Grüße vom Nordkap

Unser Tourguide Dieter treibt sich gerade ganz hoch im Norden herum. Und weil man da derzeit nicht wirklich Motorrad fahren kann, hat er das Schiff genommen.

Glück muss man haben! Eine Reise mit der Hurtigroute von Bergen bis an das Nordkap und zurück war der erste Preis eines Gewinnspiels, bei dem Dieter das große Los gezogen hatte. Den Hauptgewinn in der Tasche machte er sich jetzt mit Freundin Dörte auf den Weg nach Norwegen, um bei (hoffentlich) zumeist gutem Wetter der skandinavischen Lebenskultur zu frönen.

Am Nordkap

Mit der Nordnorge ans Nordkap

Wir hatten bei unserer jüngsten Motorradtour nach Norwegen – die nun auch schon wieder drei Jahre zurück liegt – das Glück, von den Lofoten aus zwei Tage lang mit der Hurtigroute nach Molde fahren zu können. Und das bei durchweg schönem Wetter. Ein Traum war das, ehrlich.

Wünschen wir Dieter und Dörte viel Spaß. Ende der Woche dürften sie wieder in Deutschland eintreffen, wo die Sonne derzeit ja auch ganz ordentlich scheint.

Keine G/S mehr bei BMW?

BMW bietet eine neue Online-Plattform für Motorradreisende an: http://community.bmw-motorrad.com/de. Eigentlich eine schöne Idee. Wer sich registrieren will, sollte aber keine alte G/S fahren. Die kommt im BWM-Typenverzeichnis nämlich nicht vor. Peinlich, oder?

Die G/S-Baureihe war es, die BMW seinerzeit vor dem drohenden Niedergang gerettet hat. Das scheinen die Macher der Seite vergessen oder – schlimmer noch – gar nicht gewusst zu haben. Für sie fängt diese Baureihe erst mit der 100 GS an. Hoffentlich wird dieser Faux pas bald behoben!

Premiere während eines Regenschauers

Die meisten unserer Teilnehmer sind gestern Abend früh schlafen gegangen. Nachdem es gegen 22 Uhr draußen recht frisch geworden war, schien ein wohlig warmes Bett nach dem anstrengenden Endurotraining eine willkommene Alternative zu sein. Und die Perspektive, etwas länger schlafen zu können, war auch verlockend. Schließlich brauchten wir heute erst um 10 Uhr auf dem Trainingsplatz zu sein.

Entsprechend ausgeruht saßen alle am Frühstückstisch und stärkten sich mit Brötchen, Quark und einem frischen Ei. Dann ging es, zunächst am Ufer der Mosel entlang fahrend, den Müdener Berg hinauf. Sich die Serpentinen inmitten der Weinberge rauf oder runter stürzen zu können ist immer wieder ein Erlebnis.

Guido wartete schon auf uns. Nach dem „Warmfahren“ ging es auf die „grüne Wiese“. Absätze, Spurrillen und drei unterschiedlich anspruchsvolle Sektionen machten uns das Leben nicht gerade leicht. Aber wir waren mit Feuereifer dabei.

Zum Mittag wurde wieder gegrillt und ruckzuck die Reste vom Nudel- und Kartoffelsalat vertilgt. Dann ging es ans Bremsen: zunächst mit kurzzeitig blockiertem Vorderrad, dann mit vollblockiertem Hinterrad. Gar nicht so einfach, klappt aber ganz gut – zumindest auf losem Untergrund.

Eigentlich wollten wir noch das Wenden am Berg üben. Aber aus den bedrohlich dunklen Wolken, die am Nachmittag immer näher gekommen waren, fielen auf einmal dicke Tropfen, während wir gerade Pause machten. Die Gelegenheit, endlich mal den Gaskocher auszuprobieren, den Jürgen mir schon vor längerem geschenkt hatte! Der fand sich nämlich zufällig, zusammen mit allen anderen benötigten Utensilien, im Topcase meiner BMW.

Und so begannen wir im strömenden Regen, geschützt von einem großen Wellblechdach, Kaffee für alle Teilnehmer zu kochen. Mit so riesigem Erfolg, dass der Wasserkessel gleich dreimal hintereinander gefüllt werden musste. Tolle Idee!

Die Rückfahrt war dann bis zu den Ausläufern des Taunus ein wenig feucht, doch auf den letzten Kilometern war die Sonne wieder da, so dass Jacke und Hose schnell wieder trocken gefahren werden konnten. Damit ging das diesjährige Endurowochenende so schön zu Ende, wie es begonnen hatte.

Schon heute freuen wir uns auf das nächste Jahr – und damit auf das vierte Endurotraining mit Guido.

