Monatsarchiv: Mai 2016

Mehr als 300 kurvenreiche Kilometer

Sonne satt schon früh am Morgen. Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir um 9 Uhr zu unserer heutigen Tagestour. Die Wutachschlucht wird das südlichste Ziel sein; kurz davor wollen wir Mittag machen.


Wilfried und Janina sind auf einer W 650 unterwegs

Die Fahrt dorthin – ein Traum! Vorbei an Wiesen voller goldgelbem Löwenzahn, alten knorrigen Bäumen und blühenden Sträuchern. Der Blick reicht oft viele hundert Meter über eine faszinierende Landschaft. Bis auf gut 900 Meter schraubt sich die kurvenreiche Straße die Alb hinauf, oft haben wir die kleinen Straßen – viele kaum breiter als ein Traktor – ganz für uns alleine.


Kaffeepause mit toller Aussicht.

Der Knopfmacherfelsen ist das erste Ziel.  In aller Ruhe genießen wir den Kaffee und dann die faszinierende Aussicht auf die Donau, die sich schmal und mäandernd durch ein kleines Tal schlängelt.


Eine kleine Schinkenplatte. Die Bratwurst vom Wildschwein war aber auch lecker.

Die Mittagsrast legen wir an der Scheffellinde ein. Ein Mann von Stand, der später als Dichter berühmt wurde, hatte sich hier einst in die Wirtshaus-Tochter verliebt. Geheiratet aber hat er eine Frau von Adel – so wie es sich zu gehören schien. Die Ehe hielt keine zwei Jahre; den Rest seines Lebens verbrachte Joseph Victor von Scheffel zurückgezogen. An ihn erinnert heute nicht nur das nach ihm benannte Gasthaus.

Nach einer kleinen Stärkung gehts zurück Richtung Tübingen. Immer wieder folgen wir dabei dem Lauf der Donau oder überqueren diese. Wir genießen jeden Kilometer.

Ein langsam vor uns fahrender Traktor bremst uns etwas aus. Als rechts ein Feldweg sichtbar wird, setze ich den Blinker. So mancher in der Gruppe hatte befürchtet, dass wir nun eine Abkürzung auf grobem Schotter fahren würden. Doch weit gefehlt – ein kurzer Fotostopp ist angesagt: der Blick reicht von Hegau bis zum Überlinger See und weiter noch bis zu den schneebedeckten Bergen. Herrlich!


Immer wieder genießen wir die herrliche Aussicht.

Eine kurze Kaffeepause noch und wir sind wieder im Hotel. Punkt 19 Ubr verstummen die Motoren. Eigentlich hätten wir noch eine Stunde fahren können, so schön ist das Wetter. Aber: das Abendessen ruft. Unter anderem gibt’s Maultaschen …

Idyllische Kaffeepause

Sonne satt, den ganzen Tag. Gegen 10:30 Uhr sitze ich endlich auf dem Motorrad. Bis kurz hinter Tübingen geht es heute. Rund 250 Landstraßenkilometer warten auf mich. Wenn ich bis gegen 15 Uhr im Hotel sein will, muss ich mich sputen.

Bis kurz nach eins geht’s nonstop Richtung Bretten. Spontan biege ich auf einen Feldweg ab und finde eine Bank mit herrlicher Aussicht auf den „Katzenbuckel“. Genau der richtige Platz für ein kleines Picknick.


Um pünktlich im Hotel zu sein, müssen doch noch rund 30 Kilometer auf der A8 sein, dann ist das Ziel erreicht. Die ersten sitzen schon im Biergarten des Hotels – da wir aber noch eine kleine Runde fahren wollen, können wir diesen nicht so recht „genießen“ 😉


Punkt 16 Uhr geht’s los. Kloster Kirchberg ist das Ziel, das wir auf vorwiegend kleinen und kurvenreichen Straßen erreichen. Unter einer alten Kastanie legen wir eine idyllische Kaffeepause ein und genießen den ersten gemeinsamen Tourtag.


30 Kilometer noch, dann sind wir wieder im Hotel. Vielversprechend war er, der Auftakt zu unserem langen Wochenende Richtung Bodensee. Die nächsten Tage werden sicher ebenso abwechslungsreich sein. Wir freuen uns schon.

Traumhafte Aussichten

Sonne satt verspricht der Wetterbericht für die nächsten Tage. Von heute an bis mindestens Montag soll es warm, vor allem aber trocken bleiben.

Vorausschauend wie wir sind, brechen wir morgen Richtung Bodensee auf 😉 Vier herrlich kurvenreiche Tage liegen vor uns: eine kurze, gemeinsame Tour am Donnerstagnachmittag, nach der Ankunft im Hotel. Am Freitag und Samstag stehen dann zwei herrliche Tagestouren auf dem Programm. Und am Sonntag fahren wir zusammen noch bis Bruchsal – von da geht es dann individuell nach Hause.

Kurzfristig ist ein halbes Doppelzimmer frei geworden. Wer spontan mitfahren möchte, schreibe ganz schnell eine Mail an kurvenfieber@mac.com. Die Teilnahmegebühr beträgt 375 Euro und beinhaltet unter anderem drei Übernachtungen mit Halbpension, vier geführte Touren und jede Menge gute Laune.


Sonnige Aussichten fürs Wochenende.

Ja, wo waren sie denn?

245 herrlich kurvenreiche Kilometer – das war die Bilanz unserer Tagestour nach dem Sicherheitstraining. Von Gettenbach aus ging´s in den Spessart zur Kaffeepause und weiter in die Rhön, wo wir unterhalb der Wasserkuppe unsere Mittagsrast einlegten. Schluß war schließlich in Schüchtern – von hieraus traten wir die Heimreise an.

Wir haben die Route bei GPSies hinterlegt. Ein Klick auf die Karte und schon kannst Du nachvollziehen, welche Strecken wir gefahren sind.

160430_Strecke

Bis auf über 900 Meter ging hinauf, das zeigt das Höhenprofil im aufgezeichneten Track:

160430_Höhenlinie

Eindrücke vom Sicherheitsraining

Es hat Spaß gemacht – wie immer. Fünf Stunden lang wurde mit Feuereifer trainiert, in Erinnerung gerufen,was über den Winter zu vergessen drohte und neue Aspekte deutlich gemacht. Jetzt sind wir fit für die neue Saison. Die nachfolgenden Bilder geben ein paar Impressionen des Sicherheitstrainings speziell für unsere Tourteilnehmer wieder. Viel Spaß beim Anschauen.