Speedy sei Dank

Tourguides können ja so selbstlos sein. Manche opfern sich für unsere Teilnehmer geradezu auf. Speedy zum Beispiel, der völlig uneingennützig die „Strapazen“ einer weiteren Motorradtour auf sich nimmt, damit wir den zahlreichen Interessenten unserer Reise „In den Norden der Toskana“ nicht absagen müssen.

Schon Ende Januar waren die 20 vorhandenen Plätze restlos ausgebucht. Nicht genug damit, die Warteliste wurde jeden Tag länger. Also lag es nahe, mit drei statt der ursprünglich geplanten zwei Gruppen unterwegs zu sein – vorausgesetzt, es würde sich noch ein Tourguide finden.

Der fand sich recht schnell: Speedy hatte noch ein paar Tage Urlaub übrig, war doch die eigentlich für Mai geplante Woche auf Mallorca aus Kostengründen nicht zustande gekommen. Und da Italien immer ein schönes Ziel für Motorradfahrer ist, bedurfte es auch keiner großen Überredungskünste, eine Zusage zu erhalten.

Speedy sei Dank – nun können wir den meisten der Interessenten, die auf der Warteliste standen, doch noch zusagen. Mal sehen, wie viele Anmeldungen wir noch bekommen, nachdem das Programmheft jetzt auch offiziell erschienen ist.

Viele Klicks

Seit Ende September 2008 gibt es unser Web-Tagebuch im Internet, seitdem berichten wir über alles, was mit unseren Motorradtouren zu tun hat. Nicht täglich, aber doch immer dann, wenn es wieder was Neues gibt. Öfter mal reinklicken – oder den Blog als RSS-Feed anlegen – lohnt sich.

Bis zu 37 Klicks können wir pro Tag verzeichnen, das ist eine Entwicklung, die uns sehr freut. In den nächsten Tagen werden wir unter anderem über Speedys selbstloses Engagement berichten und über die unvermuteten Probleme, die sich bei der Vorbereitung so mancher Tour ergeben. Es bleibt also spannend auf „kurvenfiebers weblog“.

Die Zahl der täglichen Klicks

Die Zahl der täglichen Klicks

Schwarze Felgen

In der Garage wartet immer noch eine alte BMW R 80 G/S darauf, „wiederbelebt“ zu werden. Die nötigen Teile dazu habe ich im Laufe der Zeit zusammengetragen: Schalber-Heck, hochgezogener Sportauspuff, Lenkererhöhung, Einzelsitzbank, kleines Cockpit und was sich sonst noch so in der Garage findet.

Jetzt fehlt nur noch ein Satz schwarzer Felgen, die der G/S eine ganz besondere optische Note verleihen würden.  Ich werde mal bei einem „Einspeicher“ nachfragen, ob sich Felgen nachträglich eloxieren lassen und was so etwas kosten würde.

Ein neues Navi

Eigentlich war ich mit meinem alten GPS 2610 von Garmin ganz zufrieden. Doch seit ich den Transit mit einer Gasanlage ausgestattet habe, vermisse ich die Möglichkeit, mir übers Navi die nächste LPG-Tankstelle anzeigen zu lassen.

Garmin bietet auf seiner Homepage neuerdings entsprechende Plug-ins an, aber die funktionieren natürlich nur mit den neuesten Geräten. Also habe ich mir, und damit allen, die in diesem Jahr den Transit bei unseren Touren fahren, ein neues Navi gegönnt – einen nüvi 765. Der Unterschied ist schon gewaltig: Die 3-D-Anzeige erleichtert das Navigieren; Spurassistent und TMC sowie die Anzeige der maximal zulässigen Höchstgeschwindigkeit sind Gimmicks, auf die man schon bald nicht mehr verzichten möchte.

Dafür ist das Setzen von Wegpunkten schwieriger und die individuellen Einstellmöglichkeiten sind deutlich eingeschränkt. Konnte ich mir beim 2610 noch die Restfahrstrecke in Kilometern, die voraussichtliche Ankunftszeit, die Zeit bis zum nächsten Abbiegepunkt sowie die Höhe über NN gleichzeitig anzeigen lassen, lässt der nüvi 765 nur eine dieser Optionen zu.

