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Aus sechs mach 28

„Auf das Wetterradar ist auch kein Verlass“, schimpft Andreas und lacht dabei herzlich. Am frühen Morgen war er im Vogelsberg gestartet, um rechtzeitig am „Gut Hühnerhof“ einzutreffen. Von dort aus würde unsere Tagestour nach dem (gestrigen) Sicherheitstraining starten. Anlass des amüsierten Wutausbruchs:  „sein“ Wetterradar hatte auf dem Weg nach Gettenbach Regenschauer prognostiziert – tatsächlich schien die Sonne.

„Mein Wetterradar“ zeigte hingegen Niederschläge nur südlich von Frankfurt. Im Norden aber alles trocken. Und auf das Wetterradar war glücklicherweise Verlass.

Kurz nach 9 Uhr ging’s los. Mit 22 Maschinen, aufgeteilt in vier Gruppen, machten wir uns den Weg. Unser erstes Ziel war Schotten. Im Hotel „Haus Sonnenberg“ wollten wir die erste Kaffeepause einlegen. Auf kleinen Nebenstraßen ging es ein weiten Schleifen immer Richtung Norden. Und da wir selten den direkten Weg wählen, wurden aus den sechs Kilometern, in denen wir kurz vor dem ersten Zwischenstopp in Schotten hätten sein können, kurzerhand 28.

Rund 85 Kilometer waren es anschließend bis zur Hessenmühle. Auch wenn die eine oder andere dunkle Wolke am Himmel zu sehen war, blieb es doch den ganzen Tag trocken. Nur der Wind frischte heftig auf, so dass es auf Höhen um die 400 Meter, auf denen wir uns häufig bewegten, teilweise recht kühl war. Da kam ein leckeres warmes Mittagessen gerade recht.

Im Cafe Waldfriede, nahe Bad Orb, klang unsere erste gemeinsame Tour dann bei einem leckeren Stück Kuchen aus. Gut 240 Kilometer waren wir gemeinsam unterwegs gewesen. Und keinen wollten wir missen.

Nächstes Wochenende geht’s übrigens an die Mosel.

Auf vorwiegend kleinen Straßen waren wir auch bei der Tagestour Richtung Vogelsberg, Wetterau und Spessart unterwegs.

Sicherheitstraining in drei Variationen

Strahlend blauer Himmel, 20 Grad im Schatten – und das am 10. April. Besser können wir doch gar nicht in die Saison starten.

Wie in jedem Jahr haben wir unsere Tourteilnehmer zu einem speziellen Sicherheitstraining eingeladen. 26 sind diesmal gekommen. Sechs für ein Basistraining, zehn fürs Perfektionstraining sowie zehn, die diesmal ein Brems- und ABS-Training gebucht haben.

Punkt 15 Uhr sollte es am Freitag los gehen, doch schon um 14 Uhr sind die meisten am Gut Hühnerhof eingetroffen, wo wir heute übernachten wollen. Groß ist die Wiedersehensfreude, haben wir uns doch meist zuletzt im alten Jahr gesehen. Da lässt es sich bei einem Tässchen Kaffee noch ein gutes Stündchen schwofen, bevor unser Sicherheitstraining beginnt.

Fünf Stunden lang wird gebremst, beschleunigt, ausgewichen, die Blickführung trainiert und das Motorrad von der Dynamikplatte leicht aus der Spur gebracht. So langsam schärfen sich wieder die Sinne und die Instinkte werden wach. Der Start in die Saison ist gelungen.

Erst als die Sonne so langsam am Horizont verschwindet, neigt sich unser Sicherheitstraining dem Ende zu. Gegen 20 Uhr ist Schluss – jetzt gibt es noch die Urkunden und ein herzliches Danke schön an die drei ADAC-Moderatoren, die wieder einen tollen Job gemacht haben.

Bei einem gemeinsamen Abendessen lassen wir den Tag ausklingen. Morgen – also Samstag – steht noch eine gemeinsame Tagestour Richtung Vogelsberg und Spessart auf dem Programm. Noch zeigt sich der Wetterbericht unentschlossen, doch wir sind zuversichtlich, dass uns Petrus nicht im Stich lassen wird.

