Archiv des Autors: kurvenfieber

Ein Wochenende für Erdferkel

Zwei Tage Endurotraining, bei hoffentlich gutem Wetter. Der heutige Auftakt war schon vielversprechend.

Kurz nach 16 Uhr stand eine kleine kurvenreiche Motorradtour nahe Langgöns auf dem Programm. Gut eineinhalb Stunden konnten die Teilnehmer bei herrlichstem Sonnenschein auf vorwiegend kleinen Sträßchen unterwegs sein. Die waren alle asphaltiert.

Das wird morgen und am Sonntag anders sein: beim Endurotraining werden wir uns nur auf losem Untergrund bewegen – toll!

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Gutes Profil ist die „halbe Miete“ beim Enduro fahren. Und ein geeigneter Reifen mit „ordentlich“ Stollen – der hier taugt nur bedingt.

Basecamp: Und es geht doch

Wir wollen ja fair sein. Also wird nicht nur gemeckert sondern auch nachgefragt. Am besten bei Garmin selbst. Denn die Reaktionen auf meinen Blogeintrag zur neuen Planungssoftware „Basecamp“ waren eindeutig: keiner findet dieses Tool gut.

Also habe ich eine Mail geschrieben und beim „Hersteller“ selbst mal nachgefragt, wie es denn sein könne, dass „Basecamp“ die Länge einer Tour nicht schon im Planungsstadium anzeigt? Oder dass als „Favoriten“ gesetzte Wegpunkte zwingend angefahren werden müssen. Das waren ja die Aussagen des Referenten vom „GPS-Competenze-Center“, der uns in Mömlingen eine kleine Einführung in „Basecamp“ gegeben hat. Und diese Aussagen decken sich mit den Erfahrungen vieler Nutzer.

Doch die Realität ist – hoffentlich – eine andere. Das zumindest lässt die offizielle Garmin-Stellungnahme vermuten. Darin heißt es:

1) Auch während der Routenplanung kann man mit einem Klick auf die Route (links in der Übersichtleiste) weitere Informationen (Länge, Höhenmeter etc.) zur Tour öffnen.

2) Man kann gesetzte Zwischenziele immer unterwegs über die Routenplanung einfach wieder herauslöschen- bei kritischen Punkten (bin mir nicht sicher ob ich diesen Punkt wirklich anfahren möchte) kann man daraus „Shaping Points“ in Basecamp machen – das heißt das Gerät ignoriert den Punkt sobald er daran vorbei gefahren ist und besteht nicht darauf das dieser Punkt angefahren wird.

Ersteres wurde durch einen Screenshot dokumentiert. Punkt 2 kann ich nicht beurteilen, da ich „Basecamp“ zum einen (noch) nicht nutze und sich dessen Funktionalität zum anderen nur auf neueren Navis erschließt. Bleibt also die spannende Frage, ob und wie es sich – bei der Planung oder während der Tour – vermeiden lässt, einmal als „Favoriten“ gesetzte Wegpunkte zwingen anfahren zu müssen. Ist der Tipp „Shaping Points“ brauchbar?

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Mit einem Klick auf „Route“ – links in der Übersichtsleiste – lässt sich auch während der Planung die Länge einer Route anzeigen.

Garmins Basecamp ist Mist – derzeit zumindest

Gestern Abend konnte ich an einem GPS-Kurs teilzunehmen, den „Zweirad Norton“ in Mömlingen angeboten hatte. Zu diesem „Touratech-Stützpunkthändler“ bringe ich meine alte G/S immer wieder gern zur Inspektion hin, weil die Jungs echt was drauf haben. Und da am Dienstag sowie die „Jahresdurchsicht“ angesagt war, konnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – schließlich liegt Mömlingen nicht gerade um die Ecke.

Mein Interesse an diesem Kurs hatte die Ankündigung einer kurzen Einführung in „Basecamp“ geweckt – das ist die neue Planungssoftware von Garmin. Bisher war „Mapsource“ für mich das Maß aller Dinge; bei allen Versuchen, mal die neue Software auszuprobieren, war ich kläglich gescheitert. Also wäre ein wenig Anleitung nicht schlecht, dachte ich mir. Zumal Teilnehmer unserer Touren schon mit „Basecamp“ gearbeitet hatten und gar Wunderliches berichteten.

