Archiv des Autors: kurvenfieber

Ein frohes Fest und einen guten Rutsch

Schöne Weihnachten wünschen wir Dir und ein erfolgreiches neues Jahr, in dem Du vor allem gesund bleiben solltest.

In den zurückliegenden Monaten haben wir wieder so manche schöne Motorradtour mit Dir unternehmen können. Die Reise in den „Norden der Toskana“ war ebenso kurzweilig, wie die Fahrt quer durch die Pyrenäen. Was uns in Kaliningrad und Litauen erwarten sollte, wusste zuvor niemand; die Reise nach Russland war ein Erlebnis, das wir sicher noch einmal wiederholen werden – allerdings brauche ich dabei keinen zweiten Kabelbrand, der mein Motorrad fast lahm gelegt hätte! Aber dank tatkräftiger Unterstützung einiger Mitreisender konnten wir dieses Problem schnell lösen.

Gerade das gefällt mir so an unseren Touren: Dass aufeinander Rücksicht genommen wird und man sich hilft, wo immer es nötig ist. Vielen Dank dafür.

Das neue Programm haben wir auf dem Nachtreffen bereits vorgestellt. Du findest es auch im Internet-Tagebuch unter . Das neue Programmheft wird Anfang Januar gedruckt werden; leider stehen auch dann erst die Preise endgültig fest.

Wir hatten in den vergangenen Wochen beruflich und privat einiges um die Ohren, so dass sich die Termine, auf denen entsprechende Absprachen getroffen werden sollten, immer wieder verschoben haben – bis sich schließlich die zuständigen ADAC-Mitarbeiter in den geplanten und wohlverdienten Weihnachtsurlaub verabschiedet hatten.

Sobald die Kalkulationen durch sind, werden wir Dir die Preise selbstverständlich vorab per Mail mitteilen – dann kannst Du Dich, wenn Du magst, auch schon verbindlich anmelden. Das Programmheft schicken wir Dir dann nachträglich zu.

Der eine oder andere hat sich schon jetzt für Touren angemeldet, die ihn interessieren; dieses Vertrauen ehrt uns ganz besonders. Keine Sorge, alle, die sich nach unserer „Preisangabe-Mail“ anmelden, kriegen selbstverständlich auch eine Buchungsbestätigung. Wir werden auf große Nachfrage flexibel reagieren; das haben wir im zurückliegenden Jahr gleich zweimal unter Beweis gestellt, als wir bei zwei Touren plötzlich drei statt der geplanten zwei Gruppen an Teilnehmern hatten.

Schon heute freuen wir uns darauf, mit Dir auch im nächsten Jahr wieder Motorrad fahren zu können. Heute wünschen wir Dir besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch

Uwe
für das gesamte Team,

das sind Michael, Dieter, (2x) Uwe, Georg, Siegfried, Harald und Franz-Josef

Nördliches Ostpreußen

Auch wenn das Programm für 2010 noch nicht gedruckt ist, denken wir langfristig doch schon an die Motorradtouren, die wir 2011 anbieten wollen. Nach unserer diesjährigen Reise durch Kaliningrad und Litauen steht fest, dass wir in zwei Jahren das gesamte Baltikum – also Litauen, Estland und Lettland – bereisen wollen. Aber auch ein Tour durch den heutigen Kaliningrader Oblast – das alte Ostpreußen – scheint uns reizvoll.

Dies umso mehr, da wir seit heute – quasi als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk – ein wundervolles Buch über den „Norden Ostpreußens“ in den Händen halten. 488 Seiten stark, im Husum-Verlag erschienen, und voll mit ganz herrlichen Fotografien von Christian Papendick. Gezeigt wird, was übrig geblieben ist, vom alten Ostpreußen, aber auch, wie es in jener Region einst aussah.

Da möchte man doch schnell die Landkarte vom Oblast Kaliningrad zücken, die von unserer ersten Reise nach Russland noch im Regal liegt, und schon mal nachschauen, welche Ziele bei einer solchen Tour von Interesse sein könnten.

