Mal wieder eine neue Kombi?

Im Mai fahren wir in die Bretagne, im Juni hoch nach Schottland. Zwei Regionen, in denen das Wetter durchaus Kapriolen schlagen kann. Natürlich gehen wir von strahlendem Sonnenschein und durchweg trockenen Straßen aus. Der eine oder andere Schauer ist aber durchaus wahrscheinlich – zumindest nicht auszuschließen. Deshalb wäre es an der Zeit, sich Gedanken um eine neue Kombi zu machen.

Die Gore-Membran der geliebten BMW-Endurojacke hat sich schon vor Jahren verabschiedet und auch bei der bequemen Hose von Held haben viele Tausend Motorradkilometer mittlerweile Spuren hinterlassen. Wenn´s regnet, wird´s sehr schnell feucht am Bein und am Gesäss. Dass muss ja nicht sein.

Vielleicht probiere ich in diesem Jahr mal eine Kombi von Büse aus. Die Testberichte in den Fachzeitschriften waren durchweg positiv, die Jacken und Hosen machen einen guten Eindruck und haben vor allem ausreichend Taschen – einige davon sollen sogar wasserdicht sein. Videokamera und Fotoapparat werden ja immer „am Mann“ getragen, um stets einsatzbereit zu sein, da wäre das schon ein wichtiges Kriterium.

Oder würdest Du mir aus Überzeugung einen anderen Hersteller empfehlen? Ich bin gespannt!

Unglaubliche Höhenmeter am Rhein

Was aussieht, wie eine abenteuerliche Reise über hohe Alpenpässe, zweigt „lediglich“ den Höhenverlauf unserer vhs-Tagestour entlang des Rheins und Richtung Taunusgebirge. Einfach unglaublich.

13.721 Höhenmeter an einem Tag

Es war ein wenig frisch, an diesem Samstagmorgen, an dem wir zur ersten Tagestour in der Saison 2012 mit der vhs Main-Taunus aufbrechen wollten. Temperaturen um den Gefrierpunkt zeigte das Thermometer an – und viel wärmer sollte es den Tag über nicht werden. Also: warm anziehen!

Langärmliges Funktions-Shirt, darüber ein T-Shirt, dann ein Windstopper-Shirt; schließlich noch die Neopren-Weste und ein Fleece-Pulli. Das hat sich schon in Norwegen bewährt und sollte wohl auch bei einer Tour durch Rheingau und Taunus vor niedrigen Temperaturen schützen – tat es dann auch.

Punkt 9 Uhr starteten wir von der Autobahnraststätte Heidenfahrt an der A 60. Schon in Ingelheim-Nord ging´s wieder runter von der Autobahn und ein wenig durchs „Rheinhessische“. Bei Bingen erreichten wir den Rhein, dessen Verlauf wir für gut zehn Kilometer folgten. Dann zweigten wir auf kleine, kurvenreiche Straßen ab, die uns „ins Gebirge“ führten. Stellenweise erreichten wir Höhen von knapp über 500 Meter und genossen immer wieder herrliche Ausblicke.

Nach gut eineinhalb Stunden Fahrt legten wir in Oberwesel den ersten Stopp ein. Im Cafe Bonsch gab es herrliche Torten, die halfen, den ausgezehrten Energiespeicher wieder aufzufüllen. Wenig später querten wir bei St. Goar den Rhein, um uns anschließend recht umständlich ins Wispertal vorzuarbeiten. So viele herrliche Straßen, die sich die Anhöhen hinauf und hinunter schlängelten, gab es – die mussten unbedingt unter die Räder genommen werden.

In der Kammerburg, im Wispertal, machten wir Mittagspause; dann ging es über den Pressberg Richtung Rheingau. Vorbei am berühmten Kloster Eberbach erreichten wir am Nachmittag die Ausläufer des Taunus. Letzter Halt war das „Wirtshaus im Schloß“ in Taunusstein-Wehen. Gut 260 Kilometer waren wir unterwegs gewesen. Fortwährend ging es bergauf und dann wieder bergab. 7000 Höhenmeter hinauf und 6721 Höhenmeter wieder hinab! Dabei waren wir gar nicht in den Alpen gewesen sondern nur im Rheingauer Gebirge. Beeindruckend, oder?

Wo genau wir unterwegs waren, haben wir für Dich auf unserer GPSies-Seite festgehalten.

Mal wieder nach Norwegen?

Schon mehrfach waren wir in Norwegen – und immer wieder hat uns dieses Land fasziniert. Die Fjorde, die Hochebenen, die Landschaft; einfach alles.

Vielleicht bieten wir im nächsten Jahr mal wieder eine Reise durch den Südwesten an. Entlang der Küste, von Oslo bis Molde. Gut zwei Wochen werden wir brauchen, um auf möglichst kleinen Straßen unterwegs zu sein, dabei Jotunheimen – das Reich der Riesen – zu durchqueren und vielleicht mal einen Abstecher zu einem der vielen Gletscher zu unternehmen, die zu Fuß erklommen werden können.

Eine neues Werbevideo von BMW macht schon jetzt Lust auf so eine Reise. Was meinst Du? Sieht doch verlockend aus, oder? Vor allem die rasanten Fahraufnahmen – wo man in Norwegen doch maximal 80 km/h fahren darf 😉

Tagestour entlang des Rheins

Die Route für den nächsten Samstag steht. Da wollen wir einen Tag lang links und rechts des Rheins touren. War ganz schön schwierig ein Lokal für den nachmittäglichen Kaffeestopp zu finden. Entweder machen die Gaststätten erst um 17 Uhr auf – oder es gibt keinen Kuchen!