Um es kurz zu machen: derzeit taugt Basecamp – nach meiner Einschätzung – nicht zur Tourenplanung. Und dafür gibt zwei gewichtige und einen persönlichen Grund:

1.) Anders als „Mapsource“ zeigt „Basecamp“ während der Planung am PC nicht an, wie lang die gewählte Route ist. Bei „Mapsource“ sehe ich, während ich meine Wegpunkte setze, exakt die Kilometerangaben – und kann dann überlegen, ob ich noch einen Schlenker mehr einbaue oder vom letzten gesetzen Wegpunkt relativ direkt zum Ziel der Tour fahre. „Basecamp“ zeigt die Länge der Route erst an, wenn die Planung abgeschlossen ist. Das erscheint mir äußerst unpraktisch.

2.) Viel schwerwiegende aber ist, dass Wegpunkte, die ich unterwegs als mögliche Ziele einplane, während einer Tour nicht mehr gelöscht werden können. Ein Aussichtspunkt, ein Fotostopp, ein Gasthof, der als so genannter Favorit abgespeichert wird, muss zwingend angefahren werden! Wer von der Route abweicht, weil der Unterwegs-Stopp vielleicht in einer Baustelle liegt oder keine Zeit mehr für einen geplanten Fotostopp ist, wird von seinem Navi so lange zu diesem Wegpunkt geführt, bis dieser „abgearbeitet“ ist. Ob er will oder nicht, der gesetzte Punkt muss angefahren werden.

Auch „Mapsource“ versucht, den avisierten Stopp anzunavigieren. Weicht man hier aber von der Route ab und nähert sich dem nächsten Wegpunkt, wird das eigentliche Ziel ignoriert und auf der programmierten Route weitergefahren. Das gesetzte Wegpunkte in einer Route nicht gelöscht werden können, macht diese Software für mich unbrauchbar.

3.) Ein persönliches Ärgernis: „Basecamp“ läuft zwar endlich auf dem Mac, bietet aber offensichtlich nicht die Funktionalität wie auf Windows-Rechnern.

Die Mehrfunktionen die „Basecamp“ bietet, wiegen die eklatanten Nachteile nicht auf. Wenn die geschilderten Mängel behoben sind, mag die neue Planungssoftware eine nachdenkenswerte Alternative zu „Mapsource“ sein. Bis dahin aber ganz bestimmt nicht. Leider meinte der Referent des Abends, dass man mit den geschilderten Schwächen wohl noch eine Weile leben müsse. Schade eigentlich.

BaseCamp

Basecamp soll die Planungssoftware Mapsource ablösen. Derzeit hat das neue Programm aber noch gravierende Schwächen.

Wir bleiben optimistisch

Die Routen sind geplant, jetzt können wir ganz entspannt zu unserer Reise rund um den Großglockner aufbrechen. In zwei Wochen geht´s los, Mitte Juni werden sich insgesamt 27 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer auf die Reise gen Österreich machen.

Der Großglockner (na klar), die Rossfeld-Höhenstraße, die Postalm, der Sölkpass und der Radstädter Tauern, die Turracher Höhe und die Nockalm sowie die Zillertaler-Höhenstraße stehen unter anderem im „Pflichtenheft“. Fünf abwechslungsreiche Tagestouren haben wir im Programm und wollen dabei auch einen Abstecher zum Stoderzinken unternehmen. Das schmale kurvenreiche Sträußchen kann seit Jahren mautfrei befahren werden und bietet jede Menge Fahrspaß. Bei entsprechendem Wetter.

Auch wenn es in Österreich seit Tagen regnet und die Schneefallgrenze immer tiefer sinkt, sind wir doch optimistisch. Mitte Juni wird das Wetter gut. Nebel und Schnee werden uns dann, wie jetzt am Stoderzinken nicht mehr erwarten. Und dass es dort zwischenzeitlich auch mal ganz gut aussah, zeigt das Sieben-Tage-Video.

