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Es mangelt mal wieder an Plattenplatz

So langsam muss ich anfangen, die Filme fürs Nachtreffen zu schneiden. Damit ich das nicht nur am heimischen Schreibtisch sondern auch unterwegs tun kann, werde ich diesmal alle Dateien auf mobilen Festplatten speichern. Von LaCie gibt es da schöne, die 500 GB fassen.

Alle mir bislang vorliegenden Bilder und Videos dieses Jahres habe ich darauf ablegen können. Auch die 1,7 GB (oder 1456 Fotos), die Ute mir von unserer Toskana-Reise auf 4 CDs gebrannt hat. Während Wolfgang die Pan European durch die Kurven schaukelt, sitzt Ute als Sozia hinten drauf und fotografiert fleißig. So ist schon manch tolle Aufnahme entstanden!

Jetzt habe ich aber doch noch zwei neue Platten bestellen müssen. Um die Videos bearbeiten zu können, muss ich sie in mein Schnittprogramm iMovie importieren. Und das braucht Platz! Ruckzuck waren die 500 GB voll, aber noch nicht alle Clips eingelesen. Glücklicherweise waren die neuen Platten innerhalb von zwei Tagen lieferbar, so dass es mir am Wochenende bestimmt nicht langweilig werden wird.

Werkstatt-Termine

Die neuen Touratech-Koffer sind endlich dran, an der BMW. Sieht gut aus, finde ich – hat aber auch fünf Stunden gedauert, bis der Werkstatt-Mitarbeiter alle Löcher an die passenden Stellen gebohrt hatte. Die erste Bewährungsprobe wird die Tour in die Pyrenäen sein. Da kommen die Alu-Boxen das erste Mal zum Einsatz.

Seit gestern steht die alte G/S wieder in der Werkstatt. Die BMW-Niederlassung in Frankfurt will prüfen, ob der Anlassertausch ursächlich für den Kabelbrand gewesen sein kann. Natürlich hielt man das zunächst für völlig abwegig. Aber dann fand sich auf dem Werkstatt-Auftrag doch das entscheidende Wörtchen Kulanz. Mal sehen, ob nach erfolgter Reparatur doch eine Rechnung gestellt wird.

Bis Ende August soll die „alte Kuh“ wieder laufen, Anfang September fahren wir dann für eine Woche in die Pyrenäen. Das wird die letzte große Tour in diesem Jahr. Anfang Oktober laden wir zum Abschlußwochenende an die Mosel – und dann müssen die Filme fürs Nachtreffen geschnitten werden. Mitte November wollen wir Rückblick auf die abwechslungsreiche Saison 2009 halten. Vom 13. bis 15. November finden in Bad Breisig wieder unser traditionelles Nachtreffen statt. Eine Einladung dazu werden wir noch verschicken.

Jetzt kann es losgehen

Die BMW steht im Transit, daneben die kleine Suzuki DR 350, für den Fall, das wir unterwegs ein Ersatzmotorrad brauchen. Kombi, Stiefel und Helme sind eingepackt. Werkzeug und ein paar Ersatzteile auch. Jetzt muss ich nur noch zusammensuchen, was ich in den nächsten Tagen so anziehen möchte und schon kann´s losgehen.

Morgen früh, spätestens um 8 Uhr, will ich starten, um rechtzeitig in Angermünde zu sein. Dort treffen wir uns, um dann gemeinsam Richtung Masurische Seen beziehunsgweise Kaliningrad und Litauen zu fahren. Das Abenteuer ruft!

Wohl dem, der zwei Koffer am Motorrad hat

Durch den unvorhergesehenen Werkstattaufenthalt habe ich den Termin bei Touratech verpasst. Eigentlich sollte meine G/S rechtzeitig zur Masurenreise mit zwei neuen Koffern ausgestattet sein. Jetzt baumeln statt dessen zwei Ortlieb-Bags links und rechts am Träger. Und ich überlege, wie ich meine Sachen, die ich für den dreitägigen Abstecher nach Kaliningrad und Litauen brauche, am besten darin verstaue.

Vernünftige Innentauschen gibt es nicht. Zwar habe ich bei ebay schnell noch zwei annähernd passende Tragetasche ersteigert – aber ob die rechtzeitig eintreffen werden? Vielleicht wäre eine wasserdichte Gepäckrolle nicht schlecht. Die könnte ich auf den Soziussitz schnallen. Aber wahrscheinlich werde ich daran beim Absteigen hängenbleiben. Eine der Innentaschen von den Hepco & Becker-Koffern, eingepackt in eine große Kunststoffrolle, würde vielleicht auch gehen. Die wäre nicht ganz so hoch wie eine Rolle. Oder soll ich einen Rucksack mitnehmen und …

Auch, was ist es so schön, wenn man zwei große Seitenkoffer am Motorrad hat. Alles in die Innentaschen packen, Koffer zu, fertig! Spätestens im September, wenn es noch einmal in die Pyrenäen geht, werde ich entsprechend ausgestattet sein. Jetzt gilt es zu improvisieren.

