Das ist doch eine schöne Vorhersage

Vor wenigen Tagen noch sah die Wettervorhersage für den morgigen Samstag gar nicht so erfreulich aus. Wechselhaft könnte es sein und von gelegentlichen Schauern war die Rede. Und jetzt? Sonnig und warm soll es werden!

Zwischenzeitlich zählen wir 17 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer, die sich am Samstag um 9 Uhr an der vhs in Hofheim treffen. Mit zwei Gruppen fahren wir dann über den Taunus in die Wetterau und von da weiter in den Vogelsberg.

Am Samstag, den 18.6 bieten wir für die vhs eine kurvenreiche Tagestour in die Rhön an, von Samstag bis Sonntag, den 6. und 7.8. geht es für ein Wochenende ins Elsass. Mehr Infos findest Du auf der Homepage der vhs unter http://www.vhs-mtk.de – im Suchfeld bitte das Stichwort „Motorrad“ eingeben. Über die Homepage ist auch eine online-Anmeldung möglich.


Der Wetterbericht für Samstag sieht doch richtig gut aus.

Fotorückblick auf unsere Bodensee-Tour

Wir haben da mal ein paar Bilder zusammengestellt …

Viel Spaß beim Anschauen.

Lauter Herausforderungen

Es geht nach Hause; noch bis zum Mittagessen wollen wir gemeinsam Motorrad fahren. Und irgendwie müssen wir um oder schlimmstenfalls mitten durch Tübingen. Doch den geplanten Weg über die Bundesstraße wollen weder Stefan noch ich fahren.

Stefan versucht sein Glück südlich, ich nördlich der Universitätsstadt. Mit ein wenig Gewusel und einige Umwegen finden wir schließlich wieder zurück auf die ursprünglich geplante Strecke, um auf kleinen Neben- und Waldwegen schließlich Höfen an der Enz. Da legen wir – mit einer halben Stunde Verspätung- unsere Kaffeepause ein.

Noch 50 Kilometer und wir erreichen den Michaelsberg nahe Bruchsal. So war es zumindest geplant. Doch Baustellen, Dorffeste und Radrennen sorgen für zahlreiche Streckensperrungen – mit und ohne Umleitungsempfehlungen. Und so wuseln wir auch hier durch eine wunderbare Landschaft – immer in dem Bemühen die vielbefahrenen Bundesstraßen und die rheinische Tiefebene zu vermeiden. Was gelingt. Und so genießen wir die herrliche Aussicht und den etwas chaotischen Service des Gastronomen „hoch oben“ am Berg.


Mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen steigen wir schließlich wieder auf die Motorräder – das war’s, unser langes, kurvenreiche Wochenende neigt sich unweigerlich dem Ende zu. Irgendwie schade.

Aber: in zwei Wochen geht’s für die vhs für einen Tag in den Vogelsberg und Ende Mai für eine Woche nach Sardinien. Herrlich, oder?

Bis ans Schwäbische Meer

Der Bodensee ist das Ziel der heutigen Tagesetappe, besser gesagt, der Überlinger See. Doch zunächst geht’s Richtung Donau, an deren Ufer wir eine kleine Kaffeepause einlegen wollen.

Auf kleinen und kleinsten Straßen sind wir unterwegs nach Scheer. Wo immer möglich zweigen wir auf asphaltierte Wirtschaftswege ab, die gelegentlich für eine Überraschung gut sind: plötzlich finden wir uns mitten im Wald wieder und haben festgefahrenen Naturboden unter den Rädern …


Was für eine Aussicht während der Kaffeepause …

Nach diesem kleinen Abenteuer genießen wir die Kaffeepause im Gasthof „Zur Au“ – unter Schatten spendenden Bäumen und mit Blick auf die Burg.

Immer weiter Richtung Süden führt uns der kurvenreiche Weg. Wenig befahrene Kreis- und Landstraßen wechseln sich ab mit einsamen Verbindungswegen, die oft kilometerweit an Rapsfeldern oder mitten durch dunkle Wälder führen.

Punkt eins erreichen wir Bodmann und können, direkt am Seeufer sitzend, unser Mittagessen genießen. Wir nehmen uns Zeit, ganz viel Zeit und genießen die Idylle.


Mittagspause direkt am Ufer des Bodensees.

Dem Wasser bleiben wir auch bei der Kaffeepause treu. Direkt an der Terrasse, auf der wir sitzen, plätschert die Schmeie vorbei. Schafe werden auf eine Wiese getrieben, Vögel zwitschern – hier möchte man eigentlich mehr als Urlaub machen …


Auch für die Kaffeepause konnten wir ein idyllisches Plätzchen finden.

Ein Tankstopp noch und wir sind wieder im Hotel. Noch einmal gemeinsam zu Abend essen; morgen müssen wir schon wieder die Heimreise eintreten. Bis jetzt war das lange Wochenende toll. Morgen wollen wir noch bis zum Mittag zusammen Motorrad fahren.

