Nein, zum Motorrad fahren lädt das Wetter an diesem Montag nicht unbedingt ein. Rund um Salzburg ist Dauerregen vorhergesagt; in Obertauern nieselt es schon den ganzen Morgen. Christian, der mit einer kleinen Gruppe für vier Tage zum Berghof Brunner in Bad Eisenkappel aufbrechen will, macht sich erst kurz nach zehn auf die Socken und peilt zunächst den möglichst direkten Weg an. Sollte es unterwegs trocken werden …
Ich nutze die Gelegenheit einige Routen noch mal neu zu planen. Da der Katschberg ab heute jeweils von 7:00 Uhr bis 15:00 Uhr wegen Bauarbeiten gesperrt ist, müssen wir eine „Umleitung“ Richtung Thomatal fahren.
Gegen 18 Uhr sind alle Teilnehmer da. Während die meisten das Feierabendbier genießen, bugsiert Charly seinen VW-Bus millimetergenau in die Hotelgarage, um die GS im Trockenen ausladen zu können.
Das Motorrad ist frisch geputzt, vollgetankt und hat sogar neue Reifen. Das hat es so eigentlich noch nie gegeben. Nur die hinteren Bremsbeläge, die sollten so langsam mal getauscht werden, hatte die Werkstatt gemeint.
Ersatz wurde auf der Anfahrt schnell noch in München besorgt. Jetzt braucht es nur noch eine kundige Hand, die sich der Montage annimmt. Werner will morgen mal sein Glück versuchen …
Wir genießen das Abendessen. Auch heute verwöhnt uns die Küche wieder – unter anderem mit leckerem Tafelspitz und Zitronensorbet-Törtchen …
Morgen wollen wir zur Eger-Alm nahe Hermagor. Noch verspricht das Regenradar einen bewölkten aber trockenen Tag in Richtung Süden. Mal schauen, wie das Wetter morgen früh tatsächlich ist …
Übernachtung:
Hotel Solaria
Ringstraße 6
A 5562 Obertauern
Die Motorräder stehen im Ducato, der Kaffee ist gekocht und in der Kühlbox findet sich reichlich Verpflegung. Es kann also losgehen. Kurz nach halb neun mache ich mich auf den Weg nach Obertauern. Im Gepäck – für den Fall der Fälle – eine Einladung zum „Dienstgespräch“ mit Christian vom Hotel Solaria in Obertauern. Wir wollen am Sonntagabend erörtern, welche Motorradtouren in den nächsten Tagen die lohnendsten sind. Doch an der Grenze wird schon gar nicht mehr kontrolliert. Österreich heißt seine Gäste schon vor dem 15.6.2020 wieder herzlich willkommen.
RE Camera
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Ungeachtet der Warnung vor Starkregen ist der Himmel anfangs noch blau, nur auf der Autobahn herrscht schon wieder reichlich Verkehr. Ich stelle den Tempomat auf 110, rolle gemütlich gen Süden und erfreue ich immer wieder an der (noch) reichlich gefüllten Kühlbox.
Auf der A7 steppt der Bär, der Verkehrsfunk meldet mehrere kilometerlange Staus. Auch auf der A9 sorgt ein Unfall hinter Ingolstadt für Stillstand. Also tue ich, was ich bei langen Autobahnfahrten am liebsten tue: ich weiche auf die Bundesstraße aus. Bei strömenden Regen geht es durchs Hallertau, noch ein kurzer Stopp nahe München und dann ist der Chiemsee nicht mehr weit.
RE Camera
RE Camera
Vor Salzburg dann braut sich ordentlich was zusammen. Dunkel Wolken hängen in den Bergen – sieht bedrohlich und mystisch zugleich aus.
Kurz vor dem Tauerntunnel verlasse ich die Autobahn und fahre nach Radstadt. Auf der kurvenreichen und recht steilen B99 geht es nun nach Obertauern. Das interessanteste Stück ist die schmale Klamm kurz hinter Untertauern, die mich jedes mal aufs Neue beeindruckt.
