Toll, was man in zwei Tagen alles lernen kann

Am Nachmittag des zweiten Tages unseres Endurotrainings waren wir alle doch ziemlich platt. Sieben Stunden lang auf losem Untergrund Motorrad fahren, ist reichlich anstrengend.

Früh am Morgen hing noch dichter Nebel an den steilen Moselhängen. Doch schon bald schob sich die Sonne über die Gipfel, so dass wir bereits bei der Anfahrt zum Trainingsgelände auf einen (wiederum) tollen Tag hoffen konnten.

Zunächst frischten wir das am Vortag Gelernte noch einmal auf. So mancher stellte dabei fest: Das hat gestern irgendwie alles besser geklappt. Doch mit den neuen Übungen kamen auch die Erfolgserlebnisse wieder. Zunächst galt es die Grundlagen für einen kleinen Drift zu legen. Dann drehten wir wieder eine Runde über den Parcour und „erfuhren“, dass sich die Spurrillen und matschigen Passagen von mal zu mal besser durchqueren ließen. Gegen Mittag wurde wieder der Grill angeworfen und ordentlich Steaks verdrückt.

Dann kam die „hohe Schule“ des Endurofahrens: Was tun, wenn man hangaufwärts stecken bleibt? Wie bergab richtig bremsen? Und wieviel Mut braucht es, einen kleinen Berg rauf und wieder runter zu fahren? Unter Guidos fachkundiger Anleitung klappte alles wunderbar. Nur ganz selten erwies sich ein Bein als zu kurz oder geriet das Gleichgewicht etwas außer Kontrolle. Passiert ist nichts und der eine oder andere leichte Umfaller gehört zu einem Endurotraining einfach dazu.

Am Nachmittag dann führte uns Guido zu einer „Sektion“ an den Waldesrand, in der wir alles, was wir zuvor gelernt hatten, noch einmal ausgiebig praktizieren konnten: Slalom um eine mächtige Tanne fahren, bergab bremsen, Spurrillen durchqueren …

Nassgeschwitzt aber mächtig stolz beendeten wir das Training. Und belohnten uns mit einem großen Stück Kuchen und einem Pott Kaffee im Gasthof um die Ecke. Schön war´s gewesen; sicher werden wir so ein Enduro-Training auch im nächsten Jahr wieder anbieten. Interesse? Mehr Infos demnächst auf unserer Homepage: www.kurvenfieber.de

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