Keine Sorge: Für alle, die es weniger abenteuerlich mögen, werden wir auch weiterhin „ganz normale“ geführte Motorradtouren innerhalb Europas im Programm haben. Aber so eine „Erkundungstour“, in eine lange Zeit nicht zugängliche Region inmitten Europas, scheint schon recht reizvoll.

Vielleicht findet sich ja noch jemand, der gut russisch kann und uns begleiten möchte? Mehr als „Straswutje“, was soviel wie „Guten Tag“ bedeutet, kriegen wir im Augenblick nicht hin …

Vertrauensbeweis

Während wir in diesen Tagen noch an den Kalkulationen für unsere neuen Motorradtouren sitzen, gehen bereits die ersten verbindlichen Anmeldungen ein – ohne, dass wir auch nur für eine unserer Reisen bisher schon einen Preis genannt hätten. Herzlichen Dank für dieses große Vertrauen!

Wir werden in den nächsten Tagen alle Touren durchgerechnet haben, dann wird das Programmheft aktualisiert, so dass sich im Anschluss jeder auch offiziell anmelden kann. Ausreichend Plätze sind vorhanden; wir freuen uns schon heute auf ein Wiedersehen und viele kurvenreiche Kilometer.

Fotorückblick auf unsere Touren

Wir haben mal wieder was Neues entdeckt. Vielleicht können wir mittels „PictureTrail“ des öfteren mal einen Bilder-Rückblick von unseren Touren präsentieren. Der erste Versuch, mit gerade einmal vier Bildern vom Abschlusswochenende an der Mosel, sieht doch gar nicht schlecht aus, oder? (Falls keine Bilder zu sehen sind, die Seite einfach noch mal laden).

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Kein Pardon mehr für Motorradraser

Jetzt geht es auch den Rasern unter den Motorradfahrern an den Kragen. Die Polizei will ein neues Radargerät einsetzen, dessen Digitalblitzer schräg zur Fahrbahn ausgerichtet sind. So könnte sowohl der Fahrer wie auch das hintere Nummernschild von der Seite abgelichtet werden, heißt es in der Dezemberausgabe des Magazins „Technology Review“.

Vorbei die Zeiten, in denen motorisierte Zweiradfahrer so genannten Starenkästen gelassen entgegensehen konnten und nur eine „Anhaltekontrolle“ fürchten mussten. Das neuartige Überwachungssystem „ES3.0“ der Firma eso GmbH macht eine Identifizierung des Motorrades bei Tempoverstößen nunmehr möglich. Wann das Gerät in Deutschland zum Einsatz kommt, ist noch nicht bekannt.

Das „ES3.0“ kann aber nicht nur Zweiräder blitzen, es soll nunmehr auch Autos auseinanderhalten können, die auf einer zweispurigen Straße nebeneinander fahren. Durch die verbesserte Koordination zwischen Sensoren, Recheneinheit und Kameras reagiere das System schneller als herkömmliche Messgeräte, hieß es. So blitzte das Gerät vorbeifahrende Autos immer genau dann, wenn sie drei Meter hinter dem Sensor sind, egal wie schnell diese fahren.

Durch die Aufnahmen von der Seite und durch die zeitliche Verschiebung der Signale, mit der man die seitliche Entfernung der Autos berechnen kann, wird der Tempoverstoß nun dem „richtigen“ Fahrzeug zugeordnet, selbst wenn zwei Autos parallel zueinander fahren. Dies war aus technischen Gründen bisher nicht möglich.

Quelle: (Julia Ockenga) / (wst/TR)
Link (Heise.de): http://tinyurl.com/y8wjrun

Ein kurzweiliges Wochenende

Das war wieder ein schönes Nachtreffen! Gut 50 Teilnehmer waren am Freitagabend gekommen, fast 70 am Samstag, um gemeinsam die Videos von den Touren der Motorradsaison 2009 anzuschauen. Es wurde viel erzählt und noch mehr gelacht – vor allem aber Pläne für das nächste Jahr gemacht.

