Archiv des Autors: kurvenfieber

Mit drei Gruppen an die Lahn

Die erste Tagestour mit der vhs in diesem Jahr – und die Sonne lacht vom Himmel. Punkt 9 Uhr rollt der letzte Teilnehmer auf den Parkplatz; insgesamt haben sich 16 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer angemeldet, um eine kurvenreiche Tagestour Richtung Lahn zu unternehmen.

Eine viertel Stunde später als geplant starten wir. Und es geht zunächst „hoch hinaus“. Auf über 800 Meter schrauben wir uns hinauf, indem wir über den Feldberg den Weg gen Norden suchen. Den haben wir am frühen Morgen ganz für uns alleine. Auf herrlich kleinen Straßen erreichen wir schließlich Braunfels und genießen auf der sonnendurchflutenden Terrasse des Solmser Hof einen wärmenden Kaffee.

Von nun an gibt der Lauf der Lahn die Richtung unserer Tagestour vor. Vorwiegend auf Nebenstraßen sind wir unterwegs, fahren durch Weilburg und in einem weiten Bogen um Limburg herum.

Gegen Mittag erreichen wir Balduinstein, wo wir im „Landhotel Zum Bären“ ein prächtiges Mittagessen einnehmen. In unmittelbarer Nähe zur Lahn, sitzen wir unter dem frischen Grün alter Bäume und lassen es uns gut gehen. Die Preise liegen ein wenig über unserem sonst üblichen Niveau, aber das, was die Küche auf die Teller zaubert, überzeugt.

Nach einem kleinen Abstecher durchs Gelbbachtal nehmen wir Kurs aufs Wispertal, das wir auf schmaler Trasse erreichen. Wir steuern direkt auf die „Kammerburg“ zu; hier wollen wir uns noch mal mit Kaffee und Kuchen stärken, bevor es so langsam wieder nach Hause geht.

Schön war sie, die erste Tagestour der vhs in diesem Jahr, bei der der Lauf der Lahn die Richtung vorgab. Spätestens am Samstag, den 9.8.2014 werden wir uns wiedersehen; dann fahren wir durch den Odenwald. Und am Samstag, den 20.9.2014, wird uns die Abschlusstour durch Rheinhessen führen.

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Fotoidylle an der Lahn. Natürlich mit Ente im Vordergrund. Unterwegs gab es leider nur wenige Ausblicke auf den Fluss.

Hintergrund:

Die Lahn (Wikipedia)
Braunfels (Wikipedia)
Balduinstein (Wikipedia)

Je ein Zimmer wäre wieder frei

Ende Mai gehts für ein verlängertes Wochenende in die Eifel. Über Himmelfahrt (also von Donnerstag, den 29.5. bis Sonntag, 1.6.2014) werden wir von Prüm aus zu vier herrlich kurvenreichen Touren aufbrechen. Nach dem Fahrspaß am Tage wollen wir uns des abends lukullischen Genuss gönnen: ein tolles Grillfest, ein Eifelschwein im Kräuterfeld sowie ein leckeres Wildkräuter-Menü stehen auf der Speisekarte. Ein halbes Doppelzimmer (männlich) hätten wir jetzt wieder frei – bei Interesse bitte einfach kurz Bescheid geben.

Vom 14.6. bis 19.6.2014 wollen wir vier Tage lang möglichst viele Pässe fahren: vom Bodensee geht es zunächst Richtung Timmelsjoch, weiter nach Südtirol und über Bozen wieder zurück an den Bodensee. Für diese Tour ist wieder ein Zimmer frei geworden – ebenso wie die sich für den Rest der Woche anschließenden Tour ins Alpenvorland. Interesse? Dann einfach eine Mail schicken an: kurvenfieber@mac.com

Wir freuen uns, wenn Du auf einer dieser Touren dabei sein könntest. Über den Verlauf werden wir hier im Blog berichten.

Tagestour an die Lahn

Am Samstag starten wir zu einer kleinen Tagestour an die Lahn. Treffpunkt ist um 9 Uhr vor der vhs in Hofheim. Von hier aus geht es zunächst Richtung Braunfels und dann den Lauf der Lahn flussabwärts folgend. Kurz vor Lahnstein schwenken wir dann ab Richtung Wispertal, um am späten Nachmittag in der Kammerburg noch eine kleine Kaffeepause einzulegen. Wird bestimmt wieder sehr kurzweilig.

Am besten jeden Tag Abreise?

TOURBERICHT TOSKANA
Sonntag, 11. Mai 2014 | 11. Tag

Schon wieder alles vorbei? Noch einmal frühstücken wir gemeinsam, dann geht es wieder nach Hause. Die meisten sind schon früh auf den Beinen. Während wir ansonsten erst um 9 Uhr los fahren, sind heute die Ersten schon um 8 Uhr startklar.
Vielleicht sollten wir künftig jeden Morgen zum Abreisestag erklären, dann könnten wir früher starten 😉

Der angekündigte Regen ist glücklicherweise ausgeblieben. Lediglich dichter Nebel zieht vom Tal in die Berge. Nach und nach machen sich kleine Gruppen auf den Weg. Heute muss jeder seinen Weg selber suchen; die Tourguides haben frei.

Schon bald sehen wir uns wieder: Ende Mai zur „Schlemmerreise“ in der Eifel oder zur Pässetour im Juni. Oder schon am nächsten Samstag: da geht es mit der vhs für einen Tag an die Lahn.