Noch ein paar Kilometer geht es den Berg hinauf, dann habe ich mein Ziel, das Hotel Solaria, hoch oben auf dem Radstädter Tauern erreicht. Ich freue mich auf das Wiedersehen mit Christian und Werner nebst der Crew des Solaria. Das Hotel ist erst seit dem 11.6.2020 wieder geöffnet.
Nach dem Ausladen geht es gleich zum Abendessen. Heute gibt es eine Sellerie-Apfel-Rahmsuppe als Vorspeise, Schweinefilet in Cognacsauce mit Stampfkartoffeln und glacierten Zucchini als Hauptgericht und einen leckeren Schokobrownie mit Kokoscreme als Nachtisch. Lecker!
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Den Verlauf der Tour kannst Du auf dem Kartenausschnitt nachvollziehen; zudem gibt es von der gefahrenen Strecke ein kleines (Relieve)Video.
Morgen reisen die Teilnehmer an. Die Wettervorhersage ist nicht so prickelnd …
Übernachtung:
Hotel Solaria
Ringstraße 6
A 5562 Obertauern
Wir werden bei den Ersten sein, wenn sich am 15.6.2020 die Grenzen wieder öffnen. Kaum war die Entscheidung bekannt gegeben, dass wir im Nachbarland Österreich wieder willkommen sind, waren auch schon zehn Zimmer im Hotel Solaria in Obertauern gebucht. Eine kurze Rundmail an alle unsere Teilnehmer, dass wir spontan einen „verspäteten Saisonstart“ ins Programm nehmen würden – es dauerte nur wenige Tage, da waren wir auch schon ausgebucht.
Die Eggeralm, die Wegscheide, die Nockalm-Höhenstraße und die zahlreichen Seen im Salzburger Land werden die Ziele sein, die wir in den vier Tagen ansteuern werden. Wir freuen uns schon riesig. Endlich wieder gemeinsam Motorrad fahren – selbstverständlich unter Beachtung aller nötigen Schutzmaßnahmen.
Natürlich werden wir über unsere Erlebnisse hier im Blog berichten. Für alle, die gern mitgefahren wären, bei denen es aber zeitlich leider nicht gepasst hat. Vielleicht wäre ja das Wochenende vom 7.8. bis 9.8.2020 was – da wollen wir zu einer zünftigen Brotzeit hoch auf die Zillertaler Höhenstraße fahren. Und vom 2.10. bis 4.10.2020 gehts für ein Wochenende in die Fränkische Schweiz.
Mehr Infos? Schreib einfach eine Mail an kurvenfieber@mac.com. Wir melden uns umgehend.
… nein, es wird kein Kind geboren. Neun Monate nach unserer herrlichen Motorradtour in die Cevennen steht endlich auch der ausführliche Reisebericht im Netz. Lang hat es gedauert, aber nun kannst Du noch mal nachlesen, was wir so alles erlebt haben.
Während der Reise hatten wir schon die kurzen Tourvideos veröffentlicht und erwähnt, was wir an den jeweiligen Tagen unternommen haben. Diese Posts haben wir stehen gelassen und den ausführlichen Bericht jeweils vorangestellt.
So muss es älteren Menschen gehen, die in ihrer Mobilität stark eingeschränkt sind: zum Stillsitzen verdammt, sitzt Du zu Hause, schaust aus dem Fenster und erinnerst Dich wehmütig der vielen tollen Reisen, die Du früher unternehmen konntest.
Gestern habe ich auf YouTube ein Video von zwei Wagemutigen entdeckt, die mit dem Motorrad hoch auf den Chaberton gefahren sind. Das ist mittlerweile verboten. Mitte 1980 war ich mit drei Freunden im italienisch-französischen Grenzgebiet zum Endurowandern unterwegs; der Chaberton war eines unserer Ziele. Daran hat mich dieser Clip erinnert:
Ausgangspunkt war einer der Zeltplätze in Briancon, der höchstgelegenen Stadt Europas. Sinnigerweise hatten wir unser „Lager“ unter einer Gruppe von Bäumen aufgeschlagen und uns gewundert, warum all die Anderen nicht auf diese geniale Idee gekommen waren. Am nächsten Morgen wussten wir es: wir waren die Einzigen, die beim Frühstück frierend im Schatten saßen …
Wenig später saßen wir auf unseren Mopeds: Peter auf einer G/S, Reiner auf einer XT, Speedy auf seiner Dominator und ich auf einer DR 650, die mir Suzuki Deutschland als Testmotorrad zur Verfügung gestellt hatte.
