Von zwei auf 14

Die letzte (offizielle) Tour in diesem Jahr. Für die vhs geht es Richtung Donnersberg. Die Wettervorhersage könnte besser nicht sein und entsprechend groß war die Zahl der teilnehmenden Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer. Das hatte vor zwei Wochen noch ganz anders ausgesehen.

Zunächst gab es nur zwei Anmeldungen. Also absagen? Von wegen! Erstmal eine Mail an alle potentiellen Interessenten schreiben. Drei Tage später war die Zahl der Anmeldungen auf acht gestiegen, kurz darauf waren wir schon zehn. Geht doch 😉

Am Freitag hieß es dann: plus eins. Felix war einen Tag früher als geplant aus dem Urlaub zurückgekommen und hatte sich gleich angemeldet. Und auch Wolfgang und Christoph wollten noch kurzfristig dazu stoßen. Nummer 14 war dann Jörg. Der „klebte“ auf dem Weg zum Treffpunkt plötzlich an meinem Nummernschild. An der Raststätte Heidenfahrt stand er dann neben mir, klappte das Visier hoch und fragte: „Kann ich auch mitfahren, wenn ich noch nicht offiziell angemeldet bin“? Na klar. Bei dem tollen Wetter …

Treffpunkt war – wieder einmal – die Raststätte Heidenfahrt an der A60 nahe Mainz. Und wieder einmal war der Sprit an der Tanke dort unverschämt teuer. 1,699 für den Liter Super – auf der Autobahn 66 war er teilweise 20 Cent billiger. In Heidenfahrt werde ich wohl nicht mehr tanken.

Bei strahlendem Sonnenschein starteten kurz nach 9 Uhr 20 „Mann“ vom Rastplatz: 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, vier Sozias und zwei Tourguides. Das erste Ziel war der „Herrenhof“ bei Staudernheim. Auf herrlich kleinen Straßen ging es zunächst durch Rheinhessen und auf abenteuerlichen Wegen wenig später durch die Weinberge.

Am Feldesrand machten wir dann Kaffeepause und genossen die sich uns bietende Idylle – bei selbstgebackenem Kuchen und Latte Macchiato. Herrlich 😉

Gut 70 Kilometer später sollten wir in Falkenstein eintreffen. In vielen, vielen Schleifen „arbeiteten“ wir uns durch die Pfalz und genossen jeden Kilometer. Eigentlich wollten wir in der „höchstgelegenen“ Gaststätte der Region – dem Waldhaus – einkehren, doch hier bleibt seit einiger Zeit die Küche kalt. Sehr schade. Wer weiß, warum das Waldhaus geschlossen ist?

Also wurde zunächst der „Falkensteiner Hof“ angesteuert. Hier ist zwar Selbstbedienung angesagt, aber das Essen ist lecker und die Aussicht von der Sonnenterrasse immer wieder faszinierend.

Da gerade „bayerische Wochen“ angesagt waren, fiel die Auswahl leicht: Käsespatzen mit Röstzwiebeln waren der Renner.

Nach dem Essen dann schnell noch ein Abstecher zum 686,5 Meter hoch gelegenen Donnersberg, nebst Verdauungsspaziergang zum Ludwigsturm. Als das 27 Meter hohe Bauwerk 1865 fertiggestellt wurde, hatte der bayerische König, Ludwig II, die „Allerhöchste Genehmigung“ erteilt, den Turm nach ihm benennen zu dürfen. 5.000 Menschen kamen damals zur Eröffnungsfeier.

Die letzte Pause des Tages wollten wir am Rhein einlegen. Auf kleinen, kurvigen Straßen – und so manchem ungeplanten Schlenker – ging es von der Pfalz in die Rheinhessische Schweiz und weiter nach Bingen. Im „Alten Zollhaus“, mit Blick aufs Niederwalddenkmal, ließen wir diesen herrlichen Tag ausklingen.

Länger als geplant saßen wir zusammen – es war einfach so schön – und gönnten uns noch mal einen Eisbecher. Keine Frage: den hatten wir uns verdient.

Doch irgendwann war Aufbruch angesagt. Auch dieser herrliche Tag ging so langsam zu Ende. Fähre oder Autobahn war jetzt die Frage, als wir uns an den Motorrädern verabschiedeten.

Mit den letzten Sonnenstrahlen ging es nach Hause. Mit einem „Sehnsuchtsbild“ beenden wir die Saison. Schön war es – wir freuen uns jetzt auf 2019 und viele neue gemeinsame Touren, die allesamt schon in der Planung sind 😉

Fragen dazu beantworten wir gerne per Mail unter kurvenfieber@mac.com

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