Bis zum Sonnenuntergang wurde trainiert. Das tolle Wetter wollten wir bis zur letzten Sekunde auskosten.

Zwei rosa(-rote) Jahre

Das hat doch wieder alles gut gepasst. Die gelbe G/S kränkelt nicht mehr, ist frisch besohlt und hat neuen TÜV. Jetzt können wir in die neue Saison starten.

Drei Wochen stand das gute Stück bei „Zweirad Norton“ in Mömmlingen. Irgendwie hatte sich der Motor bei den letzten Touren des vergangenen Jahres etwas unwillig gezeigt. Schon bei leichten Steigungsstrecken ging ihm ein wenig die Puste aus und die G/S verlangte ordentlich nach Drehzahlen, um vorwärts zu marschieren. Da war ich doch eigentlich anderes gewohnt.

Vor gut zwei Jahren hatte ich meinem „Schätzchen“ einen 1000er-Umbausatz von Siebenrock spendiert. Danach war es eine reine Lust, die gelbe Kuh zu bewegen. Doch davon war mittlerweile nichts mehr zu spüren. Sollte angesichts der hohen Laufleistung eine Motor-Revision erforderlich sein? Doch nicht bei einer BMW. Mit deutlich mehr als 100.000 Kilometern auf dem Tacho war die doch gerade erst eingefahren 😉

Und so sollte der Fehler auch ein ganz banaler sein: die Vergaser-Membranen waren eingerissen. Die hat der Meister flugs getauscht und mir versichert: „Jetzt läuft sie wieder“.

Auch auf das Popo-Meter ist Verlass. Die Lager am Achsenantrieb waren verschlissen – deshalb zeigte sich die G/S bei mancher Kurvenfahrt etwas kippelig. Beim Austausch zerbrach leider der Lagerdeckel – Verschleiß aufgrund des Alters? Egal. Ein Austauschteil war schnell gefunden.

Ein Satz neue Reifen, eine große Inspektion nebst Wechsel der Bremsbeläge und weil der Kalender zwischenzeitlich April zeigte gleich auch noch TÜV. Alles problemlos – logo! Nur zum putzen bin ich – wieder mal – nicht gekommen. Das lass ich auch besser, sonst regnet es am Wochenende. Und das können wir so gar nicht gebrauchen: Freitag Sicherheitstraining, Samstag erste Tagestour, Sonntag Anlassen in Gelnhausen – da sollte bitte schön die Sonne scheinen. Wir sehen uns?

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Zwei Jahre sind wir nun mit der rosa-(roten) Plakette unterwegs. Über den TÜV ist die alte G/S wieder problemlos gekommen.

Kleine Bilanz vor dem Saisonstart

Wir sind schon ganz schön rum gekommen. Seit 1995 organisieren wir für den ADAC Hessen-Thüringen geführte Motorradtouren – und seit 1996 auch für die Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises. Jetzt haben wir alle Touren, die wir seither für den ADAC im Programm hatten, mal chronologisch aufgelistet; und zu jeder fällt uns mindestens eine kleine Geschichte ein 😉

Hier ist der Link, falls Du Dir die Übersicht mal anschauen möchtest:
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Eifel und Ardennen wollen wir im Juni entdecken. Auch 2009 war diese Region eines unserer Ziele. Damals haben wir während der Mittagspause jenen „Künstler“ entdeckt, der uns zeigte, wie handgeschöpftes Büttenpapier hergestellt wird. 

Und weil die Videos der vergangenen Jahre leider immer noch auf sich warten lassen – wir brauchen einfach noch etwas Zeit und bitten um Geduld – haben wir die Kurzvideos der vergangenen Saison schnell noch mal chronologisch geordnet.

Hier ist der Link für die Videoübersicht:
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Unter dem Reiter „Reise-Videos“ – ganz oben auf der Seite – kannst Du die Videos auch thematisch, also nach Touren geordnet, auswählen.