Die acht Geschütztürme oben am Berg sind gut zu sehen. Bild: Internet
Der Einstieg bei Fenils war schnell gefunden. Die acht Geschütztüme – oder was von ihnen übrig geblieben ist – waren schon vom Tal aus zu sehen. Ein Rifugio am Wegesrand ludt zu einem schnellen Espresso ein. Heute soll man hier angeblich vom Wirt ein „Sondergenehmigung“ zum Befahren des abenteuerlichen Schotterweges zum Gipfel bekommen, wenn man freundlich nachfragt. Ich würde es Niemandem empfehlen.
Kaum losgefahren, stellen sich bei uns schnell „Auflösungserscheinungen“ ein. Nur wenige Kilometer nachdem sich der schmale Asphaltweg mehr oder weniger in Wohlgefallen auflöst hatte, trat Peter als Erster den Rückzug an. Das Ganze sei ihm zu anstrengend, er wolle lieber im Gasthaus warten, ließ er uns wissen.
Mit Herzklopfen näherten wir uns der „Schlüsselstellung“ am „gespaltenen Fels. Da war die Trasse schon damals abgerutscht und nur notdürftig mit eine paar Brettern wieder in Stand gesetzt. Zu „meiner Zeit“ hatte der Weg noch deutlich mehr als eine Lenkerbreite und war auch nicht mit einem „Sicherungsseil“ versehen. So schmal wie im Video war er damals glücklicherweise nicht …
Mitte der 1980er Jahre war diese Stelle deutlich breiter / Bild: Internet
Am Zwischensattel angekommen, machte Reiner kehrt. Der Luftfilter seiner XT sei verstopft, meinte er, der Motor verliere an Leistung, eine Weiterfahrt bergan unmöglich. Blieben noch Speedy und ich für den „Gipfelsturm“.
Auf den weiteren Kilometern mutierte der Weg zum schmalen Eselspfad, den wir uns immer wieder mit Wanderern teilen mussten. Die zeigten sich (verständlicherweise) wenig kooperativ, waren damals doch zahlreiche Motorradfahrer am Berg unterwegs – und jeder fühlte sich vom Anderen gestört.
Kehre um Kehre, die immer enger wurden, kämpften wir uns dem Gipfelfort entgegen. Irgendwann entschwand Speedy aus meinen Augen. „Ich muss auf Zug fahren“, rief er mir noch zu – und schon war er weg.
Und jetzt noch Wanderer … / Bild: Internet
Kurz vor dem Gipfel nahm ich das Endurowandern dann wörtlich. Die Suzuki hatte mich immer wieder „abgeworfen“. Da ich wohl mit zu wenig Schwung in die Kehren gefahren war, starb mir regelmäßig der Motor mitten im Scheitelpunkt ab – und das Motorrad kippte um. Zwar wog der großvolumige Einzylinder „nur“ knapp 170 Kilo. Die aber in knapp 3.000 Meter Höhe mehrfach allein in die Senkrechte zu wuchten, war schon eine Herausforderung. Also blieb die Suzi irgendwann frustriert am Wegesrand stehen und ich ging zu Fuß weiter.
Die schweißtreibende „Wanderung“ sollte sich lohnen. Das, was am Gipfelplateau zu sehen war, war schon beeindruckend. Ich frage mich auch heute noch, unter welchen unmenschlichen Strapazen diese Festung wohl errichtet worden war – nur, weil man sich mit seinen Nachbarn nicht vertragen konnte oder wollte.
