Noch einmal durch die Ardennen

Das Gewitter in der Nacht hat für den ersehnten „Temperatursturz“ gesorgt. Fast ist es ein wenig zu frisch, als wir am Morgen die Motoren starten. Dichter Nebel hängt in den Höhenzügen, die Sonne kämpft sich nur langsam durch die Wolken.

Über Kilometer hinweg folgen wir dem Lauf der Ruhr und haben die schmale Landstraße ganz für uns alleine. Irgendwann geht es rechts ab – und schon sind wir wieder in Belgien. Auch hier fahren wir kilometerweit durch dichte Wälder und weitläufige Wiesen; die Aussicht, die sich immer wieder bietet, ist schon beeindruckend.

Klar, dass wir in dieser Einsamkeit wieder keine Bar finden werden, um eine kleine Kaffeepause einlegen zu können. Also weichen wir ein wenig vom vorgesehenen Kurs ab und finden bald darauf in St. Vith, wonach wir gesucht haben: ein kleines Kaffee, das teuflisch leckere Kuchenstückchen anbietet.

Gegen Mittag stehen wir wieder an der Grenze zwischen Belgien und Deutschland, die diesmal durch das kleine Flüsschen Ourt markiert wird. Nach dem oligatotischen Fotostopp fahren wir weiter nach Winterspelt, wo   wir uns im Hotel Hubertus zum Essen angekündigt haben.

Nach einer ausgiebigen Rast geht es entlang der Grenze wieder zurück nach Nideggen. Die kleinen, schmalen und vor allem sehr kurvenreichen Straßen wollen einfach kein Ende nehmen, so dass es eine wahre Pracht ist, Motorrad zu fahren.

In Schmidtheim halten wir am späten Nachmittag noch mal für ein Kaffeepäuschen; kurz nach 18:00 Uhr sind wir zurück im Hotel. Das war’s dann auch schon fast, mit unserem langen Wochenende in der Eifel. Morgen drehen wir noch gemeinsam eine kleine Runde und dann geht’s nach Hause. Schade eigentlich.


So langsam wird die Rückfahrt geplant, die spätestens ab Mittag individuell erfolgen wird.

Eine Antwort zu “Noch einmal durch die Ardennen

  1. Hallo zusammen,
    da ist was durcheinander geraten.
    Von WordPress bekam ich eine autom. Mail zum Betreff: „Ein kommen und gehen“ und in dieser Mail stand der Kommentar:“ Stimmt, aber bei den Temperaturen……..“
    Also habe ich den Kommentar dem Artikel „Ein kommen und gehen“ zugeordnet und deshalb auch nicht verstanden, was mich wiederum zu dem Kommentar: “ kann mir mal jemand diesen Kommentar erklären“ veranlasste.
    Das es die Antwort auf meinen Kommentar: „Schade, die 700 Meter hätten sich gelohnt………“ war, hatte ich in dem Moment nicht erfasst.
    Sorry.
    Aber noch mal zu Bombastisch:
    Da das Teleskop in einer Senke steht und von Wald umgeben ist, sieht man von Weitem meist nur ein Stück der Schüssel, besonders dann, wenn es nicht hoch ausgerichtet ist.
    Tritt man dann aber nahe heran, kommt das Bombastische zur Entfaltung.

    (……. hab mal in der Nähe fast ein Anwesen gekauft, als ich dann aber erfuhr, dass im Ort Effelsberg die Krebsrate über dem Durchschnitt liegt, hab ich’s mir anders überlegt).
    Viele Grüße Herbert

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