Es schneit und schneit und schneit und schneit

Irgendwie hatten wir mal überlegt, zu Beginn des neuen Jahres zu einer Endurotour nach Andalusien einzuladen. Weil sich die Anreise selbst mit dem Autoreisezug relativ „unbequem“ gestaltet hätte – der fährt nur bis Narbonne und von da sind es bis in den Süden Spaniens noch einmal gut 1000 Kilometer, die auf dem Sattel einer kleinen Enduro nicht wirklich Spaß machen – kam der Gedanke auf, sich eines „Motorradtransporters zu bedienen. Der hätte die Maschinen an einem zentralen Punkt aufgesammelt, wir wären ruckzuck zum Zielort geflogen und hätten dort entspannt unsere Enduros in Empfang nehmen können.

Wenn ich so aus dem Fenster schaue und mir überlege, jetzt mit dem Motorrad zu einem relativ zentral gelegenen Treffpunkt fahren zu müssen, damit meine Maschine dort auf einen Hänger geladen wird – nein danke!

Die Idee, in Andalusien Enduro (und Motorrad) zu fahren, werden wir sicher noch mal umsetzen. Aber bestimmt nicht im Winter. Der Spätherbst soll auch eine schöne Jahreszeit sein – und so weit ist es von Narbonne dann auch nicht. Wir sind doch echte Kerle! 1000 Kilometer Strecke auf einer schmalen, harten Endurositzbank, das muss doch zu schaffen sein, oder?

Ein Wochenende im Steinbruch

Was zunächst Erinnerungen an ein Strafgefangenenlager weckt, ist für uns mit jeder Menge Spaß verbunden. Denn wir wollen keine Steine kloppen – wir wollen Trial fahren. Ende März laden wir zum nunmehr fünften Mal zu einem kurzweiligen Wochenende auf losem Schotter nahe Aschaffenburg ein. Maschinen und Kleidung werden gestellt, gute Laune bringt jeder selber mit – und schon geht´s los. Eingeteilt in kleine Gruppen, in denen auf das jeweilige Leistungsvermögen Rücksicht genommen wird, werden wir über Stock und Stein knattern, dass es eine wahre Pracht ist.

Natürlich stehen uns dabei fachkundige Trainer zur Seite, die immer wieder gute Tipps geben. Schnell sind die ersten Hürden genommen und wir starten die ersten Übungen. Gefahren wird nur, was sich jeder zutraut, aber das wird im Laufe des Wochenendes schon eine ganze Menge sein. Da so ein Trial-Motorrad nur gut 80 Kilo wiegt, traut man sich automatisch mehr zu als mit dem eigenen, schweren Motorrad.

Trial fahren ist nicht nur was für Enduro-Freaks; es hilft auch Ängste vor losem Untergrund abzubauen und vermittelt ein besseres Gefühl für das eigene Motorrad. Ein Führerschein ist nicht erforderlich; mitmachen kann auch, wer ansonsten vielleicht nur hinten drauf sitzt. Das ist doch mal eine ganz besondere Herausforderung.

Unser Trialwochenende findet von Freitagnachmittag, 26.3.2010, bis Sonntagnachmittag, 28.3.2010, statt. Derzeit gibt es nur noch zwei freie Plätze. Weitere Infos finden sich auf unserer Homepage: http://tinyurl.com/yb3hvk6, Anmeldung bei Interesse am einfachsten per Mail unter kurvenfieber@mac.com. Wir freuen uns schon!

Wissen, was zu tun ist

Auch in diesem Jahr wollen wir die neue Saison mit einem „Erste-Hilfe-Kurs speziell für Motorradfahrer“ beginnen. 40 Tage sind es noch, gerechnet ab heute, Sonntag, 7. Februar 2010, bis wir uns dazu im Fahrsicherheits-Zentrum des ADAC Hessen-Thüringen in Gründau treffen wollen. Matthias – Rettungssanitäter, Ausbilder beim DRK und selber leidenschaftlicher Motorradfahrer – wird uns in gewohnt lockerer Atmosphäre zeigen, wie wir Leben retten können.

Das ist nicht nur für Motorradfahrer wichtig. Der plötzliche Herzstillstand beispielsweise kann auf der Straße und zu Hause jeden treffen. Insofern ist es wichtig zu wissen, was dann zu tun ist. Ersthelfer zu sein ist gar nicht schwer. Zumal Du auch nach einem solchen Kurs nur machen musst, was Du Dir wirklich zutraust. Einen Notruf richtig absetzen ist schon der erste Schritt, anderen zu helfen.

