Archiv des Autors: kurvenfieber

Tagestour entlang des Rheins

Die Route für den nächsten Samstag steht. Da wollen wir einen Tag lang links und rechts des Rheins touren. War ganz schön schwierig ein Lokal für den nachmittäglichen Kaffeestopp zu finden. Entweder machen die Gaststätten erst um 17 Uhr auf – oder es gibt keinen Kuchen!

Wir starten um 9 Uhr, bei strahlendem Sonnenschein – so hat es zumindest der Wetterbericht noch heute morgen prophezeit. 12 Motorradfahrer und -innen haben sich bislang für diese Tour der vhs Main-Taunus angemeldet. Mal sehen, wie viele wir am Samstag sein werden.

Ich freue mich schon auf 210 entspannte Kilometer auf möglichst kleinen, kurvenreichen Straßen.

Anlassen: Gottesdienst & Motorrad-Corso

Mit dem traditionellen „Anlassen“ beginnt am Sonntag, den 15. April 2012, offiziell die diesjährige Motorradsaison. Um 12 Uhr findet aus diesem Grund in der „Kirche am Berg“ in Niedergründau der alljährliche Motorradgottesdienst statt. Dabei wird Pfarrer Thorsten Heinrich in das Amt der Motorradseelsorge eingeführt, dass dieser von „Bikerpfarrer Rupi“ übernommen hat.

Anschließend geht es im großen Corso zum ehemaligen Exerzierplatz nach Gelnhausen. Hier laden HR1, der ADAC Hessen-Thüringen, die Dekra sowie die Arbeitsgemeinschaft christlicher Motorradfahrer zu einem bunten Fest ein. Das soll spätestens um 15 Uhr beginnen, die vielen Buden und Stände laden aber auch schon vorher zu einem Besuch ein.

Neben viel Live-Musik gibt es attraktives Rahmenprogramm rund um die Show-Bühne. So zeigt der ADAC Auszüge aus seinem Sicherheitstraining und Super-Moto-Fahrer demonstrieren, was man mit dem Motorrad so alles anstellen kann. Zudem präsentieren zahlreiche Motorradhändler neuste Maschinen und Zubehör.

Der Eintritt ist wie immer frei; für Essen und Trinken (zu zivilen Preisen) ist in ausreichendem Maße gesorgt.

Kein Hotel – trotz Bestätigung und Anzahlung

Bislang haben wir bei unseren Reisen durch Frankreich mit den von „Logis de France“ empfohlenen Hotels immer recht gute Erfahrungen gemacht. Negativ aufgefallen ist uns jetzt das „Hotel Saint Cyr“ in 41220 La Ferté Saint Cyr.

Dort hatten wir, als Anlauf- und Endpunkpunkt für die Mai-Tour in die Bretagne, 18 Zimmer bestätigt bekommen; jeweils von Samstag auf Sonntag. Um die Buchung perfekt zu machen, wollten wir gern eine Anzahlung leisten. Leider hatte der Patron die Kontonummer nicht so ganz parat. Aufgrund eines Zahlendrehers kam das Geld erst einmal wieder zurück.

Auf Nachfrage wurde uns dann die richtige Verbindung mitgeteilt. Das Geld wurde noch einmal überwiesen – und weil Auslandsüberweisungen immer ein paar Tage brauchten, schickten wir vorsichtshalber noch mal eine Mail an Hotel, dass das Geld unterwegs sei.

Kurz darauf kam die Bestätigung von der Bank; diesmal hatte alles geklappt. Also wurde munter weitergeplant – von Saint Cyr aus sollte es, mit einem Abstecher zum Schloß Chambord, zunächst zum Golfe de Morbihan an der Westküste gehen.

Eigentlich – denn Monsieur Pichard, der Besitzer des von uns gebuchten Hotels, teilte uns plötzlich mit, dass die Anzahlung zwar eingegangen sei, er die Zimmer aber zwischenzeitlich anderweitig vermietet hätte. Unglaublich oder?

Die Vermutung liegt nah, dass zwischenzeitlich eine Anfrage eingegangen war, die mehr als die von uns gewünschten beiden Wochenenden umfasste. Und die für den Hotelier möglicherweise lukrativer war. So etwas ist mir in den 17 Jahren, in denen ich geführte Motorradtouren organisiere, noch nie passiert.

Glücklicherweise haben wir zwischenzeitlich anderes Hotel gefunden: Jetzt werden wir im Novotel Orleans Saint Jean de Braye übernachten.

Um das „Hotel Saint Cyr“ werde ich künftig einen weiten Bogen machen. Und bei Buchungen in Frankreich nicht mehr vorbehaltlos auf die Empfehlungen von „Logis de France“ vertrauen. Schade eigentlich.

Ein Aprilscherz, oder?

Das ist ja hoffentlich nur ein April-Scherz. „motorradonline“ berichtet, dass mal wieder über die Einführung einer Front-Kennzeichenplicht für Motorradfahrer diskutiert wird. Ohne über die Sinnhaftigkeit nachdenken zu wollen, stelle ich mir das bei vielen Motorrädern unheimlich chick vor, wenn die durchgestylte Front von einem Kennzeichen verunstaltet wird.

Hier ist der Link zum Artikel.