Stoderzinken

Momentaufnahme am Stoderzinken. Mitte Juni wird hier die Sonne scheinen – bestimmt …

Entdeckungsreisen im Jagsttal

Ende Juni geht´s für ein langes Wochenende ins Jagsttal. Von Donnerstag, den 27.6. bis Sonntag, den 30.6.2013 wollen wir hier zu ein paar abwechslungsreichen Motorradtouren aufbrechen. Noch gibt es ein paar freie Plätze.

Die Jagst zählt neben Kocher und Enz zu den drei größten Nebenflüssen des Neckars. 189 Kilometer ist die Jagst lang und weist in ihrem Mittellauf einen ausgesprochen ländlichen Charakter auf. Hier finden sich viele kleine Städte, die sich ihre mittelalterliches oder frühneuzeitliches Stadtbild weitgehend bewahrt haben. Burgen und Mühlen prägen zudem das Bild; durch die liebliche Landschaft schlängeln sich viele kleine kurvenreiche Straßen.

Und genau die wollen wir vier Tage lang unter die Räder nehmen. Motorrad fahren, Kaffee trinken, mal für ein schönes Foto anhalten, vielleicht auch einen Besichtigungsstopp einlegen. Abends schön Essen, nette Gespräche und am nächsten Morgen wieder rauf aufs Motorrad. Das klingt doch vielversprechend, oder?

Wenn Du beim langen Wochenende im Jagsttal dabei sein möchtest, schick uns einfach eine Mail an: kurvenfieber@mac.com
Wir melden uns umgehend.

Jetzt fehlt nur noch Sonnenschein

Die Planungen für unsere Motorradtour an den Großglockner laufen auf Hochtouren. Mitte Juni wollen wir für eine Woche rund um das gewaltige Bergmassiv unterwegs sein. Für Frühaufsteher haben wir dabei ein besonderes Schmankerl im Programm: eine Sonnenaufgangstour zur Edelweißhütte.

Die Voraussetzungen sind – aus tragischen Umständen – fast schon ideal. Nachdem die Felbertauern-Straße aufgrund eines gewaltigen Felssturzes derzeit gesperrt ist, öffnet der Großglockner früher als sonst üblich, um eine Alternative zu bieten. Ab dem 16.6.2013 ist die mautpflichtige Strecke bereits ab 5:00 Uhr geöffnet. Um 5:13 Uhr geht die Sonne auf, da könnten wir – wenn alles klappt – gerade am höchsten Punkt – der Edelweiss-Spitze – eintreffen. Das wäre bestimmt sehr eindrucksvoll.

Beim Wirt der Edelweißhütte haben wir schon nachgefragt, ob wir im Anschluß ein kleines Frühstück (zum Aufwärmen) bekommen könnten: kein Problem. Damit sind die Voraussetzungen für eine erlebnisreiche Tour geschaffen.

Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Im Augenblick würde unser Plan nicht aufgehen. Am Großglockner liegt immer noch/wieder mal Schnee.

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Kein Wetter für Motorradfahrer. Aber wir sind optimistisch: Mitte Juni scheint auch hier – an der Fuscher Lacke – die Sonne!

Foto-Impression

Wir haben mal wieder eine neue App entdeckt – und sofort ausprobiert. Sieht nicht schlecht aus, die „Postkarte“ von unserer Spessarttour, oder?

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Was für ein Glück mit dem Wetter

Wir hatten Glück – wieder einmal. Nach einer Woche „Weltuntergang“ schien am Samstag tatsächlich die Sonne. Noch tags zuvor hatte es besorgte Anrufe von Teilnehmern gegeben: „Wollen wir bei dem Wetter wirklich …“?

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Strahlend blauer Himmel beim Tourstart in den Spessart. Wenn Engel reisen … oder? Wir waren´s zufrieden.

