Andere schon längst zu Abend aßen.