Liebe auf den zweiten Blick?

TOURBERICHT KALININGRAD – LITAUEN – MASUREN
Donnerstag, 13. August 2009 | 8. Tag

Diesmal haben mich die Masurischen Seen fasziniert. Lag es vielleicht am Licht? Gelegentliche Schauer hatten die Luft reingewaschen und die dann anschließend kräftig scheinende Sonne schuf eine ganz eigentümliche Stimmung – toll!

Dabei hatte der Tag wenig vielversprechend begonnen: ein reichlich zerknirschter Charly suchte seinen Zündschlüssel und fand ihn nicht. Also musste ein Akku-Schrauber besorgt werden, um das Lenkradschloss aufzubohren; anschließend wurde die Zündung kurzgeschlossen und die BMW lief wieder. Bis zur nächsten Tankstelle – da musste dann auch noch der abschließbare Tankdeckel aufgebrochen werden. Ansonsten verlief alles reibungslos.

Gegen Mittag hatten wir das so genannte Drei-Länder-Eck erreicht. Hier waren einst Preußen, Litauen und Polen aneinander gestoßen, heute markiert die Stelle die Grenze zwischen Russland (Kaliningrad), Litauen und einem deutlich größeren Polen.

Auf verschlugenen Pfaden ging es nach dem Mittag quer durch Masuren nach Glycko, wo wir direkt am Kanal einen leckeren Kaffee nebst Pfannkuchen mit Preiselbeeren genießen konnten. Noch gut eine Stunde Fahrt und wir waren im Hotel, das malerisch an einem der vielen masurischen Seen lag.

Morgen geht’s schon langsam wieder Richtung Heimat, ins ehemalige Braunsberg, mit einem kleinen Schlenker über das geschichtsträchtige Tannenberg. Gut 350 Kilometer werden zu fahren sein.

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