Ein Tag voller Sonnenschein

TOURBERICHT BREISGAU
Freitag, 4. Juni 2010 | 2. Tag

So hatten wir uns das gewünscht: morgens schon mit Sonnenschein und strahlend blauem Himmel aufstehen, ein Frühstück mit leckerem Schwarzwàlder Schinken genießen und dann gut 320 Kilometer Motorrad fahren – einfach herrlich!

Kurz nach 9 Uhr liefen die Motoren. Durchs Hexenloch ging’s Richtung Furtwangen, dann auf zahlreichen Neben- und Umwegen nach Niedereschach. Eigentlich war für den Vormittag keine Kaffeepause geplant – weil wir um Punkt halb zwölf bei „Touratechs“ sein sollten -, aber eine knappe halbe Stunde konnten wir rausfahren, so dass es für den entsprechenden Stopp doch noch reichte.

In Niedereschach ließen wir uns dann ausführlich zeigen, wie Navi-Halterungen und Koffer produziert werden. Das war hoch interessant! Zu sehen, wie ein Laser aus einem großen Stück Alu die entsprechenden Komponenten scheidet – Wahnsinn!

Nach dem Mittagessen hatten wir dann noch gut 200 Kilometer vor der Brust. Das Belchen und die alte Bergrennstrecke „Schauinsland“ waren unsere Ziele, die wir vornehlich auf kurvenreichen Nebenstrecken erreichen wollten. Vorbei am Schluchsee ging es Richtung Bernau, wo wir uns in einem der vielen Gasthöfe namens Rössel bei leckerem Himbeerkuchen stärkten.

Gegen 18 Uhr waren wir dann nahe Schauinsland. Irre, was da abgeht! Jede Menge Knieschleifer rasen in atemberaubenden Schräglagen, allein oder im Pulk, die kurvenreiche Bergstrecke rauf und runter. Wie die Gestörten und ohne Rücksicht auf Verluste. Hier einigermaßen normal Motorrad fahren zu wollen ist fast unmöglich und macht zumindest am Freitagabend überhaupt keinen Spaß.

Schnell weg und auf Nebenstraßen zum Hotel. Über Sankt Märgen oder Wagenstein? Im Navi ist die Option „kürzeste Srecke“ (und nicht schnellste gewählt) und so fahren wir noch einen, bis dahin unbekannten schmalen Wald-und Wiesenweg nach Erlenbach.

Gut 320 Kilometer stehen kurz nach 19 Uhr auf dem Tacho; das Feierabendbier auf der Terrasse haben wir uns heute redlich verdient. Und das leckere Abendessen auch.

—–

Übrigens: Bei der Reise nach Wales Mitte Juni ist kurzfristig ein Einzelzimmer frei geworden. Nur, falls jemand Zeit und Lust haben sollte …

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