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Bis ans Schwäbische Meer

Der Bodensee ist das Ziel der heutigen Tagesetappe, besser gesagt, der Überlinger See. Doch zunächst geht’s Richtung Donau, an deren Ufer wir eine kleine Kaffeepause einlegen wollen.

Auf kleinen und kleinsten Straßen sind wir unterwegs nach Scheer. Wo immer möglich zweigen wir auf asphaltierte Wirtschaftswege ab, die gelegentlich für eine Überraschung gut sind: plötzlich finden wir uns mitten im Wald wieder und haben festgefahrenen Naturboden unter den Rädern …


Was für eine Aussicht während der Kaffeepause …

Nach diesem kleinen Abenteuer genießen wir die Kaffeepause im Gasthof „Zur Au“ – unter Schatten spendenden Bäumen und mit Blick auf die Burg.

Immer weiter Richtung Süden führt uns der kurvenreiche Weg. Wenig befahrene Kreis- und Landstraßen wechseln sich ab mit einsamen Verbindungswegen, die oft kilometerweit an Rapsfeldern oder mitten durch dunkle Wälder führen.

Punkt eins erreichen wir Bodmann und können, direkt am Seeufer sitzend, unser Mittagessen genießen. Wir nehmen uns Zeit, ganz viel Zeit und genießen die Idylle.


Mittagspause direkt am Ufer des Bodensees.

Dem Wasser bleiben wir auch bei der Kaffeepause treu. Direkt an der Terrasse, auf der wir sitzen, plätschert die Schmeie vorbei. Schafe werden auf eine Wiese getrieben, Vögel zwitschern – hier möchte man eigentlich mehr als Urlaub machen …


Auch für die Kaffeepause konnten wir ein idyllisches Plätzchen finden.

Ein Tankstopp noch und wir sind wieder im Hotel. Noch einmal gemeinsam zu Abend essen; morgen müssen wir schon wieder die Heimreise eintreten. Bis jetzt war das lange Wochenende toll. Morgen wollen wir noch bis zum Mittag zusammen Motorrad fahren.

Mehr als 300 kurvenreiche Kilometer

Sonne satt schon früh am Morgen. Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir um 9 Uhr zu unserer heutigen Tagestour. Die Wutachschlucht wird das südlichste Ziel sein; kurz davor wollen wir Mittag machen.


Wilfried und Janina sind auf einer W 650 unterwegs

Die Fahrt dorthin – ein Traum! Vorbei an Wiesen voller goldgelbem Löwenzahn, alten knorrigen Bäumen und blühenden Sträuchern. Der Blick reicht oft viele hundert Meter über eine faszinierende Landschaft. Bis auf gut 900 Meter schraubt sich die kurvenreiche Straße die Alb hinauf, oft haben wir die kleinen Straßen – viele kaum breiter als ein Traktor – ganz für uns alleine.


Kaffeepause mit toller Aussicht.

Der Knopfmacherfelsen ist das erste Ziel.  In aller Ruhe genießen wir den Kaffee und dann die faszinierende Aussicht auf die Donau, die sich schmal und mäandernd durch ein kleines Tal schlängelt.


Eine kleine Schinkenplatte. Die Bratwurst vom Wildschwein war aber auch lecker.

Die Mittagsrast legen wir an der Scheffellinde ein. Ein Mann von Stand, der später als Dichter berühmt wurde, hatte sich hier einst in die Wirtshaus-Tochter verliebt. Geheiratet aber hat er eine Frau von Adel – so wie es sich zu gehören schien. Die Ehe hielt keine zwei Jahre; den Rest seines Lebens verbrachte Joseph Victor von Scheffel zurückgezogen. An ihn erinnert heute nicht nur das nach ihm benannte Gasthaus.

Nach einer kleinen Stärkung gehts zurück Richtung Tübingen. Immer wieder folgen wir dabei dem Lauf der Donau oder überqueren diese. Wir genießen jeden Kilometer.

