Archiv des Autors: kurvenfieber

Pause am Waldesrand

Ich bin auf dem Weg nach Flachau. Von dort geht’s morgen Richtung Maribor und Koper. Der Verkehrsfunk wird nicht müde, vor Baustellenstaus und Unfällen zu warnen. Vor allem rund um München und weiter Richtung Salzburg stockt es immer wieder.
Also wird mit dem Ducato kurzerhand auf die Landstraße abgebogen. Über Freilassing und Rosenheim fahrend sollte das Schlimmste hinter mir liegen, sobald ich wieder auf die A8 fahre.


Unterwegs lädt ein kleiner Waldparkplatz zu einer kurzen Rast ein, bevor es weiter Richtung Süden geht.

Fantastische Aussicht

Mensch, bin ich mutig ,-) Seilbahn fahren ist ja so gar nicht mein Fall. Und doch habe ich mich heute – bei unserer dienstlichen Motorradtour – getraut, in eine Gondel zu steigen, um so den 2000 Meter hoch gelegenen  „Tauernmoossee“ zu erreichen. Mehr dazu unter http://www.evgbiker.wordpress.com

Mit Kollegen unterwegs

Wenn Eisenbahner Motorrad fahren, dann kannst Du was erleben. Seit Sonntag sind wir wieder unterwegs. Von Lustadt in der Pfalz bis Österreich. Zum nunmehr vierten Mal startet die Sommertour der EVG – eine Woche dienstlich verordnetes Motorrad fahren.

Höhepunkt heute: Notbetankung am Straßenrand. Mehr dazu unter http://www.evgbiker.wordpress.com


Das kommt mir irgendwie bekannt vor …

Schon wieder keine Brücke da

Es ist aber auch ein „Graus“ in Island – immer wieder geht es quer durch kleine Flüsse, weil einfach keine Brücken da sind 😉


Dieses vielversprechende Foto macht durchaus Lust, es unseren vier Islandreisenden einmal gleich zu tun – oder?

Kalt, aber trocken

Sie sind angekommen, in Island – und haben gleich ein Bild geschickt. Georg, Andrea, Stefan und Hartmut haben die zweitägige Fährfahrt hinter sich gebracht und wollen nun, in mehr als einer Woche, die Insel hoch im Norden erkunden. Die ersten Eindrücke seien faszinierend, schreiben sie. Auch das Wetter passt: Kalt, aber trocken.

Island_AnkunftAnkunft in Island. Und der Wetterbericht ist vielversprechend, zumindest für die nächsten Tage. Wir wünschen die Vieren viel Spaß und abwechslungsreiche Tage.

Ein weiteres Sommerfest im Hunsrück?

Ziehen wir weiter oder bleiben wir noch einmal? Diese Frage stellt sich nach jedem Sommerfest aufs Neue. Meist „erkunden“ wir eine Region in zwei, drei aufeinanderfolgenden Jahren, bevor wir uns ein neues Ziel für unser Sommerfest suchen. Folglich sollten wir auch im nächsten Jahr im Hunsrück unterwegs sein.

Die Landschaft hat begeistert, die Straßen waren klein und kurvenreich, der Verkehr überschaubar – vieles spricht dafür, zum nächsten Sommerfest erneut ins Land des Schinderhannes einzuladen. Zumal einige der Teilnehmer in diesem Jahr – wegen der großen Hitze – gar nicht Motorrad gefahren sind.

Wir werden in den nächsten Tagen mal eine kleine Umfrage starten. Mal sehen, wie Euer Votum ausfällt. Das ist ja für uns entscheidend …

Kurven gab es mehr als genug, bei unseren Touren durch den Hunsrück. Und davon werden wir sicher noch ein paar „neue“ finden.

Zum Schluss waren es nur noch sieben

Die hochsommerlichen Temperaturen fordern ihren Tribut. Eigentlich hatten wir heute Morgen mit 26 Motorrädern zur Hunsrücktour aufbrechen wollen. Doch bei angekündigten 40 Grad, war so mancher eher dem „Kulturprogramm“ und nicht dem Motorradfahren zugetan. So starteten wir denn mit drei kleineren Gruppen erst einmal Richtung Mosel. Gut 80 Kilometer war die erste Etappe lang und auf den Höhenzügen der „Gebirge“, auf denen wir uns bewegten, war es noch relativ angenehm.

