Tagesarchiv: 07/10/2017

Den Rhein rauf und runter 

Die letzte Tagestour der vhs in diesem Jahr. Diesmal gibt Väterchen Rhein die Richtung vor. Wir treffen uns am Rastplatz Heidenfahrt.


Von da aus geht es auf Landstraßen zunächst Richtung Bingen. Bald darauf ist die Bundesstraße 9 erreicht. Die folgt dem Flußlauf über viele Kilometer Richtung Koblenz. Doch Motorrad fahren macht darauf nicht so richtig Spaß: zu breit, zu wenig Kurven, zu viele Autos und Busse, zu viele Geschwindigkeitsbegrenzungen, zu viele …
Also biegen wir so schnell wie möglich auf die kleinen Nebenstraßen ab, die links des Rheins ins „Gebirge“ führt. Schmal und kurvenreich windet sich die schmale Asphalttrasse bergauf und bergab. Am andere Flußufer erhebt sich majestätisch die Loreley, immer wieder genießen wir prachtvolle Ausblicke.

Nach gut eineinhalb Stunden erreichen wir die Rheingoldschänke bei Oberwesel. Zeit für eine Kaffeepause – oder ein zweites Frühstück, gibt es doch jahreszeitenbedingt leckeren Zwiebelkuchen.


Der scheint großes Interesse zu wecken, scheinen die drei mir gegenüber doch intensiv darüber nachzudenken, wie sie ein Stück abbekommen könnten, ohne dass ich es merke …

Weiter geht es Richtung Kaub. Hier wollen wir über den Rhein – und warten nur kurz auf die Fähre. Schnell ist das andere Ufer erreicht.


In einer weiten Schleife fahren wir Richtung Braubach, vorbei an der imposanten Marksburg. Dann geht es quer durchs Hinterland. In Kamp-Bornhofen stoßen wir wieder auf den Rhein und genießen die herbstliche Aussicht.

Anschließend legen wir unsere Mittagsrast ein – und gönnen uns nur eine Kleinigkeit.


Es fängt leicht an zu nieseln. Trotzdem setzten wir die Fahrt wie geplant fort – von so ein bisschen Regen lassen wir uns doch nicht erschrecken. Durchs Wispertal fahren wir kurvenreich Richtung Heidenrod. In der Hexenmühle legen wir die letzte Kaffeepause und sitzen noch einmal in trauter Runde zusammen.


Bei einem leckern Stück Pflaumenstreusel-Kuchen im Glas lassen wir diesen herrlichen Tag ausklingen.


Schön war es – wieder einmal. Danke an alle, die dabei waren.