Wir hatten im vergangenen Jahr viel Spaß bei unserem Erste-Hilfe-Kurs und würden uns freuen, wenn Du in diesem Jahr (wieder) daran teilnehmen würdest. Heute haben wir die entsprechenden Informationen ins Internet gestellt. Und weil uns die Erste-Hilfe wichtig ist, haben wir auf einen Passwortschutz verzichtet, damit jeder diese Seiten einsehen kann.

Für eventuelle Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung. Hier ist der Link zu den Teilnehmer-Infos: http://tinyurl.com/yfrmz7f

Frühstück um 9 Uhr

Es ist schon ärgerlich. Da baut die Deutsche Bahn in Alessandria ein neues Terminal für den Autoreisezug und versucht uns das als tollen Service zu verkaufen. Wäre es vielleicht auch, wenn die Fähren nach Sardinien nun schneller zu erreichen wären. Nach Genua etwa sind es von Alessandria aus nur gut 90 Kilometer. Doch von Genua aus fährt im Mai keine Fähre nach Sardinien – zumindest nicht an den Tagen, an denen der Autoreisezug in Alessandria ankommt.

Wir müssen nach Livorno, da, wo der Autoreisezug der DB AG über Jahre hinweg Station gemacht hat. Das bedeutet gut 300 Kilometer Wegstrecke, die wir uns bei einer abgestimmten Planung hätten „ersparen“ können.

Ersparen? – Natürlich werden wir für Euch eine tolle Route planen, wenn wir oberhalb des ligurischen Meeres durch die Berge zum Fährhafen fahren. Das ist gar keine Frage. Da unser Schiff wohl frühestens um 22 Uhr ablegt, werden wir auch ausreichend Zeit haben.

Am nächsten Morgen heißt es dann früh aufstehen. Um 7:30 Uhr sollen wir in Olbia anlegen. Also müssen wir uns wohl gut schon eine halbe Stunde zuvor in Richtung Autodecks begeben. Zeit für ein ausgiebiges Frühstück an Bord wird da nicht bleiben. Deshalb haben wir mit dem ersten Hotel, in dem wir auf Sardinien übernachten werden, vereinbart, dass wir gleich morgens zum Frühstück kommen.

Gut eine Stunde werden wir ab dem Fährhafen unterwegs sein, bis wir bei Fabrizio eintreffen. Da gibt es um 9 Uhr ein leckeres Frühstück. Und anschließend steht die erste ausgiebige Tagestour auf dem Programm. Am nächsten Tag geht´s dann hoch in die Berge. Mehr Infos dazu in Kürze auf unserer Homepage http://web.mac.com/kurvenfieber

Croeso y Gymru – willkommen in Wales

Wales entdecken, dass wollen in diesem Jahr ganz viele. Anfang Februar zählen wir schon zwölf Motorradfahrer, die mit uns – auf vorwiegend schmalen Straßen – den Westen Großbritanniens erkunden wollen. Insgesamt planen wir mit maximal 16 Bikern unterwegs zu sein.

Von Hull aus geht es, vorbei am Sherwood Forest, Richtung Brecon Beacons – einer entlegenen Bergkette im Südwesten des Landes. Vorwiegend auf kleinen single-tracks wollen wir dann Richtung Snowdonia fahren – einmal quer durch die Cambrian Mountains. Schließlich unternehmen wir noch einen kleinen Abstecher zum Lake District, bevor uns die Fähre ab Newcastle wieder nach Hause bringt.

Angst vor Regen oder dem Linksfahren haben wir dabei nicht. Auf keiner unserer Reisen, die uns bislang nach Großbritannien oder Irland führten, hatten wir wirklich schlechtes Wetter. Meist konnten wir unterwegs die nachmittägliche „tea-time“ bei herrlichem Sonnenschein in einem der vielen Gartencafes genießen. So wird es – hoffentlich – auch diesmal sein.

Hoffentlich brauchst Du es nie

Toller Tipp einer Kollegin: Falls Du mal in einen Verkehrsunfall verwickelt sein solltest – was wir nicht hoffen wollen – kannst Du am PC eine detailgetreue Unfallskizze anfertigen. Super, welche Möglichkeiten das web 2.0 so bietet.

Hier ist der entsprechende Link: http://unfallskizze.de Einfach mal reinklicken und ausprobieren.

Jetzt schon mehr als 10.000

Da haben wir doch glatt das nächste Jubiläum verpasst! Ende Januar konnten wir den 10.000 Zugriff auf unser Internet-Tagebuch verzeichnen. Toll – vielen Dank. Es freut uns, dass diese Form der Hintergrundinformation bei Euch auf so großes Interesse stößt.

