Bei Sonnenschein ging´s los, dann versagte Speedys Moped, schließlich fing es an zu regenen, aber am Abend war wieder alles gut.
Bei Sonnenschein ging´s los, dann versagte Speedys Moped, schließlich fing es an zu regenen, aber am Abend war wieder alles gut.
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TOURBERICHT TOSKANA
Freitag, 2. Mai 2014 | 2. Tag
Der Morgen war doch schon ganz viel versprechend. Zwar zeigte das Thermometer um 7:30 Uhr gerade einmal 6 Grad – auf immerhin 1345 Meter – dafür war es trocken und die Sonne blinzelte so langsam durch die tief hängenden Wolken. Das könnte was werden …
Nach einem leckeren Frühstück wurden die Gruppen eingeteilt – und schon ging’s los. Dieter startete zuerst, dann folgte Speedy, der seinem Namen zunächst keine Ehre machte. Nach dem Tankstopp an Brenner wollte die Yamaha plötzlich nicht mehr. Mit einem lauten Knall versagt der Motor seinen Dienst; nichts ging mehr. Was ein Glück, dass ein Ersatzmotorrad im Begleitbus stand.
Der erreichte den „Pannenfahrer“ gut eine halbe Stunde nach dem ärgerlichen Malheur. Also: die Koffer aller Teilnehmer, die am Morgen erst eingeladen worden waren, wieder ausladen, die 650er Suzi aus dem Bus schieben, die defekte Yamaha in den Bus verfrachten und alle Koffer wieder einladen. Schnell noch einmal Luftdruck prüfen – keine halbe Stunde später ging es auch schon weiter.
Zunächst über das Penser Joch. Meterhoch türmte sich der Schnee noch am Straßenrand, als es bei strahlendem Sonnenschein rauf auf mehr als 2000 Meter ging. Am Gardasee dann schlug das Wetter um. Regnerisch, vor allem aber kalt, war es im Monte Baldo-Massiv. Noch ein Stück durch die Po-Ebene und wir hatten unser Hotel in Porto Mantovano erreicht.
Nach einem kleinen Aperitif, zu dem uns freundlicherweise das Hotel eingeladen hatte, ging es zehn Minuten zu Fuß in ein nettes Restaurant, das uns lukullisch verwöhnte. Da war der Absacker an der Bar, kurz vor dem Schlafengehen, fast schon Pflicht.
Morgen fahren wir weiter Richtung Arezzo. Von dort aus wollen wir vier Tage lang die Toskana (oder zumindest einen Teil davon) erkunden.
Wir müssen durch die Po-Ebene, um in die Toskana zu kommen. Mittendrin liegt unser zweites Hotel.
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TOURBERICHT TOSKANA
Donnerstag, 1. Mai 2014 | 1. Tag
Was hatte der Wetterbericht nicht wieder alles an „Schauerlichkeiten“ gemeldet? Zumindest die Anreise von Regensburg aus verlief bei durchweg strahlendem Sonnenschein – und auf erstaunlich leeren Straßen. Und das trotz langem Feiertagswochenende.
Münchner Ring – menschenleer. Irschenberg – keinerlei Stau. Weiter Richtung Kiefersfelden – eine völlig leere Autobahn. So entspannt bin ich noch nie mit meinem Ducato gen Süden gefahren!
An der Abfahrt „Innsbruck Süd“ ging’s dann „traditionell“ runter von der Autobahn. Ich fahre lieber Landstraße als über die mautpflichtige Europabrücke. An der Shell noch einmal volltanken. In Italien wird der Sprit deutlich teurer sein. Schnell noch einen „kleinen Braunen“ bevor es auf die alte Brennerstraße geht. Die windet sich kurvenreich der Staatsgrenze entgegen und gewinnt dabei zunehmend an Höhe.
Kurz vor Gries zweigt rechts ein kleines Sträßchen ab. Kaum autobreit geht es nun steil und in engen Kurven weiter bergauf. An der „richtigen Stelle“, da wo ausnahmsweise Platz zum Ausweichen war, kommt mir ein Kleintransporter entgegen, ansonsten marschiert der Ducato auch mit zwei Motorrädern im Laderaum munter bergauf. Mit meinem alten, benzingetriebenen Transit wäre ich hier wahrscheinlich „verhungert“.
Kurz nach 18 Uhr habe ich mein Ziel erreicht. Die Teilnehmer sind schon alle da und haben im „Humlerhof“ bereits Quartier bezogen. Nach einem leckeren Abendessen wird noch ein wenig „geklönt“, dann kehrt so langsam „Nachtruhe“ ein.
Morgen wird Mantua unser Ziel sein. Etwas außerhalb der Stadt werden wir eine Zwischenübernachtung einlegen, bevor wir am Samstag nahe Arezzo eintreffen werden. Toskana: wir kommen!
Weit reicht der Blick vom „Humlerhof“ auf die alte Brennerstraße und die noch schneebedeckten Berge.
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Die Toskana ist das Ziel der ersten großen Motorradtour in diesem Jahr. Am 1. Mai gehts los. Da treffen wir uns des abends in Gries am Brenner, nahe der italienischen Grenze. Da ich am Maifeiertag noch beruflich in Regensburg zu tun habe, bin ich schon am Mittwoch Richtung Donau aufgebrochen. Natürlich wieder mal viel zu spät. Statt am späten Nachmittag mit dem Ducato auf die A3 zu fahren, war es schon fast 19 Uhr, bis es endlich los ging. Zahlreiche Staus und zwei kräftige Regenschauer nahmen ordentlich Tempo raus, so dass ich erst um 23 Uhr mein Ziel erreichte.
