Eine Runde auf dem Schleizer Dreieck

Es regnet. Und regnen soll es laut Wetterbericht den ganzen Tag. Wie gut, dass direkt gegenüber dem Hotel ein kleiner Bahnhof liegt. Von dort aus fährt der „wasserscheue Teil“ der Gruppe heute mit der Bahn nach Suhl, um dort unter anderem das Waffenmuseum zu besuchen. Die Stadt galt schon im 30-jährigen Krieg als die „Waffenkammer Deutschlands“. Aber auch das „Fahrzeugmuseum“ wird besichtigt; hier erinnert alles an die Produktion der „Schwalbe“.

Der Rest der Truppe macht sich auf den Weg gen Schleiz, um dort – nach der Mittagspause – eine dreiviertel Runde auf der „Naturrennstrecke“ des „Schleizer Dreieck“ zu drehen. Der Regen hält sich in Grenzen – es nieselt mehr, als dass es schüttet und zwischendurch gibt es durchaus auch trockene Abschnitte – so dass am Ende des Tages wieder mehr als 300 tapfere Kilometer auf dem Tacho stehen.

Ab Morgen ist wieder Sonne angekündigt. Da wollen wir gen Westen, Richtung Vacha, und dem Verlauf der einstigen Grenze folgen.

Stefan_Di

Fast wie auf der Rennstrecke. Erst nach dem Essen konnten wir eine kleine Runde auf dem „Schleizer Dreieck“ drehen.

Mittagsrast im „Gottesgarten“

Der Himmel ist bedeckt als es am ersten Tourtag Richtung Süden geht. Kloster Banz ist das heutige Etappenziel; im Klostergarten wollen wir die Mittagspause einlegen. Gut 150 kurvenreichen Kilometer sind es bis dahin, auf zumeist kleinen und nur wenig befahrenen Straßen.

Aufgeteilt in zwei Gruppen geht es um 9 Uhr los. Nach gut eineinhalb Stunden Fahrt legen wir eine kleine Kaffeepause ein und erreichen gegen 13 Uhr das nördlich von Bamberg gelegene Bad Staffelstein. Im Jahr 1070 hatte Alberada von Schweinfurt hier eine Benedektiner-Abteil gegründet. Nach dem 30-jährigen Krieg neu aufgebaut, ist das Kloster heute im Besitz der CSU-nahen Hans-Seidel-Stiftung und dient als Tagungsstätte. Wir legen im „Gottesgarten im Obermainland“ eine kleine Rast ein und fahren anschließend wieder zurück Richtung Suhl.

Glücklicherweise ist es den ganzen Tag über trocken geblieben, so dass wir uns auch das Feierabendbier auf der Terrasse im Freien gönnen können. Mal sehen, was der morgige Tag so bringt. Da wollen wir Richtung Schleiz.

Stefan_Mo

Der Auftakt war schon vielversprechend. Auch wenn der Himmel meist bedeckt war – die Straßen waren toll.

Es geht in den Thüringer Wald

Der Thüringer Wald ist das Ziel der vorletzten großen Motorradtour in diesem Jahr. Nahe Suhl haben wir ein nettes Hotel gefunden, von dem aus wir ab Montag zu fünf abwechslungsreichen Tagestouren aufbrechen wollen. Durchs Schiefergebirge und Schwarza-Tal werden wir fahren, eine Runde auf der Rennstrecke des „Schleizer Dreieck“ drehen, den Großen Inselsberg unter die Räder nehmen und Abstecher nach Franken und in die Rhön unternehmen. Für Fahrspaß ist insofern gesorgt. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen, das sich in den vergangenen Tagen reichlich durchwachsen präsentiert hat. Aber – wir sind, wie immer, zuversichtlich. Wird schon werden 😉

Am Anreisetag war´s zumindest prächtig. Und so saßen beim ersten gemeinsamen Abendessen (fast) alle wohlgelaunt zusammen. Nur meine Wenigkeit glänzte durch Abwesenheit; leider. Zwei wichtige Bürotermine würden mich erst am Dienstagabend nachkommen lassen. Da aber zwei versierte Tourguides vor Ort waren, blieb dies für die Teilnehmer ohne Belang. Alle würden auch so ihren Spaß haben.

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Traumhaft kurvenreiche Strecken warten im Thüringer Wald auf uns. Die wollen wir eine Woche lang unter die Rädern nehmen.

Videoimpressionen von der Odenwaldtour

Tourstart mit Hindernissen

Beängstigend dunkle Gewitterwolken brauen sich am Morgen über dem Taunus zusammen. Glücklicherweise ist das Ziel der heutigen vhs-Tagestour der Odenwald. Und in diese Richtung ist der Himmel strahlend blau.

