Noch einmal rauf auf 2000 Meter

Die letzte Tour in dieser Woche. Diesmal ist der Silvretta-Stausee das Ziel. In einem weiten Bogen über Arlberg, Flexen und Hochtannberg wollen wir Anlauf nehmen, um schließlich über das Faschinajoch ins Montafon zu fahren.

Auf dem Hotelparkplatz treffen wir am Morgen eine Gruppe anderer Motorradfahrer, die das gleiche Ziel haben und tauschen uns kurz aus. Dann geht es auch schon los. Noch einmal fahren wir über die „Piller Höhe“, wählen diesmal aber die Variante über Jerzens. Landeck umfahren wir auf Schleichwegen und legen kurz vor St. Anton bei strahlendem Sonnenschein die erste Kaffeepause ein.

Über den Arlberg, Flexen und den Hochtannberg geht es Richtung Schnepfegg. Bevor wir diesen relativ unbekannten Pass erreichen, zweigen wir jedoch zum Faschinajoch ab. Zu einer Schleife über das Furkajoch reicht die Zeit leider nicht.

Hat uns der Bregenzer Wald schon begeistert, tut es das Große Walsertal nun umso mehr. An der nördlichen Flanke des Lüderscherberg fahrend, erreichen wir – wie passend – Lüdersch und fahren direkt auf die „Pizzeria Veronika“ zu. Und da es gerade Mittagszeit ist, legen wir hier eine kleine Rast ein – und stärken uns mit einer Kleinigkeit.

Die Weiterfahrt durchs Montafon ist etwas anstrengend, ist die Geschwindigkeit doch häufig auf 60 km/h reduziert.

Dann erreichen wir endlich die Zahlstelle zur Silvretta Hochalpenstraße, die uns kurven- und kehrenreich hoch auf 2000 Metern führen wird. 12 Euro Maut werden fällig, dafür gibt es auch einen neu gestalteten Aufkleber.

Wir genießen die Fahrt hinauf zur Bieler Höhe und legen dort einen ausgiebigen Fotostopp ein.

Ganz andere Impressionen erleben wir auf der Fahrt ins Tal, die uns durch ein gewaltiges Kerbtal führt, das fast schon skandinavische Züge hat. Jeder Kilometer, den wir fahren, weiß uns zu beeindrucken. Immer noch scheint die Sonne, obwohl doch für den Nachmittag schwere Gewitter angesagt waren.

Bei der Kaffeepause in See (nahe Ischgl) verbinden wir das Angenehme mit dem Praktischen: mit einem Dampfstrahler lassen sich insbesondere die schmutzigen Motorradstiefel wieder „auf Hochglanz polieren“.

Gut 35 Kilometer sind es noch ins Hotel. Kaum angekommen, werden die Motorräder verladen, so dass wir anschließend zum letzten Mal auf dieser Tour unser Feierabendbier genießen können.

Noch einmal essen wir zusammen, genießen den leckeren Nachtisch und gönnen uns einen Verdauungsschnaps.

Morgen fahren wir wieder nach Hause; jeder für sich. Die nächste große Tour findet erst Ende September statt – da wird das Tessin das Ziel unserer Reise sein.

Mit vielen schönen Erinnerungen werden wir morgen Tarrenz verlassen, eine tolle Woche geht zu Ende – danke an alle, die dabei waren.

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