Nur ein kurzer Schauer

Das Sicherheitstraining speziell für Tour-Teilnehmer war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Mit 36 Teilnehmern hatten sich so viele Interessenten wie noch nie zuvor angemeldet. Die meisten waren Wiederholer, die denn auch gleich das Perfektionstraining buchten, in dem die Anforderungen deutlich höher waren als im Kompakttraining, das als Einstieg gilt.

Punkt 15 Uhr waren alle in Gründau, auf der modernsten Trainingsanlage, die der ADAC Hessen-Thüringen zu bieten hat, eingetroffen. Schnell waren die Gruppen eingeteilt und schon ging´s los. Während Victor sich auf die obere Trainingseinheit zurückzog, um in aller Ruhe noch mal die Grundfahrübungen zu trainieren, machte sich Josef mit seinen beiden Kollegen auf der unteren, großen Trainingsfläche breit.

„Fahren am Lenkanschlag“ war hier zunächst das beherrschende Thema, das in verschiedenen Sektionen ausgiebig geübt wurde. Dann stand das Bremsen auf dem Programm. Hinten – vorne – mit beiden Bremsen bis zum Stillstand. Das Wässern der Fahrbahn konnten sich die Trainer diesmal sparen, denn ausgerechnet bei dieser Übung fing es für exakt 20 Minuten an zu regnen. Vorher und nachher: strahlender Sonnenschein!

Auch Victor übte im Kompaktkurs ausgiebig die richtige Beherrschung des Motorrades in Gefahrensituationen, allerdings bei gemäßigteren Anfordernungen. Statt aus bis zu 100 km/h sollte bei ihm aus maximal 50 km/h gebremst werden. Für den Anfang, oder um sich die nötige Routine zu erfahren, ist das sicherlich ausreichend.

Im Perfektionskurs wurde hingegen genau festgehalten, wer, wann, wie und mit welcher Verzögerung gebremst hatte: Bei jedem Teilnehmer wurde ein kleines Kästchen, vollgestopft mit empfindlicher Elektronik, am Tank montiert, das genau diese Daten erfasste. So konnte die „persönliche Bremsverzögerung“ genau ermittelt werden. Die schwankte ordentlich: zwischen 7,4 Meter pro Sekunde bis über 9 Meter pro Sekunde. Je nach Motorrad und Teilnehmer und oft unabhängig vom ABS.

Nach dem Training ließen wir es uns im Hühnerhof noch mal so richtig gut gehen und genossen ein leckeres Abendessen. Klaus und Dagmar, aber auch Katharina und Robert ließen es sich nicht nehmen, einfach mal vorbei zu schauen. So saßen wir bis spät in den Abend zusammen und schwelgten wieder einmal in Erinnerungen.

Für den Samstag hatten wir eine Tagestour geplant, die uns in den Vogelsberg führen sollte. Auch daran war das Interesse wieder riesengroß.

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