Ein langsam vor uns fahrender Traktor bremst uns etwas aus. Als rechts ein Feldweg sichtbar wird, setze ich den Blinker. So mancher in der Gruppe hatte befürchtet, dass wir nun eine Abkürzung auf grobem Schotter fahren würden. Doch weit gefehlt – ein kurzer Fotostopp ist angesagt: der Blick reicht von Hegau bis zum Überlinger See und weiter noch bis zu den schneebedeckten Bergen. Herrlich!


Immer wieder genießen wir die herrliche Aussicht.

Eine kurze Kaffeepause noch und wir sind wieder im Hotel. Punkt 19 Ubr verstummen die Motoren. Eigentlich hätten wir noch eine Stunde fahren können, so schön ist das Wetter. Aber: das Abendessen ruft. Unter anderem gibt’s Maultaschen …

Idyllische Kaffeepause

Sonne satt, den ganzen Tag. Gegen 10:30 Uhr sitze ich endlich auf dem Motorrad. Bis kurz hinter Tübingen geht es heute. Rund 250 Landstraßenkilometer warten auf mich. Wenn ich bis gegen 15 Uhr im Hotel sein will, muss ich mich sputen.

Bis kurz nach eins geht’s nonstop Richtung Bretten. Spontan biege ich auf einen Feldweg ab und finde eine Bank mit herrlicher Aussicht auf den „Katzenbuckel“. Genau der richtige Platz für ein kleines Picknick.


Um pünktlich im Hotel zu sein, müssen doch noch rund 30 Kilometer auf der A8 sein, dann ist das Ziel erreicht. Die ersten sitzen schon im Biergarten des Hotels – da wir aber noch eine kleine Runde fahren wollen, können wir diesen nicht so recht „genießen“ 😉


Punkt 16 Uhr geht’s los. Kloster Kirchberg ist das Ziel, das wir auf vorwiegend kleinen und kurvenreichen Straßen erreichen. Unter einer alten Kastanie legen wir eine idyllische Kaffeepause ein und genießen den ersten gemeinsamen Tourtag.


30 Kilometer noch, dann sind wir wieder im Hotel. Vielversprechend war er, der Auftakt zu unserem langen Wochenende Richtung Bodensee. Die nächsten Tage werden sicher ebenso abwechslungsreich sein. Wir freuen uns schon.

Traumhafte Aussichten

Sonne satt verspricht der Wetterbericht für die nächsten Tage. Von heute an bis mindestens Montag soll es warm, vor allem aber trocken bleiben.

Vorausschauend wie wir sind, brechen wir morgen Richtung Bodensee auf 😉 Vier herrlich kurvenreiche Tage liegen vor uns: eine kurze, gemeinsame Tour am Donnerstagnachmittag, nach der Ankunft im Hotel. Am Freitag und Samstag stehen dann zwei herrliche Tagestouren auf dem Programm. Und am Sonntag fahren wir zusammen noch bis Bruchsal – von da geht es dann individuell nach Hause.

Kurzfristig ist ein halbes Doppelzimmer frei geworden. Wer spontan mitfahren möchte, schreibe ganz schnell eine Mail an kurvenfieber@mac.com. Die Teilnahmegebühr beträgt 375 Euro und beinhaltet unter anderem drei Übernachtungen mit Halbpension, vier geführte Touren und jede Menge gute Laune.


Sonnige Aussichten fürs Wochenende.

Ja, wo waren sie denn?

245 herrlich kurvenreiche Kilometer – das war die Bilanz unserer Tagestour nach dem Sicherheitstraining. Von Gettenbach aus ging´s in den Spessart zur Kaffeepause und weiter in die Rhön, wo wir unterhalb der Wasserkuppe unsere Mittagsrast einlegten. Schluß war schließlich in Schüchtern – von hieraus traten wir die Heimreise an.

Wir haben die Route bei GPSies hinterlegt. Ein Klick auf die Karte und schon kannst Du nachvollziehen, welche Strecken wir gefahren sind.