Sonne satt beim Endurotraining

Der Wetterbericht hatte Sonnenschein prognostiziert und genau das sollte sich für den Samstag bewahrheiten. Doch früh am Morgen lag zunächst noch dichter Nebel über den Moselniederungen, zudem war es ein wenig frisch – und nicht zu sagen bitterkalt. Über etliche Kilometer folgten wir dem Flußverlauf und waren von der gespenstischen Szenerie gefangen, wenn aus dem dichten Grau, dass über der Wasseroberfläche lag, plötzlich ein Frachtschiff auftauchte und an uns vorbeituckerte.

Dann war der Abzeig zum Müdener Berg erreicht. Kaum hatten wir uns über ein paar herrliche Serpentinen einige Höhenmeter hinauf geschraubt, war die Sonne da und die Welt wieder in Ordnung. So sollte es bleiben, bis spät in den Nachmittag.

Guido war schon da, so dass die Enduros verteilt werden und das Training beginnen konnte. So mancher musste sich mit den kleinen Hondas erst vertraut machen. Wenig Hubraum und doch ausreichend Leistung, fahren im Stehen und das auch in Kurven – garnicht so einfach. Und doch machte das Ganze (wieder) riesigen Spaß.

Gegen Mittag wurde ordentlich gegrillt und dann bis kurz vor fünf weiter trainiert, wobei sich erste konditionelle Schwächen einstellten. Bei dem einen oder anderen wurden die Pausen immer länger, denn so ein Endurotraining ist für Anfänger wie uns doch reichlich anstrengend.

Zurück im Hotel ging’s flugs unter die Dusche und dann auf die Terrasse, wo schon ein kühles Bier wartete. Mit einem schönen Barbeque schlossen wir den erfolgreichen Tag ab und saßen zum ersten Mal in diesem Jahr bis spät in den Abend draußen unter sternklarem Himmel. Einfach herrlich.

Morgen warten Teil zwei des Endurotrainings auf uns. Wir sind schon sehr gespannt, was wir da so alles „erfahren“ werden.

Auf zum Endurotraining

Gut, dass ich das Windstopper-Fleece doch noch angezogen habe. Die Sonne scheint zwar ordentlich vom Himmel, aber die Luft ist irgendwie noch reichlich kalt. Bis kurz vor Bingen geht’s über die Autobahn, dann wird am Navi die Routing-Optionen „Kürzeste Strecke“ aktiviert und schon fahre ich auf herrlich kleinen Straßen durch die Ausläufer des Rheingaus und Hunsrück Richtung Mosel. Viel schneller hätte ich mein Ziel über die Autobahn auch nicht erreicht, so aber war die Anfahrt nach Lütz deutlich entspannter und abwechslungsreicher.

Im Hotel angekommen gibt’s erst mal einen Kaffee. Ich muss nicht lange warten, da gesellt sich Uli zu mir. Wenig später trifft Volker ein, dann Klaus. Viel mehr werden es nicht werden, bei der kleinen Ausfahrt, die wir dem Endurotraining vorgeschaltet haben.

Gerade als wir losfahren wollen, kommt noch Klaus-Dieter dazu; gemeinsam fahren wir auf möglichst schmalen Straßen zunächst Richtung Cochem. Dort queren wir die Mosel und finden einen kleinen Schleichweg, von dem aus sich herrliche Blicke auf die im Abendlicht liegende Stadt und die Burg bieten.

Auf schmaler Trasse geht es dann wieder die Moselhänge hinauf und hinunter, Kehren und Kurven reihen sich aneinander, dass man sich glatt schwindelig fahren könnte. Herrlich!

Nahe Klotten zeigt die Landkarte eine schmale Verbindungsstraße, die wir erkunden wollen. Der Einstieg ist schnell gefunden, doch schon bald geht der Asphalt in einen unbefestigten Weg über. Gelungener Auftakt für unser Endurowochenende, wie ich finde. Leider ist schon nach zwei Kilometern Schluss: geradeaus wird es morastig, und der Abzweig rechts endet an einem Durchfahrt verboten-Schild. Zudem führt er in die falsche Richtung.

Da es schon reichlich spät ist, drehen wir um – nicht ohne einen Wegpunkt zu setzen. Mit etwas mehr Zeit, wäre es durchaus interessant, mal zu erkunden, wohin die Schotterwege führen würden …

Bis zu Abendessen waren dann auch Martina, Annette, Jörg und Norbert eingetroffen, so dass die Gruppe komplett war. Morgen werden wir dann zum Taining starten. Der Wetterbericht prognostiziert: es wird warm und bleibt trocken. Was wollen wir mehr?