Da stehen die folgenden Touren und Veranstaltungen auf dem Programm:

Sa. 20.3.2010
ERSTE-HILFE-KURS

Fr. 26.3. – So. 28.3.2010
TRIAL-TRAINING

Fr. 30.4. + Sa. 1.5.2010
SiCHERHEITSTRAINING + TOUR

Fr. 7.5. – So. 16.5.2010
SAISONAUFTAKFT AUF SARDINIEN

Do. 3.6. – So. 6.6.
VERLÄNGERTES WOCHENENDE IM BREISGAU

Fr. 18.6. – So. 27.6.
WALES UND DIE CAMBRIAN MOUNTAINS

So. 18.7. – Fr. 23.7.2010
RUND UMS FICHTELGEBIRGE

Fr. 6.8. – So. 8.8.
ENDUROTRAINING

Fr. 20.8. – So. 22.8.
SOMMERFEST AN DER LAHN

Sa. 11.9. – So. 19.9.
ISTRIEN ENTDECKEN

Sa. 2.10. – So. 10.10.
SONNIGER HERBST IN DER PROVENCE

Fr. 22.10. – So. 24.10.
RHEINREISE ZUM SAISONABSCHLUSS

Bei Interesse einfach eine Mail an kurvenfieber@mac.com schreiben und wir informieren Dich gern ausführlicher.

Das nächste Nachtreffen findet vom 19. bis 21. November 2010, wieder in Bad Breisig statt. Wir werden hierzu rechtzeitig einladen.

Das Gröbste ist geschafft!

Irgendwie klappt´s dann doch – immer wieder. Die Filme vom Trial-Training, dem Erste-Hilfe-Kurs, dem langen Wochenende in den Ardennen, der Tour in den Norden der Toskana sowie unserer Abenteuerreise durch Masuren und Kaliningrad sind endlich fertig und fast alle auch schon auf DVD gebrannt. Bei den restlichen fehlt nur noch die Musik unter den Fahrszenen und dann wäre auch das geschafft.

Bis Donnerstag muss alles im Kasten sein, treffen wir uns doch ab Freitag, um gemeinsam ein Wochenende lang die zurückliegende Saison Revue passieren zu lassen. Schön waren sie wieder, die Touren, die uns neue Regionen haben entdecken lassen und die Reize schon bekannter Ecken Europas noch einmal vor Auge geführt haben.

Auch im nächsten Jahr bieten wir wieder viele tolle geführte Motorradtouren an; mehr dazu nach dem Nachtreffen in Bad Breisig.

iPhone – TomTom – Navigon

Es funktioniert – tatsächlich! Mein iPhone ist immer noch eines der ersten Generation, also ohne GPS. Zwar habe ich schon ein paar entsprechende Programme geladen, aber die funktionieren natürlich nicht; wie auch?

Seit kurzem bietet TomTom einen iPhone-Halter fürs Auto an, in dem ein GPS-Empfänger integriert ist. Und mit dem soll auch das alte iPhone in der Lage sein, Routen zu navigieren. Besser noch! Dazu soll man noch nicht einmal auf entsprechende Software von TomTom angewiesen sein.

Ich hab´s ausprobiert – und es funktioniert tatsächlich. Mein altes iPhone steckt in der Halterung von TomTom und navigiert mich mit dem Programm von Navigon wohin ich will. Unglaublich. Da könnte man im Auto künftig fast auf die Navis von Garmin verzichten. Die Kartendarstellung ist klasse, die Sprachansagen korrekt, das Routing flüssig. Es gibt einen Fahrspurassistent und eine Warnung, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit übertreten wird. Nur TMC fehlt, aber da soll es auch schon eine entsprechende Applikation geben.

Ich bin begeistert! Wer ein iPhone hat und mit dieser „eierlegenden Wollmilchsau“ auch navigieren will – ich kann´s empfehlen. Funktioniert natürlich auch mit vielen anderen (teilweise kostenlosen) Navi-Programmen im App-Store. Besser geht´s nicht, oder?