160430_Strecke

Bis auf über 900 Meter ging hinauf, das zeigt das Höhenprofil im aufgezeichneten Track:

160430_Höhenlinie

Eindrücke vom Sicherheitsraining

Es hat Spaß gemacht – wie immer. Fünf Stunden lang wurde mit Feuereifer trainiert, in Erinnerung gerufen,was über den Winter zu vergessen drohte und neue Aspekte deutlich gemacht. Jetzt sind wir fit für die neue Saison. Die nachfolgenden Bilder geben ein paar Impressionen des Sicherheitstrainings speziell für unsere Tourteilnehmer wieder. Viel Spaß beim Anschauen.

Durch den Spessart und die Rhön

Wieder ein gelungener Auftakt in die neue Saison: Nach dem gestrigen Sicherheitstraining stand heute eine kurvenreiche Tagesfahrt durch den Spessart und die Rhön auf dem Programm. Schon beim leckeren Frühstück im Gut Hühnerhof blitzte die Sonne verheißungsvoll vom Himmel. Die verschiedenen Wetter-Apps, die auf den unterschiedlichsten Handys installiert waren, prognostizierten allesamt trockene Straßen – und auch die Temperaturen lagen höher, als vermutet. Wird hatten schon mit Rauhreif auf der Sitzbank gerechnet …


Sonnenschein schon zur Frühstück.

Punkt 9 Uhr brummten die Motoren. Mit zwei Gruppen machten wir uns auf den Weg. Auf möglichst kleinen Straßen ging es zunächst Richtung Spessart. In Mernes – im Gasthaus „Zum Jossatal“ – standen schon die Kaffeekannen auf dem Tisch.


Charly programmiert schon mal den nächsten Streckenabschnitt.

Nach einer kleinen Pause ging es weiter, Richtung Rhön. Die Frage, wann wir einen Tankstopp einlegen müssten, wurde lapidar beantwortet: „Geht noch“. Die Folgen waren vorhersehbar: Während wir so herrlich vor uns hin tourten, machte sich am Ende der Truppe Unruhe breit. Und als dann, links des Weges, eine einsame Tankstelle – mit gerade einmal zwei Zapfsäulen – auftauchte, setzte der, der den wenigsten Sprit hatte, vorsorglich mal den Blinker links, während alle anderen erstmal weiter fuhren.

Der Rest war Routine: Nach und nach kam die Gruppe am Straßenrand zum Stehen, der Tourguide drehte rum, fuhr bis zur Tankstelle zurück, sammelte die beiden „Abtrünnigen“ ein und führte die gesamte Truppe zur nächsten großen Tankstelle. Die war nur zehn Kilometer entfernt und war als „offizieller Tankstopp“ sowieso vorgesehen …


Nach kurzem Durcheinander, der offizielle Tankstopp.

Eine gute Stunde und viele Kurven später rollten wir am „Gasthaus zur schönen Aussicht“, nahe Gersfeld, aus. Drinnen bollerte schon der Kaminofen und auch das Mittagessen ließ nicht lange auf sich warten.


Wie immer: Mittags nur was Kleines …

Mit einem Abstecher über die Wasserkuppe ging es dann weiter nach Schlüchtern. An den Hängen und neben der Straße fanden sich noch Rest von Schnee, die Straßen aber waren frei. Gut eineinhalb Stunden später saßen wir bei strahlendem Sonnenschein im Café Fabrice und genossen die letzte Pause des Tages.

Zum Schluss noch ein Kaffeepäuschen.

Anschließend ging es wieder nach Hause – weiterhin auf möglichst kleinen Straßen. Schön war er, der Saisonauftakt – kurvenreich und sonnig! Nächste Woche geht’s ab Donnerstag Richtung Bodensee. Hoffentlich haben wir da auch so tolles Wetter …

Alle Jahre wieder 

Ein Sicherheitstraining zum Saisonauftakt – das ist eigentlich schon Pflicht. Auch in diesem Jahr war das Trainingsgelände des ADAC Hessen-Thüringen wieder Treffpunkt für fünf informative Stunden. 20 Teilnehmer hatten sich angemeldet, um vor den ersten großen Touren so Grundsätzliches wie bremsen, ausweichen aber auch das Fahren am Lenkanschlag zu trainieren.

