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Nur noch zwei Tage

Am Freitagnachmittag ist es mal wieder soweit, da starten wir mit dem alljährlichen Sicherheitstraining für Tourteilnehmer auch offiziell in die Saison. Treffpunkt ist um 15 Uhr die Trainingsanlage des ADAC Hessen-Thüringen in Niedergründau.

Bis 20 Uhr wollen wir hier unter anderem Blickführung, Bremsen und Ausweichen trainieren. Dann gehts rüber in den „Hühnerhof“ zum lecker Abendessen und ein wenig klönen.

Am Samstag starten wir dann zur ersten Tagestour. Von Gründau aus gehts querbeet Richtung Hafenlohrtal und dann in einem weiten Bogen bis zur Burg Frankenstein. Da wollen wir den kurzweiligen Tag bei einem Tässchen Kaffee ausklingen lassen.

Der Wetterbericht stimmt uns (noch) hoffnungsvoll – wird schon werden …

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Mal was zum lachen ;-)

Drei Gruppen beim Sicherheitstraining

Nach dem erfolgreichen Trial-Training, zu dem wir Ende März eingeladen hatten, läuten wir die neue Motorrad-Saison Ende April mit unserem traditionellen Sicherheitstraining für Tourteilnehmer ein. Am Freitag, den 24.4., werden wir von 15 bis 20 Uhr auf der ADAC-Anlage in Gründau ausgiebig Bremsen, Ausweichen, Blickführung, Fahren am Lenkanschlag und Anderes üben, um die Winterstarre aus den Gelenken zu fahren.

Am Abend treffen wir uns dann zu einem leckeren Essen im Hotel „Hühnerhof“, um am darauffolgenden Samstag zu einer ersten kleinen gemeinsamen Tour aufbrechen zu können.

Am 1. Mai geht´s dann für elf Tage in die Toskana, Ende Mai für ein langes Wochenende zur Schlemmerreise in die Eifel und im Juni zu einer grandiosen Pässetour in die Alpen. Schon heute freuen wir uns auf die vielen abwechslungsreichen Touren, die wir auch in diesem Jahr wieder im Programm haben.

Bei Interesse einfach eine Mail an: kurvenfieber@mac.com

Ein Video vom Trial-Training

Auch der zweite Tag unseres Trial-Wochenendes war schweißtreibend und anstrengend – genau so, wie wir das erwartet hatten. Elmar und dessen Trainerkollegen wussten genau, was sie uns „zumuten“ konnten, so dass wir nie den Spaß an der Sache verloren. Während die einen im Steinbruch zunehmend anspruchsvollere Wege um Bäume und dicke Felsbrocken suchten, waren die anderen schon dabei, das Vorderrad zu lupfen, um Baumstämme, die im Wege lagen, ohne Angst zu überqueren.

Wir haben die Erlebnisse des Trial-Trainings mal in einem kurzen Video zusammengefasst:

Trial-Training zum Saisonstart

Auch in diesem Jahr starten wir mit einen Trial-Wochenende in die neue Motorradsaison. Wieder ist der alte Steinbruch von Großheubach das Ziel; hier wollen wir zwei Tage lang auf leichten Leihmaschinen die Winterstarre aus den Gelenken schütteln.

Neben einigen „Wiederholungstäter“, die schon seit Jahren (immer wieder mal) dabei sind, freuen wir uns auch über ein paar „neue Gesichter“. So ergänzt sich die Wiedersehensfreude mit der großen Erwartung der neu dazu gekommenen. Und diese Erwartungen sollten nicht enttäuscht werden.

Natürlich hatte sich pünktlich zum Wochenende der strahlende Sonnenschein der vergangenen Tage verabschiedet und Petrus sorgte mit leichtem Nieselregen am frühen Morgen dafür, dass es auf dem Trainingsgelände nicht so staubte. Der kleine Schauer hatte sich aber schnell verzogen , so dass uns das Wetter nicht vor unlösbare Probleme stellte.

Schnell waren drei Gruppen eingeteilt, so dass Jeder entsprechen seines Leistungsvermögens trainieren konnte.

