Zurück an den Genfer See

Freitag, 13.9.2019 / Cevennen – Sechster Tourtag: Es geht zurück an den Genfer See. Die G/S steht seit gestern Abend schon wieder im Ducato. Heute morgen kommen die vielen Koffer der Teilnehmer dazu. Noch einmal fotografiere ich den Sonnenaufgang und wähle dazu als Standort die Wiese eines nahegelegenen Gehöfts. Während ich so durch das vom Morgentau benetzte Grün laufe, sehe ich, dass unter alten Bäumen ein Haus steht. Wenn da noch jemand wohnt, hat der bestimmt auch einen Hund, weil im ländlichen Teil Frankreichs jeder einen Hund hat. Und wenn der dann kommt und nicht mag, dass ich hier stehe …

Es dauert nicht lang und ich höre es hecheln, während ich durch den Sucher meiner Kamera blicke. Glück gehabt: ein schwarz-weißer Streuner will wohl nur mal gucken, zumal auch dessen Herrchen nicht weit ist. Ich rufe ein freundliches „Bonjour“, das mit einem netten Winken erwidert wird. Alles in Ordnung. Gerade noch rechtzeitig vor dem Sonnenaufgang …

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Noch einmal frühstücken wir gemeinsam im „Hotel de la Poste“. Leckere Hartwurst, würziger Käse, selbstgemachte Marmelade, frische Frühstückseier – alles vorhanden.

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Während die Letzten noch ihre Sachen packen, warten die Ersten schon in der Sonne darauf, dass es (endlich) los geht.

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Kurz vor neun starten die Motoren und Dieter führt die Gruppe zurück nach Saint Blaise, nahe des Genfer Sees.

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Die „Garage“ ist leer …

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… der Ducato vollgeladen …

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… auch für mich wird es Zeit, den Rückweg anzutreten. Diesmal will ich die „westliche Variante“, über Lyon fahren.

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Unterwegs lege ich an einem schattigen Autobahnparkplatz noch eine kleine Kaffeepause ein.

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Gegen 16 Uhr erreiche unser Hotel am Mont Sion. Das Vorhaben, in Crueilles schnell noch mal zu tanken, geht gründlich in die Hose. Aufgrund des unvermuteten Feierabendverkehrs brauche ich 20 Minuten bis zur Tankstelle. Diesel gibt es nur gegen Pfand. Die nette Kassierern bittet mich um meinen Personalausweis, bevor sie die Zapfsäule frei schaltet. Zu oft seien Kunden ohne zu bezahlen weg gefahren, erklärt sie entschuldigend.

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Zurück im Hotel genieße ich erst einmal in Ruhe einen Kaffee, während ich auf Dieter und die Gruppe warte. Diese Form der Routenplanung ist eigentlich ganz schön. Auf der Zwischenetappe vom Treffpunkt zum eigentlich Ziel kann ich die Fahrt im Ducato genießen, habe anschließend die Gelegenheit mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein paar Tage Motorrad zu fahren und kann die Rückfahrt relativ streßfrei angehen.

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Es ist zehn nach sechs mit der Truppe am Hotel einfällt. Alle strahlen und schwärmen von dem tollen Tag.

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Alle „Warmduscher“, die wie ich mit dem Auto angereist sind, müssen jetzt noch verladen. Entweder zu zweit …

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… oder mit einer ganzen Kompanie an Helfern.

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Dann gibt es für alle das wohl verdiente Feierabendbier.

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Den letzten Abend lassen wir bei einem gemeinsamen Essen im „La Chef des Champs“ ausklingen und freuen uns schon auf die Touren, die wir im nächsten Jahr zusammen unternehmen wollen.

Kurz vor elf gehen wir zu Bett. Ich will morgen wieder früh raus, um zeitig zu Hause sein zu können.

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Der Kartenausschnitt zeigt die Strecke, die ich am Freitag, den 13.9.2019 mit dem Ducato zurückgelegt habe. Im anschließenden Post siehst Du die Route auch im Video. Das haben wir, zusammen mit einem kurzen Text, schon während der Tour veröffentlich.

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Quelle: MapOut – eine sehr empfehlenswerte App

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