Unser „Web-Log“ gibt es seit September 2008. Erstmals hatten wir über unser Abschlußwochenende ins Elsass berichtet. Wer damals mit dabei war – und das waren fast 50 Motorradfahrer – wird sich noch an unseren unfreiwilligen Ausflug auf die schneebedeckte „Routes des Cretes“ erinnern. Nachzulesen im Tagebbuch unter: https://kurvenfieber.wordpress.com/category/elsass-2008/

Wir freuen uns schon jetzt auf die abwechslungsreichen Motorradtouren in diesem Jahr – und über zwischenzeitlich rund 160 Anmeldungen!

Homepage aktualisiert

Das wurde ja auch Zeit. Wir schreiben Anfang Februar und auf der Homepage finden sich noch immer die Touren von 2009 – bis gestern! Wir haben das Wochenende genutzt, um endlich unseren Internetauftritt zu aktualisieren.

Seit heute morgen stehen die Seiten wieder im Netz; es hat nur wenige Veränderungen gegeben. So haben wir den Bereich „Kurz notiert“ etwas „aufgehübscht“ und beim „Rückblick auf unsere bisherigen Touren“ eine weitere Rubrik eingeführt. Jetzt kannst Du alle Einträge in unser Tagebuch, sortiert nach Touren, nachlesen.

Für die neue Saison haben wir wieder viele Ideen aber wahrscheinlich auch wieder viel zu wenig Zeit. Es ist doch viel schöner mit Dir Motorrad zu fahren als vor dem Rechner zu sitzen. Obwohl: eine schöne Homepage macht auch Spaß.

Wir hoffen, die Ladezeiten halten sich in Grenzen. Darauf haben wir leider keinen Einfluß. Falls nicht – etwas warten lohnt sich. Ein Klick genügt, und schon kannst Du Dich informieren: http://web.mac.com/kurvenfieber

Ein erster Schwung an Anmeldungen

Das Faxgerät wollte gar nicht mehr still stehen! Nachdem wir die Seiten der neuen ADAC-Broschüre, auf denen die geführten Motorradtouren beworben werden, als pdf ins Internet gestellt hatten, wurden wir von Anmeldungen förmlich überschwemmt. Herrlich! Vielen Dank!

Bis heute haben uns gut 120 Anmeldungen erreicht; die ersten Touren sind schon fast ausgebucht. Dabei wird die offizielle Broschüre wohl erst in der nächsten Woche verschickt.

Seit heute liegt uns das pdf der kompletten Broschüre „Gemeinsam mehr erleben 2010“ vor; einschließlich der vom ADAC Hessen-Thüringen angebotenen Sicherheitstrainings. Wenn Du vorab einen Blick in die Gesamtbroschüre werfen möchtest, kannst Du diese unter folgendem Link herunterladen: http://files.me.com/kurvenfieber/eecmwo

Falls Du Probleme mit dem download (994 MB) haben solltest, gibt uns kurz Bescheid. Wir können Dir die pdf auch per Mail schicken.

Bitte beachten: In dem jetzt vorliegenden pdf der offiziellen Broschüre sind die Fax-Nummern des ADAC angegeben. Einfacher ist es, Du schickst uns Deine Anmeldung (ausschließlich für die geführten Touren) direkt an (0 61 90) 97 54 53.

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung und freuen uns schon jetzt auf viele abwechslungsreiche Motorradkilometer – auf Sardinen, in Wales, im Fichtelgebirge, beim Sommerfest, in Istrien oder der Provence sowie bei unserer Rheinreise zum Saisonabschluss.

Grüße aus Neuseeland

Es geht ihnen gut, die Sonne scheint und bei Temperaturen um die 23 Grad ist sogar schon der erste Sonnenbrand zu vermelden – während wir hier immer noch im Schnee versinken. Aber schließlich ist Winter und wer die Jahreszeit nicht mag, muss nach Alternativen suchen.

Jörg, Lutz und Martina sind noch bis Ende Januar in Neuseeland unterwegs und verbringen dort herrliche Tage. Ich soll Euch alle ganz lieb grüßen, was ich hiermit gerne tue.

Die Entscheidung, mal ans „andere Ende der Erde“ zu reisen war nach der vom ADAC Hessen-Thüringen angebotenen Motorradreise nach Australien gefallen. Mit mehr Zeit – gut fünf Wochen wollen die drei jetzt unterwegs sein – und unter Verzicht auf Motorräder, geht es nun im Mietwagen kreuz und quer durchs Land.

Neuseeland – wäre bestimmt auch mal ein tolles Ziel für eine erlebnisreiche Motorradtour ….