Tagesarchiv: 06/06/2015

Noch einmal durch die Ardennen

Das Gewitter in der Nacht hat für den ersehnten „Temperatursturz“ gesorgt. Fast ist es ein wenig zu frisch, als wir am Morgen die Motoren starten. Dichter Nebel hängt in den Höhenzügen, die Sonne kämpft sich nur langsam durch die Wolken.

Über Kilometer hinweg folgen wir dem Lauf der Ruhr und haben die schmale Landstraße ganz für uns alleine. Irgendwann geht es rechts ab – und schon sind wir wieder in Belgien. Auch hier fahren wir kilometerweit durch dichte Wälder und weitläufige Wiesen; die Aussicht, die sich immer wieder bietet, ist schon beeindruckend.

Klar, dass wir in dieser Einsamkeit wieder keine Bar finden werden, um eine kleine Kaffeepause einlegen zu können. Also weichen wir ein wenig vom vorgesehenen Kurs ab und finden bald darauf in St. Vith, wonach wir gesucht haben: ein kleines Kaffee, das teuflisch leckere Kuchenstückchen anbietet.

Gegen Mittag stehen wir wieder an der Grenze zwischen Belgien und Deutschland, die diesmal durch das kleine Flüsschen Ourt markiert wird. Nach dem oligatotischen Fotostopp fahren wir weiter nach Winterspelt, wo   wir uns im Hotel Hubertus zum Essen angekündigt haben.

Nach einer ausgiebigen Rast geht es entlang der Grenze wieder zurück nach Nideggen. Die kleinen, schmalen und vor allem sehr kurvenreichen Straßen wollen einfach kein Ende nehmen, so dass es eine wahre Pracht ist, Motorrad zu fahren.

In Schmidtheim halten wir am späten Nachmittag noch mal für ein Kaffeepäuschen; kurz nach 18:00 Uhr sind wir zurück im Hotel. Das war’s dann auch schon fast, mit unserem langen Wochenende in der Eifel. Morgen drehen wir noch gemeinsam eine kleine Runde und dann geht’s nach Hause. Schade eigentlich.


So langsam wird die Rückfahrt geplant, die spätestens ab Mittag individuell erfolgen wird.