Archiv des Autors: kurvenfieber

Erledigt

Was macht man als Fastnachtsmuffel an den „tollen Tagen“? Man beschäftigt sich mit Sinnvollem – etwa den noch ausstehenden Buchungsbestätigungen. Den ganzen Samstag, bis tief in die Nacht, hat es gedauert, dann waren alle noch offenen Rechnungen geschrieben. Montag geht der dicke Packen an Briefen zur Post, dann müsste jeder, der sich für eine (oder mehrere) unserer Touren angemeldet hat, die Bestätigung seiner Anmeldung in den Händen halten.

Bei der Reisen „In den Norden der Toskana“ sowie „Die Pyrenäen entdecken“ sind wir jetzt mit drei, statt der ursprünglich geplanten zwei Gruppen unterwegs; auch das „Sommerfest“ und die „Abschlusstour an der Mosel“ erfreuen sich schon jetzt großer Beliebtheit. 

Einige freie Plätze gibt es noch beim „Saisonstart in den Ardennen“ (Do. 21.5. bis So. 24.5.2009), der „Grenzlandtour im Bayernwald“ (Sa. 6.6. bis Mi. 10.6.200) sowie der abwechslungsreichen Motorradtour an die „Masurische Seenplatte“ (Do. 6.8. bis So. 16.8.2009).

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung. Schreib einfach eine Mail an: kurvenfieber@mac.com oder schau auf unserer Internetseite nach: http://web.mac.com/kurvenfieber

Die ersten 1000

Am Freitagmorgen, kurz vor 10 Uhr, war es so weit. Da wurde zum 1000. Mal unser Webtagebuch angeklickt. Ein tolles Ergebnis, auf das wir schon ganz gespannt gewartet hatten. 

Den ganzen Vorabend über zeigte der Zähler rechts unten auf der Seite die magische Zahl 999 an. Auch am Morgen noch keine Veränderung. Dann der ersehnte Kick: 1000 visits, wie es so schön in der Sprache der IT-Leute heißt. Mal sehen, wann wir die 2000 erreichen.

Im Frühjahr, wenn die Motorradtouren beginnen, wollen wir während unserer Reisen – zumindest in Deutschland – täglich über das berichten, was wir so erlebt haben. Das wird bestimmt ganz spannend. Den Anfang macht das Trial-Training im März, den Schluß bildet das Wochenende an der Mosel im Oktober – dazwischen liegen viele abwechslungsreiche Motorradkilometer, auf die wir uns jetzt schon freuen.

chiuso per lavori

So sind sie, unsere italienischen Freunde. Da reservieren wir Zimmer ein einem tollen Hotel am Rand der Toskana, lassen uns die Buchung bestätigen, sollen auch eine Anzahlung leisten und dann ist plötzlich niemand mehr zu sprechen. Mails werden nicht beantwortet, am Telefon nur die Durchsage, dass derzeit alle Leitungen besetzt seien und auch das Fax funktioniert auf einmal nicht mehr.

Also bei der Gemeinde angerufen. Vielleicht können die sagen, was los ist. Die Verständigung erweist sich als äußert schwierig. Die nette Damen am anderen Ende spricht leider kein Englisch und das, was sie uns auf italienisch erzählt, können wir kaum verstehen. Nur soviel scheint klar. Im Hotel wird gebaut. Dabei liegt die letzte Renovierung doch gerade einmal drei Jahre zurück.

Also schreiben wir ein Fax an das örtliche Fremdenverkehrsbüro – und erhalten Antwort mit dickem „Urgente“-Aufdruck nebst Stempel und Unterschrift: „chiuso per lavori“ – geschlossen wegen Bauarbeiten, heißt es unter Hinweis auf eine Firma in Livorno, die uns weiterhelfen könne. Leider geht auch da niemand ans Telefon …

Die Aussicht, im Juni für gut 30 Teilnehmer kein Hotel zu haben, ist nicht unbedingt erbaulich. Deshalb haben wir vorsorglich schon mal Ersatz gesucht und in einem sehr schönen Hotel nahe Pistoia gefunden. Da werden alle unsere Faxe und Anfragen beantwortet – noch.