Unbegründete Sorge

In diesem Jahr laden wir recht früh zu unserem traditionellen Sicherheitstraining für Tourteilnehmer ein. Schon am Freitag, den 10. April 2015, werden wir die Möglichkeit haben, fünf Stunden lang unter anderem Bremsen und/oder Ausweichen zu trainieren – in der Hoffnung, das Erlernte nie wirklich anwenden zu müssen. Zu einem anderen, späteren Termin ließ sich das Training im Terminkalender des ADAC Hessen-Thüringen nicht mehr unterbringen, ohne mit unseren geführten Touren zu kollidieren.

Ob sie da genügend Teilnehmer finden? So früh? Und noch dazu eine Woche nach Ostern? Diese Sorge war völlig unbegründet: 24 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer zählen wir mittlerweile – so viele wie noch nie!

Um 15 Uhr geht´s los, auf dem Trainingsgelände in Gründau-Lieblos. Ein Kompakt-Training, zwei Perfektionstrainings und diesmal wohl auch ein ABS-Training stehen auf dem Programm. Wir freuen uns schon, hat bisher jedes Training unter Anleitung kundiger ADAC-Moderatoren bisher viel Spaß gemacht und immer wieder zu neuen Erkenntnissen geführt. Das wird diesmal nicht anders sein.

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Abschlussbild vom Sicherheitstraining 2014 . Da haben wir – bei verengten Gesichtsfeld – ein vorbeifahrendes Motorrad wahrnehmen wollen.

Nach dem Training werden wir uns dann im Gut Hühnerhof zu einem leckeren Abendessen treffen, ein bisschen Benzin reden und von dort am Samstag, nach einem ausgiebigen Frühstück, zu einer ersten gemeinsamen Tagestour aufbrechen. Die wird uns in den Vogelsberg führen – da waren wir schon lange nicht mehr.

Am darauf folgenden Wochenende, vom 17.4. bis 19.4.2015, sind wir dann an der Mosel unterwegs. Drei Tage lang Kurven fahrern, in allen nur denkbaren Variationen. Ein paar Plätze hätten wir noch frei – für alle Unentschlossenen. Für die verlängern wir bei Interesse auch den Anmeldeschluss, der eigentlich am 30.3. wäre 😉

Sekundenbruchteile

Das „Institut für Zweiradsicherheit“ (IfZ) macht mit kleinen Videofilmen auf wesentliche Aspekte aufmerksam, die beim Motorradfahren entscheidend sind – gerade jetzt, zum Saisonstart. Hier der erste Clip:

Drei erste tolle Tourentipps

Was ist das für ein herrliches Wetter an diesem Wochenende! Wohl dem, der kein Saisonkennzeichen ans Motorrad geschraubt hat – oder zumindest ab März schon wieder fahren darf 😉

Wir starten vom 17. bis 19.4.2015 in die aktuelle Motorradsaison. Da steht ein herrlich kurzweiliges Wochenende an der Mosel auf dem Programm. Von Freitagnachmittag, 16 Uhr bis Sonntagmittag heißt es Kurven und Kehren fahren bis zum schwindlig werden. Die zahlreichen, zum Teil herrlich verschwiegenen Seitentäler links und rechts des prächtigen Flusslaufs laden zu ausgedehnten Motorradtouren gerade zu ein. Kaum haben wir uns auf eine der zahlreichen Anhöhen hinaufgeschraubt, stürzt sich die schmale Straße auch schon wieder ins Tal – nicht ohne immer wieder beeindruckende Ausblicke bietet. Abends wartet dann ein leckeres Drei-Gang-Menü auf uns. Genau das Richtige für den Start in die neue Saison.

Du hast Zeit und Lust, beim Moselwochenende dabei zu sein? Prima. Eine formlose Anmeldung per E-Mail an kurvenfieber@mac.com reicht aus. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich pro Motorradfahrerin/Motorradfahrer auf 285 Euro, Sozias zahlen nur 255 Euro. Im Preis inbegriffen sind zwei Übernachtungen im Doppelzimmer, zwei dreigängige Abendesssen, zweimal reichhaltiges Frühstück sowie drei herrliche Motorradtouren und ein kleines Infopaket. Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 40 Euro. Wir freuen uns auf Dich!

