Monatsarchiv: April 2009

Ein toller Tag in Hockenheim!

Der erste Sonnenbrand ist uns gewiss. Am Samstag waren wir – bei durchweg strahlendem Sonnenschein – zu Gast beim 1000 Kilometer-Motorrad-Rennen auf dem Hockenheimring. Harald, Rennsekretär beim ADAC Hessen-Thüringen, hatte alles perfekt für uns organisiert. Nochmals vielen Dank dafür.

Zunächst unternahmen wir einen kurzen Abstecher zur Sicherheitstrainingsanlage, dann konnten wir einen Blick in das so genannte Medical-Care-Center werfen. Hier werden Rennfahrer, die gestürzt sind, erstversorgt. Die beiden Intensivstationen kommen glücklicherweise nur selten zum Einsatz, meist gehen Unfälle recht glimpflich aus.

Nach einem kleinen Imbiss durften wir dann ins „Heiligtum“: zur Rennleitung. Hier ist normalerweise der Zutritt streng verboten. Auch in die Zeitnahme konnten wir einen ausgiebigen Blick werfen und uns erläutern lassen, wie die Rundenzeiten gestoppt und berechnet werden.

Dann ging es in die Boxengasse; hochinteressant, den Teams beim Schrauben zu zusehen. Vom Conti-Turm aus, der für VIP-Gäste reserviert war, konnten wir  bei gleich drei Rennen dem legendären Le-Mans-Start beiwohnen: Nachdem sich die Startflagge gesenkt hatte, spurteten die Rennfahrer über die Piste, schwangen sich auf ihr Motorrad und brausten los. Beeindruckend!

Nicht minder spannend war es, gut acht Runden später den Fahrerwechsel zu beobachten. Einer nach dem Anderen kam in die Boxengasse gefahren, stoppt kurz neben seinem „Kopiloten“, rutschte von der Sitzbank, der Andere nahm Platz, ein motivierender Klaps auf die Schulter und schon wurde wieder verbissen um die besten Rundenzeiten gekämpft.

Der Blick hinter die Kulissen beim 1000 Kliometer-Rennen war ein beeindruckendes Erlebnis. Mal sehen, was wir im nächsten Jahr so bieten können.

Der legendäre Le-Mans-Start beim 1000 Kilometer-Rennen

Der legendäre Le-Mans-Start beim 1000 Kilometer-Rennen

„Anlassen“ am 19. April

Am Sonntag, den 19. April, findet auf dem ehemaligen Kasernengelände in Gelnhausen das nunmehr 28. „Anlassen“ statt. Zum Saisonstart der Motorradfahrer haben der ADAC Hessen-Thüringen, der Verband christlicher Motorradfahrer und hr 1 wieder ein tolles Programm auf die Beine gestellt.

Los geht es schon um 12 Uhr. Da lädt „Bikerpfarrer Rupi“ zum traditionellen Motorradfahrer-Gottesdienst in die Bergkirche in Niedergründau ein. Im Anschluß geht es im gemeinsamen Korso zum „Festgelände“ nach Gelnhausen. Hier spielt ab 14 Uhr die „Tom Pfeiffer Band“ bei freiem Eintritt klassischen Rock.

„Einfach mal einen Gang runter schalten“, so lautet das Motto des diesjährigen Anlassens. Und um dieses Thema werden sich auch die kurzweiligen Diskussionen auf der Bühne drehen. Daneben gibt es auf dem Festgelände viel zu sehen – unter anderem ein Airbag-Motorrad der Dekra und Vorführungen aus dem Bereich Sicherheitstraining.

Ab 15:45 Uhr präsentiert die Band Pay*ola melodiösen Hardrock aus Nordirland. Die enthusiastischen Jungs aus Belfast geben, auf Einladung des ADAC, beim „Anlassen“ ihre Deutschlandpremiere.

Natürlich sorgen zahlreiche Imbiss-Angebote für das leibliche Wohl der Besucher, zudem bietet so mancher Stand Sehens- und Wissenswertes rund um´s Motorrad, so dass das diesjährigen Anlassen, am Sonntag, den 19. April, wieder ein voller Erfolg werden wird. Sehen wir uns?
 

Pay*ola hat schon mit „Status Quo“ und „Tin Lizzy“ gespielt.