Street view

Es ist einfach unglaublich! Im Augenblick sind wir dabei, die letzten Hotels für unsere Pyrenäenreise im September zu buchen. Eine Vorauswahl haben wir bereits getroffen, nun gilt es zu entscheiden. Hilfreich ist da oft ein Blick in „google-maps“, lässt sich dort doch schnell erkennen, ob das in Frage kommende Hotel verkehrsgünstig liegt und welche attraktiven Ziele die nähere Umgebung bietet.

Nachdem wir unsere Reise auf der spanischen Seite der imposanten Bergkette starten wollen, möchten wir zur „Halbzeit“ drei Tage in den „französischen Pyrenäen“ verbringen. Mit Hilfe von „Logis de France“ haben wir zwei Hotels gefunden, die uns von der Lage gefallen und die auch über 23 Zimmer verfügen, die wir zwischenzeitlich brauchen.

Also, bei „google-maps“ reingeklickt – und siehe da, für den winzig kleinen Ort Beaudean gibt es ein so genanntes Street view. Hier können wir – google sei Dank (oder auch nicht) – vom Schreibtisch aus virtuell durch die engen Gassen der malerischen Ortschaft  am Fuße des „Pic du Midi“ reisen. Das ist doch unglaublich, fast schon beängstigend, oder?

Ein Blick auf die Rue Larrey in Beaudean, rechts das Hotel

"Street view" in die Gassen von Beaudean, rechts das Hotel "Le Catala".

Halbzeit

Heute gehen die ersten Buchungszusagen und Rechnungen zur Post. Es hat (wieder einmal) viel länger gedauert, als gedacht. Erst fehlten die Rechnungsvordrucke, dann die Anträge zur Reisekosten-Rücktrittsversicherung und schließlich die Zeit. Ich war in den vergangenen Tagen viel unterwegs, so dass die Post erst einmal liegen blieb.

Jetzt aber werden die Teilnahmebestätigungen für das „Trialtraining“, die „VIP-Veranstaltung 1000 Kilometer Hockenheim“, den „Erste-Hilfe-Kurs für Motorradfahrer“, die „Endurotour in der Wallonie“, das „Sicherheitstraining für Tourteilnehmer“ nebst „Tagestour zum Ausklang“, den „Saisonstart in die Ardennen“, die „Grenzlandtour im Bayernwald“ sowie unsere Motorradtour „In den Norden der Toskana“ verschickt.

Für alle anderen Veranstaltungen – das „Sommerfest der Motorradfahrer“, die Touren nach „Masuren“ und „Kaliningrad“, das „Endurotraining in der Eifel“ sowie die Tour in die „Pyrenäen“ und das „Abschlusswochenende an der Mosel“ – gehen die offiziellen Bestätigungen nächste Woche raus. 

Für so manche Reise führen wir bereits eine Warteliste, so groß ist die Nachfrage!

Karten-Update

Irgendwie ist es doch kurios: Als wir 2007 nach Irland gefahren sind, hat Garmin in seinem Karten-Update endlich Feindaten für die Insel zur Verfügung gestellt. Da war auf dem Navi jeder Feldweg zu sehen! 2008 ging es nach Masuren – und das damals aktuelle Karten-Update beinhaltete endlich auch die Feindaten von ganz Polen.

In diesem Jahr wollen wir ins Baltikum – und siehe da, die neueste Software beinhaltet nun auch Feindaten für Litauen; unser nördlichstes Ziel dieser Reise. Nur Russland ist nach wie vor ein weißer Fleck auf der digitalen Landkarte. Wenn wir durch Kaliningrad und Richtung Kurische Nehrung fahren, werden wir uns, wie früher, anhand von Landkarten orientieren müssen. Das können wir glücklicherweise noch immer.

Speedy sei Dank

Tourguides können ja so selbstlos sein. Manche opfern sich für unsere Teilnehmer geradezu auf. Speedy zum Beispiel, der völlig uneingennützig die „Strapazen“ einer weiteren Motorradtour auf sich nimmt, damit wir den zahlreichen Interessenten unserer Reise „In den Norden der Toskana“ nicht absagen müssen.