Gut zwei Wochen später führt uns die erste „große“ Motorradtour der Saison in die „Toskana des Nordens“. Von Sonntag, den 3.5 bis Samstag, 9.5.2015 werden wir eine herrliche Landschaft im Nordosten der Republik entdecken, die uns sicher das eine oder andere Mal staunen lässt: baumbestandene Alleen, weite Seenlandschaften, geschichtsträchtige Orte, beschauliche Burgen oder imposante Herrenhäuser säumen unseren kurvenreichen Weg durch die Uckermark. Denn auch zwischen Berlin und Brandenburg lässt sich herrlich Motorrad fahren

Wenn Du mit uns die „Toskana des Nordens“ entdecken möchtest, reicht uns eine formlose Anmeldung per Mail an kurvenfieber@mac.com. Die Teilnehmergebühr für die siebentägige Tour beträgt 695 Euro, Sozias zahlen nur 675 Euro. Im Preis enthalten sind sechs Übernachtungen im Doppelzimmer, sechs dreigängige Abendessen, sechsmal reichhaltiges Frühstück sowie fünf herrlich kurzweilige geführte, ganztägige Motorradtouren. Gepäcktransport ab Frankfurt ist möglich. Den Begleitbus mit Werkzeug und Ersatzmotorrad ist nehmen wir mit. Wir würden uns freuen, wenn Du uns bei dieser tollen Tour begleiten würdest.

Zum Abschluss noch ein Tipp für eine schöne Tagestour: Am Samstag, den 25. April 2015, bieten wir für die Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises eine Tour durch Rheinhessen an. Infos und Anmeldungen übers Internet: http://www.vhs-mtk.de im Browser eingeben und dann unter „Welchen Kurs suchen Sie?“ das Stichwort Motorrad. Los geht’s morgens um 9 Uhr am Rasthof Heidenfahrt an der A66 naheMainz. Die Teilnahmegebühr beträgt 35 Euro.

Natürlich haben wir noch viele andere schöne Motorradtouren im Programm. Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen – oder auf ein erstes Kennenlernen.

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Noch liegt auf den Bergen Schnee. Aber wenn wir am 14. Mai zu einem verlängerten Wochenende in den bayerischen und den Böhmerwald aufbrechen, sieht es im Alpenvorland schon ganz anders aus. Vorher geht es Mitte April für ein kurvenreiches Wochenende an die Mosel und Anfang Mai für eine Woche in die „Toskana des Nordens“ – die Uckermark.

Ach, wenn es nur doch schon Frühjahr wäre

Das Alpenvorland zieht an mir vorbei – und damit Berge, die zu herrlichen Motorradtouren einladen würden. Ich sitze im Zug nach Kochel am See und wünsche mir meine BMW herbei – vor allem aber besseres Wetter. Draußen liegt Schnee und es ist bitterkalt. Vielleicht sollte ich mir doch endlich mal ein Gespann kaufen – nicht nur für knackige Wintertouren …

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Vor einem solchen Panorama mal Motorrad fahren – warum eigentlich nicht?

Das fängt ja gut an

Der Termin in der Werkstatt war längst schon vereinbart: Reifenwechsel, Ventile einstellen, frisches Öl. Da die G/S offiziell erst im März wieder auf die Straße darf, wurde das gute Stück am Mittwoch kurzerhand in den Ducato geschoben. Einmal verzurren, Tür zu – fertig.

Von wegen. Der Reifen hinten links am Transporter schien irgendwie zu wenig Luft zu haben. Tatsächlich, das Manometer zeigte kärgliche 0,5 bar. Kann ein Autoreifen im Stehen so viel Luft verlieren, frage ich mich und packe den kleinen Kompressor aus. Es dauert gut 10 Minuten, bis der Reifen wieder seine geforderten 4,5 bar hat. Erstaunlich, was so eine kleine Pumpe zu leisten vermag.