Mehr als 300 kurvenreiche Kilometer

Sonne satt schon früh am Morgen. Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir um 9 Uhr zu unserer heutigen Tagestour. Die Wutachschlucht wird das südlichste Ziel sein; kurz davor wollen wir Mittag machen.


Wilfried und Janina sind auf einer W 650 unterwegs

Die Fahrt dorthin – ein Traum! Vorbei an Wiesen voller goldgelbem Löwenzahn, alten knorrigen Bäumen und blühenden Sträuchern. Der Blick reicht oft viele hundert Meter über eine faszinierende Landschaft. Bis auf gut 900 Meter schraubt sich die kurvenreiche Straße die Alb hinauf, oft haben wir die kleinen Straßen – viele kaum breiter als ein Traktor – ganz für uns alleine.


Kaffeepause mit toller Aussicht.

Der Knopfmacherfelsen ist das erste Ziel.  In aller Ruhe genießen wir den Kaffee und dann die faszinierende Aussicht auf die Donau, die sich schmal und mäandernd durch ein kleines Tal schlängelt.


Eine kleine Schinkenplatte. Die Bratwurst vom Wildschwein war aber auch lecker.

Die Mittagsrast legen wir an der Scheffellinde ein. Ein Mann von Stand, der später als Dichter berühmt wurde, hatte sich hier einst in die Wirtshaus-Tochter verliebt. Geheiratet aber hat er eine Frau von Adel – so wie es sich zu gehören schien. Die Ehe hielt keine zwei Jahre; den Rest seines Lebens verbrachte Joseph Victor von Scheffel zurückgezogen. An ihn erinnert heute nicht nur das nach ihm benannte Gasthaus.

Nach einer kleinen Stärkung gehts zurück Richtung Tübingen. Immer wieder folgen wir dabei dem Lauf der Donau oder überqueren diese. Wir genießen jeden Kilometer.

Ein langsam vor uns fahrender Traktor bremst uns etwas aus. Als rechts ein Feldweg sichtbar wird, setze ich den Blinker. So mancher in der Gruppe hatte befürchtet, dass wir nun eine Abkürzung auf grobem Schotter fahren würden. Doch weit gefehlt – ein kurzer Fotostopp ist angesagt: der Blick reicht von Hegau bis zum Überlinger See und weiter noch bis zu den schneebedeckten Bergen. Herrlich!


Immer wieder genießen wir die herrliche Aussicht.

Eine kurze Kaffeepause noch und wir sind wieder im Hotel. Punkt 19 Ubr verstummen die Motoren. Eigentlich hätten wir noch eine Stunde fahren können, so schön ist das Wetter. Aber: das Abendessen ruft. Unter anderem gibt’s Maultaschen …

Idyllische Kaffeepause

Sonne satt, den ganzen Tag. Gegen 10:30 Uhr sitze ich endlich auf dem Motorrad. Bis kurz hinter Tübingen geht es heute. Rund 250 Landstraßenkilometer warten auf mich. Wenn ich bis gegen 15 Uhr im Hotel sein will, muss ich mich sputen.

Bis kurz nach eins geht’s nonstop Richtung Bretten. Spontan biege ich auf einen Feldweg ab und finde eine Bank mit herrlicher Aussicht auf den „Katzenbuckel“. Genau der richtige Platz für ein kleines Picknick.


Um pünktlich im Hotel zu sein, müssen doch noch rund 30 Kilometer auf der A8 sein, dann ist das Ziel erreicht. Die ersten sitzen schon im Biergarten des Hotels – da wir aber noch eine kleine Runde fahren wollen, können wir diesen nicht so recht „genießen“ 😉


Punkt 16 Uhr geht’s los. Kloster Kirchberg ist das Ziel, das wir auf vorwiegend kleinen und kurvenreichen Straßen erreichen. Unter einer alten Kastanie legen wir eine idyllische Kaffeepause ein und genießen den ersten gemeinsamen Tourtag.


30 Kilometer noch, dann sind wir wieder im Hotel. Vielversprechend war er, der Auftakt zu unserem langen Wochenende Richtung Bodensee. Die nächsten Tage werden sicher ebenso abwechslungsreich sein. Wir freuen uns schon.

Traumhafte Aussichten

Sonne satt verspricht der Wetterbericht für die nächsten Tage. Von heute an bis mindestens Montag soll es warm, vor allem aber trocken bleiben.

Vorausschauend wie wir sind, brechen wir morgen Richtung Bodensee auf 😉 Vier herrlich kurvenreiche Tage liegen vor uns: eine kurze, gemeinsame Tour am Donnerstagnachmittag, nach der Ankunft im Hotel. Am Freitag und Samstag stehen dann zwei herrliche Tagestouren auf dem Programm. Und am Sonntag fahren wir zusammen noch bis Bruchsal – von da geht es dann individuell nach Hause.