Nach eineinhalb Stunden Fahrt erreichten wir Beilstein und legten in der Klosterschänke eine kleine Pause ein. Die Aussicht auf die Mosel war fantastisch, der Erdbeerbecher lecker – so ließ es sich aushalten.

Wenig später folgten wir für ein paar Kilometer dem Flussverlauf der Mosel – tief unten im Tal waren die Temperaturen schon deutlich höher; so mancher Bordcomputer zeigt in der Spitze 38 Grad. Höchste Zeit in Richtung Hunsrück abzubiegen. Auf 400 Höhenmetern und mehr war’s deutlich angenehmer, im schattigen Wald sowieso.

Gegen 13 Uhr war das Gasthaus „Zum Idertal“ in Laufersweiler erreicht. Hier legten wir eine ausgiebige Mittagspause ein. Große Salatteller mit Thunfisch, Putenstreifen oder Schinken, dazu kistenweise Wasser, das gar nicht so schnell in den Kühlschrank gepackt werden könnte, wie es von uns geordert wurde.

Beim Warten aufs Essen spielten wir ein wenig mit dem neuen Navi von Lutz, das mit der neuen BMW von Lutz „kommuniziert“. Gut 9.000 Mal war seit dem Start am Morgen die Vorderradbremse aktiviert worden, dem teilintegralen Bremssystem sei Dank die hintere gut 18.000 Mal. Zudem registrierte der ins Navi integrierte Bordcomputer knapp 6850 Schaltvorgänge und eine durchschnittliche Außentemperatur von 23,8 Grad – beeindruckend.

Nach dem Essen wurde dann individuellen Teilnehmerinteressen Rechnung getragen: Einige Biker wollten auf möglichst direktem Weg zurück ins Hotel, „verirrten“ sich dabei auf die Autobahn und mussten feststellen, dass es dort mit gut 40 Grad am heißesten war.

Dieter funktioniere ein nahegelegenen Kneippbecken kurzerhand zum Schwimmbad um und erfrischte sich mit seiner Gruppe an kühlem Quellwasser, während Stefan und Uwe mit ihren Gruppen – oder dass, was davon übrig geblieben war, auf herrlich kleinen, kurvenreichen Straßen gen Kirn führen. Auf der Kyrburg sollte die letzte Kaffeepause eingelegt werden. Da waren wir dann noch sieben.

Noch 56 fröhliche Kilometer und wir wären wieder im Hotel. Nachdem Eisbecher und Espresso für die nötige Aufmunterung sorgten, starteten wir die Motoren. Bald darauf wurde es spannend. Denn die dunklen Gewitterwolken, die sich vor uns am Himmel auftürmten, kamen bedrohlich nahe. Dazu zog ein heftiger Wind auf. Doch wir hatten Glück – das Unwetter zog vorbei und wir kamen trocken im Hotel an.

Nach dem für den Samstag mittlerweile schon traditionellen Grillabend saßen wir noch lange draußen zusammen. Kein Wunder, fährt morgen doch jeder wieder individuell nach Hause. So ein Wochenende ist irgendwie viel zu kurz …    Start zur Hunsrück-Tour. Kurz nach 9 Uhr ging’s los.

Das grobe Ziel war Bacharach

Kann – oder soll – man bei diesen hochsommerlichen Temperaturen Motorrad fahren? Die meisten Teilnehmer unseres diesjährigen Sommerfestes waren der Meinung: ja. Wir fahren doch auch wenn’s regnet, warum sollten wir dann nicht fahren, wenn die Sonne scheint? Eine nicht ganz unberechtigte Frage. Also los!

Gut 90 Kilometer hatten wir für die Nachmittagsrunde eingeplant, die uns Richtung Rhein führen sollte. Kurz nach 16 Uhr ging’s los – auf vorwiegend kleinen, vor allem aber recht kurvenreichen Straßen. Das grobe Ziel war Bacharach, das immer wieder ausgeschildert war, das wir aber nicht erreichten.

