Am Ziel: Im Norden der Toskana

TOURBERICHT „IN DEN NORDEN DER TOSKANA“
Dienstag, 16. Juni | 3. Tag

Wieder war es ein langer Tag. Obwohl wir die Po-Ebene auf der Autobahn durchquert haben, war die letzte Gruppe doch erst kurz nach sieben im Hotel: gut 380 Kilometer wollen erst einmal gefahren sein.

Vom Hotel Garden ging es zunächst zum Idrosee. Kurz vor Desenzano del Garda legten wir einen kurzen Kaffeestopp ein, bevor es auf die Autobahn ging. Das elend lange und fahrerisch völlig unattraktive Stück bis Modena wollten wir so schnell wie möglich hinter uns bringen.

Einen Stau kurz vor dem Abzweig zur A 22 umgehen wir italienisch elegant auf der Standspur. Einem der LKW-Fahrer scheint dies nicht zu gefallen; er versucht uns mit einer Wasserpistole aus dem Beifahrerfenster heraus nass zu spritzen. Kurz vor Modena verlassen wir die Autobahn und sehen in weiter Ferne den Apennin.

Auf winzig kleinen Straßen erreichen wir Pavullo nel Frignano und bald darauf Sestola. Inmitten des Apennin genehmigen wir uns eine etwas längere Kaffeepause mit herrlicher Fernsicht. Etwa 100 Kilometer liegen jetzt noch vor uns; gut zwei Stunden Fahrt.

Bei Portetta Therme erreichen wir die SS 64, die uns direkt nach Pistoia führt. Mittlerweile ist es fast halb sieben. Flott geht es kurvenreich bergan. „Einen Vorteil hat die späte Ankunft ja“, denke ich mir, „da sind die Straßen wenigstens frei“ – und prompt quält sich ein 40 Tonner vor uns den Berg hinauf.

Ab der Stadtgrenze ist es nicht mehr weit bis zum Hotel, sagt zumindest das Navi. Doch noch gibt es keine Hinweisschilder – auch am eigentlich letzten Abzweig nicht. Das fehlte jetzt noch, wenn der Wegpunkt falsch gesetzt wäre und wir zu später Stunde noch das Suchen anfangen müssten. Doch es hat alles seine Richtigkeit. Um 19:15 Uhr stehen die Motoren und wir sind da!

Lohn der Strapazen ist ein toller Grillabend im Garten des Hotels, mit einem Buffett, das keine Wünsche offen lässt. Volltreffer, würde ich sagen.

Eine Antwort zu “Am Ziel: Im Norden der Toskana

  1. Herbert Goi

    Die „Wasserpistole“ war ein Mund voll Wasser (oder sonstiges Getränk), welches ein kleiner Bengel vergnüglich aus dem Beifahrerfenster auf die vorbeifahrenden Motorräder pustete.

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