Nach einer halben Stunde Fahrt ist der Treffpunkt erreicht. Von der Raststätte Weiskirchen aus wollen wir gen „Katzenbuckel“ starten. Das scheint sich diesmal aber nicht bei allen Teilnehmern herumgesprochen zu haben. Viertel vor neun klingelt das erste Mal das Handy: „Ich stehe an der vhs in Hofheim und Niemand ist da, die Tour findet doch statt, oder?“, lautet die ganz aufgeregte Frage. Und dann: „Ach ja, Weiskirchen – an der A3 – ich komme – Ihr wartet doch, oder“?

Klar warten wir, zumal es noch einen zweiten „Orientierungslosen“ gibt, der sich kurz darauf meldet: „Ich stehe hier in Weiskirchen und finde die Raststätte nicht – ach, direkt an der A3 – ich bin in Ost abgefahren – ojeh – bin gleich da – Ihr wartet doch, oder“?

Kurz nach 9 Uhr macht sich die erste Gruppe auf den Weg. Nachdem sich in der vergangenen Woche zunächst nur 5 Motorradfahrer angemeldet hatten, war die Zahl der Interessenten – nach einer freundlichen Rundmail – schnell auf 14 Teilnehmer, plus zwei Tourguides, angewachsen. Und die Hälfte davon fährt jetzt schon mal los; die Anderen warten noch auf die „Nachzügler“.

20 Minuten später war auch die zweite Gruppe unterwegs. Auf kleinen, kurvenreichen, vor allem aber trockenen Straßen ging es nach Mommart, wo wir im Gasthaus „Zur Post“ auf der Sonnenterrasse unsere Kaffeepause genießen konnten. Die angedrohte 90-prozentige Regenwahrscheinlichkeit erwischte uns wenig später nahe Erbach mit einen kurzen aber heftigen Schauer. Kaum hatten wir die Regenkombis an, war auch schon wieder alles vorbei.

Gegen Mittag ließen wir die Motorräder am Fuße des Katzenbuckels ausrollen. In der Turmschänke wartete ein leckeres Mittagessen auf uns. Der Renner war „ein Schippe Mist“: gebratene Leber- und Blutwurst auf Pellkartoffeln mir ordentlich Käse überbacken – lecker!

83 Kilometer – oder gut eineinhalb Stunden später – schrauben wir uns auf einem schmalen asphaltierten Weg hoch in den Burghof der Veste Otzberg. Direkt am alten Brunnen genießen wir unsere Kaffeepause – bevor es wieder nach Hause geht.

Im September geht’s mit der vhs dann noch mal nach Rheinhessen. Und danach mit dem ADAC ein kurvenreiches Wochenende ins Rothaargebirge.

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Herrliche Aussicht vom „Katzenbuckel“, der höchsten Erhebung im Odenwald.

Dienstfahrt beendet

Eine Woche lang waren wir vorwiegend in Nordrhein-Westfalen unterwegs – dienstlich wohlgemerkt und mit dem Motorrad. Im dritten Jahr in Folge haben wir – zusammen mit anderen, Motorrad fahrenden Kolleginnen und Kollegen – unsere Mitglieder in unterschiedlichen Betrieben besucht, von deren Problemen erfahren und bei so mancher interessanten Führung Einblicke in deren Berufsalltag gewonnen.

Natürlich kam dabei auch das Motorrad fahren nicht zu kurz. Mehr dazu im Tagebuch unter: evgbiker

Nur noch eine Handvoll Plätze frei

Schon bald wartet das nächste Highlight der diesjährigen Motorradsaison auf uns: nach einer erlebnisreichen Tour in die Toskana, einem kurzweiligen Schlemmerwochenende in der Eifel, kurvenreichen Tagen auf den schönsten Pässen Österreichs und Südtirols, einem abwechslungsreichen langen Wochenende im Alpenvorland und einem tollen Sommerfest geht es nun in den Thüringer Wald

Ende August gehts los. Am Sonntag, den 24.8.2014, treffen wir uns nahe Suhl, um von hier aus – ohne Hotelwechsel – nicht nur den Thüringer Wald zu entdecken. Herrlich kurvenreiche Straßen warten auf uns, die sich durch eine tolle Landschaft schlängeln.

Eine Handvoll Plätze hätten wir noch frei; bei Interesse reicht eine unverbindliche Mail.

Ich habe ab Montag wieder das Vergnügen eine Motorradtour fürs Büro führten zu dürfen. Diesmal werden wir im Ruhrgebiet unterwegs sein; dort werden wir eine Woche lang – Motorrad fahrend – Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz besuchen. Auch dazu gibt es einen Blog – mehr dazu unter evgbiker.wordpress.com

Video

Impressionen vom Sommerfest

Für alle Daheimgebliebenen und als Erinnerung, für die, die (wieder) dabei waren: ein paar kleine filmische Highlights vom diesjährigen Sommerfest.