Ein „aufgehübschtes“ Tagebuch

Seit gut zweieinhalb Jahren gibt es nun schon diesen Blog, in dem wir regelmäßig über unsere Motorradaktivitäten berichten. Jetzt haben wir die Seite neu gestaltet, um die Möglichkeiten, die so ein Weblog bietet, noch besser nutzen zu können.

Neben den eigentlichen Berichten, die sich weiterhin in der linken Spalte auf der Seite befinden, gibt es jetzt im rechten Bereich zwei schmalere Spalten. In der ganz rechten wollen wir künftig die Links auf unsere Bilderalben platzieren, die wir nach jeder Tour anzulegen gedenken. Von der ersten Veranstaltung, dem Trial-Training, gibt es schon einen bebilderten Rückblick, mal sehen, ob wir es tatsächlich schaffen, immer zeitnah eine kleine Kollektion an Fotos ins Netz zu stellen.

Ansonsten wirkt die Seite ein wenig aufgeräumter und nicht ganz so gedrängt, wenngleich wir das alte Erscheinungsbild auch nicht schlecht fanden. Die Darstellung war aber nur zweispaltig möglich; wir wollten jetzt gern dreispaltig arbeiten und haben uns für diese Variante entschieden. Wir hoffen, Dir gefällt´s.

Am Wochenende geht´s zum Endurotraining an die Mosel. Das Wetter soll ja prächtig werden. In den nächsten Tagen wird davon im Tagebuch und auf Twitter zu lesen sein. Sicher wird der Eine oder die Andere von Euch des abends schon ganz ungeduldig auf unsere Seite klicken. Es lohnt sich, um informiert zu sein.

Ein paar Fotos vom Trialtraining auf flickr

So ganz haben wir unser Ziel noch nicht erreicht, aber wir nähern uns ihm mit Riesenschritten. Gern würden wir in unserem Web-Tagebuch ein paar Fotos von unseren Veranstaltungen veröffentlichen. Aber so ganz kriegen wir das noch nicht hin – noch nicht, wohlgemerkt.

Als erstes konnten wir zumindest schon mal eine kleine Bilderleiste in die rechte Navigations-Spalte integrieren. Das ist ja – wie wir meinen – ein durchaus vielversprechender Anfang. Und wir haben einen (verkürzten) Link, mit dem Du ebenfalls zur flickr-Seite kommst, auf die wir ein paar Bilder hochgeladen haben: http://tinyurl.com/5r5pwfv

Und den Rest, den kriegen wir auch noch hin. Irgendwie, irgendwann … bestimmt …

Sonnenschein satt – den ganzen Tag

Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein, schon am frühen Morgen. Dafür war es in der Nacht bitter kalt gewesen – auf den Wiesen rund um unser Hotel lag der gefrorene Reif wie ein weißer Teppich. Also erst mal einen Pullover mehr anziehen, bei Trial fahren selbst würde uns schon warm werden.

Roland macht das schon sehr gut

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg und schon bald knatterten die Motoren. Am zweiten Tag des Trainings war schon deutlich mehr an Sicherheit vorhanden, so dass die Übungen anspruchsvoller werden konnten. Adalbert ließ die Seinen das Anheben des Vorderrades trainieren, während Kurt – im Talkessel des alten Steinbruchs – Fahren schräg zum Hang und das Überwältigen eines Steilhangs üben ließ. Da das Gelände mehr und mehr abtrocknete, war es nicht mehr so rutschig wie gestern, so dass in so mancher Sektion jetzt deutlich mehr Gripp vorhanden war.

Zur MIttagszeit hatte Hermann ein paar Schnitzel in die Pfanne geworfen, dazu gab es Pommes frites und Salat. Genau das Richtige nach einem anstrengenden Training. So langsam ließ auch der Muselkater nach, der uns am Morgen noch gequält hatte, so dass der Tag rundum gelungen war: Sonne satt, tolle Trainer, nette Teilnehmer, gutes Essen, anspruchsvolle Sektionen – kurzum, alle waren glücklich uns zufrieden.

Gegen 16 Uhr ging auch dem Letzten so langsam die Puste aus, noch eine kleine Erkundungsrunde rund um den Steinbruch, dann neigte sich das diesjährige Trial-Training unweigerlich dem Ende zu. Natürlich wollen wir so etwas auch im nächsten Jahr wieder zum Saisonstart anbieten. Vielleicht probieren wir mal ein anderes Gelände aus, um ein wenig Abwechslung zu bieten. Oder sollen wir in Großheubach bleiben – was meinst Du?

