Es geht wieder gen Norden

So langsam heißt es Abschied nehmen. Wir verlassen Koper gen Norden und erreichen bald darauf die Grenze zu Italien. Trieste lassen wir links liegen und fahren auf kurvenreicher Strecke erneut Richtung Slowenien.

Bei Dol Pri Vogljah passieren wir erneut die Grenze und genießen die herrlich kurvenreichen Straßen, die wir fast für uns alleine haben. So langsam wird es Zeit für ein Kaffeepäuschen. Noch in Slowenien oder doch lieber im nahen Italien?

In Sempeter Pri Gorici finden wir eine kleine Bar, die Terrasse unter mächtigen, Schatten spendenden Bäumen gelegen, so dass wir noch in Slowenien den Kaffeestopp einlegen. Keine schlechte Entscheidung.

Wieder in Italien folgen wir über viele Kilometer hinweg dem Grenzverkauf zwischen Slowenien und Italien. Hier reiht sich eine Kurve an die andere, so dass die Kilometer nur so an uns vorbei fliegen. Gehen Mittag überqueren wir erneut die Grenze zu Slowenien und entdecken am nächsten Abzweig einen Hinweis zu einem Refugio. Also den Blinker links und immer den Berg hinauf.

Das Rifugio haben wir nicht gefunden, dafür standen wir irgendwann im Hof einer kleinen Pension, die auch Essen anbietet. Schnell wird im Garten ein Tisch für uns eingedeckt und eine ordentliche Portion Pasta ins heiße Wasser geworfen. Dazu noch ein frischer Salat und – für alle, die wollten – ein kleiner Nachtisch. Mensch, geht’s uns gut.

Bald darauf folgen wir dem Lauf der Soca und erreichen über Kobarid und Bovec wieder Italien. Bis auf über 1100 Höhenmeter schraubt sich die kurvenreiche Straße über den Pedril; ab Sella Nevea geht’s wieder bergab.

Zügig geht’s auf die SS 13 und dann auf eine parallel verlaufende Nebenstrecke. Die wartet mit einer unvermuteten Überraschung auf: Kurz vor Moggio Udinese ist eine Brücke weggesackt. Die „Umleitung“ führt zunächst unbefestigt parallel zum Fluss und dann mit einer Behelfsbrücke über diesen – schade.

Bei Tolmezzo setzen wir noch mal den Blinker rechts und fahren noch eine kleine Schleife über Paularo, um dann – kurz vor 18 Uhr – in Ravascletto einzutreffen. Gut eineinhalb Stunden später sitzen wir gemeinsam auf der großen Terrasse und genießen das Abendessen. Darauf hatten wir uns schon die ganze Woche gefreut.

Prachtvolle Aussichten im Socca-Tal. Slowenien ist immer wieder toll.

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