Warum muss bei Garmin alles so kompliziert sein?

Endlich habe ich mich entschlossen, meinem betagten Garmin-Navi 276C ein Livetime-Update zu gönnen. So könnte ich bei unseren Touren immer die neuesten Karten nutzen – wenn Garmin nicht so hohe Hürden bei der Installation einbauen würde.

Der Kauf und der download waren noch relativ einfach. Leider passte das erste Livetime-Update nicht mehr auf die Platte jenes Laptops, den ich mir mal für diese „moderne Form der Navigation“ gekauft hatte. Sicher könnte da einiges gelöscht werden. In diesen Dingen bin ich – als überzeugter Mac-User – jedoch nicht so firm. Da lasse ich lieber Bekannte ran, die sich da auskennen.

Aber es gibt ja noch einen kleinen JVC-Laptop, den ich jüngst bei einigen Reisen dabei hatte. Tatsächlich ist es mir gelungen, das Livetime-Update noch einmal herunterzuladen. Jetzt kam die Fehlermeldung, dass kein Platz mehr vorhanden sei, fürs Entpacken. Also habe ich mutig ein paar Programme gelöscht, die ich eigentlich nicht mehr nutze. Und: es hat funktioniert!

Also: Livetime entpacken. Von wegen! Die nächste Fehlermeldung: die Software auf dem Navi sei veraltet und müsse dringend erneuert werden. Das könnte über das „my Garmin-Konto“ funktionieren. Da gibt es auch einen entsprechenden Link; dann aber heißt es, hierzu sei der „web-updater“ notwendig.

Und wo finde ich den? Ich habe ihn gefunden und konnte den 276C aktualisieren. Also noch einmal Livetime entpacken. Es klappt. Ich konnte sogar problemlos den Freischaltcode eingeben! Doch die Freude war zu früh ….

„This Garmin GPS ist not eligible for this update because a previous map version is not installed“ -ist nun auf dem Bildschirm zu lesen.

Jetzt habe ich keine Lust mehr. Ich kann ja verstehen, dass Garmin sich vor Software-Piraterie schützen will (und das wohl auch erfolgreich tut); für mich hat sich jedoch wieder einmal bestätigt, dass ich fällige updates besser in die Hände von Menschen legen sollte, die wissen was zu tun ist.

Ich schneide jetzt lieber weiter meine Videos. Das kann ich – bin aber zeitlich wieder mal sehr knapp dran. Also, keine Zeit mehr verschwenden und weiter am Mac arbeiten. Da funktioniert alles reibungslos.

Erste Hilfe – Auffrischung tut Not!

So eben ist der Film über unseren Erste-Hilfe-Kurs speziell für Motorradfahrer fertig geworden. An einem Samstag im April hatten wir – zusammen mit dem DRK in Hofheim – unseren Teilnehmern angeboten, sich doch einmal intensiv mit Sofortmaßnahmen am Unfallort zu befassen. Der Tag war informativ und kurzweilig. Aber vieles vom seinerzeit Gelernten werden wir schon wieder vergessen haben.

Mir zumindest ging es so, also ich die einzelnen Sequenzen zusammengeschnitten habe. Angefangen von der Handhabung der Rettungsdecke bis hin zur Wiederbelebung – so manches war einfach nicht mehr präsent.

Deshalb werden wir auch 2010 wieder einen Erste-Hilfe-Kurs anbieten. Zur Auffrischung für alle, die schon mal da waren und als hilfreiche Grundlage, für jene, die für den Fall der Fälle wissen wollen, was zu tun ist.

Den Film zeigen wir auf dem Nachtreffen. Danach sollte die Teilnahme am Erste-Hilfe-Kurs eigentlich selbstverständlich sein. Denn Spaß gemacht hat dieser Tag allemal. Beim nächsten Mal mitmachen wird insofern empfohlen.