Wie ist man eigentlich früher mit dem Motorrad in Urlaub gefahren? Als es weder Alukoffer noch Gepäckrollen, geschweige denn wasserdichte Rucksäcke gab?

Ein Gaskocher wäre nicht schlecht

Vielleicht kaufe ich mir demnächst einen kleinen Gaskocher für unsere Motorradtouren. Unterwegs mal schnell einen Kaffee kochen zu können, das wäre doch nicht schlecht, oder?

So einen Kocher hätten wir schon in diesem Jahr mehrfach gut gebrauchen können: Bei der Reise durch die Ardennen war am Samstagmorgen der neue Kaffeeautomat im Hotel ausgefallen. Wenn wir da einen Gaskocher ausgepackt hätten, wären wir die Könige gewesen. Und beim Endurotraining am vergangenen Wochenende wäre ein „kleiner Schwarzer“ nach dem Essen auch nicht schlecht gewesen. Gleiches gilt für so manches Picknick, das wir des öfteren einlegen.

Für einen Kocher und eine Kaffeekanne müsste im Topcase eigentlich noch Platz sein. Mal sehen, was die Camping- und Outdoor-Ausrüster so im Programm haben.

Auftrag erledigt – Anlasser funktioniert

Welch ein beruhigendes Gefühl, auf den Anlasserknopf drücken zu können und zu hören, dass der Motor kurz darauf läuft – ohne Kreischen, Surren oder sonstige merkwürdige Geräusche. Die Reparatur scheint erfolgreich gewesen zu sein, jetzt kann die Reise nach Masuren, Kaliningrad und Litauen starten. Nächsten Donnerstag geht´s los.

Leider musste durch den unvorhergesehenen Ausfall der Termin bei Touratech abgesagt werden. Dort wollte ich mir eigentlich noch in dieser Woche passgenau neue Koffer anbringen lassen. Jetzt werde ich die Reise in den Osten mit wasserdichten „Ortlieb-Bags“ an der G/S antreten. Wird auch irgendwie gehen – und sieht urig aus!

Der Anlasser streikt

Das hat mir gerade noch gefehlt. In gut einer Woche starten wir zu unserer abenteuerlichen Motorradreise nach Masuren, Kaliningrad und Litauen und jetzt streikt der Anlasser – nicht immer, aber immer öfter. Beim Enduro-Training am Wochenende zeichnete sich ab, dass irgendwas nicht stimmt. Beim Druck auf den Anlasser gab dieser manchmal nur leicht kreischende oder wimmernde Laute von sich, drehte aber den Motor nicht durch. Erst beim zweiten oder dritten Versuch lief die BMW wieder.

Zunächst hatte ich auf eine schwache Batterie und damit auf eine „angeschlagene“ Lichtmaschine oder einen Regler getippt, der nicht richtig funktioniert. Dann aber hätte ich beim Starten eigentlich ein Klacken hören müssen. Nachdem der Fehler jedoch auch in der heimischen Garage auftrat, nachdem der alte Boxer 24 Stunden am Ladegerät hing, schied fehlender Strom als Ursache eigentlich aus.

Also Anlasser oder Magnetschalter. Die Werkstatt um die Ecke bestätigte die Diagnose, sah aber keine Möglichkeit zur kurzfristigen Reparatur. Ob die BMW-Niederlassung mir helfen würde? Die ist in der Regel zwei Wochen im Voraus ausgebucht.

Doch oh Wunder, der Werkstattmeister machte mir Hoffnung. Lass die Maschine bei uns stehen. Vielleicht haben wir das schon bis zum Wochenende im Griff. Das wäre toll. Nichts wäre ärgerlicher, als im fernen Russland das Motorrad nicht mehr anzukriegen. Gut, anschieben ginge sicher. Aber das muss ja nicht sein.

Also: Daumen drücken, damit der alte Boxer sich bei unserer bislang spannendsten Tour von seiner besten Seite zeigt.