Tolle Aussicht vom Gipfelplateau. Der Weg dahin: mühsam / Bild: chandeve
Ende der 1870er Jahre hatten sich die Beziehungen zwischen Frankreich und Italien deutlich verschlechtert. In der Folge begann eine dramatische Aufrüstung am Alpenhauptkamm. In den Jahren 1880 bis 1890 wurden beispielsweise die Festungen am Col de Ende errichtet.
Pläne für den Bau einer gewaltigen militärischen Anlage auf dem 3130 Meter hohen Gipfelplateau des Mont Chaberton gab es, nachdem sich Italien 1882 mit Deutschland und Österreich verbündete hatte. Italien wollte sich gegen Frankreich schützen, fanden sich in unmittelbarer Nähe doch das Fort du Gondran sowie das Fort de l‘Olive.
Also wurde ab 1891 von Fenils aus mühsam ein insgesamt 14 Kilometer langer Weg in den Fels trassiert: die „Strada militare di Val Morino“ (oder auch „Strada militare dello Chaberton“). Nachdem auch die ersten Unterkünfte hoch oben am Berg fertig gestellt waren, konnte 1898 mit dem eigentlichen Bau der Festung begonnen werden. Bis zu 400 Arbeiter mussten sich in Spitzenzeiten – in dünner Luft und den Wetterkapriolen ausgesetzt – plagen, um insgesamt 8 Geschütztürme zu errichten – jeder 8 Meter hoch, mit einem Durchmesser von jeweils 7 Metern. Auf jedem Turm saß eine um 360 Grad drehbare Stahlkuppel, in der sich die Geschütze befanden. Die Pulverdepots wurden unterirdisch angelegt.
Vollendet wurden die Bauarbeiten 1913. Doch schon zwei Jahre später wechselte Italien die Seiten und wurde so zum Verbündeten des einstigen Feindes Frankreich. Die Geschütze, die hier jetzt nicht mehr gebraucht wurden, wurden abgebaut und an die österreichisch-italienische Front gebracht.
1927 erfolgte unter Mussolini die Wiederbewaffnung. Der Westfeldzug der Wehrmacht war schon fast beendet, da erklärte der Duce Frankreich am 10. Juni 1940 den Krieg. Sechs Tage später, am 16. Juni 1940, wurden die ersten Geschütze vom Gipfelfort des Chaberton abgefeuert – 42 Jahre nach Baubeginn. Keine fünf Tage später war die Festung Geschichte. Die Franzosen nahmen den Chaberton ab dem 21. Juni von einer südwestlich von Briançon gelegenen Stellung unter Beschuss und zerstörten innerhalb kürzester Zeit sechs der acht Geschütztürme. Da diese oberirdisch – wie auf einem Präsentier-Teller lagen – benötigte die französische Artillerie lediglich zwei Tage, vier Mörser und etwa 100 Granaten, um die Anlage außer Gefecht zu setzen.
Versteckt hinter einem Felsvorsprung, vom Tal aus aber immer noch sichtbar – das Fort auf dem Chaberton war wohl eine Fehlkonstruktion / Bild: Bartel Do
Angesichts der Geschichte des Berges war unser „Gipfelsturm“ auf zwei Rädern eher ein Spaziergang, auch wenn die Fahrt rauf auf 3130 Meter anstrengend und stellenweise nicht ungefährlich war. Umso schöner war die herrliche Rundum-Sicht, die wir genießen konnten.
Irgendwann mussten wir wieder runter ins Tal. Spätestens jetzt war ich froh, die letzten Kehren zu Fuß erklommen zu haben. Denn die waren richtig ekelig. Es ging steil bergab und die ersten Rechtskehren ließen sich nur hart am Lenkanschlag fahren. Die Frage war nur wie?
Den linken Fuß ab Boden, den rechten auf der Fußbremse. Vor uns der Abgrund. Die Handbremse war tabu, drohte bei einem blockierenden Vorderrad doch ein unkontrollierte Sturz in die Tiefe. Wie aber ums Eck kommen, wenn die Fußbremse nur wenig gelupft werden konnte, der rechte Fuß aber eigentlich zum Abstützen gebraucht wurde, weil es an Tempo zum Stabilisieren fehlte?