Morgen Mittag gehts dann weiter, bis einschließlich Samstag habe ich das „Vergnügen“, den Begleitbus fahren zu „dürfen“. Die sonst üblichen Fahrer waren alle verhindert, also muss ich selbst ran: von Gries in der ersten Etappe bis Modena und dann, am Samstag, weiter Richtung Arrezzo. Da bleiben wir dann fünf Nächte fest, so dass auch ich vier Tage am Stück jeweils mit einer Gruppe herrlich kurvenreiche Touren unternehmen kann. In der Vorplanung sind die alle jeweils gut 300 Kilometer lang geworden 😉
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Nach Jahren mit herrlichem Sonnenschein war das diesjährige Anlassen leider reichlich verregnet. Die kleine Kirche am Berg, die sonst aus allen Nähten platzt, bot an diesem Sonntag reichlich Raum für Motorradfahrer, die dem Gottesdienst zum Saisonstart beiwohnen wollten. Und auch auf dem Festplatz in Gelnhausen ließen die Besucher auf sich warten.
Die Wenigen, die den Weg zum Festgelände gefunden hatten, wurden gleichwohl gut unterhalten: mit tollen Trial-Vorführungen des AMC Idstein, mit interessanten Auszügen aus dem Sicherheitrainingsprogramm des ADAC Hessen-Thüringen – vor allem aber mit bester Musik der Band „Pure Quo“, die es, ungeachtet der widrigen Umstände, wieder ordentlich krachen ließ.
Trotz des beständigen Regens kamen gegen 15 Uhr doch mehrere hundert Teilnehmer des Corsos zum Festplatz und erfrischten sich mit heißem Kaffee und leckeren Würstchen. Jung und alten tummelten sich auf der nassen Wiese, schlenderten an den zahlreichen Ständen vorbei und zeigten sich – wie es sich für echte Motorradfahrer gehört – ziemlich unbeeindruckt vom Wetter.
Im nächsten Jahr scheint wieder die Sonne – bestimmt 😉
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Sonnenschein am frühen Morgen – vom „angedrohten“ Regen keine Spur. Nach einem fantastischen Frühstück machen wir uns in drei Gruppen auf den Weg. Auf kleinen, kurvenreichen Straßen geht’s zunächst Richtung Hafenlohrtal; nicht ohne die obligatorische Suche nach einer Tankstelle, weil mindestens ein Teilnehmer des morgens nur noch ganz wenig Sprit im Tank hat …
Zur ersten Kaffeepause gönnen wir uns ein leckeres Stück Streuselkuchen, den für uns zu backen man sich im Gasthaus Schneider nicht hatte nehmen lassen. Danke.
Auf zumeist nur wenig befahrenen Straßen fahren wir dann nach Rölltal bei Großheubach, um in der „Paradeismühle“ zu Mittag zu essen. Endpunkt der Tagestour nach dem Sicherheitstraining war dann das Restaurant auf „Burg Frankenstein“, wo wir neben einem kleinen Eisbecher auch die herrliche Aussicht genießen konnten.
All das haben wir in einem kleinen Video zusammengefasst:
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Katherina, die nicht weit vom „Gut Hühnerhof“ wohnt, war nach unserem Sicherheitstraining spontan zum Abendessen vorbei gekommen. So konnten wir mal wieder Hallo sagen und ein wenig in Erinnerungen schwelgen. Spät abends ging es zurück nach Hause – auf einem alten Russengespann. Das springt normalerweise auf den ersten Tritt an. Nur heute – „vor Publikum“ – nicht. Warum nur?
Wir sagen mal nichts. Zu sehen ist aufgrund der Dunkelheit nicht viel, lasst die „Stimmung“ einfach auf Euch wirken und achtet auf die Dialoge 😉
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Wir haben ein paar Impressionen von unserem diesjährigen Sicherheitstraining mal in einem kleinen Video zusammengefasst:
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Lange genug gewartet haben wir ja auf den Start in die neue Saison – jetzt gehts endlich wieder los. Natürlich steht neben dem Trial-Training auch wieder ein spezielles Sicherheitstraining für die Teilnehmer „unserer“ Motorradtouren auf dem Programm.
Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir uns um 15 Uhr auf dem Trainingsgelände des ADAC Hessen-Thüringen in Gründau. Ein Kompakt- und zwei Perfektionstrainings hatten wir „im Angebot“. Für Stunden lang wurden unter anderem Bremsen und/oder Ausweichen trainiert und immer wieder auf die richtige Blickführung geachtet.
Anschließend ging’s rüber in das Gut „Hühnerhof“ zum Abendessen und Klönen. Morgen wollen wir dann zu einer ersten gemeinsamen Motorradtour Richtung Spessart und Hafenlohrtal aufbrechen. Die letzte Pause werden wir dabei auf „Burg Frankenstein“ einlegen.
Veröffentlicht unter Sicherheitstraining 2014
Wir haben die geplante Tagestour am Samstag mal bei GPSies hochgeladen. Hier findest Du die Strecke, die wir fahren wollen:
Veröffentlicht unter Sicherheitstraining 2014