Durch die Rhön nach Thüringen

Würde das Wetter halten? Das war die bange Frage an diesem Samstagmorgen. Je weiter wir nach Osten fahren würden, umso geringer wäre die Regenwahrscheinlichkeit – so zumindest die Vorhersage. Da wir in Friedrichsroda Mittag machen wollten, war die Prognose gar nicht so schlecht. Mit drei Gruppen machten wir uns auf den Weg. Die alte Bischofsstadt Fulda umfuhren wir in einem weiten Bogen und hielten uns zunächst Richtung Hünfeld. Von dort ging es immer Richtung Osten bis Zella. In der Klosterschänke, genau gegenüber der imposanten Kirche, legten wir die erste Kaffeepause ein. Über Kaltennordheim ging es dann weiter Richtung Schmalkalden. Den geplanten Abstecher – auf schmaler, kurvenreicher Strecke vorbei am großen Gieselsberg – verhagelte uns der Ausbau der B19; die alte Abfahrt war gesperrt und von der nächsten gab es – aufgrund von Bauarbeiten – keine mehr, die zurück nach Schmalkalden geführt hätte. Also ging es auf direktem Weg nach Trusetal- vorbei am legendären Trusetaler Wasserfall – und auf kurvenreicher Strecke zum Heuberg. Auf dessen Kuppe zweigt ein Weg zum 714 Meter hoch gelegenen Spiessberghaus ab, in dem wir unsere Mittagsrast einlegen. Da wir heute Abend noch grillen, steht uns der Sinn nur nach Kleinigkeiten. Eine Bratwurst wäre schön oder ein Rostbrätel mit Brot. Gibt’s nach Karte aber erst ab 14 Uhr. Vorher bereitet die Küche das Rostbrätel nur mit Kartoffelsalat und Zwiebel (und damit deutlich teurer) zu. Die Bratwurst haben wir schließlich doch bekommen und können so langsam die Rückfahrt antreten. Dank Regenradar und Wetter-App macht schnell die Runde, dass aus Richtung Frankfurt heftiger Regen aufziehen soll. Ob wir noch trocken im Hotel ankommen werden? Schauen wir mal; wir sind wie immer zuversichtlich. Über Tambach-Dietharz und Schwarza fahren wir gen Süden – was vom Grundsatz ja immer gut ist -, um uns dann Richtung Meinigen zu halten. Tatsächlich tauchen dunkle Wolken am Himmel auf, doch gelingt es uns immer einen Weg durch die Regenfront zu finden. Trocken erreichen wir das Eisenacher Haus am Hochrhönring zu einer kleinen Kaffeepause; noch eine gute Stunde Fahrt und wir sind wieder im Hotel. Ein toller Grillabend mit anschließendem Lagerfeuer beschließt das diesjährige Sommerfest, das allen wieder gut gefallen hat. Mal sehen, wo wir uns im nächsten Jahr treffen werden. IMG_2943

Als der Abend ging und die Nacht kam, wurde in der Sieberzmühle wieder ein Lagerfeuer für uns entzündet. Darauf hatten sich viele schon gefreut.

Sommerfest zur Mitte der Saison

Es ist Sommer – und damit Zeit für unser alljährliches Sommerfest. Zum dritten Mal in Folge treffen wir uns in der Sieberzmühle nahe Fulda, um gemeinsam ein kurzweiliges Wochenende miteinander verbringen zu können. Gut 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Touren sind gekommen, darunter so mancher, bei dem die Teilnahme an einer Tour in diesem Jahr nicht so recht klappen wollte. Dafür sehen wir uns wenigstens beim Sommerfest – prima.

Gegen 16 Uhr ist schon gut für Hälfte aller Mitfahrenden da. Noch eine kleine Runde drehen wollen aber nicht alle: ab 18 Uhr spielt Deutschland gegen Frankreich und bis dahin werden wir nicht zurück sein. Also brechen mit Georg und Uwe nur fünf Mitstreitern Richtung Wasserkuppe auf, während Stefan drei Unentwegte hinter sich schart, die am Abend noch etwas mehr als die geplanten 100 Kilometer der „großen Gruppe“ fahren wollen.

Auf zumeist kleinen kurvenreichen Straßen sind wir unterwegs und genießen jeden Kilometer an diesem warmen Sommerabend. In bewaldeten Abschnitten und auf der Wasserkuppe selbst sind sogar die Temperaturen erträglich – und kurz vor dem Deutschlandspiel sind auch die Straßen herrlich leer.

Gegen 18:30 Uhr ist die erste Gruppe zurück im Hotel, da liegt Deutschland 1:0 in Führung. Gut eine Stunde später ist auch Stefan wieder da, so dass wir gleich nach dem Abpfiff gemeinsam zu Abend essen können. Anschließend sitzen wir noch lange auf der Terrasse zusammen und klönen ein wenig. Dazu ist das Sommerfest ja (auch) da.

Morgen wollen wir durch die Rhön nach Thüringen fahren und abends schön grillen. Mal sehen, ob das Wetter passt.

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Kurzer Stopp auf der Wasserkuppe. Hier waren die Temperaturen am Abend erträglich.