Zu zweit haben wir die Dominator irgendwie die ersten Hunderte an Metern bergab bugsiert. Kein einfaches Unterfangen. Leichter hatten es da schon die zahlreichen italienischen Trialfahrer. Die sind mit blockierten Hinterrad einfach in die Kehre gerutscht und haben im richtigen Moment wieder Gas gegeben – gewusst wie …
In unzähligen engen Kehren führt der schmale Weg hoch zum Chaberton,
dessen Gipfelplateau seit dem Friedensvertrag von 1947 zum Frankreich gehört.
Ob ich heute noch mal hoch auf den Chaberton fahren würde? Wahrscheinlich nicht. Selbst wenn es (wieder) erlaubt sein sollte, ist die Trasse mittlerweile doch arg abenteuerlich und stellenweise kaum noch passierbar. Außerdem war ich ja schon mal da und kann in Erinnerungen schwelgen.
Kein Durchkommen mehr. Am Loc Pra Claud, auf knapp 1.600 Metern,
ist Schluss für den motorisierten Verkehr hoch zum Chaberton. Bild: Passzwang.net
Andere „Chancen“ habe ich verpasst. Mitte der 80er sind wir während einer Alpentour wetterbedingt am Gardasee gestrandet. Den damals noch frei befahrbaren Tremalzo und andere „Militärstraßen“ haben wir mit zwei BMW-Gespannen, einer K 100 und mit meiner R75/5 bezwungen – auf Straßenreifen, versteht sich. Denn Pasubio hatten wir uns bis zum Schluss aufgehoben, dann aber keine Lust mehr. Die Luft war raus. „Den fahren wir ein andermal“, hatten wir uns versprochen. Dazu kam es nie. Mittlerweile ist auch der Passubio gesperrt. Noch nicht einmal mit dem Fahrrad darf man die abenteuerliche Trasse durch die 50 in den Fels gehauenen Galerien mehr fahren.
Vielleicht sollte ich mehr wandern. Da ist vieles noch erlaubt …
Offene Conti-Rohre sind ganz schön laut. Der Vorbesitzer hat solche an die alte R 100 R geschraubt, die ich vor Jahren von ihm gekauft habe. 94 dB (A) habe ich im Leerlauf gemessen – erlaubt wäre noch mehr.
83 N – nicht dB (A) – sind bei mir, nach alter Messung , im Fahrzeugbrief eingetragen. Dieser Wert lässt sich umrechnen: Für Motorräder, dessen Standgeräusch noch nicht per Nahfeldverfahren, aber bereits in dB(A) ermittelt worden waren, wurden behördliche Vergleichsmessungen durchgeführt. Nach diesen Messungen werden 21 dB(A) hinzugerechnet. Beanstandet wird das Motorrad aber erst, wenn eine zusätzliche Toleranz von fünf dB überschritten wird.
Bei links und rechtsseitigem Schalldämpfer müsste an beiden Seiten gemessen werden. Die Messungen erfolgen bei 3/4 der Nenndrehzahl.
In Chrom und deutlich kürzer als das Original.
Trotzdem habe ich mir jetzt zwei leisere Endtöpfe von Hattech gegönnt – dank kompetenter Beratung durch den Chef selbst. Die werden in Kürze montiert, auch der (leider) verbeulte Chromtank wird gegen einen (günstig bei eBay erworbenen) Behördentank getauscht und ein Gepäckträger angebaut. Dann steht der ersten großen Tour mit der alten R 100 R nichts mehr im Wege.
Bislang war ich mit diesem Schätzchen immer nur „um die vier Ecken“ unterwegs …
Endlich! Jetzt ist auch der Tourbericht unserer abwechslungsreichen Motorradtour in die Karawanken geschrieben und veröffentlicht. Eine ganz Woche lang haben wir vom Berghof Brunner aus die Gegend rund um Bad Eisenkappel für uns entdeckt: mehrfach waren wir in Slowenien, sind in Österreich rund um zwölf Seen gefahren, haben in einer alten Nudelfabrik Kaffee getrunken und unvermutet den Reiz einer Tour auf Bundesstraßen entdeckt.
