Ein wenig feucht in der Eifel

TOURBERICHT Endurotraining
Sonntag, 8. August 2010 | 3. Tag

In der Nacht hatte es angefangen zu regnen, und zwar richtig. Irgendwann, so gegen fünf Uhr, bin ich vom lauten Prasseln sogar wach geworden. Schnell ein Blick auf „Regenradar“ des iPhone geworfen und beruhigt wieder eingeschlafen. Gegen 9 Uhr sollte das Tief durch sein – zumindest an der Mosel.

Das war es dann auch. Nach dem ausgiebigen Frühstück waren nur noch die Straßen nass. So ging es dann, bei durchaus blauem Himmel, erst einmal zum „alten Trainingsgelände“. Dort sollten wir Guido treffen, der mit uns gemeinsam zu einer gut 25 Kilometer weit entfernt gelegenen Motocross-Strecke fahren wollte. Das sah schon lustig aus: vorn ein Opel Mariva, an der Kupplung ein riesiger Anhänger, auf dem fünf kleine Enduros mit viel zu wenig Spanngurten fachmännisch verzurrt waren und dahinter acht Motorradfahrer, die dem „Führungsfahrzeug“ folgten.

Je näher wir dem Nürburgring kamen, umso dichter wurden die Wolken. Kurz vor Mayen fing es dann wieder an zu regnen und das sollte bis gegen Mittag auch so bleiben. Was uns natürlich nicht davon abhielt, mit dem Endurotraining weiterzumachen. Nass wird man sowieso: entweder von innen, weil man schwitzt, oder von außen, weil es regnet.

Zum mittäglichen Grillen war die Sonne dann wieder da und blieb uns bis zum späten Nachmittag erhalten. Es war schon bewundernswert zu sehen, was die Teilnehmer zwischenzeitlich zu leisten im Stande waren. Besonders Martin verdiente unsere volle Hochachtung. Während alle anderen mit geliehenen 230er Hondas über den Parcour eierten, quälte Martin sich und vor allem seine BMW R 1100 GS über so manchen Steilhang oder durch tiefe Wasserlöcher. Dabei ging manchmal die Haftung ein wenig verloren, aber Martin gab nicht auf – und schaffte schließlich, was er schaffen wollte; meistens zumindest.

Irgendwann am Nachmittag war dann die Luft raus und alle reichlich erschöpft. Ein tolles Wochenende ging zu Ende, das allen riesigen Spaß gemacht hatte. Passiert war glücklicherweise (wieder einmal) nichts, so dass die Lust auf eine Fortsetzung heute schon da ist.

Wenn Interesse daran besteht, das Endurowochenende auch im nächsten Jahr ins Programm zu nehmen, schreib uns einfach eine Mail an: kurvenfieber@mac.com

2 Antworten zu “Ein wenig feucht in der Eifel

  1. Hallo,

    ich wollte auch daran Teilnehmen, aber ich musste leider freitags arbeiten und es wäre der richtige einstieg für Österreich gewesen!

    See You in A!!
    Viele Grüße

    Uwe aus FFM

  2. Jörg Kliche

    Hallo Uwe,

    es war ein tolles und anstrengendes Wochenende.
    Mir hat es richtig Spass gemacht.
    Ich würde gerne nächstes Jahr, wieder mit Leihmotorrad,
    daran teilnehmen.

    Gruß Jörg

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