Wir starten um 9 Uhr, bei strahlendem Sonnenschein – so hat es zumindest der Wetterbericht noch heute morgen prophezeit. 12 Motorradfahrer und -innen haben sich bislang für diese Tour der vhs Main-Taunus angemeldet. Mal sehen, wie viele wir am Samstag sein werden.

Ich freue mich schon auf 210 entspannte Kilometer auf möglichst kleinen, kurvenreichen Straßen.

Anlassen: Gottesdienst & Motorrad-Corso

Mit dem traditionellen „Anlassen“ beginnt am Sonntag, den 15. April 2012, offiziell die diesjährige Motorradsaison. Um 12 Uhr findet aus diesem Grund in der „Kirche am Berg“ in Niedergründau der alljährliche Motorradgottesdienst statt. Dabei wird Pfarrer Thorsten Heinrich in das Amt der Motorradseelsorge eingeführt, dass dieser von „Bikerpfarrer Rupi“ übernommen hat.

Anschließend geht es im großen Corso zum ehemaligen Exerzierplatz nach Gelnhausen. Hier laden HR1, der ADAC Hessen-Thüringen, die Dekra sowie die Arbeitsgemeinschaft christlicher Motorradfahrer zu einem bunten Fest ein. Das soll spätestens um 15 Uhr beginnen, die vielen Buden und Stände laden aber auch schon vorher zu einem Besuch ein.

Neben viel Live-Musik gibt es attraktives Rahmenprogramm rund um die Show-Bühne. So zeigt der ADAC Auszüge aus seinem Sicherheitstraining und Super-Moto-Fahrer demonstrieren, was man mit dem Motorrad so alles anstellen kann. Zudem präsentieren zahlreiche Motorradhändler neuste Maschinen und Zubehör.

Der Eintritt ist wie immer frei; für Essen und Trinken (zu zivilen Preisen) ist in ausreichendem Maße gesorgt.

Kein Hotel – trotz Bestätigung und Anzahlung

Bislang haben wir bei unseren Reisen durch Frankreich mit den von „Logis de France“ empfohlenen Hotels immer recht gute Erfahrungen gemacht. Negativ aufgefallen ist uns jetzt das „Hotel Saint Cyr“ in 41220 La Ferté Saint Cyr.

Dort hatten wir, als Anlauf- und Endpunkpunkt für die Mai-Tour in die Bretagne, 18 Zimmer bestätigt bekommen; jeweils von Samstag auf Sonntag. Um die Buchung perfekt zu machen, wollten wir gern eine Anzahlung leisten. Leider hatte der Patron die Kontonummer nicht so ganz parat. Aufgrund eines Zahlendrehers kam das Geld erst einmal wieder zurück.

Auf Nachfrage wurde uns dann die richtige Verbindung mitgeteilt. Das Geld wurde noch einmal überwiesen – und weil Auslandsüberweisungen immer ein paar Tage brauchten, schickten wir vorsichtshalber noch mal eine Mail an Hotel, dass das Geld unterwegs sei.

Kurz darauf kam die Bestätigung von der Bank; diesmal hatte alles geklappt. Also wurde munter weitergeplant – von Saint Cyr aus sollte es, mit einem Abstecher zum Schloß Chambord, zunächst zum Golfe de Morbihan an der Westküste gehen.

Eigentlich – denn Monsieur Pichard, der Besitzer des von uns gebuchten Hotels, teilte uns plötzlich mit, dass die Anzahlung zwar eingegangen sei, er die Zimmer aber zwischenzeitlich anderweitig vermietet hätte. Unglaublich oder?

Die Vermutung liegt nah, dass zwischenzeitlich eine Anfrage eingegangen war, die mehr als die von uns gewünschten beiden Wochenenden umfasste. Und die für den Hotelier möglicherweise lukrativer war. So etwas ist mir in den 17 Jahren, in denen ich geführte Motorradtouren organisiere, noch nie passiert.

Glücklicherweise haben wir zwischenzeitlich anderes Hotel gefunden: Jetzt werden wir im Novotel Orleans Saint Jean de Braye übernachten.

Um das „Hotel Saint Cyr“ werde ich künftig einen weiten Bogen machen. Und bei Buchungen in Frankreich nicht mehr vorbehaltlos auf die Empfehlungen von „Logis de France“ vertrauen. Schade eigentlich.

Ein Aprilscherz, oder?

Das ist ja hoffentlich nur ein April-Scherz. „motorradonline“ berichtet, dass mal wieder über die Einführung einer Front-Kennzeichenplicht für Motorradfahrer diskutiert wird. Ohne über die Sinnhaftigkeit nachdenken zu wollen, stelle ich mir das bei vielen Motorrädern unheimlich chick vor, wenn die durchgestylte Front von einem Kennzeichen verunstaltet wird.

Hier ist der Link zum Artikel.

Fotos vom Erste-Hilfe-Kurs

Zusammen mir dem Roten Kreuz konnten wir jetzt schon zum dritten Mal einen speziellen Erste Hilfe-Kurs für Motorradfahrer anbieten. Einen ganzen Samstag lang haben wir geübt, was nicht nur das Leben von uns Bikern retten könnte. Die nachfolgenden Fotos geben ein paar Impressionen dieses mehr als informativen Tages wieder.

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Ein paar Fotos vom Trial-Training 2012

Zwei Tage lang waren wir im Steinbruch von Schatthausen unterwegs und hatten jede Menge Spaß beim Trial-Training. Die Fotos zeigen einige Impressionen, die Lust auf Mehr machen sollen. Denn auch im nächsten Jahr soll es wieder so ein Training zum Saisonstart geben. Mehr Infos dazu gibt´s per Mail: schreib bei Interesse einfach an kurvenfieber@mac.com

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