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Ruckzuck war es Mittag, zur Stärkung gab’s für alle Nudeln mit Hackfleischsoße. Satt und zufrieden ließen wir uns am Nachmittag zu neuen „Höchstleistungen“ animieren und steigerten unsere Fähigkeiten von Stunde zu Stunde. Und doch: irgendwann war die Luft raus – Zeit aufzuhören.

Beim gemeinsamen Abendessen wurde dann noch ordentlich gefachsimpelt. Morgen geht’s dann erneut in den Steinbruch: Tag zwei des Trial-Trainings zum Saisonstart wartet auf uns

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Die neuen ADAC-Touren als pdf

So langsam starten wir in die neue Saison. Die ersten Touren sind schon fast ausgebucht, die Freude, auf das, was uns erwartet, wird immer größer: Toskana, Schlemmerreise im Drei-Länder-Eck, eine kleine Pässetour, ein langes Wochenende im Alpenvorland, ein kurvenreiche Woche im Thüringer Wald, je ein Wochenende auf der Fränkischen Alb und im Rothaargebirge und schließlich der Saisonabschluss in der Provence.

Das – und noch viel mehr – ist nachzulesen in der Broschüre „Gemeinsam mehr erleben“, die von der Homepage des ADAC Hessen-Thüringen jetzt als pdf heruntergeladen werden kann. Hier ist der Link dazu:

http://www.fsz-rhein-main.de/privatpersonen/motorrad-touren.html

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung. Am einfachsten per Mail: kurvenfieber@mac.com

Bei welcher unserer Touren dürfen wir Dich als Teilnehmer begrüßen 😉

Ein versöhnlicher Abschluss

Strahlend blauer Himmel am frühen Morgen. Eine dicke weiße Wolkenwand wälzt sich über die Höhenzüge der Vogesen, aber die Sonne steht am Himmel und lacht uns an. So hätte es schon gestern sein sollen. Offensichtlich hatte es sich das für Sonntag angekündigte Regenband anders überlegt und uns verschont – herrlich!

Auf kurvenreicher Strecke geht es zunächst zum Odilienberg. Gleich hinter dem Parkplatz windet sich ein schmales Sträßchen talwärts; dass ist natürlich das unsrige. Weiter geht es immer Richtung Wissenbourg.

Nahe Landau überqueren wir die Grenze zu Deutschland und treffen gegen Mittag in der Kappeller Hopfestubb in Drusweiler ein. Hier essen wir noch einmal gemeinsam zu Mittag. Dann geht es wieder nach Hause. Und das heißt: die Motorrad/Saison 2013 ist zu Ende. Das Elsass-Wochenende war die letzte ADAC-Tour in diesem Jahr.

Noch einmal haben wir in diesen drei Tagen das gesamte Jahr durchlebt: mit Sonne, Nebel, Regenschauern und leichtem Schneefall, vielen Kurven, netten Teilnehmern, gutem Essen, einem schönen Hotel und vielen eindrücklichen Erlebnissen. Und so freuen wir uns schon auf das nächste Jahr. Da gehen wir wieder auf Tour – mit Euch.

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Der Nebel hält sich hartnäckig

Optimistisch starten wir in den neuen Tag. Nach einem grandiosen Frühstück – mit Käse, Schinken, Salami, Müsli, Eiern, Marmelade, Quark und Gugelhupf – geht es zunächst Richtung „Haute Königsburg“. Der Wetterbericht kündigt Hochnebel in den Morgenstunden an; ansonsten strahlenden Sonnenschein. Plus vier Grad sind es, als wir auf die Motorräder steigen – und zunächst eine Tankstelle suchen, weil bei einigen schon vor dem Start der Notstand droht.

Dichte Wolken hängen im Vogesenmassiv, doch der Abstecher über den Col de Fouchy stimmt uns hoffnungsvoll: der Nebel reißt auf und die in den Wäldern wabernden Wolkenfetzen zaubern eine ganz eigentümliche Stimmung in die schroffe Landschaft.