Fotos vom Erste-Hilfe-Kurs

Zusammen mir dem Roten Kreuz konnten wir jetzt schon zum dritten Mal einen speziellen Erste Hilfe-Kurs für Motorradfahrer anbieten. Einen ganzen Samstag lang haben wir geübt, was nicht nur das Leben von uns Bikern retten könnte. Die nachfolgenden Fotos geben ein paar Impressionen dieses mehr als informativen Tages wieder.

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Ein paar Fotos vom Trial-Training 2012

Zwei Tage lang waren wir im Steinbruch von Schatthausen unterwegs und hatten jede Menge Spaß beim Trial-Training. Die Fotos zeigen einige Impressionen, die Lust auf Mehr machen sollen. Denn auch im nächsten Jahr soll es wieder so ein Training zum Saisonstart geben. Mehr Infos dazu gibt´s per Mail: schreib bei Interesse einfach an kurvenfieber@mac.com

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Einladung zum Erste-Hilfe-Kurs

Das Trial-Wochenende liegt hinter uns. Im April geht´s mit der Volkshochschule einen Samstag lang den Rhein entlang, Anfang Mai fahren wir dann für eine Woche in die Bretagne. Vorher steht aber noch unser Erste-Hilfe-Kurs speziell für Motorradfahrer auf dem Programm. Den haben wir zusammen mit dem DRK organisiert. Am Samstag, den 31. Mai 2012 wollen wir üben, was im Zweifel nicht nur das Leben von Motorradfahrern retten kann.

Der Tageskurs kostet 55 Euro, einschließlich Kaffee, Schokohörnchen und Kaltgetränken. Mitzubringen sind nur gute Laune und jede Menge Interesse 😉

Noch gibt es einige wenige freie Plätze, wenn Du dabei sein magst, schreib einfach eine Mail an kurvenfieber@mac.com

Und so machen das die Könner

Wir sind ja schon ganz froh, wenn wir uns beim Trial-Training zwischen ein paar großen Steinblöcken hindurchlavieren können. So ein Sprung aus dem Stand ist hingegen die „hohe Kunst“ – und damit (noch) nichts für uns.

Der Regen war nur von kurzer Dauer

Ein Tief war angekündigt für den heutigen Tag, das schon in der Nacht ergiebigen Regen bringen sollte. Das hätte uns natürlich nicht so gefallen. Da wir aber Optimisten sind, wollten wir erst einmal abwarten. Schließlich zeigten die Wetter-Apps auf den unterschiedlichen Mobil-Telefonen ganz unterschiedliche Vorhersagen …

Der Sonntagmorgen gab schon mal Anlass zur Hoffnung. Es war trocken – immer noch – der Himmel bedeckt, vom Regen aber keine Spur. Also fuhren wir nach dem Frühstück frohen Mutes zum Trial-Gelände. Hier wartete Elmar schon mit einer großen Kanne Kaffee auf uns – zweites Frühstück sozusagen.

Peter und Adalbert hatten sich für ihre Gruppen bereits ein paar nette Übungen ausgedacht, Elmar ließ uns erst mal warm „turnen“ bevor wir das Fahren quer zum Hang und das Lupfen des Vorderrades übten. Links des kleinen Plateaus, auf dem wir trainieren, führte ein steiler Stich gut 20 Meter höher; von dort aus ging es dann recht knifflig und in engen Kurven wieder bergab. So mancher liebäugelte schon da mit, da den kleinen Trialer doch mal hoch zu scheuchen. Und als Elmar meinte, wir sollten es ruhig mal probieren, gab es für den Einen oder Anderen kein Halten mehr.

Es ist schon erstaunlich, was sich so manche Teilnehmer nach nur wenige Stunden Training schon so alles zutrauen – und auch mit Bravour zu meistern im Stande sind. Meine Hochachtung – ehrlich!

Am späten Vormittag erreichten uns die ersten Ausläufer des angekündigten Tiefs. Es fing ganz leicht an zu nieseln. Nichts dramatisches, aber doch so, dass wir die Jacken anziehen mussten. Der feste Boden wurde nun ein wenig rutschiger, aber dank des extrem niedrigen Luftdrucks in den Reifen und des groben Profils ließen sich alle Übungen immer noch gut fahren. Nach einer guten halben Stunde war der kleine Schauer vorbei – und wir konnten Mittagessen.

Diesmal hatte Elmar für uns eine leckere Linsensuppe gekocht. Unter großen Vorzelten sitzend, ließen wir es uns schmecken und streckten die müden Knochen von uns. Noch ein Kaffee und ein Yoghurt, vielleicht einen Apfel oder eine Banane – Elmar hatte mal wieder das rundum-sorglos-Paket geschnürt.

Am Nachmittag blieb es erfreulicherweise trocken, so dass wir noch einmal alles geben konnten, um das Training bis zur letzten Minute auskosten zu können. Gegen 16 Uhr war Schluß: er Blick in die Runde zweigte viele müde, aber durchweg hochzufriedene Gesichter. Kurz vor der Fahrt nach Hause wurde schon mal vorsichtig gefragt, ob es denn auch im nächsten Jahr wieder ein Trial-Training zum Saisonauftakt geben würde? Gibt es natürlich! Unverbindliche Anmeldungen werden ab heute entgegen genommen 😉

Das geht doch schon ganz flüssig

Es ist immer wieder erstaunlich, was sich so manche Teilnehmer nach ein paar Stunden Training schon so alles zutrauen. Am Morgen staksten wir noch recht unbeholfen auf den kleinen Trail-Motorrädern rum, am Nachmittag ging es dann schon recht flüssig vorwärts – toll!