Nachzulesen ist das alles hier: in unserem Tagebuch zur Karawankentour.
In diesem Jahr wollen wir im Mai in die Normandie, im Juni zur Mecklenburgischen Seenplatte, im Juli ins Erzgebirge und Ende August/Anfang September ins Aostatal. Dazu kommen drei Wochenendtouren: Anfang April gehts zu Saisonstart ins Lahntal und im August zur Brotzeit zur Zillertaler Höhenstraße. Zum Abschluss der Saison fahren wir im Oktober dann noch mal von Freitag bis Sonntag in die Fränkische Schweiz.
Du hast Lust, bei einer dieser Touren dabei zu sein? Dann schreib uns eine Mail an kurvenfieber@mac.com. Wir melden uns umgehend bei Dir.
Mit dem Motorrad die Schönheit der Welt entdecken, das wollen wir am Samstag, den 18.4.2020. Da bieten wir für die vhs-Main-Taunus, die erste geführte Tagestour in der neuen Saison an. Es geht in den Odenwald, zum Beerfelder Galgen der auf einer Anhöhe mit prachtvoller Aussicht liegt. So sollte allen, die aus dem Leben scheiden mussten, noch einmal gezeigt werden, auf was sie künftig – aufgrund ihrer Missetaten – verzichten müssen.
Mehr Infos und die Möglichkeit Dich anzumelden findest Du hier.
Der tiefste Punk in Hessen ist das Ziel einer kurzweiligen Tagestour, die wir am Samstag, den 30.5.2020 anbieten. Der liegt bei Lorchhausen. Verbinden wollen wir diese kurzweilige Entdeckungsreise mit einer schönen Tour durchs Rheingaues Gebirge, so dass der Fahrspaß nicht zu kurz kommen wird.
Mehr Infos und die Möglichkeit Dich anzumelden findest Du hier
Handarbeit: Hier wird die Eiweiss-Masse sorgfältig aufgetragen
Noch einmal ins Programm genommen haben wir die Motorradtour zum Schokokuss. Im vergangenen Jahr hatte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass wir letztlich nur zu viert der kleinen Schokokuss-Manufaktur im Vogelsberg einen Besuch abgestattet haben. Weil das Interesse aber deutlich größer war, bieten wir diese Tour jetzt noch mal an. In der Hoffnung auf gutes Wetter und viele Anmeldungen.
Mehr Infos und die Möglichkeit Dich anzumelden findest Du hier.
Hoch hinaus geht es schließlich am Samstag, den 1.8.2020. Da fahren wir in die Rhön und werfen auf der Wasserkuppe einen Blick ins Radom. Das ist eine kugelrunde Hülle, in der einst Abhöreinrichtungen verborgen wurden, die auf den deutschen Nachbarn jenseits der Grenze gerichtet waren. Heute fasziniert die Akustik im Inneren und der tolle Ausblick von der Galerie.
Mehr Infos und die Möglichkeit Dich anzumelden findest Du hier
Die Tagestouren im September und Oktober werden ab der zweiten Jahreshälfte veröffentlicht. Zu allen vorgenannten Touren kannst Du Dich jetzt schon anmelden. Wir hoffen, eine interessante Mischung gefunden zu haben und freuen uns, wenn Du (wieder) dabei bist. Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung. Schreib am einfachsten eine Mail an kurvenfieber@mac.com. Wir melden uns so schnell wie möglich.
Die Gesamtübersicht aller Touren, die wir derzeit für die Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises anbieten, findest Du hier.
Wir haben im Kalender viele Termine hin und her schieben müssen, um Eure Wünsche berücksichtigen zu können, jetzt aber passt alles. Vier große, Touren wollen wir im nächsten Jahr wieder anbieten, dazu zwei Wochenenden (die noch nicht terminiert sind) und vier Tagestouren für die vhs (wobei im September und Oktober noch je eine dazu kommen könnte).