Irgendwie merkt man, dass Garmin mehr auf die „Masse“ setzt, die so spezielle Anwendungen wohl nicht braucht. Das zeigt sich auch beim Nachfolger des GPS 267 C, den ich am Motorrad einsetze, und der nur noch ein „aufgeblasener“ nüvi zu sein scheint. Deshalb werde ich den 276 C so lange nutzen, wie es nur geht.

Masuren & Kaliningrad

Swetlogorks, das ehemalige Rauschen, wird voraussichtlich der Ort sein, in dem wir bei unserem Abstecher durch Kaliningrad übernachten werden. Das Hotel ist angefragt, hat auch schon erklärt, dass ausreichend Zimmer frei seien, nur eine Bestätigung liegt noch nicht vor. Alles etwas mühsam, im Osten.

Ich bin sehr gespannt, was uns bei unserer Reise so alles erwarten wird. Gemeinsam mit der Gruppe, die an die Masurischen Seen reist, wollen wir entlang der polnischen Küste Richtung russische Grenze fahren. Nach einer Übernachtung nahe Kaliningrad geht es dann über die Kurische Nehrung nach Litauen. Hier werden wir zwei abwechslungsreiche Tagen am Rande des Baltikums verbringen, um dann, an der Masurischen Seenplatte, wieder auf „den Rest der Gruppe“ zu treffen. Gemeinsam geht es im Anschluss in zwei Tagesetappen zurück nach Deutschland.

Wir freuen uns schon sehr auf diese, sicher sehr erlebnisreiche Reise. Für die Tour nach Kaliningrad und Litauen gibt es derzeit noch zwei freie Plätze, bei der Tour an die Masurischen Seen können wir – weil wir in zwei Gruppen fahren – noch ein paar Motorradfahrer mehr mitnehmen. Interesse? Nachfragen beantworten wir gern per Mail: kurvenfieber@mac.com

Programm zum Anlassen

Gestern abend haben wir erneut mit den „Christlichen Motorradfahrern“ zusammengesessen. Das Programm fürs „Anlassen“ am 19. April muss vorbereitet werden.

Nach dem Gottesdienst in der „Kleinen Kirche am Berg“ lädt der VCM wieder zu einen Corso nach Gelnhausen ein. Am frühen Nachmittag gibt es dort bei Musik und Würstchen ein zwangloses Treffen auf der großen Wiese in der Stadtmitte. Der ADAC will mit einem großen Truck vor Ort sein und über seine Sicherheitstrainings informieren. Mit dabei ist unter anderem auch die Dekra, die Motorradfahrern für technische Fragen – etwa bei Um- und Anbauten – zur Verfügung steht. 

Sicher wird das „Anlassen“ auch in diesem Jahr viele Motorradfahrer in seinen Bann ziehen. Sehen wir uns am Sonntag, den 19. April?

Matthias ist wieder da

Ich bin glücklich. Wenn es ein Problem mit meinen GPS-Programmen gab, war Matthias Zörcher, von Touratech Mitte, immer mein Ansprechpartner. Vor drei Jahren etwa ging nach der Installation der „GPS-Topo“ für die französischen Alpen gar nichts mehr. Und das nur ein paar Tage vor der nächsten Tour!

Also bei Matthias angerufen, ins Auto gesetzt und hingefahren. Schnell stand fest: Irgendetwas schien mit der internen Registrierung nicht in Ordnung zu sein. Nach ein paar kryptischen Befehlen auf mir bislang verschlossenen Ebenen des Programms ging wieder alles. Toll!

Vor ein paar Wochen wurde Touratech-Mitte geschlossen. Von nun an war guter Rat teuer. Doch jetzt ist Matthias wieder da. Beim Suzuki-Händler Wolff in Lampertheim ist er gerade dabei, einen neuen GPS-Laden aufzuziehen. Ich war schon mal da und habe mich beraten lassen, soll es doch im August unter anderem nach Kaliningrad/Russland gehen. Für jene Region gibt es meines Wissens nach noch keine routingfähigen Karten. Matthias will sich jetzt mal schlau machen …

Wer eine gute Beratung braucht oder GPS-Geräte mit einem ordentlichen Service kaufen will, die E-Mail-Adresse lautet: mz@gps-factory.de 

Es werden immer mehr!