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Früh am Morgen kämpft sich die Sonne durch dichten Nebel. Als wir die Heimreise antreten, haben sich die Wolken verzogen.

Video

Impressionen vom zehnten Tourtag in die Toskana

Zurück an den Brenner. Morgens noch mal schön frühstücken und schon geht’s los. Am Abend müssen zahlreiche Motorräder verladen werden.

Zurück an den Brenner

TOURBERICHT TOSKANA
Samstag, 10. Mai 2014 | 10. Tag

Es geht zurück nach Österreich. Gegen Abend wollen wir wieder in Gries am Brenner sein; hier hat vor mehr als einer Woche unsere erlebnisreiche Tour in die Toskana begonnen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück, das keine Wünsche offen lässt, geht es zunächst Richtung Gardasee. Das Monte Baldo-Massiv ist eines der Ziele, das kurz vor Schluss noch einmal bezwungen werden muss. Bei Bozen geht es dann den Jaufenpass hinauf, auf dem erfreulich wenig Verkehr herrscht

Zurück im Hotel musste so manches Motorrad verladen werden; einige der Teilnehmer waren (bequem) mit Auto und Anhänger angereist. Bis zum Abendessen waren alle Maschinen verzurrt; die erlebnisreiche Motorradtour in die Toskana neigt sich so dem Ende entgegen. Morgen gehts wieder nach Hause.

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Motorrad verladen vor Panoramakulisse. Einfach schön, oder?

Video

Impressionen vom neunten Tourtag in der Toskana

Es geht zurück nach Mantua. Nach einem Abstecher in die Marmorbrüche statten wir noch Don Camillo und Pepone einen kurzen Besuch ab.

Zu Besuch bei Don Camillo

TOURBERICHT TOSKANA
Freitag, 9. Mai 2014 | 9. Tag

Zwei Tage bleiben uns noch, dann geht auch diese wunderbare Reise zu Ende. Wir genießen noch einmal den Blick aufs Meer und wollen uns gar nicht vorstellen, was hier in gut vier Wochen los sein wird, wenn Massen an Urlaubern an die Küste strömen werden. Noch ist in Marina di Massa alles sehr beschaulich.

Der Kampf mit dem Kaffeeautomaten gestaltet sich am Morgen schwierig, dafür mundet der Kuchen, den die Frau des Hotelbesitzers für uns gebacken hat, umso besser. Dolce vita von Feinsten, sozusagen.

Bei strahlendem Sonnenschein geht es zunächst in die Marmorbrüche von Cararra. Abenteuerliche Straßen führen hoch in die Berge, in denen an zahlreichen Stellen das „weiße Gold“ abgebaut wird. Parma ist das nächste grobe Ziel, liegt in der Nähe der Schinkenstadt doch der beschauliche Ort Brescello. Hier wurden einst die Don Camillo und Pepone-Filme gedreht. In einer kleinen Bar am Marktplatz sitzend hat man fast das Gefühl, Hochwürden und den kommunistischen Bürgermeister miteinander streiten zu hören.

Zurück zum Hotel führt die Route durch Mantua, wo die zahlreichen vielbefahrenen Kreisel uns als Gruppe noch einmal vor eine besondere Herausforderung stellen. Beim abendlichen „Apero“ wird dann auch ausgiebig darüber diskutiert, welche der drei Spuren man hätte nehmen sollen oder müssen, um an der zweiten Ausfahrt die optimale Position vor dem kleinen Laster …

Das Abendessen lässt wieder keine Wünsche offen und so gehen wir, nach einem kleinen Absacker an der Bar, zufrieden schlafen. Morgen wartet die letzte Tagesetappe auf uns, die uns zurück an den Brenner bringen wird.

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Da steht er, in Bronze gegossen, der gute Don Camillo – und wir haben ihm (und dem Bürgermeister) einen Besuch abgestattet.

Video

Impressionen vom achten Tourtag in der Toskana

Es geht ans Meer! Und am Abend gibt es vor dem Essen einen „Apero“ auf der Hotelterasse – während die Sonne im Meer untergeht; herrlich.

Ein Sonnenuntergang am Meer

TOURBERICHT TOSKANA
Donnerstag, 8. Mai 2014 | 8. Tag

Wir treten die Heimreise an – zumindest so langsam. Von Laterina aus geht es nach Marina di Massa, mit einem Abstecher nach Pisa; und – wenn die Zeit noch reicht – in die Marmorbrüche von Carrara.

Bei strahlendem Sonnenschein machen wir uns auf den Weg ans Meer. Leider nimmt der Fotostopp am schiefen Turm deutlich mehr Zeit ein, als vermutet. Also müssen wir die abenteuerliche Tour nach Carrara auf den morgigen Tag verschieben

Dafür sitzen wir gemütlich auf der Hotelterrasse, blicken auf die Sonne, die so langsam im Meer versinkt, und genießen einen kleinen Apero als Gruß des Hauses. Das sich anschließende Abendessen ist wieder ein Genuss; schade, dass sich diese tolle Tour schon so langsam dem Ende zuneigt.

Morgen geht es durch die Po-Ebene zurück nach Mantua – und dann bleibt uns nur noch ein einziger Tag.

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Ein Sonnenuntergang am Meer. Kann es Schöneres gegen Ende unserer Toskanatour geben?