Statt dessen tummelten wir uns auf den Höhenstraßen oberhalb der Rheins. Bis auf über 400 Meter ging es hinauf und vorwiegend durch den Wald. Da war es auszuhalten. Zwei kleine Baustellen – mit grobem Schotter und schmaler Trasse – sorgten für ein wenig Nervenkitzel., so dass für jeden Geschmack etwas dabei war.

Kurz nach 18 Uhr waren wir zurück im Hotel und genossen das Feierabendbier auf der Terrasse. Frisch geduscht ging es zum Abendessen; ein Schinderhannes-Buffet mit Spießbraten war genau das richtige für unsere hungrigen Mägen.

Bis tief in die Nacht saßen wir anschließend im Hotel eigenen Biergarten und genossen den im Hunsrück relativ lauen Sommerabend. Morgen fahren wir wieder Motorrad. Nach den Erfahrungen des heutigen Tages sind wir uns sicher: es wird auszuhalten sein – irgendwie …


Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, wenn auch nur ein schmaler, wie in diesem Fall.

Der Track zur vhs-Tagestour „Hunsrück“

Wir haben den Track – also die Aufzeichnung der gefahrenen Strecke – unserer vhs-Tagestour durch den Hunsrück jetzt bei GPSies hochgeladen. Damit kannst Du den Verlauf genau nachvollziehen und Dir bei Interesse den Track in verschiedenen Formaten herunterladen.

Hier ist der Link – oder einfach aufs Bild klicken.

150620_vhs_Hunsrück

Mehr als 695 Meter waren nicht drin

Um 9 Uhr waren alle da – auch wenn so manche dunkle Wolke am Himmel für die eine oder andere Sorgenfalte auf der Stirn sorgte. Aber, optimistisch wie wir sind, ließen wir uns davon nicht beeindrucken und machten uns auf den Weg.

Die Kyrburg bei Kirn war unser erstes Ziel. Vom Rastplatz Heidenfahrt aus ging es ein paar Kilometer auf der Autobahn und – kaum dass wir die A 61 erreicht hatten – gleich auf kleine kurvenreiche Nebenstraßen; herrlich! Gut eineinhalb Stunden ging’s durchs Rheinhessische und durchs Nahetal, dann war Zeit für die erste Pause. Die Kyrburg, hoch oben auf dem Berg, bot prachtvolle Ausblicke und einen kuscheligen Irish-Pub, in dem wir uns als Motorradfahrer gleich wohl fühlten – auch wenn es statt Wiskey „nur“ Kaffee gab.

Weiter ging’s ins „Idertal“ bei Laufersweiler. 85 geniale Kilometer, auf denen sich der Hunsrück in seiner ganzen Pracht zeigte. Fortwährend ging es es winzig kleinen, kurvenreichen Straßen bergauf und bergab – einfach klasse. Auch das Wetter zeigte, was es drauf hatte: Sonne, Wolken, kurze Schauer und dann wieder Sonne. Dazu in den Höhenlagen Temperaturen, die sich im einstelligen Bereich bewegten. Wohl dem, der einen Pullover mehr angezogen hatte.

Beim Mittagessen aber schon wieder Sonnenschein, ebenso wie bei der Kaffeepause nahe Bingen am Rhein. Auf dem Weg dorthin mussten wir noch eine abenteuerliche „Umleitung“ auf unbefestigten Wegen hinter uns bringen, weil die Straße nach Kreershäuschen wegen einer Veranstaltung gesperrt war.

Am Ende standen 265 Kilometer, rund 4500 gefahrene Höhenmeter und eine maximal erreichte Höhe von 695 Meter im „Fahrtenbuch“. Mehr waren nicht drin – den 816 Meter hohen Erbeskopf hatten wir weggelassen. Da fahren wir bei der nächsten Hunsrück-Tour hin. Die heutige Tagestour war wieder mal vielversprechend.    Statt einer Umleitung über breite Bundesstraßen zu folgen, fanden wir querfeldein zum Ziel.