Pay*ola hat schon mit „Status Quo“ gespielt.

Einschränkungen

So schön das neue Navi auch ist, ganz kann es mich nicht überzeugen. Dieser Tage bin ich beim DRK in Hofheim vorbei gefahren und habe einen Wegpunkt gesetzt. Anhand der Koordinaten können alle, die am nächsten Wochenende unseren Erste-Hilfe-Kurs besuchen (und GPS am Motorrad haben) die Rot-Kreuz-Geschäftsstelle leichter finden.

Dummerweise lassen sich die Koordinaten von gesetzten Wegpunkten am nüvi 765 nicht direkt auslesen. Eine Nachfrage bei Touratech hat ergeben, dass eine solche Funktion wohl nicht vorgesehen sei. Also muss ich die Wegpunkte auf den PC kopieren und mir die Koordinaten dann raussuchen.

Schade eigentlich, denn beim Abspeichern werden die Koordinaten auf dem Display unter dem Stichwort „Aktuelle Position“ angezeigt. Und wenn ich einen bestimmten Punkt ansteuern will, kann ich am 765 auch Koordinaten eingeben. Die dritte, und eigentlich folgerichtige Option, sich Koordinaten von vorhandenen Wegpunkten anzeigen zu lassen, aber gibt es nicht. Merkwürdig, oder?

Elektrik-Trick

Seitdem ein Pannenhelfer während der Norwegenreise an unserem alten Ford Transit die Kohlen an der Lichtmaschine gewechselt hat, fließt irgendwo Strom, auch wenn die Zündung ausgeschaltet ist. Die Werkstatt in Deutschland löste das Problem ganz elegant und baute einen „Killschalter“ ein. Das daraus resultierende Kabelgewirr im Motorraum sah nicht sonderlich vertrauenserweckend aus, so dass „Elektrikspezialist“ Dieter am Samstag mal einen Blick darauf werfen sollte und bei der Gelegenheit auch das defekte Radio und die Rückfahrkamera hätte reparieren können.

Können – wohlgemerkt – denn irgendwie läuft einem bei solchen Aktionen die Zeit davon. Aber: die Kabel im Motorraum sind nun ordentlich verlegt; die Ursache des Stromverbrauchs aber konnten auch wir auf die Schnelle nicht finden. Dafür wissen wir jetzt, warum die Rückfahrkamera nicht mehr geht: ein kleines Kabel ist gebrochen.

Ich bin immer wieder begeistert zu sehen, wie Dieter mit seinem Lötkolben hantiert und solche Defekte ruckzuck wieder in Ordnung bringt. Vielen Dank! Beim nächsten Mal machen wir uns dann ans Radio – und an die Steckkdosen am Amaturenbrett, die einen Wackelkontakt aufweisen.

Wohl dem, der mit einem Lötkolben umgehen kann.

Wohl dem, der mit einem Lötkolben umgehen kann.

Was für ein Wetter!

Endlich scheint die Sonne, das tolle Wetter macht dieser Tage so richtig Lust zum Motorrad fahren. Das merken wir auch an unseren geführten Touren, bei denen so langsam die Plätze knapp werden. 

In die neue Saison wollen wir diesmal über Himmelfahrt starten – die Ardennen im Nachbarland Belgien sind das Ziel. Für die kurvenreiche Tour, die vom 21.5 bis 24.5.2009 stattfinden wird, gibt es derzeit gerade noch zwei freie Plätze.

Etwas besser sieht es bei der abwechslungsreichen Grenzlandtour im bayerischen Wald aus, in deren Verlauf wir auch einen Abstecher ins nahe gelegene Tschechien unternehmen möchten. Für die fünf Tage dauernde Reise, die wir vom 6.6 bis 10.6.2009 anbieten, gibt es derzeit noch acht freie Plätze.

Bei beiden Touren wird das Hotel nicht gewechselt; es müssen die Koffer also nur einmal ausgepackt werden und schon können wir zu unseren kurzweiligen Touren aufbrechen.

Solltest Du Interesse haben, schreib uns einfach eine Mail. Wir reservieren Dir dann umgehend einen Platz. Du erreichst uns am einfachsten unter kurvenfieber@mac.com