Schon Ende Januar waren die 20 vorhandenen Plätze restlos ausgebucht. Nicht genug damit, die Warteliste wurde jeden Tag länger. Also lag es nahe, mit drei statt der ursprünglich geplanten zwei Gruppen unterwegs zu sein – vorausgesetzt, es würde sich noch ein Tourguide finden.

Der fand sich recht schnell: Speedy hatte noch ein paar Tage Urlaub übrig, war doch die eigentlich für Mai geplante Woche auf Mallorca aus Kostengründen nicht zustande gekommen. Und da Italien immer ein schönes Ziel für Motorradfahrer ist, bedurfte es auch keiner großen Überredungskünste, eine Zusage zu erhalten.

Speedy sei Dank – nun können wir den meisten der Interessenten, die auf der Warteliste standen, doch noch zusagen. Mal sehen, wie viele Anmeldungen wir noch bekommen, nachdem das Programmheft jetzt auch offiziell erschienen ist.

Viele Klicks

Seit Ende September 2008 gibt es unser Web-Tagebuch im Internet, seitdem berichten wir über alles, was mit unseren Motorradtouren zu tun hat. Nicht täglich, aber doch immer dann, wenn es wieder was Neues gibt. Öfter mal reinklicken – oder den Blog als RSS-Feed anlegen – lohnt sich.

Bis zu 37 Klicks können wir pro Tag verzeichnen, das ist eine Entwicklung, die uns sehr freut. In den nächsten Tagen werden wir unter anderem über Speedys selbstloses Engagement berichten und über die unvermuteten Probleme, die sich bei der Vorbereitung so mancher Tour ergeben. Es bleibt also spannend auf „kurvenfiebers weblog“.

Die Zahl der täglichen Klicks

Die Zahl der täglichen Klicks

Schwarze Felgen

In der Garage wartet immer noch eine alte BMW R 80 G/S darauf, „wiederbelebt“ zu werden. Die nötigen Teile dazu habe ich im Laufe der Zeit zusammengetragen: Schalber-Heck, hochgezogener Sportauspuff, Lenkererhöhung, Einzelsitzbank, kleines Cockpit und was sich sonst noch so in der Garage findet.

Jetzt fehlt nur noch ein Satz schwarzer Felgen, die der G/S eine ganz besondere optische Note verleihen würden.  Ich werde mal bei einem „Einspeicher“ nachfragen, ob sich Felgen nachträglich eloxieren lassen und was so etwas kosten würde.

Ein neues Navi

Eigentlich war ich mit meinem alten GPS 2610 von Garmin ganz zufrieden. Doch seit ich den Transit mit einer Gasanlage ausgestattet habe, vermisse ich die Möglichkeit, mir übers Navi die nächste LPG-Tankstelle anzeigen zu lassen.

Garmin bietet auf seiner Homepage neuerdings entsprechende Plug-ins an, aber die funktionieren natürlich nur mit den neuesten Geräten. Also habe ich mir, und damit allen, die in diesem Jahr den Transit bei unseren Touren fahren, ein neues Navi gegönnt – einen nüvi 765. Der Unterschied ist schon gewaltig: Die 3-D-Anzeige erleichtert das Navigieren; Spurassistent und TMC sowie die Anzeige der maximal zulässigen Höchstgeschwindigkeit sind Gimmicks, auf die man schon bald nicht mehr verzichten möchte.

Dafür ist das Setzen von Wegpunkten schwieriger und die individuellen Einstellmöglichkeiten sind deutlich eingeschränkt. Konnte ich mir beim 2610 noch die Restfahrstrecke in Kilometern, die voraussichtliche Ankunftszeit, die Zeit bis zum nächsten Abbiegepunkt sowie die Höhe über NN gleichzeitig anzeigen lassen, lässt der nüvi 765 nur eine dieser Optionen zu.

Irgendwie merkt man, dass Garmin mehr auf die „Masse“ setzt, die so spezielle Anwendungen wohl nicht braucht. Das zeigt sich auch beim Nachfolger des GPS 267 C, den ich am Motorrad einsetze, und der nur noch ein „aufgeblasener“ nüvi zu sein scheint. Deshalb werde ich den 276 C so lange nutzen, wie es nur geht.