Kurzfristig ist ein halbes Doppelzimmer frei geworden. Wer spontan mitfahren möchte, schreibe ganz schnell eine Mail an kurvenfieber@mac.com. Die Teilnahmegebühr beträgt 375 Euro und beinhaltet unter anderem drei Übernachtungen mit Halbpension, vier geführte Touren und jede Menge gute Laune.


Sonnige Aussichten fürs Wochenende.

Ja, wo waren sie denn?

245 herrlich kurvenreiche Kilometer – das war die Bilanz unserer Tagestour nach dem Sicherheitstraining. Von Gettenbach aus ging´s in den Spessart zur Kaffeepause und weiter in die Rhön, wo wir unterhalb der Wasserkuppe unsere Mittagsrast einlegten. Schluß war schließlich in Schüchtern – von hieraus traten wir die Heimreise an.

Wir haben die Route bei GPSies hinterlegt. Ein Klick auf die Karte und schon kannst Du nachvollziehen, welche Strecken wir gefahren sind.

160430_Strecke

Bis auf über 900 Meter ging hinauf, das zeigt das Höhenprofil im aufgezeichneten Track:

160430_Höhenlinie

Eindrücke vom Sicherheitsraining

Es hat Spaß gemacht – wie immer. Fünf Stunden lang wurde mit Feuereifer trainiert, in Erinnerung gerufen,was über den Winter zu vergessen drohte und neue Aspekte deutlich gemacht. Jetzt sind wir fit für die neue Saison. Die nachfolgenden Bilder geben ein paar Impressionen des Sicherheitstrainings speziell für unsere Tourteilnehmer wieder. Viel Spaß beim Anschauen.

Durch den Spessart und die Rhön

Wieder ein gelungener Auftakt in die neue Saison: Nach dem gestrigen Sicherheitstraining stand heute eine kurvenreiche Tagesfahrt durch den Spessart und die Rhön auf dem Programm. Schon beim leckeren Frühstück im Gut Hühnerhof blitzte die Sonne verheißungsvoll vom Himmel. Die verschiedenen Wetter-Apps, die auf den unterschiedlichsten Handys installiert waren, prognostizierten allesamt trockene Straßen – und auch die Temperaturen lagen höher, als vermutet. Wird hatten schon mit Rauhreif auf der Sitzbank gerechnet …


Sonnenschein schon zur Frühstück.

Punkt 9 Uhr brummten die Motoren. Mit zwei Gruppen machten wir uns auf den Weg. Auf möglichst kleinen Straßen ging es zunächst Richtung Spessart. In Mernes – im Gasthaus „Zum Jossatal“ – standen schon die Kaffeekannen auf dem Tisch.


Charly programmiert schon mal den nächsten Streckenabschnitt.

Nach einer kleinen Pause ging es weiter, Richtung Rhön. Die Frage, wann wir einen Tankstopp einlegen müssten, wurde lapidar beantwortet: „Geht noch“. Die Folgen waren vorhersehbar: Während wir so herrlich vor uns hin tourten, machte sich am Ende der Truppe Unruhe breit. Und als dann, links des Weges, eine einsame Tankstelle – mit gerade einmal zwei Zapfsäulen – auftauchte, setzte der, der den wenigsten Sprit hatte, vorsorglich mal den Blinker links, während alle anderen erstmal weiter fuhren.

Der Rest war Routine: Nach und nach kam die Gruppe am Straßenrand zum Stehen, der Tourguide drehte rum, fuhr bis zur Tankstelle zurück, sammelte die beiden „Abtrünnigen“ ein und führte die gesamte Truppe zur nächsten großen Tankstelle. Die war nur zehn Kilometer entfernt und war als „offizieller Tankstopp“ sowieso vorgesehen …


Nach kurzem Durcheinander, der offizielle Tankstopp.

Eine gute Stunde und viele Kurven später rollten wir am „Gasthaus zur schönen Aussicht“, nahe Gersfeld, aus. Drinnen bollerte schon der Kaminofen und auch das Mittagessen ließ nicht lange auf sich warten.


Wie immer: Mittags nur was Kleines …

Mit einem Abstecher über die Wasserkuppe ging es dann weiter nach Schlüchtern. An den Hängen und neben der Straße fanden sich noch Rest von Schnee, die Straßen aber waren frei. Gut eineinhalb Stunden später saßen wir bei strahlendem Sonnenschein im Café Fabrice und genossen die letzte Pause des Tages.

Zum Schluss noch ein Kaffeepäuschen.

Anschließend ging es wieder nach Hause – weiterhin auf möglichst kleinen Straßen. Schön war er, der Saisonauftakt – kurvenreich und sonnig! Nächste Woche geht’s ab Donnerstag Richtung Bodensee. Hoffentlich haben wir da auch so tolles Wetter …