Nur nicht verzagen

Von Regen keine Spur, zumindest am Morgen. Knapp über 6 Grad zeigt das Thermometer, als ich zur Garage gehe. Am Himmel zeigen sich erste blaue Lücken, zeitweise scheint sogar die Sonne. Über die Autobahn geht es Richtung Strasbourg. Dann ein kurzer Stopp in „Griesheim pres Molsheim“. Hier wollen wir am Sonntag in einer kleinen Chèvrerie zu Mittag essen. Die ist schnell gefunden. Der Abstecher zur Ferme-auberge an der Routes des Cretes muß aus Zeitgründen leider entfallen. Spätestens um 14:30 Uhr will ich am Hotel sein. Gut 25 Motorradfaher warten schon. Schnell sind drei Gruppen eingeteilt, dann geht es hoch zum Grand Ballon. Der hüllt sich in dichte Wolken, die nichts gutes ahnen lassen. Zunächst nieselt es nur ein wenig, ab 1000 Metern Höhe umgibt uns dichter Nebel. Erste Graupelschauer fallen, je weiter wir an Höhe gewinnen. Doch dann reißt der Himmel auf und wir genießen fantastische Aussichten auf die Rheinebene. Allerdings: es ist doch recht frisch – knapp über null Grad zeigt das Thermometer an der GS von Bettina. Zwei Stunden später sind wir wieder im Hotel, genießen nach einer heißen Dusche ein herrliches Vier-Gänge-Menü – und warten auf Thomas. Der kommt reichlich verfroren, in stockdunkler Nacht, gegen 21 Uhr. Irgendwie habe er sich wohl mit der Zeit verschätzt, meint er. Egal – jetzt sind wir komplett. Mal sehen, was der morgige Tag so bringt.

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