Natürlich wollten wir! Schließlich sah die Wettervorhersage (auf die wir ansonsten wenig geben) gar nicht so schlecht aus. Und in der Tat: am Samstagmorgen war es zwar reichlich kalt, aber trocken! Also wurden die „warmen Sachen“ wieder aus dem Kleiderschrank gekramt, ging es doch zunächst über die Autobahn zum Treffpunkt nach Weiskirchen und dann über weite Strecken durch den schattigen Wald. Dem „Zwiebelprinzip“ sei dank, war die Fahrt – trotz zunächst deutlich einstelliger Temperaturen – ohne „Erfrierungen“ zu absolvieren.

In Weiskirchen standen schon die ersten Ungeduldigen. Schnell noch ein Kaffee to-go an der Segafredo-Bar geordert, die Gruppen eingeteilt und schon gings los. Stefan machte sich mit seiner Truppe zuerst auf den Weg, wie bummelten hinterher. Nochmal ein kurzes Stück Autobahn Richtung Seligenstädter Dreieck, dann bogen wir ab in den Spessart. Den hatten wir den ganzen Tag für uns allein.

In Wiesen legen wir im „Berghof“ eine erste Kaffeepause ein – bei strahlend blauem Himmel! Auf verschlungenen Pfaden erreichen wir gegen Mittag Jossa und machten im „Landgasthof Jossgrund“ unsere Mittagspause. Wieder einmal wurden hier ordentliche, vor allem aber leckere Portionen zu attraktiven Preisen serviert. Draußen trübt es sich ein wenig ein, aber es bleibt trocken.

Weil nicht alle beim Tourstart – wie gewünscht – vollgetankt hatten, muss Stefan mit seiner Truppe eine unfreiwillige Tankpause einlegen. Dann ging es auf vornehmlich kleinen, kurvenreichen Straßen wieder kreuz und quer durch den Spessart. Eine tolle Tour!

Eine Entdeckung am Nachmittag: der „Flörsbacher Hof“ in Flörsbachtal. Hier legen wir unsere letzte Rast ein und sind angenehm überrascht – da werden wir nicht das letzte Mal gewesen sein. Dann heißt es Abschied nehmen. Die meisten fahren direkt über die nahe gelegene Autobahn nach Hause.

Vielleicht sehen wir uns am Samstag, den 20. Juli 2013, wieder? Da fahren wir mit der vhs in den Hunsrück.

Den Track unserer Tagestour in den Spessart haben wir bei GPSies (Tour Stefan oder Tour Uwe) hochgeladen. Da kannst Du die gefahrene Route noch einmal nachverfolgen; bei Everytrail auch mit ein paar Fotos von unterwegs.

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Und Tschüss. Nach einer kurzweiligen Kaffeepause im „Flörsbacher Hof“ endet die Tour. Jetzt fährt jeder wieder nach Hause.

Tagestour in den Spessart

Der Spessart ist das Ziel einer kurvenreichen Tagestour, die wir am Samstag, den 25. Mai, für die vhs Main-Taunus anbieten. Auch wenn das Wetter im Augenblick Weltuntergang anzudrohen scheint, sind wir doch optimistisch: für Samstag ist zumindest trocken angesagt!

Los geht’s morgens um 9 Uhr. Wir treffen uns an der Autobahnraststätte Weisskirchen und zweigen dann so schnell wie möglich auf kleine Straßen ab, auf denen wir ungestört Motorrad fahren können.

Du hast Lust dabei zu sein? Dann schreib uns einfach eine Mail: kurvenfieber@mac.com Gut 250 kurvenreiche Kilometer warten auf Dich. Und mindestens zwölf begeisterte Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer, die sich bereits angemeldet haben.

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Am Samstag wird das Wetter schön – sagt zumindest die Prognose. Wir starten um 9 Uhr in Weisskirchen …

Stilfserjoch-Maut abgesagt

Na, da muss ich doch mal herzlich lachen. Und freue mich, dass dieses unsinnige Projekt offensichtlich gescheitert ist. Wenn wir für jeden Pass künftig Maut bezahlen müssten, käme kein Motorradfahrer mehr in die Alpen. Aber vielleicht sollte das ja der tiefere Sinn sein?

Danke Andy für die Info:
http://andreas0jacob.wordpress.com/2013/05/16/stilfserjoch-maut-kurz-vor-einfuhrung-abgesagt