Auf meinem Schreibtisch stapeln sich die Anmeldungen. So eine wahnsinnige Nachfrage zu Beginn eines Jahres hatten wir noch nie – toll, dass das Interesse an unseren Motorradtouren so groß ist! Die Reisen in die Toskana und in die Pyrenäen sind jetzt schon ausgebucht – besser gesagt überbucht, denn augenblicklich gibt es mehr Anmeldungen als freie Plätze.

Für die Tour nach Kaliningrad und Litauen gibt es derzeit noch einen freien Platz, dafür haben wir bei der Reise nach Masuren noch einiges an Kapazitäten frei. Auch die verlängerten Wochenenden sind bereits gut nachgefragt, ebenso wie das Trial-Training oder das Sicherheitstraining für Tour-Teilnehmer.

Keine Sorge: Wir nehmen weiterhin Anmeldungen für alle Touren entgegen. Vereinzelt können wir die Kapazitäten etwas erweitern, zudem gibt es immer wieder Stornierungen, so dass durchaus die Möglichkeit besteht, als „Nachrücker“ noch einen Teilnehmerplatz zu ergattern. Also: nur nicht entmutigen lassen!

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung. Schreib einfach eine Mail an: kurvenfieber@mac.com

Stilvolles Ende

„Ich nehme in diesem Jahr mit einer 1200er GS an den Motorradtouren teil. Die alte BMW gibt es nicht mehr“. Diese kurze Mail machte mich stutzig. Eigentlich wollte Stefan seinen Boxer doch noch ein wenig fahren.

Es war immer wieder beeindruckend zu sehen, wie er den schweren Brocken furchtlos über so manche Schotterpiste gescheucht hat: auf abenteuerlichen Wegen am Rande des Friaul. durch matschige Pfade im Herzen der Toskana oder über steile Pisten im französisch-italienischen Grenzgebiet – um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Schon 2001, in der Auvergne, wurde keine Pfütze ausgelassen

Stefan auf Abwegen, 2001 in der Auvergne

Bei der Tour durch Masuren hat der Boxer dann das erste Mal gemuckt. Probleme mit der Elektrik zeichneten sich ab, die Stefan aber schnell im Griff hatte.

Zwei Jahre sollte die BMW  noch das „Gnadenbrot“ fressen, bevor eine neue GS „in den Stall“ kommen sollte. Jetzt ist die alte Kuh, bei einer Winterreise Richtung Pyrenäen, stilvoll am einzigen Wasserloch Spaniens „verendet“. Kann sich ein Boxer ein “schöneres Ende“ wünschen? Ich glaube kaum.

Ein rutschiger Fahrbahnbelag wurde ihr zur Verhängnis. Beim Versuch, die sich plötzlich „wild aufbäumende“ GS abzufangen, ging Stefan irgendwie die Fahrbahn aus. Und die Kuh stürzte sich in einen 2,5 Meter tiefen wasserführenden Kanal. Das war´s. Stefan ist glücklicherweise nichts passiert. Der Boxer konnte mühevoll geborgen und auf dem Hänger nach Hause transportiert werden.

Mal sehen, ob Stefan mit der neuen GS auch so unerschrocken auf losem Untergrund unterwegs sein wird, wie mit der alten. Oder ob für Ausflüge ins Gelände die Wahl jetzt eher auf die kleine 350er Suzi fällt, die seit kurzem auch im Schuppen steht …

Na endlich

Die neue Broschüre mit all unseren Motorradtouren ist da! Gestern hat ein Kurierfahrer ein kleines Päckchen mit Belegexemplaren vorbeigebracht. Sieht gut aus! Der ADAC Hessen-Thüringen wird in den nächsten Tagen allen Teilnehmern und Interessenten ein Exemplar zuschicken. Mal sehen, was dann an Anmeldungen noch eingehen wird.

Die neue Broschüre

Die neue Broschüre

So mancher Motorradfahrer hatte sich in den vergangenen Tagen schon vorab auf unserer Homepage <http://web.mac.com/kurvenfieber> informiert – und sich gleich angemeldet. Das Interesse ist riesig, was uns natürlich ganz besonders freut. Wird Zeit, dass es Sommer wird und wir wieder zusammen auf Tour gehen können.