Glückliche Schweiz

Die letzte Tagestour unseres langen Wochenendes im Voralpenland steht auf den Programm. Heute wollen wir in die Schweiz. Das Wetter passt: der Himmel ist strahlend blau.

Wir brechen ein wenig früher auf als üblich, um die Fähre um 9:41 Uhr von Friedrichshafen nach Romanshorn noch zu bekommen. Um 8:30 Uhr brummen die Motoren, 40 Minuten später stehen wir im Fährhafen.

Die Fahrt übers „kleine Meer“, wie der Bodensee auch genannt wird, ist ruhig und beschaulich. Wir stehen an Deck, genießen die Sonne und freuen uns auf die kurvigen Straßen, die gleich auf uns warten. Stundenlang kurven wir durch eine traumhaft schöne Landschaft, fahren bergauf und bergab ohne dass uns Autos stören würden.

Gegen 12 Uhr erreichen wir den knapp 1000 Meter hohen Hulftegg-Pass, auf dem ein Restaurant mit Sonnenterrasse zu einer kleinen Rast einladen würde. Da wir aber erst eine halbe Stunde zuvor eine – der Fährfahrt geschuldete – späte Kaffeepause eingelegt haben, fahren wir noch ein wenig weiter – letztlich bis St. Peterzell im Neckartal, wo wir mit dem „Landgasthof Schäfle“ eine gute Wahl treffen. Die selbstgemachte Gemüsesuppe und Schweizer Büffel-Mozzarella „an“ Blattsalat treffen genau unseren Geschmack. Franz gönnt sich noch ein ordentliches Stück Fleisch – und alle sind zufrieden.

Weiter geht’s Richtung Säntis. Der massive Gebirgsstock zeigt sich in der nachmittäglichen Sonne in ganzer Pracht. Wir durchqueren auf kurvenreicher Strecke das Appenzeller Land und erreichen rechtzeitig zur Kaffeepause den Ruppen-Pass. Genau auf der Anhöhe liegt der Gasthof „Landmark“ von dessen Terrasse aus sich eine fantastische Aussicht bietet. Glückliche Schweiz, die so schöne Eindrücke bietet.

Wenig später stecken wir in Bregenz im allabendlichen Stau fest. Jede Ampel ist rot und Ampeln gibt es viele. Also im Navi nach einer Alternative gesucht. Schnell findet sich der für die gestrige Tour gesetzte Wegpunkt „B02“; von da aus kann es ja nicht weit bis zum Hotel sein. Denkste! Auf „B02“ folgt „B03“, statt Richtung Hotel fahren wir noch einmal entlang der „Bregenzerach“. Da das Wetter passt und die Strecke herrlich kurvenreich ist, verzichten wird aufs Wenden und drehen noch eine Extra-Runde.

Im zweiten Anlauf finden wir dann den richtigen Abzweig und erreichen mit einer halben Stunde Verspätung und 338 Tageskilometern auf dem Tacho unser Hotel. Perfekter Abschluss einer perfekten Woche Motorrad fahren. Morgen geht’s wieder nach Hause.

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