Ganz allein im Steinbruch

Was für ein herrlicher Tag – auch wenn so mancher am frühen Morgen noch nicht ganz glauben wollte, dass die Sonne tatsächlich scheinen würde. Beim Frühstück fiel draußen nämlich noch leicht Nieselregen, der aber von Minuten zu Minute weniger wurde. Schon ab der zweiten Tasse Kaffee, so gegen 8 Uhr, war es weitgehend trocken und als wir um kurz vor 9 Uhr Richtung Trainingsplatz starteten, waren bereits die ersten blauen Stellen am Himmel zu entdecken.

Diesmal sollte der Wetterbericht Recht behalten. Für den Morgen waren noch einzelne Schauer angekündigt, dann aber sollte es immer schöner werden. Und genau das war der Fall! Schnell konnten die Jacken im Rucksack verstaut und mit dem Trailer durch den alten Steinbruch gefahren werden. Den hatten wir an diesem Samstag ganz für uns alleine. Kein Nachdenken, welche Sektion als nächste angefahren werden könnte, ohne in Konflikt mit Anderen zu geraten – Jeder konnte da trainieren, wo er wollte.

Kurt in Aktion

Während Uli sich mit seiner Gruppe zunächst viel Zeit für die Grundfahrübungen nahm, hatte Adalbert für die etwas Erfahreneren schon ein paar anspruchsvolle Übungen im Programm. Und Kurt konnte ausgiebig mit den „Profis“ trainieren, also all den Unerschrockenen, die schon ein paar Mal mit uns im Steinbruch waren. Die kamen recht schnell ins Schwitzen, denn der eine oder andere Parcours hatte es durchaus in sich. Nichts, was nicht zu bewältigen gewesen wäre, aber irgendwie kam Jeder in seiner Gruppe auf seine Kosten. So sollte es auch sein.

Nach gut drei Stunden intensiven Trainings war die Mittagspause eine willkommene Unterbrechung. Herrmann, der Platzwart, hatte wieder eine große Portion Nudeln gekocht; wer wollte, bekam auch einen Nachschlag. Den anschließenden Kaffee genossen wir vor der „Trialhütte“, im strahlenden Sonnenschein. Dann ging es wieder in den Steinbruch. Im vergangenen Jahr waren wir hier oft in tiefem Morast unterwegs gewesen, jetzt rutschte das Vorder- oder Hinterrad nur gelegentlich aus der Spur.

Alle waren mit einer solchen Begeisterung dabei, dass das Training etwas länger dauerte, als eigentlich geplant. Das gute Wetter wollte einfach ausgenutzt werden. Erst gegen 17 Uhr saßen wir vor dem Clubheim in der Abendsonne und gönnten uns ein leckeres Stück Käsekuchen. Trial fahren kann so schön sein.

Zurück in der Paradeismühle ging es unter die Dusche und dann zum Abendessen. Auf Elmars Frage, ob oder was man denn morgen anders beziehungsweise besser machen könnte, gab es zunächst keine Antwort. Alle waren zufrieden. Dann gab es aber doch noch eine Anregung: Ob wir das Training am Sonntag nicht mit einer Runde Gymnastik beginnen könnten, um locker und entspannt auf die Trialer steigen zu können, hieß es. Können wir. Wird vielleicht auch nötig sein, denn in der Nacht sollen die Temperaturen auf minus sechs Grad fallen. Ein wenig mehr an Bewegung kann da sicher nicht schaden.

Ein erstes Wiedersehen

Nachdem es so langsam wirklich Frühling zu werden scheint, freuen wir uns schon auf die ersten gemeinsamen Touren. Zu Beginn einer jeden Saison aber laden wir zunächst zum Trialtraining ein, um wieder fit zu werden, für die vielen vor uns liegenden, kurvenreichen Kilometer. In diesem Jahr fand dieses Training eine Woche früher statt, als ansonsten üblich, was so manchem „Wiederholungstäter“ ein wenig terminliche Probleme einbrachte. Aber: zumindest Martina, Annette, Jörg, Klaus, Mike, Ralf, Klaus-Dieter, Roland und Horst hatten es sich nicht nehmen lassen, nach Klingenberg-Röllfeld zu kommen, um mit Elmar, Kurt, Aladbert, Uli und Uwe ein kurzweiliges Wochenende zu verbringen.

Paradeismühle

Das Hotel Paradeismühle.

Bis zum Abendessen hatten alle den Weg zur Paradeismühle gefunden, in der wir erneut Quartier bezogen hatten; gemeinsam konnten wir köstliche Hühnerbrust auf Prinzessbohnen oder einen deftigen fränkischen Wurstsalat genießen und saßen noch bis in den späten Abend zusammen.

Gespannt hatten alle die Wetterprognose verfolgt. Die sah für das Wochenende gar nicht so schlecht aus. Samstag zunächst bedeckt, dann aber zunehmend sonnig und am Sonntag den ganzen Tag trocken. So hatten wir uns das vorgestellt.