Eindrücke von der jüngsten Tour durch die Alpen
Starten wollen wir im Mai mit einer Motorradtour in die Normandie. Die geschichtsträchtige Region nahe der Atlantikküste verspricht mit ihren vielen kleinen Straßen einen besonderen Fahrspaß. Und die Nähe zum Meer ist ja immer besonders reizvoll.
Der Termin wäre So. 17.5. bis Sa. 23.5.2020. Vor Ort ist kein Hotelwechsel vorgesehen. Wer mag, kann An- und Abreise auf zwei Tage planen. Stellplatz für Auto und Anhänger (für alle, die nicht auf zwei Rädern anreisen wollen) wird vorhanden sein.
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Im Juni geht es dann nach Südschweden. Eine Region, die wir bislang nur vom Durchfahren kennen. Treffpunkt wird wahrscheinlich am Samstagabend in Rostock sein, um am Sonntag die Fähre nach Trelleborg zu nehmen. Vorn dort aus geht es gegen Mittag weiter bis zu unserem eigentlichen Ziel, der Seenplatte rund um Hässleholm. Von hier aus wollen wir zu vier Tagestouren starten, bevor es am Freitag zurück Richtung Rostock und am Samstag dann von Rostock wieder nach Hause geht. Die Zeit kurz vor der Sommersonnenwende erscheint uns für diese Tour besonders passend.
Der Termin wäre Sa. 13.6. bis Sa. 20.6.2020. Vor Ort (in Schweden) ist kein Hotelwechsel vorgesehen. Stellplatz für Auto und Anhänger (für alle, die nicht auf zwei Rädern anreisen wollen) wird am Treffpunkthotel in Rostock vorhanden sein.
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Im Juli wollen wir das Erzgebirge erkunden. Dieses Ziel hat bei unserer Umfrage erfreulich viel Zuspruch gefunden. Wir werden ein schönes Hotel suchen und zu herrlich abwechslungsreihen Tagestouren nach Sachsen und Böhmen aufbrechen.
Termin wäre So. 19.7. bis Sa. 25.7.2020. Vor Ort ist kein Hotelwechsel vorgesehen. Stellplatz für Auto und Anhänger (für alle, die nicht auf zwei Rädern anreisen wollen) wird vorhanden sein.
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Anfang September geht es dann ins Aostatal; dabei streifen wir auch das nahegelegene Piemont. Fünf unterschiedlicher Seitentäler warten darauf entdeckt zu werden, zwei Rundtouren wären möglich – und jede Menge Abenteuer. Genau das Richtige für den nahenden Abschluss der Saison.
Termin wäre So. 30.8. bis Sa. 5.9.2020. Vor Ort ist kein Hotelwechsel vorgesehen. Wer mag, kann An- und Abreise auf zwei Tage planen. Stellplatz für Auto und Anhänger (für alle, die nicht auf zwei Rädern anreisen wollen) wird vorhanden sein.
Eindrücke von der jüngsten Tour durch die Alpen
Blieben noch die (langen) Wochenenden. Die Fränkische Schweiz (auch ein Wunsch von Euch) steht ganz oben auf dem Zettel. Das Elsass ebenso – vielleicht übernachten wir diesmal in einer Ferme auberge?
Denkbar wäre auch ein deftige Brotzeit auf der Zillertaler Höhenstraße. (Treffunkt Donnerstagabend nahe Rothenburg ob der Tauber, Freitag kurvenreiche Tour an den Starnberger See, Samstag hoch zur Zillertaler und zurück an den Starnberger See. Sonntag Rückreise).