Bald darauf ist Schluss mit lustig. Als wir zur „Haute Königsburg“ abbiegen, wird der Nebel immer dichter. Man sieht kaum noch die sprichwörtliche Hand vor Augen. Ohne Navi hätten wir so manchen Abzweig sicher verpasst, da selbst die Schilder am Straßenrand fast nicht mehr zu erkennen sind. Meter um Meter gewinnen wir an Höhe und erreichen unser erstes Ziel.

Ein heißer Kakao am Kiosk weckt verfrorene Lebensgeister, die Aussicht hingegen tendiert gegen Null. Trotzdem wird fleißig fotografiert und gescherzt; wir sind bei bester Laune.

Unser nächstes Ziel ist die Ferme auberge hoch oben am Gaschney. Weil ab 500 Höhenmetern der Nebel dicht und undurchsichtig hängt, halten wir uns zunächst unten im Tal und fahren ein Stück über die elsässische Weinstraße. In den Wingerten werden fleißig die Trauben gelesen, in den Dörfern riecht es nach Most und so manchesmal bremst uns ein vollbeladener Traktor aus.

In die Nebelschwaden mischt sich immer wieder leichter Nieselregen, so dass wir froh sind, die Strecke ein wenig abgekürzt zu haben. Gegen 12:30 Uhr erreichen die Ersten unserer Gruppe das gut 1000 Meter hoch gelegen Gasthaus, in dem wir vorsorglich 23 Plätze haben reservieren lassen. Eine heiße Gemüsesuppe und eine leckere Käse-Quiche sind der Renner; während wir und beim Essen gütlich tun, geht der Regen draußen in Graupelschauer über.

Und so beschließen wir, eigentlich direkt zum Hotel zurück zu fahren. Doch kaum sitzen wir auf den Motorrädern, reißt der Himmel auf und die Sonne kommt raus. Da könnte man …

Doch erst einmal wird unser Tatendrang von einen Almabtrieb ausgebremst. Kurz vor Muhlbach zuckeln wir minutenlang hinter einer Herde Rindviecher und einer nicht minder großen Masse an Menschen her, bis diese (endlich) in eine Seitenstraße abbiegen. In Colmar stehen wir im nächsten „Stau“, führt uns der Weg doch durchs „Centre Commercial“ – und wie es scheint, scheint ganz Frankreich hier einkaufen zu wollen. Da wird es Zeit, dass wir uns – entgegen allen Ankündigungen – wieder in die Berge schlagen.

Bei Riquewihr zweigt ein schmaler Weg in die Weinberge ab und führt anschließend kilometerlang einsam durch den Wald. Kaum erreichen wir Höhen von mehr als 500 Metern, umgibt uns wieder dichter Nebel. In Saint-Marie-Aux-Mines tanken wir noch einmal voll. Gut 37 Kilometer sind es jetzt noch bis ins Hotel; eine gute dreiviertel Stunde Fahrt.

Doch wir haben uns verkalkuliert, denn die Route, die uns das Navi vorschlägt führt durch den Tunnel Richtung St. Die. Das kommt auf keinen Fall in Frage. Wir fahren natürlich über den Pass und weiterhin auf möglichst kleinen Straßen, auch wenn wir so gut 59 Kilometer brauchen, um wieder nach Le Howald zu gelangen.

264 Kilometer stehen an Ende des Tages auf dem Tacho: 6 Stunden Fahrzeit und 3 Stunden Pause. Bei Dieter und Stefan sind es noch ein wenig mehr geworden. Beide haben es sich nicht nehmen lassen, ein Stück auf der „Routes des Cretes“ zu fahren. Bis auf 1200 Meter ging es hinauf, bei leichten Schneetreiben und Temperaturen um null Grad. Das hatten wir vor Jahren schon mal, als wir im Oktober im Elsass unterwegs waren.

Gegen 18 Uhr waren alle zurück im Hotel und nach einer ausgiebigen heißen Dusche freute sich Jeder auf ein leckeres Abendessen. Morgen geht’s leider schon wieder nach Hause.

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Bis jetzt hatten wir Glück

Was haben die Meteorologen nicht wieder für Vorhersage gemacht. Vor einer Woche wurde für unsere Elsasstour noch strahlender Sonnenschein prognostiziert mit Temperaturen um 20 Grad, jetzt müssen wir Dauerregen, des morgens sogar Frost befürchten – und in den Höhenlagen auch Schnee.