Beim Aufschrauben der Verschlusskappe ein verräterisches Zischen. Ich bewege das Ventil leicht hin und her – tatsächlich, der Ventilschaft scheint eingerissen. Das hatte ich vor gut einem Jahr schon mal, damals auf der rechten Seite. Merkwürdig, oder?

Ein kurzer Anruf bei der Werkstatt – ein Austausch des Ventils ist kurzfristig möglich. „Kommen Sie am Freitag gleich um 7:20 Uhr vorbei, dann können Sie darauf warten“, sagt mir die Servicekraft. Danke.

Also schäle ich mich zwei Tage später um 6 Uhr aus den Federn und stehe um zehn vor sieben frisch geduscht auf der Straße. Glücklicherweise arbeitet der Kompressor relativ leise, so dass ich bis zum losfahren noch mal 5 bar Luftdruck durchs poröse Ventil kriege. Wenn ich jetzt zügig durchkomme und die fünf Ampeln bis zur Werkstatt auf Grün stehen, sollte der Druckverlust noch nicht so gravierend sein, dass ich Schäden an der Karkasse befürchten muss – das ist zumindest der Plan.

Und der ging auf. Gut 5 Minuten später rolle ich auf den Hof der Werkstatt und messe gleich noch mal Luftdruck: 3,8 bar zeigt das Manometer. Das ist gerade noch so im vertretbaren Bereich.

Eine dreiviertel Stunde später ist die Welt wieder in Ordnung. Das Ventil ist gewechselt und der Ducato rollt gen Mömmlingen. Axel von „Zweirad Norten“ wartet schon darauf mein Schätzchen unter seine Fittiche zu nehmen. Der alte Boxer war auf den letzten Touren irgendwie ein wenig schwach auf der Brust. „Den stellen wir vor der Inspektion mal bei uns auf den Prüfstand“, hatte Axel angeboten. Jetzt bin ich gespannt …

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Mit Wagenheber und Schraubschlüssel wurde dem Ducato zu Leibe gerückt. Jetzt fährt er wieder prima.

Alles auf Anfang

Eigentlich war die Septembertour, die uns in die Alpen führen wird, schon so gut wie geplant. In google-maps waren die einzelnen Etappen grob geplant, die ersten Hotels schon angefragt und zum Teil bereits optioniert. Jetzt sollte es an die Feinplanung gehen.

Dabei stellte sich plötzlich heraus: Das gebuchte Hotel nahe der ligurischen Grenzkammstraße teilte mit Bedauern mit, dass leider der Kalender durcheinander geraten sei und just an den beiden Tagen, an denen wir kommen wollten, schon eine andere Gruppe da wäre. Aber unten an der Küste, da würden wir sicher noch was Passendes finden. Nur: da wollen wir nicht hin.

Da wir mit drei Gruppen unterwegs sein werden (zwei auf der Straße, eine zum Enduro wandern) brauchen wir Hotels mit mindestens 20 freien Zimmern. Und die sind außerhalb von großen Städten nur selten zu finden.

Auf der Suche nach einer Alternative passte dann der ganze Routenplan nicht mehr. Also: alles auf Anfang und die gesamte Tour noch mal komplett neu geplant. Nach einem Wochenende intensiven Kartenstudiums passt wieder alles – und eigentlich noch besser als vorher. Zwei Hotelzusagen fehlen noch, dann ist die Tour wieder rund.

Prima, dann die Nachfrage gerade nach dieser Reise – die uns vom 12.9. bis 20.9.2015 ins französisch-italienische Grenzgebiet führen wird – ist riesig: sowohl für die Pässetour, wie auch fürs Enduro wandern, sind jeweils nur noch zwei Plätze frei

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Während sich der Großteil unserer Gruppe auf famosen Alpenpässen „austoben“ wird, wollen wir mit einer Handvoll Enduristen lieber zahlreiche Schotterwege unter die Stollenreifen nehmen.