Oder eine Sonnenaufgangs/-untergangstour zum Stilfser Joch. (Ausgangspunkt könnte am Donnerstagabend Bregenz sein. Am Freitag über den Flüela- und Ofenpass hoch aufs Joch. Übernachtung in der Tibethütte, Am Samstag noch ein Schlenker über den Gavia und Mortirollo und dann zurück nach Bregenz. Sonntag Rückreise). Hört sich nach viel Fahren, frühem Aufstehen und nur kurzen Pausen an – wird wahrscheinlich auch so sein 😉
Was meint Ihr, könntet Ihr Euch für eine dieser Touren (ebenfalls) begeistern? (Die würden wir wahrscheinlich ohne Begleitbus fahren, aber drei Unterhosen und zwei T-Shirt werden sich für die drei Übernachtungen noch am Motorrad unterbringen lassen).
Eindrücke von der jüngsten Tour durch die Alpen
Für die Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises haben wir bislang folgende Tagestouren (immer samstags) geplant: 18.4.2020 zum Beerfelder Galgen (Odenwald), am 30.5.2020 zum tiefsten Punkt in Hessen (Rheingau), am 4.7.2020 zur Schokokuss-Fabrik (Vogelsberg) und am 1.8.2020 zum Radom (Wasserkuppe), jener bizarren Kugel mit fantastischer Aussicht, die einst militärisch genutzt wurde.
Wir freuen uns schon jetzt auf viele schöne gemeinsame Touren. Sobald die Preise feststehen, melden wir uns noch mal. Mit den Terminen kannst Du aber schon mal planen. Wo würdest Du gern dabei sein? Schick uns doch einfach unverbindlich eine Mail an kurvenfieber@mac.com
Motorrad fahren ist unsere Leidenschaft. Von April bis Oktober sind wir auf zwei Rädern unterwegs - in Deutschland und in ganz Europa. Von der Tagestour übers verlängerte Wochenende bis hin zum mehrwöchigen Motorradurlaub bietet unser abwechslungsreiches Programm für Jeden etwas.
Da viele unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Saison oft mehrere Touren buchen, ist Abwechslung gefragt. Deshalb gibt es jedes Jahr ein komplett neues Programm! Bewährtes bieten wir immer wieder an, ansonsten haben wir den Anspruch, die schönsten und für Motorradfahrer interessantesten Regionen in Deutschland und Europa auf stets unterschiedlichen Wegen zu entdecken.
Unsere abwechslungsreichen Reisen bieten wir als "geführte Motorradtouren" an: Der Gruppe fährt ein Tourguide voraus, so dass Du Dich weder um die Auswahl der Strecken noch um die Lokalitäten für Kaffee- oder Mittagspausen kümmern musst. Auch die Hotelübernachtungen sind bereits gebucht. Einfach auf´s Motorrad setzen und mitfahren - den Rest erledigen wir. Wobei wir auf persönliche Wünsche gerne eingehen.
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kurvenfiebers blog
Herzlich willkommen beim Web-Tagebuch von "kurvenfieber". Hier findest Du stets aktuelle Informationen rund um unsere Motorradtouren. Alle Beiträge sind "verschlagwortet". Ein Klick auf die jeweilige Kategorie und Du bekommst alle Beiträge zum entsprechenden Thema angezeigt. Für Fragen und Anregungen stehen wir gern zur Verfügung. Schreib einfach eine Mail an: kurvenfieber@mac.com
Zum Saisonstart drei Tage lang auf den herrlich kurvenreichen Straßen links und rechts der Mosel unterwegs sein. Schöner kann die neue Saison nicht beginnen. Ein ganzes Wochenende zum wieder "Einschwingen". Du bist dabei?
Interesse an der Tour?
Wir informieren Dich gern ausführlicher. Schreib einfach eine unverbindliche Mail an kurvenfieber@mac.com - und wir nehmen umgehend Kontakt mit Dir auf.
In der "Box", die den merkwürdigen Titel "flash-widget" trägt, findest Du Dateien, die wir Dir zum download anbieten. Beispielsweise unsere "Bilderbücher", die es jetzt zu jeder Tour oder Veranstaltung gibt.
Videos
Von einigen unserer Touren oder Trainings stellen wir kurze Videos bei youtube ein. Das jeweils Aktuelleste kannst Du Dir hier anschauen, ohne unser Web-Tagebuch verlassen zu müssen.