Eingeschneit im August

Gerade lese ich im „Tourenfahrer“ einen schönen Bericht über eine Reise mit dem Motorrad durch Norwegen. Das erinnert mich an unsere Tour im vergangenen Jahr. Zwei Wochen lang waren wir unterwegs, von Oslo bis zu den Lofoten, dann mit dem Postschiff zurück nach Molde und von da aus über den „Trollstigen“ und den Geiranger wieder nach Oslo.

Mal abgesehen, von einem Tag mit leichten Schauern auf den Lofoten hatten wir durchweg gutes Wetter. Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein von frühmorgens bis in den späten Abend. Und das Mitte September! Im „Tourenfahrer lese ich, dass die Autoren am Geiranger schon mal ein paar Tage eingeschneit waren – im August! Da hatten wir aber wirklich Glück mit dem Wetter.

Wo kommen nur all die Baustellen her?

Heute haben wir für die Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises eine schöne Tagestour durch den Vogelsberg angeboten. Mit insgesamt 16 Motorrädern waren wir unterwegs. Der drückenden Schwüle im Rhein-Main-Gebiet konnten wir recht schnell entfliehen und in Schotten die erste Kaffeepause einlegen. Hier, unterhalb des mehr als 700 Meter hohen Hoherodskopf, war es angenehm windig und von den Temperaturen her mehr als erträglich.

Verwundert haben uns unterwegs die vielen Baustellen, die uns manchmal zu Umwegen gezwungen haben. Mindestens zehnmal waren auf oder entlang unserer Strecke Straßen gesperrt. Überall wurde gebuddelt und gebaut! Auch kurz vor der geplanten Mittagsrast, die wir im Berggasthof auf der Herchenhainer Höhe eingelegt haben: In Sichenhausen wurden Rohre verlegt. Kein Durchkommen! Oder doch?

Mit dem Motorrad geht immer was! Auf schmalen Pfaden konnten wir uns am Rande des Dorfes an dem großen Loch in der Straße vorbeimogeln. Sonst hätten wir einen großen Umweg über Gedern fahren müssen. Auch auf der Weiterfahrt zur letzten Kaffeepause – mindestens zwei Baustellen. Da wird die Routenplanung zum Wagnis und der Zeitplan schnell Makulatur. Aber für ein Eis mit frischen Erdbeeren auf der Terrasse des Gasthofs Fernblick hat es allemal gereicht.

Wieder daheim

TOURBERICHT „IN DEN NORDEN DER TOSKANA“
Sonntag, 21. Juni | 8. Tag

Es geht nach Hause. Thorsten und Susanne sind die ersten, die sich schon vor 9 Uhr auf den Weg machen. Die Kawasaki steht gut verzurrt auf dem Hänger. Mit eigener Kraft wäre die Maschine nicht mehr nach Hause gekommen. Ein Kupplungsschaden machte die letzten beiden Tage der Tour zur Zitterpartie. Mit einer gerissenen Kette sowie zwei abgefahrenen Reifen – die einen Wechsel vor Ort in Pistoia nötig machten – hatte sich unterwegs (auch an anderen Motorrädern) wieder reichlich Verschleiß gezeigt.

Das angekündigte schlechte Wetter für die Heimreise war dann doch nicht so schlimm: ein kräftiger Hagelschauer am Irschenberg und zwei ordentliche Regengüsse zwischen Nürnberg und Frankfurt – ansonsten blieb es trocken und sonnig, wenngleich der Wind ein wenig heftig wehte. So manchem plagte mittlerweile ein leichtes Kratzen im Hals. Verschwitzt aufs Motorrad steigen und durch alle Reißverschlüsse ordentlich Fahrtwind tanken, ist der Gesundheit offensichtlich doch nicht so zuträglich. Viel schlimmer aber war die Klimaanlage im Hotel, die die Lobby und den Frühstücksraum in einen Eisschrank zu verwandeln versuchte.

Der Reise selbst tut das keinen Abbruch. Die Touren, die uns vom Südtirol an die Oberitalienischen Seen bis in den Norden der Toskana führten, waren mehr als eindrucksvoll. Dank Navi haben wir wieder mal die kleinsten Wege gefunden; die neuen Michelin-Karten für die Region sind hingegen großer Mist! Für Frankreich mag es nichts besseres geben, aber in Italien würde ich künftig wieder auf Kümmerly & Frey setzen. Da stimmen die Straßennummerierungen und selbst kleinste Ort sind vermerkt.

Zwei große Touren stehen noch an in diesem Jahr: Masuren und Kaliningrad sowie die Pyrenäen. Dann gilt es schon so langsam für 2010 zu planen. Wünsche? Ideen? Anregungen? Wir sind gespannt.