Bei strahlendem Sonnenschein hatten wir jede Menge Spaß, so dass die Zeit wie im Fluge verging. Kurz nach 20 Uhr gab es für jeden noch eine Urkunde, dann wechselten wir quasi zur die Straßenseite, um im Hühnerhof gemeinsam zu Abend zu essen.

Morgen steht die erste gemeinsame Tagestour auf dem Programm. Es geht in den Spessart und in die Rhön. Schnee liegt dort keiner mehr, aber es wird wohl ein wenig frisch sein …


Eine tolle Übung: langsam, mit erhöhtem Standgas, eine Pylone übernehmen und einhändig weiterfahren.

Ist das Arbeitsteilung?

Trocken, mit Temperaturen zwischen zwei und 13 Grad – so lautet (zumindest am heutigen Sonntag) die Wettervorhersage fürs nächste Wochenende. Da nehmen wir am Freitagnachmittag  an einem Sicherheitstraining teil. Und am Samstag steht eine kurvenreiche Tagestour Richtung Rhön auf dem Programm.

Bis hoch zur Wasserkuppe geht’s – also auf 950 Höhenmeter. Wenn das Wetter würde, wie in diesen Tagen, dann wirds schwierig. Das hat auch Stefan festgestellt. Der ist heute schon mal mit dem Motorrad unterwegs gewesen, um zu schauen, ob die geplante Route auch durchweg befahrbar ist. Anfangs geht’s ja durch den Spessart und da gibt es doch die eine oder andere Streckensperrung.

Doch keine Sorge, die Straßen sind frei – trotz leichtem Schnee- und Graupelschauer, wie das Foto von Stefan zeigt.

Statt auf dem Motorrad, habe ich das Wochenende überwiegend am Schreibtisch verbracht und die Routen für unsere Sardinientour Ende Mai geplant. Fünf herrliche Strecken für unsere Endurowanderungen, fünf kurvenreiche Etappen für die beiden „Straßengruppen“. Sieht gut aus …

Der eine auf dem Motorrad, der andere am Schreibtisch – eine „Arbeitsteilung“, von der vor allem unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Machen wir doch gerne, auch wenn das Ganze nicht abgesprochen war.


Schnee- und Graupelschauer! Dazu eine „verfrorene“ Verkleidungsscheibe. Mich wärmte unterdessen ein heißer Kaffee am heimischen Schreibtisch.

240 Kilometer rund um die Rhön

Mit einem Sicherheitstraining speziell für unsere Tourteilnehmer starten wir am nächsten Freitag, den 29.4.2016, in die neue Motorradsaison; am Samstag, den 30.4.2016, laden wir dann zur ersten Tour ein, die uns in einer kurvenreichen Tagesetappe in die Rhön führen wird.

Die Route ist geplant, für die beiden Kaffeepausen (am Morgen und am Nachmittag) sowie das gemeinsame Mittagessen haben wir nette Lokalitäten gefunden, da kann es bald los gehen. Das Motorrad steht schon startklar in der Garage, nur einmal noch kurz Luftdruck prüfen und der ersten Tour zum Sicherheitstraining auf dem ADAC-Übungsplatz in Gründau steht nichts mehr im Wege.

Heute haben wir für die Teilnehmer der Tagestour am Samstag schon mal ein paar Infos zum Streckenverlauf und den Rastpunkten in unserem Internet-Tagebuch hinterlegt. Wenn Du mal einen Blick darauf werfen möchtest, Du findest die Infos hier.

Für alle, die am nächste Samstag kurzentschlossen mitfahren möchten: wir starten um 9 Uhr vom Gut Hühnerhof. Pro Motorrad berechnet der ADAC eine Teilnahmegebühr von 30 Euro. Kurze Vorab-Info an kurvenfieber@mac.com für den Fall einer Teilnahme wäre schön. Danke 😉

160430_SHT_Tour_Mittag

Vom Spessart aus geht es nach der Kaffeepause am Vormittag über den Kreuzberg bis unterhalb der Wasserkuppe. Teil 2 der geplanten Routen am Samstag, den 30.4.2016.