Doch heute war wieder alles ganz anders. Beim Start ins lange Wochenende war das Wetter noch durchwachsen. Der eine oder andere kräftige Schauer ließ zunächst nichts Gutes befürchten. Doch hinter Landau wurde es schlagartig besser: der Himmel riss auf und die Sonne fing an zu scheinen. Der Gebirgszug der Vogesen war zwar noch in dunkle Wolken gehüllt, doch die zahlreichen Weinberge leuchteten gelb und golden im klaren Oktober-Licht.

Ein Großteil der Teilnehmer war schon da, als wir um 16 Uhr zu ersten Tour aufbrechen wollten. Einmal rund um das „Champ du Feux“ wollten wir fahren; gut 80 Kilometer. Die Straßen hatten wir dabei fast für uns alleine.

Bis auf über 1000 Höhenmeter führte uns die gewählte Route, auf zumeist kleinen, kurvenreichen Straßen. Im Wald hingen bereits die ersten Nebelschaden, die dieser Etappe am späten Freitagnachmittag ihren besonderen Reiz verlieh.

Kurz nach 18 Uhr waren wir zurück im „Grand Hotel“ von Le Howald. Fabrice verwöhnte uns am Abend dann mit einem typisch elsässer Menü. Nach einer Sülze mit Rote Beete und Weißkohl gab es Sauerkraut, verschiedene Würstchen und Bauchfleisch satt.

Der Auftakt war gelungen, das Wetter passte, Jeder wurde satt und die Stimmung war wieder mal gut. Morgen wollen wir ein Stück Richtung „Route des Cretes“ fahren und hoch oben am Gaschney zu Mittag essen. Hoffentlich hält das Wetter.

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Rückblick auf acht Tage Sonnenschein

TOURBERICHT RIESENGEBIRGE
Samstag, 5. Oktober 2013 | 8. Tag

Es geht wieder nach Hause. Noch einmal frühstücken wir gemeinsam, dann geht Jeder seiner Wege. Stefan und Hartmut aber auch Manfred wollen auf zwei Tage zurückfahren, Lutz, Werner sowie die meisten anderen direkt. Dieter, Konrad, Charly, Franz-Josef und auch ich fahren mit dem Auto zurück – das Motorrad auf dem Anhänger verzurrt oder auf der Ladefläche. Gut 500 Kilometer sind es bis Frankfurt, die sind schnell runtergerutscht.

Wir starten bei strahlendem Sonnenschein; leider fängt es auf halber Strecke ordentlich an zu regnen. Ab Waltershausen schüttet es stellenweise kräftig; das ist uns in den vergangenen Tagen glücklicherweise erspart geblieben. Dichte Wolkenfetzen hängen in den Ausläufern des Thüringer Waldes, es ist richtig ungemütlich.

Natürlich haben wir während der Tour darüber diskutiert, ob es klug war, so spät ins Riesengebirge zu fahren. Morgens war es, mit Temperaturen um null Grad, schon reichlich frisch. Dafür hatten wir die ganze Woche blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein. Vier Wochen früher wäre es etwas wärmer aber auch regnerisch gewesen.

Man muss einfach Glück haben und ein Wagnis eingehen. Schließlich sind Andere schon in Hochsommer tagelang im Regen in Frankreich unterwegs oder in Südtirol – nach einem Kälteinbruch – für zwei Tage eingeschneit gewesen, weil die Straßen für Motorradfahrer unpassierbar waren.

Zugegen, schlechtes Wetter hätten wir auch haben können und dann wär’s bitter geworden. Hatten wir aber nicht – und es war herrlich. Vielleicht sollten wir im nächsten Herbst doch nach Cornwall fahren? An der englischen Küste – bei Torquay – sind für die nächsten Tage durchweg Sonnenschein mit Temperaturen bis 19 Grad vorhergesagt …

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Wohl dem, der sein Motorrad auf dem Hänger nach Hause fuhr. In Thüringen begann der große Regen – nach acht Tourtagen voller Sonnenschein.