Den Nachmittag am Pool verbringen

TOURBERICHT „IN DEN NORDEN DER TOSKANA“
Mittwoch, 17. Juni | 4. Tag

Keiner scheint so richtig traurig zu sein, dass sich die ursprünglich geplante Buchung in der Villa Basilewsky nicht hat realisieren lassen. Die Alternative, die wir gefunden haben, die Villa Capuggi nahe Pistoia, kommt auch gut an. Der Pool lockt und nach zwei langen Fahrtagen möchte so mancher heute Nachmittag gern relaxen oder schwimmen gehen.

Da wir mit drei Gruppen unterwegs sind, kann diesen Interessen Rechnung getragen werden: Speedy, der als einziger Tourguide das nötige Equipment dabei hat, übernimmt die „Badetruppe“ und ist schon im 15 Uhr wieder im Hotel. Uwe will ein gutes Stündchen länger fahren und Dieter ist mit den „Nimmersatten“ unterwegs.

Erstes Ziel für alle drei Gruppen ist das Geburtshaus von Leonardo da Vinci, das etwas außerhalb jener Stadt liegt, die dem Künstler ihren Namen gegeben hat. Von da aus fahren wir weiter in Richtung San Gimignano, werden aber bereits in Empoli vom Verkehrschaos in der Innenstadt gebremst. Der Versuch, über die SS 429 auszuweichen, endet an einer gut 20 Minuten geschlossenen Bahnschranke.

Dann endlich haben wir freie Fahrt. Ein kleines Kaffeepäuschen an einer Bar in den Bergen und die Stadt mit den sieben Geschlechtertürmen ist nicht mehr weit. Angesichts des drohenden Touristenrummels, und weil alle schon mindestens einmal in San Gimignano waren, biegen wir kurz zuvor jedoch scharf rechts ab und legen unser kleine Mittagspause in Montaione ein.

Mitten im Zentrum liegt eine Aussichtsterrasse die einen fantastischen Ausblick auf die herrlich hügelige toskanische Landschaft bietet. Der Blick reicht bis San Miniato, unserem nächsten Ziel. Von da aus geht es weiter nach Montevettolini, einen befestigten Weiler in den Bergen, der nur über eine kleine, kurvenreiche Straße zu erreichen ist.

Noch ein Tankstopp vor Pistoia und nach gut 200 Kilometern traumhafter Fahrt durch die Ausläufer der Toskana erreichen wir um 16:15 Uhr das Hotel. Speedy ist mit seiner Gruppe schon da und genießt bereits das „dolce vita“ am Pool und Dieter dürfte bis 18 Uhr auch wieder im Hotel eingetroffen sein. So kam jeder auf seine Kosten.

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